Bayerischer Rundfunk BR2

06.02. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Marcus A. Woelfle

13.02. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit

27.02. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad

Bayerischer Rundfunk BR Klassik

01.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

02.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

03.02. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Silberstreifen am Horizont – Hoffnungsfrohe Jazzklassiker – In Aufnahmen mit Tony Bennett und dem Bill Charlap Trio, Michael Brecker, Bob Brookmeyer u.a.; mit Beate Sampson

03.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz & Beyond – “Stream“ – Alles im Fluss. Aufnahmen mit Sebastian Gille, Billy Hart, Pablo Held, Mario Rom´s Interzone, John Ruocco, Christophe Schweizer, Joris Teepe, Frank Woeste; mit Beate Sampson

04.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Marcus Woelfle

05.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 – … für das Trio “LBT”. Mit Leo Betzl (Piano), Maximilian Hirning (Kontrabass), Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug). Aufnahme vom 27. Januar 2021 im Studio 2 des Münchner Funkhauses; mit Beate Sampson

06.02. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Unaufgeregten – Mit Musik von Lia Pale, Dusko Goykovich, Charlie Byrd, Francisco Tárrega und anderen; mit Roland Spiegel

08.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

09.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

10.02. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Blue Songs – Mit Musik von Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Miles Davis, Sebastian Sternal, Eva Cassidy und anderen; mit Roland Spiegel

10.02. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: Live-Mitschnitte – Ein Solo-Konzert des Pianisten Rainer Böhm vom 7. Dezember 2020 aus der Tafelhalle in Nürnberg; mit Beate Sampson

11.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Chamber Music, swingend: Der Klarinettist Lajos Dudas wird am 18. Februar 80 Jahre alt. Einige Klangmomente aus einem vielfältig tönenden Leben – unter anderem mit Live-Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks; mit Roland Spiegel

12.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub – ‘Gypsy Jazz Today’. Das Sandro Roy Quartett im Münchner Jazzclub Unterfahrt mit Sandro Roy, Violine, Jermaine Landsberger, Klavier, Joel Locher, Kontrabass, und Guido May, Schlagzeug; mit Ulrich Habersetzer

15.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

16.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

17.02. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „En Passant“: Mit Musik von Richard Galliano, Dominic Miller, Toots Thielemans, Charles Trenet und anderen; mit Beatrix Gillmann

17.02. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg“: Mostly Vocal – “Everything must change” – Gefühle im Wandel, besungen von Benny Benack, Jazzmeia Horn, Shirley Horn, Mark Murphy, Veronica Swift u.a.; mit Beate Sampson

17.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ssirus W. Pakzad

19.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz auf Reisen – Das schillernd-schöne Zwielicht der Nacht: Musik mit dem Trio von Pianist Claus Raible beim 10. Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Eine Aufnahme vom 31. Oktober 2020. Mit Claus Raible, Klavier, Giorgios Antoniou, Kontrabass, und Xaver Hellmerier, Schlagzeug; mit Ulrich Habersetzer

20.02. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Y’a de la joie” – Zum 20. Todestag des Sängers und Komponisten Charles Trenet mit Aufnahmen von Juliette Gréco, Stéphane Belmondo, Jacky Terrasson, Charles Trenet und anderen; mit Beatrix Gillmann

22.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

23.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

24.02. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Alles nur „geklaut“. Musikalische “Nachahmer” der Extra-Klasse mit dem Carla Bley Trio, Trompeter Wynton Marsalis, dem Trio Marshall/Jung/Ochsenbauer und anderen; mit Ulrich Habersetzer

24.02. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg“: Studio-Aufnahmen: „Good Vibes“ aus Nürnberg – Unter anderem mit Aufnahmen aus dem Debütalbum des Vibraphonisten David Soyza; mit Beate Sampson

25.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski

26.02. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert – Ikarus, ein 7:1 und ein Poet. Die Lust am Erzählen in Tönen: Das Trio Paulo Morello (g), Mulo Francel (ts und cl) und Sven Faller (b) im Jazzclub Birdland in Neuburg an der Donau; mit Roland Spiegel

27.02. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Kammermusikalischen: Mit Musik von Gerry Mulligan, Hille Perl, Chet Baker, Lajos Dudas und Eva Kruse; mit Roland Spiegel

Deutschlandfunk

02.02. DLF 21:05 Jazz live – Tamara Lukasheva & Vadim Neselovskyi: Tamara Lukasheva – Gesang; Vadim Neselovskyi – Klavier; Beethoven-Haus Kammermusiksaal, Bonn, 18. November 2020; mit Michaela Natschke

04.02. DLF 21:05 Jazzfacts – Fragebogen: Sebastian Gille; mit Odilo Clausnitzer

09.02. DLF 21:05 Jazz live – Eva Klesse Quartett: Evgeny Ring – Altsaxofon; Philip Frischkorn – Piano; Stefan Schönegg – Kontrabass; Eva Klesse – Schlagzeug. Live-Übertragung aus dem DLF Kammermusiksaal Köln; mit Odilo Clausnitzer

11.02. DLF 21:05 Jazz live – Neues von der improvisierten Musik; mit Anja Buchmann

16.02. DLF 21:05 Jazz live – Anna Webber „Clockwise“: Anna Webber – ts, fl, comp; Jeremy Viner – ts, cl; Jacob Garchik – tb; Matt Mitchell – p; Christopher Hoffman – cello; Chris Tordini – b; Ches Smith – dr, vib; Roulette, New York, Konzert im Rahmen des Jazzfest Berlin, 6. November 2020; mit Niklas Wandt

18.02. DLF 21:05 Jazzfacts – Römische Erträge: Der Trompeter Mario Rom und seine Band „Interzone“ feiern ihr 10-Jähriges; mit Karsten Mützelfeldt

20.02. DLF 02:05 Radionacht Klanghorizonte – Neuland: Shai Maestro, Trio Tapestry, Jakob Bro u.a. Zeitreise: John Lee Hooker, Augustus Pablo, Tiziano Popoli u.a.; mit Michael Engelbrecht

23.02. DLF 21:05 Jazz live – Joel Ross „Good Vibes“: Immanuel Wilkins – as; Brandee Younger – harp; Jeremy Corren – p; Or Bareket – b; Jeremy Dutton – dr; Roulette, New York, Konzert im Rahmen des Jazzfest Berlin, 7. November 2020; mit Karsten Mützelfeldt

25.02. DLF 21:05 Jazzfacts – Exakt vertrackt: Ein Porträt des Schlagzeugers Oliver Steidle; mit Thomas Loewner

Deutschlandfunk Kultur

01.02. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz

01.02. DLF Kultur 20:03 In Concert – Festival Glatt & Verkehrt: Winzer Krems, Aufzeichnungen vom 22.-26.07.2020, mit Hannah James Quartett, Lou Asril & the Space Choir Bashavel. Seit 1997 gibt es in Krems das Festival Glatt & Verkehrt. Jedes Jahr kommen mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher in die Weinberge oberhalb des Donaustädtchens, um dort spannende Musik aus allen Erdteilen zu hören. Musiker aus ganz unterschiedlichen Genres treffen hier oft zum allerersten Mal aufeinander, erarbeiten ein gemeinsames Programm, und treten mit einer Mischung aus Wagemut und Improvisationsfreude vor ihr Publikum. Im Corona- Jahr 2020 war allerdings vieles anders. Ein Großteil der geplanten Veranstaltungen musste abgesagt werden. Stattdessen gab es Glatt & Verkehrt „in nuce“ – ein Festival im Kleinen, mit fünf abendlichen Einzelkonzerten bei den Winzern Krems, als reines Open Air mit reduzierter Besucheranzahl. Spaß gemacht hat es trotzdem und großartige Musik gab es auch – nachzuhören bei In Concert: Mit dabei der österreichische Soulsänger Lou Asril und sein Space Choir, die slowakische Roma-Jazz Band Bashavel sowie die britische Akkordeonistin, Tänzerin und Sängerin Hannah James, die als Künstlerin in Residence den ganzen Juli in Krems zu Gast war; mit Carsten Beyer

02.02. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann

08.02. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz

08.02. DLF Kultur 20:03 In Concert – Jazzfest Berlin: SWR Studio Freiburg im Breisgau, Aufzeichnung vom 07.11.2020. Mit Kammerflimmer Kollektief: Heike Aumüller, Gesang, Harmonium, Synthesizer; Johannes Frisch, Bass; Thomas Weber, Gitarre, Electronics; Giga Brunner, Schlagzeug; mit Matthias Wegner

09.02. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Andreas Müller

12.02. DLF Kultur 22:03 Musikfeuilleton – Melting Pot USA: Die Musik der deutschsprachigen Immigranten. Wenn man an US-amerikanische Musik denkt, dann vor allem an Folk, Country, Blues, Rock, Hip Hop und Pop. Doch die Immigranten aus aller Welt haben nicht nur ihre Arbeitskraft in die Neue Welt mitgebracht, sondern auch ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Gepflogenheiten – und ihre Musik. Arndt Peltner stellt die Musik der Immigranten aus dem deutschsprachigen Raum und ihren Einfluss auf die amerikanische Musik vor; mit Arndt Peltner

15.02. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz

16.02. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer

22.02. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz

23.02. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause

Hessischer Rundfunk HR2

01.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic

02.02. HR2 22:30 hr2 Jazzgroove – An den Rändern des Jazz; mit Claus Gnichwitz

03.02. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Wolf Kampmann

04.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

05.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic

06.02. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Aki Takase / Alexander von Schlippenbach – Duo-Performance: Aki Takase, p; Alexander von Schlippenbach, p; Hessisches Jazzpodium 2020, Dr. Hoch’s Konservatorium, Frankfurt am Main, September 2020; mit Jürgen Schwab

07.02. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Miles Davis 1960 – hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely, hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2020, Teil 1; mit Daniella Baumeister

08.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Claus Gnichwitz

09.02. HR2 22:30 hr2 Jazzgroove – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

10.02. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

11.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

12.12. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Jesko von Schwichow

13.02. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Leandro Saint-Hill Quartet: Leandro Saint-Hill Montejo, sax, fl, cl, voc; Matthäus Winnitzki, p; Omar Rodríguez Calvo, b; Nene Vasquez Ruiz, perc; Hamburg Jazz Open, Halle 424, September 2020; mit Matthias Spindler

14.02. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Miles Davis 1960 – hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely,hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2020, Teil 2; mit Daniella Baumeister

15.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; N.N.

16.02. HR2 22:30 hr2 Jazzgroove – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

17.02. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Sarah Seidel

18.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

20.02. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Andreas Hourdakis Trio: Andreas Hourdakis, g; Ola Winkler, dr; Martin Höper b; Lena Jonsson, fdl; Studio 4, Swedish Radio Broadcasting House, Stockholm, Schweden, Oktober 2020; mit Daniella Baumeister

20.02. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Act Local – Fokus Rhein-Main Part 1; hr-Bigband w/ Max Clouth, Martin Lejeune, Torsten de Winkel,cond. by Lars Seniuk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2020, Teil 1; mit Gregor Praml

22.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab

23.02. HR2 22:30 hr2 Jazzgroove – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

24.02. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Jürgen Schwab

25.02. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

26.12. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic

27.02. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Luciano Biondini & Andreas Schaerer ‘La Scintilla Nell’Ombra‘; Luciano Biondini, acc; Andreas Schaerer, voc, mouth perc; INNtöne Jazz Festival, Diersbach, August 2020; mit Jürgen Schwab

28.02. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Act Local – Fokus Rhein-Main Part 1; hr-Bigband w/ Max Clouth, Martin Lejeune, Torsten de Winkel, cond. by Lars Seniuk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2020, Teil 2; mit Gregor Praml

NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr

NDR Kultur ACHTUNG: Der Jazz auf NDR (bisher auf NDR Info) findet seine neue Heimat auf NDR Kultur. Das bedeutet ab Januar 2021: fünf Mal in der Woche ein extrem vielfältiges Programm mit Musik von den internationalen Stars bis zum heimischen Nachwuchs, von New York bis zu den Clubs und Festivals in Norddeutschland. Immer montags bis freitags ab 22.35 Uhr spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazz-Szenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100jährige Geschichte des Jazz. Auf NDR Kultur wird es künftig zwei Sendestrecken mit Jazz geben: von 22.35 – 23.30 die bewährten Inhalte von “Play Jazz!” und direkt im Anschluss daran von 23.30 – 24.00 Uhr das neue Format “Round Midnight”.

01.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz and Art: Jazz und Bildende Kunst -Eine Übersicht; Henry Altmann

02.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Ambrose Akinmusire Quartet live im NDR; mit Felix Tenbaum

02.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Variationen #3; mit Hans-Jürgen Schaal

03.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel

03.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Aufgelegt; mit Sarah Seidel

04.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – Bigband Magazin; mit Henry Altmann

04.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – „Jazz Across The Border“: Der französisch-vietnamesische Gitarrist Nguyên Lê; mit Thomas Haak

05.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel

05.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Der Saxofonist Joe Lovano; mit Karl Lippegaus

08.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel

08.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Gulda spielt Jazz im NDR; mit Michael Laages

09.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Aki & The Good Boys im Jazz Club Hannover; mit Felix Tenbaum

09.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Unerhört! Musikalische Unglaublichkeiten; mit Henry Altmann

10.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel

10.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – “Trompeten-Poet” der sardische Trompeter Paolo Fresu; mit Ulrich Habersetzer

11.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – Karneval der Tiere mit der NDR Bigband und Peter Urban; mit Henry Altmann

11.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – All Together Now: Kollektivimprovisation im Jazz; mit Mauretta Heinzelmann

12.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel

12.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – „Multiple Koller“: zum 100. Geburtstag von Saxofonist Hans Koller; mit Marianne Therstappen

15.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Michael Laages

15.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Flying Home: Benny Goodmans Small-Band-Swing; mit Hans-Jürgen Schaal

16.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Gabriel Coburgers Quintett Jean Paul ft. Ken Norris; mit Felix Tenbaum

16.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Heroes #2: Ahmad Jamal; mit Sarah Seidel

17.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak

17.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Aufgelegt; mit Thomas Haak

18.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – NDR Bigband feat. Hans Koller; mit Henry Altmann

18.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Politisch engagiert, musikalisch fulminant: Femi und Made Kuti; mit Jan Paersch

22.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak

22.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Aufgelegt

23.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Vincent Peirani Trio live im NDR; mit Felix Tenbaum

23.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Mein Ding! – Nähen mit der Bassistin Lisa Wulff; mit Jessica Schlage

24.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak

24.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Variationen #4; mit Hans-Jürgen Schaal

25.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – NDR Bigband feat. Kinan Azmeh at Elbphilharmonie 2020; mit Henry Altmann

25.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight

26.02. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak

26.02. NDR Kultur 23:35 Round Midnight „Slim‘s Jam“-Remember Slim Gaillard; mit Marianne Therstappen

Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.

Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee

1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial

Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)

Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles)

Ö1 – Österreich

01.02. Ö1 19:30 On Stage – Lyrischer Zauber, kammermusikalische Intensität: Hildegunn Øiseth: Hildegunn Øiseth Quartett bei den INNtönen 2020. Die norwegische Trompeterin Hildegunn Øiseth bescherte den im vergangenen Jahr als Open-air-Festival veranstalteten INNtönen auf Paul Zauners Buchmannhof im oberösterreichischen Innviertel einen veritablen Höhepunkt. Die 53-jährige zelebrierte am 16. August 2020 mit ihrem Quartett mit Pianist Espen Berg, Bassist Magne Thormodsæter sowie dem am Schlagzeug einspringenden Herbert Pirker Musik von lyrischem Zauber und kammermusikalisch-intimer Intensität. Wobei die magischsten Momente dann entstanden, wenn Øiseth zum Bukkehorn (Ziegenhorn) griff, und auf diesem sehnsuchtsvolle melodische Linien ersann, im Klang der menschlichen Stimme angenähert. Jörg Duit präsentiert das vom Publikum mit warmem Applaus aufgenommene Konzert; mit Jörg Duit

04.02. Ö1 17:30 Spielräume – Die Musik des 20. Jahrhunderts in 22 Minuten und 20 Sekunden. Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Jocy de Oliveira und das bestgehütete Geheimnis der Música Popular Brasileira. Die 1936 geborene, in São Paulo aufgewachsene Pianistin, Komponistin und Multimediakünstlerin Jocy de Oliveira ist die wohl bedeutendste Akteurin Brasiliens im Bereich der Neuen Musik. Selbst eine Pionierin der elektroakustischen Musik hat sie ab den frühen 60er-Jahren mehrfach mit Luciano Berio gearbeitet, sie hat Musik, Theater, Tanz, Literatur, Video, Kino und Installationen in multimedialen Werken zusammengeführt und sie hat als Pianistin eine Fülle an CDs eingespielt, darunter das gesamte Klavierwerk von Olivier Messiaen. Was viele allerdings nicht wissen: Jocy de Oliveira war auch verantwortlich für das “bestgehütete Geheimnis der brasilianischen Populärmusik”, wie sie es selbst liebevoll-ironisch nennt, eine LP mit Liedern aus ihrer Feder in schlanker Gesamtlänge von 22 Minuten und 20 Sekunden, produziert vom Flötisten Altamiro Carrilho und 1960 veröffentlicht unter dem Titel: “A Música Século XX de Jocy”, also in etwa: “Die Musik des 20. Jahrhunderts von Jocy”. Die dreizehn von ihr selbst gesungenen Songs bilden einen bewussten Kontrapunkt zur damals aufblühenden Bossa Nova mit ihrer romantischen Liebes- und Naturlyrik und ihrem eingängigen, sanft swingenden Rhythmus. Jocy de Oliveira scheut sich nicht, auch über Suizid, Feuersbrunst und Verbrechen zu singen, oder über die Arbeiter, die gerade die neue Hauptstadt Brasília erbauen. Und sie gießt ihre kritisch-ironischen Lyrics in raffinierte Songs mit teilweise aufgebrochenen Metren und zarten Anklängen an die Atonalität, wenngleich sie bewusst auch auf den musikalischen Klischees und der typischen Instrumentierung der damals üblichen Popularmusik aufbaut. Wer diese Geheimtipp-LP sein eigen nennen wollte, und das Glück hatte, sie überhaupt irgendwo antiquarisch zu finden, musste bis vor kurzem noch stolze Sammlerpreise von 800 ? oder mehr dafür berappen. Jetzt aber ist dieses kleine, vergessene Avantgarde-Kleinod aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und vom Österreicher Benedict Etz auf dem extra dafür ins Leben gerufenen Berliner Label Litoral Records neu herausgebracht worden – und zwar ebenfalls auf Vinyl.

05.02. Ö1 14:05 In Concert – Die immergrüne Folk-Ikone: Joan Baez. Joan Baez im März 2018 in Göteborg. Ihre Karriere begann im Umfeld des Folk-Revivals der späten 50er-Jahre in Cambridge, Massachusetts, und durch ihren Auftritt beim Newport Folk Festival 1959 wurde sie über Nacht berühmt. Als junger Star der US-amerikanischen Folk-Szene protegierte Joan Baez den noch unbekannten Bob Dylan, indem sie sowohl seine Lieder als auch ihn selbst auf ihre Bühne brachte. Ihr politisches Engagement machte sie zu einer Ikone der Bürgerrechtsbewegung, sie war mit Martin Luther King befreundet und sang im August 1963 beim “Marsch auf Washington”. Am 9. Jänner 2021 feierte Joan Baez ihren 80. Geburtstag. Doch das Alter scheint ihr nichts anhaben zu können, ganz im Gegenteil: Wem etwa ihr glasklarer, engelsgleicher Gesang der 60er und 70er fast schon buchstäblich “zu viel des Guten” war, konnte sich vielleicht sogar erst in den letzten Jahren wirklich mit der großen Joan Baez anfreunden, auch wenn sie bis heute verblüffend frisch und jugendlich wirkt. Die zarte Reife in ihrer Stimme unterstreicht jedenfalls die Dringlichkeit ihrer Anliegen und gibt den Interpretationen alter Traditionals und von Folk-Klassikern aus der Feder von Leuten wie Phil Ochs, Bob Dylan oder Woody Guthrie eine neue Tiefe. Davon konnte man sich am 10. März 2018 bei ihrem Konzert im schwedischen Göteborg überzeugen, das nun in Ö1 zu erleben ist; mit Michael Neuhauser

06.02. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Saxofonistin Viola Falb über “A Room for You” Viola Falb im Interview, Duo Hassfurther/Büyükberber bei den INNtönen 2020. Zu Gast im Jazznacht-Studio ist die in Niederösterreich geborene und in Wien lebende Saxofonistin Viola Falb. Sie ist seit über 15 Jahren fixer Bestandteil der heimischen Jazzszene und u. a. mit dem Saxofonquartett Phoen und ihrer Band Falb Fiction in Erscheinung getreten. Im Frühling 2020 ist das Album “A Room for You” (JazzWerkstatt Records) erschienen, das Falb im Trio mit Bernd Satzinger (Bass) und Mark Holub (Schlagzeug) eingespielt hat. Im Gespräch mit Xavier Plus gibt Viola Falb Einblicke in dieses fulminante, zwischen kompakten Gruppenimprovisationen und rauen komponierten Passagen pendelnde Werk. Der Konzertmitschnitt ist ebenfalls von Holzblasinstrumenten geprägt. Auf der Bühne des INNtöne-Festivals stand am 16. August 2020 ein ganz besonderes Duo: die österreichische Saxofonistin Sophie Hassfurther und der in Amsterdam lebende türkische Bassklarinettist Oguz Büyükberber. Ihr Zusammenspiel zelebriert die Reibungen und Wohlklänge, die sich zwischen diesen nah verwandten Instrumenten erzeugen lassen. Ö1 hat diese Sogwirkung erzeugenden Schwingungen exklusiv eingefangen, sie werden hier in voller Länge wiedergegeben; mit Xavier Plus

07.02. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Ausweitung der Dampfzone: Gewürztraminer & Gmischta Satz. Gewürztraminer & Gmischta Satz im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Zwei Ensembles lassen in einer gemeinsamen Ö1-Radiosession Dampf ab! Die Arbeit der Band Gewürztraminer – ursprünglich ein Sinti-Swing-Trio à la Django Reinhardt – hat sich, inspiriert durch die Liebe zur Balkanmusik, stilistisch zunehmend verbreitert. Mit den Jahren flossen auch Elemente von Rock und Rap in die Musik ein, irgendwann kamen die Bläser von Gmischta Satz dazu. Und das nunmehrige Tentett streift auf seinem Weg durch das Dickicht der globalen Musiklandschaft auch Wienerlied und Schlager, etwa von Bill Ramsey. Mit Texter, Leadsänger und Gitarrist Gidon Oechsner treten heute in Aktion: Marco Filippovits und Julian Wohlmuth (Gitarren und Gesang), Atanas Dinovski (Akkordeon), Daniel Schober (Kontrabass), Daniel Neuhauser (Schlagzeug) sowie die Mitglieder von Gmischta Satz, die da sind: Saxofonist und Klarinettist Herb Berger, Trompeter Markus Pechmann, Martin Schiske an Posaune und Tenorhorn sowie Dario Schwärzler, Tuba; mit Helmut Jasbar

08.02. Ö1 19:30 On stage – Mitreißende Grooves, hymnische Improvisationen: Shake Stew. Lukas Kranzelbinder & Shake Stew beim Jazzfestival Leibnitz 2020. Shake Stew, das Septett um den Kärntner Kontrabassisten Lukas Kranzelbinder, ist seit seinem Start beim Jazzfestival Saalfelden 2016 zum international meistgebuchten heimischen Jazz-Act avanciert. Die wuchtigen Rhythmen der doppelt besetzten Bass-Schlagzeug-Fraktion, darüber die hymnisch-kraftvollen Improvisationen von Trompeter Mario Rom und den Saxofonisten Clemens Salesny und Johannes Schleiermacher – dieser Sogwirkung kann sich auch ein üblicherweise Jazz-ungeeichtes Publikum kaum entziehen. Mit dieser Musik und dem neuen Album “(A)live!” im Gepäck, das sich als Plädoyer für die Notwendigkeit des Live-Erlebens improvisierter Musik versteht, bestritt Shake Stew am 4. Oktober 2020 beim Open-air-Konzert im Grottenhof im Naturpark Südsteiermark den mitreißenden Ausklang des Jazzfestivals Leibnitz, das letztes Jahr Corona-bedingt auf ein rein österreichisches Programm setzte; mit Marlene Schnedl

11.02. Ö1 17:30 Spielräume Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber

12.02. Ö1 19:30 Jazztime – Venezolanische Verwandlungen: Gustavo Ovalles

Gustavo Ovalles und sein Quartett zu Gast im Wiener Funkhaus. Live aus dem RadioCafe. Aus der Begegnung von afrikanischen, indigenen und europäischen Traditionen ist in Venezuela – wie in anderer Form in Brasilien, Kolumbien oder New Orleans – ein reiches Musikleben entstanden. Der in Caracas geborene Perkussionist und Komponist Gustavo Ovalles ist unter anderem als Partner des Pianisten Omar Sosa, der Geigerin Yilian Cañizares und des Saxofonisten David Murray in Erscheinung getreten. Immer wieder transformiert er dabei Elemente traditioneller Musik in Jazz und Weltmusik – denn “Jazz bietet die Freiheit des Ausdrucks”, so Ovalles. Nach zwei Jahrzehnten in Frankreich lebt Gustavo Ovalles seit Kurzem in Wien – und setzt hier seine Mission fort, den musikalischen Reichtum Venezuelas zu teilen, aber auch europäischen Quellen seiner Musik nachzuspüren. Johann Kneihs bittet ihn dazu zum Gespräch. Zudem präsentiert Gustavo Ovalles an diesem Abend exklusiv vorab Themen einer internationalen CD-Produktion. Mit ihm in der Jazztime spielen Pianist Ewerton Oliveira (Brasilien/Frankreich), Saxofonistin Laura Valbuena (Kolumbien) und Bassist Hannes Laszakovits (Österreich); mit Andreas Felber

13.02. Ö1 23:25 Die Österreich 1 Jazznacht – Zum 100. Geburtstag von Saxofonist Hans Koller. Adelhard Roidinger, Wolfgang Puschnig, Clemens Salesny u.a. über Hans Koller. Er war der erste international berühmte Jazzmusiker, den Österreich hervorgebracht hat: Der Wiener Saxofonist Hans Koller (1921-2003) avancierte in den 1950er Jahren zur Zentralgestalt des deutschen Jazz. Aus Kollers Cool-Jazz-beeinflussten “New Jazz Stars” gingen MusikerInnen wie Pianistin Jutta Hipp und Posaunist Albert Mangelsdorff hervor, zudem tourte er mit Dizzy Gillespie, Lee Konitz und Chet Baker. 1970er kehrte Koller in seine Heimatstadt Wien zurück, wo er mit Musikern, die eine Generation jünger als er selbst waren, die “Free Sound”-Band gründete. Kurz vor seinem Tod erlebte der Saxofonist, nach dem der von 1996 bis 2010 vergebene österreichische Jazzpreis benannt wurde, noch einmal ein Bühnen-Comeback und schrieb sich mit seiner stets weiter entwickelten Musik, von der vieles bis heute erstaunlich zeitlos und modern klingt, jungen Musikern und Musikerinnen ins Gedächtnis ein. In der Jazznacht sprechen mit Bassist Adelhard Roidinger und den Saxofonisten Wolfgang Puschnig und Clemens Salesny Musiker aus drei unterschiedlichen Generationen über die Person und das kreative Schaffen Hans Kollers. Dazu gibt es Aufnahmen aus dessen langer Karriere, von den 1940er Jahren bis zum letzten Album “Out On The Rim” (1991), sowie unveröffentlichte Fundstücke aus dem ORF-Archiv; mit Andreas Felber

14.02. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Zum 100. Geburtstag von Saxofonist Hans Koller (Fortsetzung) Adelhard Roidinger, Wolfgang Puschnig, Clemens Salesny u.a. über Hans Koller; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Er war der erste international berühmte Jazzmusiker, den Österreich hervorgebracht hat: Der Wiener Saxofonist Hans Koller (1921-2003) avancierte in den 1950er Jahren zur Zentralgestalt des deutschen Jazz. Aus Kollers Cool-Jazz-beeinflussten “New Jazz Stars” gingen MusikerInnen wie Pianistin Jutta Hipp und Posaunist Albert Mangelsdorff hervor, zudem tourte er mit Dizzy Gillespie, Lee Konitz und Chet Baker. 1970er kehrte Koller in seine Heimatstadt Wien zurück, wo er mit Musikern, die eine Generation jünger als er selbst waren, die “Free Sound”-Band gründete. Kurz vor seinem Tod erlebte der Saxofonist, nach dem der von 1996 bis 2010 vergebene österreichische Jazzpreis benannt wurde, noch einmal ein Bühnen-Comeback und schrieb sich mit seiner stets weiter entwickelten Musik, von der vieles bis heute erstaunlich zeitlos und modern klingt, jungen Musikern und Musikerinnen ins Gedächtnis ein.

In der Jazznacht sprechen mit Bassist Adelhard Roidinger und den Saxofonisten Wolfgang Puschnig und Clemens Salesny Musiker aus drei unterschiedlichen Generationen über die Person und das kreative Schaffen Hans Kollers. Dazu gibt es Aufnahmen aus dessen langer Karriere, von den 1940er Jahren bis zum letzten Album “Out On The Rim” (1991), sowie unveröffentlichte Fundstücke aus dem ORF-Archiv; mit Andreas Felber

14.02. Ö1 17:10 Spielräume – Black Swan Records: Das erste Label von Afroamerikaner/innen für Afroamerikaner/innen. Harlem, New York: Vor 100 Jahren gründete Harry Pace hier Black Swan Records. Es war das erste Plattenlabel in Besitz eines Afroamerikaners, das großflächig Musik von Afroamerikaner/innen für Afroamerikaner/innen produzierte und vermarktete. Namensgebend war die im 19. Jahrhundert gefeierte schwarze Opernsängerin Elizabeth Taylor Greenfield, auch bekannt als “The Black Swan”. Stilprägend war sie allerdings nicht, denn das Label Black Swan Records verschrieb sich ganz dem Blues und Jazz. Nicht einmal drei Jahre lang – von März 1921 bis Dezember 1923 – konnte das pionierhafte Unternehmen bestehen, bevor es Konkurs anmelden musste. Dennoch hatte es einen fundamentalen Einfluss auf die Musikindustrie: Zahlreiche weiße Plattenfirmen erkannten den lukrativen Markt, nahmen dieselben Musiker/innen unter Vertrag und hatten sich in der Zwischenzeit abgeschaut, wie man das schwarze Publikum ansprach und erfolgreich in dessen Zeitungen warb. Nach dem Konkurs im Jahr 1924 übernahm das Plattenlabel Paramount die Agenden der Black Swan Records, ehe das Sub-Label eingestellt wurde. In den 1990er-Jahren wurde es dann wiederbelebt, als Jazzology/GHB, wo historische Aufnahmen jener Zeit auf CDs veröffentlicht werden; mit Marie-Theres Himmler

14.02. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Eine Ö1-Radiosession zum 100. Geburtstag von Hans Koller. Das Upper Austrian Powerplay Quintett spielt Hans Koller. Der oberösterreichische Saxofonist Christian Maurer bekam vor Jahren vom 2016 verstorbenen Wiener Jazzhistoriker (und langjährigen Ö1-Mitarbeiter) Klaus Schulz Notenblätter mit Kompositionen des 2003 verstorbenen Hans Koller geschenkt, seines Zeichens erster österreichischer Jazzmusiker von internationalem Ruf. Hans Koller, ebenfalls Saxofonist, hätte am 12. Februar 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass spielt das Upper Austrian Powerplay Quintett mit Maurer, Trompeter Simon Plötzeneder, Pianist Helmar Hill, Bassist Christian Wendt und Schlagzeuger Ewald Zach Stücke aus Kollers Repertoire; mit Klaus Wienerroither

15.02. Ö1 19:30 On stage – Nikola Zaric beim Wiener Akkordeonfestival 2020

Vila Madalena und Nikola Zaric Quintett im ORF RadioKulturhaus. Wenige Tage vor dem ersten Lockdown konnte ein besonderer Programmpunkt des letztjährigen Wiener Akkordeonfestivals gerade noch stattfinden: Der Abend des 26. Februars 2020 war im RadioKulturhaus dem jungen Wiener Akkordeon-Virtuosen Nikola Zaric gewidmet, der seit einigen Jahren die heimische Szene bereichert: Zaric war im ersten Teil im Duo Vila Madalena mit Sopransaxofonist und Klarinettist Franz Oberthaler zu hören, nach der Pause präsentierte er ein neu gegründetes Quintett, mit vier Streichern als Partner, darunter Violinist Efe Turumtay und Cellist Lukas Lauermann. Während im ersten Set Balkanrhythmen mit brasilianischen Choro- und argentinischen Tango-Melodien kurzgeschlossen wurden, war nach der Pause der Lyriker Nikola Zaric am Wort, der von serbischer Volksmusik inspirierte Kantilenen am Akkordeon gefühlvoll auskostete; mit Jörg Duit

18.02. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber

19.02. Ö1 14:05 In Concert – Benny Golson spielt Benny Golson. Das Benny Golson Quartett 2005 beim Salzburger Jazzherbst. Der US-amerikanische Tenorsaxofonist Benny Golson gastiert zusammen mit seinen Landsleuten, dem Pianisten Kirk Lightsey und dem Schlagzeuger Douglas Sides, sowie dem deutschen Kontrabassisten Peter Bockius am 2. November 2005 im Rahmen des Salzburger Jazzherbsts in Stiegl’s Brauwelt. Golson spielt vorwiegend Eigenkompositionen – was wenig verwunderlich ist, da etliche seiner Tunes wie “I Remember Clifford”, “Whisper Not” oder “Along Came Betty” zu Jazzstandards geworden sind. Als schöne Ergänzung interpretiert das Quartett auch noch den Blues “Mr. P.C.” von Golsons langjährigem Freund, dem 1967 verstorbenen John Coltrane, sowie den Billy-Strayhorn-Klassiker “Take The A-Train“; mit Klaus Wienerroither

20.02. Ö1 23:03 Die Ö1 Jazznacht – Lajos Dudas im Interview, Purple Is The Color 2020 im Wiener RadioKulturhaus. Gast dieser Jazznacht ist der 1941 in Budapest geborene Klarinettist Lajos Dudas, der am 18. Februar 2021 seinen 80. Geburtstag feierte. Dudas wird auf seine Karriere zurückblicken, in der er neben seiner Rolle als einer der führenden europäischen Jazzklarinettisten auch in Pop-Projekten sowie als Interpret klassischer Musik aktiv war. Außerdem erzählt Lajos Dudas von seiner Arbeit als Dozent an der Pädagogischen Hochschule in Neuss nahe Düsseldorf, wohin er Anfang der 1970er gezogen war, sowie von seinen entspannten Stunden in Überlingen am Bodensee, wo sich Dudas nach dem Ende seiner pädagogischen Tätigkeit niedergelassen hat. Der Konzertmitschnitt stammt vom Quartett Purple Is The Color, das am 16. Oktober 2020 im Wiener RadioKulturhaus sein neues Album “Epic” präsentierte. Bandleader und Pianist Simon Raab, Saxofonist Stepán Flagar, Bassist Martin Kocián und Schlagzeuger Michal Wierzgon begeisterten mit einer kraftvollen Performance, die sowohl harmonisch als auch rhythmisch für höchste Spannung sorgte und demonstrierte, das Purple Is The Color zu den interessantesten jungen Bands der österreichischen Szene zu zählen ist; mit Christian Bakonyi

21.02. Ö1 00:05 Die Ö1 Jazznacht – Zum 80. Geburtstag von Klarinettist Lajos Dudas (Fortsetzung) Lajos Dudas im Interview, Purple Is The Color 2020 im Wiener RadioKulturhaus; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Gast dieser Jazznacht ist der 1941 in Budapest geborene Klarinettist Lajos Dudas, der am 18. Februar 2021 seinen 80. Geburtstag feierte. Dudas wird auf seine Karriere zurückblicken, in der er neben seiner Rolle als einer der führenden europäischen Jazzklarinettisten auch in Pop-Projekten sowie als Interpret klassischer Musik aktiv war. Außerdem erzählt Lajos Dudas von seiner Arbeit als Dozent an der Pädagogischen Hochschule in Neuss nahe Düsseldorf, wohin er Anfang der 1970er gezogen war, sowie von seinen entspannten Stunden in Überlingen am Bodensee, wo sich Dudas nach dem Ende seiner pädagogischen Tätigkeit niedergelassen hat. Der Konzertmitschnitt stammt vom Quartett Purple Is The Color, das am 16. Oktober 2020 im Wiener RadioKulturhaus sein neues Album “Epic” präsentierte. Bandleader und Pianist Simon Raab, Saxofonist Stepán Flagar, Bassist Martin Kocián und Schlagzeuger Michal Wierzgon begeisterten mit einer kraftvollen Performance, die sowohl harmonisch als auch rhythmisch für höchste Spannung sorgte und demonstrierte, das Purple Is The Color zu den interessantesten jungen Bands der österreichischen Szene zu zählen ist; mit Christian Bakonyi

22.02. Ö1 19:30 On stage – Indie-Rock der zeitgemäßen Art: My Ugly Clementine. My Ugly Clementine im Dezember 2020 im Wiener RadioKulturhaus. 2019 von Bassistin und Sängerin Sophie Lindinger gegründet, macht My Ugly Clementine seither als All-Star-Quartett der österreichische Indie-Rock-Szene von sich reden: Lindinger, bekannt als Mitglied des Electro-Pop-Duos Leyya, gewann für das Projekt weitere namhafte Kolleginnen: Sängerin Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls, 5K HD), Schlagzeugerin Kathrin Kolleritsch (Kerosin 95) sowie – neuerdings – Gitarristin Nastasja Ronck (Lucid Kid). Die Band setzt sich mit Feminismus, Empowerment und Gleichberechtigung auseinander, mischt dabei Post-Punk mit Indie-Rock und 60er-Jahre-Soul-Einflüssen. Am 12. Dezember 2020 absolvierte My Ugly Clementine den ersten Auftritt nach fast zehnmonatiger Corona-Pandemie-bedingter Auftrittspause und ließ seinen coolen Sound im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses erschallen. Publikum vor Ort war aufgrund des zweiten Lockdowns nicht zugelassen, das Konzert war über Online-Video-Stream mitzuerleben – und ist es heute via Ö1; mit Marlene Schnedl

25.02. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber

26.02. Ö1 14:05 In Concert – “Balkanbilly” und noch viel mehr: Orges Toçe

Orges & The Ockus-Rockus Band im Jänner 2020 im Porgy & Bess, Wien. Mit drei Alben seiner “Ockus-Rockus Band” hat sich der gebürtige Albaner Orges Toçe in der letzten Dekade als einer der besonders begnadeten Sänger, Songwriter und Gitarristen in Österreich hervorgetan. Als Mann, der schon in Kindertagen klassische Violine gelernt und später in Wien ein Studium der Jazzgitarre absolviert hat, kann er musikalisch aus dem Vollen schöpfen, wenn er Musiktraditionen des Balkans und Rock’n’Roll zu kraftvollen, funkensprühenden Songs verbindet. Dass Orges Toçe seine wütenden Anklagen gegen Politik und Heuchelei, seine Oden an kulturelle Vielfalt, Freiheit und Ungebundenheit und seine poetischen Verdichtungen von Lebenserfahrungen in seiner Muttersprache Albanisch vorträgt, tut dem Genuss keinen Abbruch. Im Gegenteil! Erstens blitzen ab und zu auch Schlagwörter auf Deutsch, Spanisch oder Englisch als Wegweiser auf. Zweitens finden sich Sprach- und Musikklang selten so elegant miteinander verschmolzen wie bei Orges Toçe, wenn er mit rauer Stimme hochmelodisch singt und dazu seine ebenso aggressiv wie geschmeidig gespielte Jazzgitarre zwischen Manouche-Swing, Rockabilly, Surf-Rock und Punk changieren lässt. Am 18. Jänner 2020 präsentierten “Orges & The Ockus-Rockus Band” ihr jüngstes Album “Peshk” bei einem Konzert im Wiener Jazzclub Porgy & Bess. Neben Toçes kongenialen Triopartnern Bernd Satzinger am Kontrabass und Christian Eberle am Schlagzeug waren mit Michael Hornek (Keyboards), Andrej Prozorov (Sopransaxofon), Milos Todorovski (Akkordeon) und Kejdi Barbullushi (Gitarre) auch einige Gastmusiker zu hören, während der albanische Künstler Theo Napoloni zu jedem Song auch noch spontan ein Bild malte. Letzteres kann man in dieser Ausgabe von “In Concert” zwar nicht sehen – dafür umso mehr hören, wie geistreiches Songwriting, virtuoses Können und musikantische Spielfreude auf der Bühne zu einem grandiosen Konzerterlebnis werden; mit Michael Neuhauser

27.02. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Das neue Album “Meganan” des Trios Edi Nulz. Edi Nulz im Studio, Ernesto Aurignac Standard Trio bei den INNtönen 2020: Edi Nulz, Österreichs hippe Punkrockjazzband mit Hang zu ausgestopften Tieren, Raumfahrtanzügen und ausgefuchsten Grooves legt just zum zehnjährigen Bandjubiläum ihr fünftes Album vor. Wenn das kein Zufall ist? Das intergalaktische Jazztrio, bei dem nix fix, aber alles möglich ist, tritt mit seinem neuen Album “Meganan” unerschrocken vors Jazznacht-Mikrofon. Siegmar Brecher (Bassklarinette), Julian Adam Pajzs (Gitarre) und Valentin Schuster (Schlagzeug), die sich live auch gerne mit der Schauspielerin Adele Neuhauser verbünden, plaudern aus dem Bandnähkästchen und verraten vielleicht sogar das eine oder andere indische Spezialgewürz für ihr “Meganan”. Kein leichtes Spiel hatte das “Standard Trio” des spanischen Altsaxofonisten Ernesto Aurignac diesen Sommer bei seinem Österreich-Debüt. Eine komplizierte Anreise ins oberösterreichische Diersbach, Gewitter, Regen und ein defektes Saxofon konnten nicht verhindern, dass Aurignac mit Joan Masana (Bass) und Juanna Nieto (Schlagzeug) am 14. August 2020 bei den INNtönen ein elektrisierendes Konzert gab. Ernesto Aurignac begreift sich selbst als einen Reisenden, im Leben wie in der Musik. Zwischen den beiden Kontinenten Klassik und Jazz, die seine Heimathäfen bilden, nimmt sein Spiel stets gehörig Fahrt auf und wirkt dabei eindringlich, ernst und verspielt, weise und wild zugleich – was den dargebotenen Jazzstandards auch im Zuge des INNtöne-Konzerts sehr zugute kam; mit Verena Göltl

28.02. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Das neue Album “Meganan” des Trios Edi Nulz (Fortsetzung) Edi Nulz im Studio, Ernesto Aurignac Standard Trio bei den INNtönen 2020; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Edi Nulz, Österreichs hippe Punkrockjazzband mit Hang zu ausgestopften Tieren, Raumfahrtanzügen und ausgefuchsten Grooves legt just zum zehnjährigen Bandjubiläum ihr fünftes Album vor. Wenn das kein Zufall ist? Das intergalaktische Jazztrio, bei dem nix fix, aber alles möglich ist, tritt mit seinem neuen Album “Meganan” unerschrocken vors Jazznacht-Mikrofon. Siegmar Brecher (Bassklarinette), Julian Adam Pajzs (Gitarre) und Valentin Schuster (Schlagzeug), die sich live auch gerne mit der Schauspielerin Adele Neuhauser verbünden, plaudern aus dem Bandnähkästchen und verraten vielleicht sogar das eine oder andere indische Spezialgewürz für ihr “Meganan”. Kein leichtes Spiel hatte das “Standard Trio” des spanischen Altsaxofonisten Ernesto Aurignac diesen Sommer bei seinem Österreich-Debüt. Eine komplizierte Anreise ins oberösterreichische Diersbach, Gewitter, Regen und ein defektes Saxofon konnten nicht verhindern, dass Aurignac mit Joan Masana (Bass) und Juanna Nieto (Schlagzeug) am 14. August 2020 bei den INNtönen ein elektrisierendes Konzert gab. Ernesto Aurignac begreift sich selbst als einen Reisenden, im Leben wie in der Musik. Zwischen den beiden Kontinenten Klassik und Jazz, die seine Heimathäfen bilden, nimmt sein Spiel stets gehörig Fahrt auf und wirkt dabei eindringlich, ernst und verspielt, weise und wild zugleich – was den dargebotenen Jazzstandards auch im Zuge des INNtöne-Konzerts sehr zugute kam; mit Verena Göltl

28.02. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Wiedervereinigung in Japan: The Modern Jazz Quartet: “Reunion at Budokan” (1980). Das Modern Jazz Quartet, auch bekannt unter dem Kürzel “MJQ”, gilt seit seiner Gründung 1952 in New York City als eine der populärsten Bands der internationalen Jazzwelt. Mit einer einzigartigen Mischung aus Jazz, Blues und Barock-inspirierter Kontrapunktik sind Milt Jackson (Vibrafon), John Lewis (Klavier), Percy Heath (Bass) und Connie Kay (Schlagzeug) eine der ersten Jazzgruppen, die statt in verrauchten Jazzclubs in noblen Konzerthallen auftreten. Doch zu Beginn der 1970er Jahre wird es Milt Jackson zu viel, der Tourplan zu voll, es bleibt zu wenig Zeit für andere Projekte. Der Vibrafonist verlässt das Modern Jazz Quartet, dessen Mitglieder daraufhin getrennte Wege gehen. Vereinzelte Konzerte finden zwar weiterhin statt, die offizielle Wiedervereinigung der Band wird jedoch erst am 19. und 20. Oktober 1980 gefeiert, und zwar in der geschichtsträchtigen Nippon Budokan Indoor-Arena in Tokio. Diese Konzerte markieren den Startpunkt des zweiten großen Karriereabschnitts des MJQ bis zu dessen endgültiger Auflösung im Jahr 1997. 1981 veröffentlicht Pablo Records Ausschnitte der beiden Konzerte unter dem Titel “Reunion at Budokan”. Im Rahmen der Milestones wird dieser Jazz-Meilenstein 40 Jahre später wieder aus dem Regal geholt; mit Xavier Plus

RBB Kultur

02.02. RBB Kultur 20:00 Radiokonzert JAB 105 – Lisbeth Quartett; Live aus dem A-Trane. 2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde das Lisbeth Quartett für seine zweite CD “Constant Travellers” mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Natürlich steht Charlotte Greves Alt-Saxofon im Zentrum. Ihr leuchtender, schwebender Ton und die klaren bis verschlungenen Modulationen werden von ihren profilierten Partnern beflügelt. Das sind Marc Muellbauer am Bass, Manuel Schmiedel am Piano und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug; mit Ulf Drechsel

03.02. RBB Kultur 23:00 Musik der Kontinente – Reisen und das Internet haben die Menschen einander nähergebracht. Auch der Blick auf die Welt der Musik ist damit kosmopolitischer geworden. Und die Musiker? Sie setzen sich mehr und mehr über traditionelle Grenzziehungen hinweg.Neue Sounds aus den urbanen Zentren der globalen Musik haben in MUSIK DER KONTINENTE ebenso ihren Platz wie die anerkannten “Klassiker” der großen außereuropäischen Musikkulturen. Ob Lokales mit internationaler Ausstrahlung oder weltweit vernetzte Kooperationen mit regionaler Färbung, MUSIK DER KONTINENTE lädt ein zu einer kenntnisreich und unterhaltsam präsentierten Entdeckertour; mit Peter Rixen

04.02. RBB Kultur 23:00 The Voice – Frank Sinatra and the Rat Pack: Die berühmt-berüchtigte Truppe, die zwischen 1959 und 1966 im Sands Hotel in Las Vegas zahllose Konzerte gegeben hat. Neben “The Voice” Frank Sinatra, gehörten noch die Sänger Sammy Davis Jr., Dean Martin, Joey Bishop und Shirley MacLaine dazu. Wir verbringen den Abend mit Songs und Geschichten rund um Sinatra und diese Zeit; mit Susanne Papawassiliu

05.02. RBB Kultur 23:00 Musik der Kontinente; mit Peter Rixen

06.02. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz – Die allerletzte Stunde des Tages gehört am Wochenende auf rbbKultur dem Jazz und seinen Hörerinnen und Hörern. Man muss aber kein Insider sein, um hier auf seine “Jazz-Kosten” zu kommen. Am Sonnabend präsentiert Ulf Drechsel aktuelle Konzertmitschnitte aus Berliner und Brandenburger Jazzklubs, von Konzertreihen der Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg, von den Jazz Units oder Festivals wie dem Jazzfest Berlin, dem Jazz Focus, den Kollektiv Nights oder “Jazz in E.”. Sonntags informiert Ulf Drechsel über aktuelle Trends der internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Jazz- und Blues-Szene. Hier bekommen Sie – oft in Gesprächen mit Studiogästen – Tipps für die Orientierung im Dschungel der CD-Neuerscheinungen, Buchveröffentlichungen oder Empfehlungen für Konzerte im Sendegebiet; mit Ulf Drechsel

07.02. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel

10.02. RBB Kultur 23:00 Musik der Kontinente; mit Peter Rixen

SRF 2 Kultur (Schweizer Radio und Fernsehen)

02.02. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek

02.02. SRF2 21:00 Jazz Collection – Sergio Mendes; mit Yara Borges

05.02. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek

05.02. SRF2 22:00 Late Night Concert – 4 Wheel Drive am Festival Jazz Baltica 2020; mit Roman Hosek

06.02. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Sergio Mendes; mit Yara Borges

06.02. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Andreas Müller-Crepon

09.02. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis

09.02. SRF2 21:00 Jazz Collection – Sam Cooke; mit Brandy Butler

12.02. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis

12.02. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – SRF Jazz Archiv; mit Jodok Hess

13.02. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Sam Cooke; mit Brandy Butler

13.02. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Andreas Müller-Crepon

16.02. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek

16.02. SRF2 21:00 Jazz Collection – Kamasi Washington; mit Tapiwa Svosve und Asma Maroof

19.02. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek

19.02. SRF2 22:00 Late Night Concert – Tini Thomsen & Friends am Festival Jazz Baltica 2020; mit Roman Hosek

20.02. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Kamasi Washington; mit Tapiwa Svosve und Asma Maroof

20.02. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Andreas Müller-Crepon

23.02. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Jodok Hess

23.02. SRF2 21:00 Jazz Collection – Bob Marley; mit Lukie Wyniger

26.02. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Jodok Hess

26.02. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – SRF Jazz Archiv; mit Roman Hosek

27.02. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Bob Marley; mit Lukie Wyniger

27.02. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Andreas Müller-Crepon

SWR 2

Fast alle Jazz-Sendungen von SWR2 können Sie als Audio on Demand 7 Tage online nachhören. Das geht auch mit der kostenlosen SWR2-App. Auf SWR2.de/jazz finden Sie außerdem Musik- listen und weitere Informationen zu unserem Programm. Und Mo – Sa 17:50 – 18:00 UHR: Jazz vor sechs – täglich Jazz. Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.

02.02. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Beyond! Witch ‘N’ Monk, Y–OTIS Remixed und andere Höhepunkte vom Jazzfest Berlin 2020: Punk-Sopranistin und Folk-Flötist treffen auf ein Ensemble für Neue Musik und einen Jazzschlagzeuger: Es war eine dieser unwahrscheinlichen Konstellationen, die beim digitalen Jazzfest Berlin 2020 richtig Spaß gemacht haben! Ausschnitte aus dem Konzert des Duos Witch ‘N’ Monk feat. LUX:NM und Jim Black heute Abend in der SWR2 Jazz Session, genauso wie aus dem elektroakustischen Remix-Projekt von Dan Nicholls und Ludwig Wandinger. Aus der Not heraus geboren (Y-OTIS Bandleader Otis Sandsjö war erkrankt) wurde es zu einem echten Höhepunkt des Festivals; mit Julia Neupert

04.02. SWR2 23:03 NOWJazz Magazin – Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben; mit Bert Noglik

05.02. SWR2 23:03 NOWJazz – Fortschritt und Vergnügen: Georg Graewes Sonic Fiction Orchestra. Erstmals ist Georg Graewe mit seinem Sonic Fiction Orchestra 2006 bei den Konfrontationen Nickelsdorf aufgetreten. Nun sollte im Frühjahr letzten Jahres das erste Album erscheinen. Unterbrochen wurden die Studio Sessions im März aber durch den ersten Lockdown. Georg Graewe bat daraufhin einzelne Musikerinnen und Musiker, Teile seiner Stücke alleine einzuspielen. Diese hat er dann re–kompositorisch in das Ensemblewerk integriert. Vielschichtige und abwechslungsreiche Kompositionen mit Freiraum zur Improvisation sind entstanden und nun auf CD und in der heutigen Sendung zu hören; mit Nina Polaschegg

06.02. SWR2 09:05 SWR2 Musikstunde – Jazz across the border: Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee groß geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem beschäftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu öffnen. So ist Jazz zu einer “global language” geworden. “Jazz across the border” hört auf unterhaltsam – informative Weise hin; mit Günther Huesmann

06.02. SWR2 22:03 Jazztime – Drei Seiten auf vier Saiten – der geniale Bassist und Jazzkomponist Charles Mingus. Er selbst bescheinigte sich in seiner Autobiografie “Beneath the Underdog” drei Persönlichkeiten: Das ängstlich-wütende Tier, das sanfte Wesen und den kühlen Beobachter. Alle drei zusammen machten einen der bedeutendsten Jazzmusiker zwischen Hard Bop, Free und Third Stream aus. In SWR2 Jazztime folgen wir dem musikalischen Weg des Bassisten Charles Mingus’ (1922 – 1979): Vom virtuosen Saitenreiter der 1940er-Jahre zum anerkannten Komponisten der 1960er – eine Schöpfungsgeschichte aus genialen Einfällen, wüsten Ausfällen und heftigen Wutanfällen; mit Henry Altmann

09.02. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – Supercool: Hans Koller zum 100. Geburtstag. Die Stories, die Hans Koller mitunter bei seinen Auftritten aus der Welt des Jazz erzählte, waren originell, menschenfreundlich und steckten voller Witz. Der legendäre österreichische Saxofonist, Komponist und Maler wurde am 12. Februar 1921 in Wien geboren. Bevor er in den 1950er-Jahren nach Deutschland kam, hatte er die Szene im “Hot Club Vienna” kräftig aufgemischt. Kollers kreativer Weg führte ihn vom Swing zum Cool Jazz, aber auch zur freien Auslegung improvisierter Musik. Mit seinen coolen Saxofon-Chorussen verlor Hans Koller in jedem stilistischen Genre niemals sein Gespür für Innovationen; mit Gerd Filtgen

11.02. SWR2 23:03 NOWJazz – P.P.P. – Pianist, Pädagoge, Professor: die Talente des Sebastian Sternal aus Mainz. Vom Duo bis zur Symphonic Society: Der Pianist Sebastian Sternal, 38, glänzt durch seine Anschlagskultur. Als Professor für Jazzklavier an der Musikhochschule Mainz wird er derzeit von Pablo Held vertreten. Ab 2021 nämlich ist der Pädagoge Sternal voll und ganz beschäftigt mit dem neuen “Jazz Campus Mainz”, der “anteilig internationale Exzellenz- und regionale Breitenförderung” vereinen soll. Dort wird man das “Gutenberg Jazz Collective” ebenso finden wie eine “Summer School”; mit Michael Rüsenberg

12.02. SWR2 23:03 NOWJazz – Old Songs, New Songs – die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch. Ihr Talent, alte Songs ganz zeitgemäß klingen zu lassen, demonstrierte Lucia Cadotsch erstmals mit dem Quintett “Yellow Bird”: Sie singt dort vorwiegend klassische Country-Songs, begleitet von einer Band, die musikalisch fest in der Gegenwart verankert ist. Ihr aktuelles Projekt “Speak Low” setzt diesen Weg konsequent fort. Diesmal bilden Jazzstandards den Ausgangspunkt. Gemeinsam mit den beiden schwedischen Klangforschern – Otis Sandsjö am Saxofon und Petter Eldh an Kontrabass sowie Keyboards – formt Cadotsch sehr individuelle Interpretationen, respektvoll und selbstbewusst zugleich; mit Thomas Loewner

13.02. SWR2 22:03 Jazztime – The Human Factor – Der Posaunist Albert Mangelsdorff. Lange war Albert Mangelsdorff (1928 – 2005) im In- und Ausland der bekannteste und meistgeschätzte Jazzmusiker Deutschlands. Gleich nach dem Krieg hatte er begonnen, Jazz-Posaune zu spielen, und geriet stilistisch bald unter den Einfluss der kühlen Tristano-Schule. Schon 1962 zählte ihn kein Geringerer als John Lewis (Modern Jazz Quartet) zu den drei besten Posaunisten des Jazz. Immer offen für neue Entwicklungen, erkundete Albert Mangelsdorff später die Welt des Free Jazz ebenso wie die des Jazz Rock. Bis zuletzt war “unser Albert” eine wichtige Symbolfigur der europäischen Jazz-Emanzipation; mit Hans–Jürgen Schaal

14.02. SWR2 19:40 SWR2 Jazz – Sweet and Lovely – der Big–Band–Leiter Eddie Heywood. Für Eddie Heywood (1915 – 1989) hätte es nicht besser laufen können: Die Faszination für das Klavierspiel vermittelte ihm sein Vater, ein bekannter Pianist und Bandleader in Atlanta, Georgia. Als der erst knapp über 20jährige Eddie Heywood in New York auftauchte, fand er dank seiner superben Pianistik Anschluss in der Swing-Szene. In den 1940er-Jahren feierte Heywood mit seinem Orchester große Erfolge. Obwohl schon einige Zeit zuvor der Klarinettist Artie Shaw mit “Begin The Beguine” einen Bestseller landete, stürmte Eddie Heywoods Version dieses Stücks ebenfalls die Jazz-Charts; mit Gerd Filtgen

16.02. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – Homezone: Jazz in Südwest. “WoM” – das ist die Initiative “Women of Music”: Ein Netzwerk, eine Plattform, ein Kollektiv von und für Frauen im Musikgeschäft. Um Wissens- und Erfahrungsaustausch geht es, um eine größere Sicht- und Hörbarkeit von diversen musikalischen Kulturen und natürlich um den gemeinsamen Spaß am Musikmachen. Gegründet im Herbst 2019 in Stuttgart, ist WoM mittlerweile schon weit übers Schwäbische hinausgewachsen – heute zu Gast in Homezone: die beiden WoM-Gründerinnen Hajnalka Péter und Lisa Tuyala; mit Julia Neupert

18.02. SWR2 23:05 NOWJazz – Steinbrüche der Fantasie – die englische Sängerin Kate Westbrook. Kate Westbrook zählt seit den 1970er-Jahren zu den großen Persönlichkeiten des europäischen Jazz. Sie begann ihre musikalische Laufbahn als Flötistin und Tenorhornistin in der Band ihres Mannes Mike Westbrook, profilierte sich dann aber vor allem als Sängerin. In einem großen Spektrum musikalischen Ausdrucks, das vom Jazz über an Klassik und Neuer Musik orientiertem Gesang bis hin zu Rock, Chanson und Cabaret reicht, fand sie zu einem gänzlich eigenen Ausdruck. 2018 veröffentlichte Kate Westbrook das Album “Granite” – eine Art Winterreise durch Moorlandschaften voller Mysterien und Metaphern; mit Bert Noglik

21.02. SWR2 15:05 SWR2 Zur Person – Florian Weber. Mal lebt er in New York, mal in einer Bauernschaft nahe bei Hannover. Ganz Große haben sich auf den heute 42-jährigen Pianisten verlassen, wie die Saxofon-Ikone Lee Konitz, in dessen Band er lange spielte. Aber auch im kulturübergreifenden Spiel ist Florian Weber ein Mann der unstillbaren Neugierde. Sein Duo mit dem syrischen Klarinettisten Kinan Azmeh gehörte zu den Höhepunkten des Festivals Enjoy Jazz 2020. Das ist das Jahr, in dem Weber den mit 20.000 Euro dotierten Belmont Preis gewann. Der Pianist sei “einer der wesentlichen Neuerer, sein Spiel vermittle eine unerhörte musikalische Freiheit”; mit Günther Huesmann

21.02. SWR2 19:05 SWR2 Jazz – Geschichte eines Jazz–Standards (31): God Bless the Child. Die Sängerin Billie Holiday hatte sich einmal gründlich über ihre Mutter geärgert. Daraus machte sie diesen Song, den der Komponist Arthur Herzog ausarbeitete und niederschrieb. Text und Melodie haben den Charakter eines afroamerikanischen Traditionals, eines Folk-Blues. Holidays Aufnahme mit dem Eddie Heywood Orchestra wurde 1941 ein echter Hit – erst nach ihrem Tod trauten sich andere Sängerinnen an den Song heran. Zur typischen Saxofonballade wurde “God Bless The Child” durch große Solisten wie Sonny Rollins, Stanley Turrentine, Archie Shepp und David Murray; mit Von Hans–Jürgen Schaal

23.02. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – My Favorite Discs: “Entre Amigos” von Rosa Passos und Ron Carter. Sämtliche Klassiker aus der Feder Antonio Carlos Jobims haben es heute schwer. “Garota de Ipanema” ist schon längst in das Repertoire der Fahrstuhlmusik aufgenommen worden und “Desafinado” ist ein gern gesehener Gast auf vielen Wühltisch-Samplern. Doch wenn die brasilianische Grand Dame des Bossa Nova, Rosa Passos und die amerikanische Basslegende Ron Carter loslegen, dann klingen sogar altbekannte Latin-Gassenhauer ungewöhnlich „edgy“. Ihr Album “Entre Amigos” begleitet unsere Autorin Fanny Opitz seit fast 20 Jahren durch alle Lebenslagen und hat ihr den Glauben an den Bossa Nova wiedergegeben; mit Fanny Opitz

25.02. SWR2 23:03 NOWJazz Session – Premium Klausur. Dieter Ilgs Bass–Solo–Projekt im Studio 2, Baden–Baden. Der Freiburger Bassist Dieter Ilg gehört zu den virtuosen kreativen Tieftönern in Jazz-Europa. In den Bands von Albert Mangelsdorff und Till Brönner hat er genauso deutsche Jazzgeschichte geschrieben wie mit seinem eigenen Trio, das für brillante Jazz-Hommagen an Klassik-Komponisten steht. In seinem unbegleiteten Solo-Projekt für den SWR hat sich Dieter Ilg nun etwas Neues einfallen lassen: Kurze freie, spontane Improvisation, die er dem legendären, viel zu früh verstorbenen Free-Jazz-Bassisten Peter Kowald gewidmet hat; mit Günther Huesmann

26.02. SWR2 23:03 NOWJazz – Gewagt, gewonnen. Wie die Pianistin Jane Getz ihren Platz im Jazz behauptete. Nach New York zog es die junge Pianistin Anfang der 1960er-Jahre. Dort trat sie u. a. mit Herbie Mann, Charles Mingus oder Charles Lloyd auf. Für ihr Leben als Musikerin nahm Getz große Entbehrungen in Kauf, als Frau in einer von Männern mit maßlosen Egos dominierten Welt erlebte sie auch sexualisierte Gewalt. Später schrieb sie Rockmusik und Country, spielte als Session-Musikerin mit den Bee Gees und nahm eigene Alben auf. Nach zwei Jahrzehnten ließ sie sich wieder auf Jazz ein. Die Sendung versammelt Musik aus den verschiedenen Phasen von Jane Getz’ Laufbahn und Auszüge aus ihrer Autobiografie; mit Von Franziska Buhre

27.02. SWR2 22:03 Jazztime – Alone Together: Frühe Solo- und Duoaufnahmen im Jazz. Allein oder zu zweit – wer denkt bei Kleinstbesetzungen nicht sofort an Keith Jarrett oder an die Dialoge Chick Coreas mit Gary Burton. Dabei gab es Solo- und Duo-Aufnahmen schon in der Frühzeit des Jazz. Es waren vor allem Pianisten, die ohne Begleitung ins Studio gingen und dabei nicht selten eine ganze Band in ihrem Spiel vereinten – sei es ein Jelly Roll Morton, Fats Waller oder Art Tatum. Aber auch Zweisamkeit wurde damals dokumentiert: in Aufnahmen mit Bessie Smith und Pete Johnson, Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, Oscar Peterson und Ray Brown oder Louis Armstrong und Earl Hines; mit Karsten Mützelfeldt

Fernsehen/TV

arte

04.02. arte 05:00 Ella Fitzgerald & Trio Live auf dem Montreux Jazz Festival 1975. Sie war die First Lady of Jazz: Ella Fitzgerald. Bei diesem atemberaubenden Konzert, aufgenommen in Montreux am 17. Juli 1975, bewies sie einmal mehr ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit. In Begleitung von Pianist Tommy Flanagan, Bassist Keter Betts und Schlagzeuger Bobby Durham begeistert die Sängerin bei diesem Konzert mit einer Mischung aus Jazzklassikern, Volksweisen und Balladen in ganz eigener, meisterhafter Interpretation. Der Auftritt in Montreux gehört unumstritten zu den schönsten aus der Spätzeit der Sängerin. Ella Fitzgerald war die Stimme des Jazz: Im Alter von 17 Jahren gewinnt sie einen Amateurwettbewerb im Apollo Theater in Harlem. In den 30er Jahren wird sie im Orchester von Chick Webb zur jugendlichen Ikone der Swing-Ära. 1938 komponiert sie gemeinsam mit Chick Webb ihren ersten großen Plattenerfolg “A-Tisket, A-Tasket”. Nach dessen Tod 1939 übernimmt Ella Fitzgerald für einige Zeit die Leitung seines Orchesters. Sie arbeitet dann während des Krieges mit mehreren Big Bands und Gruppen, bis Norman Granz, der mit seiner Konzertreihe “Jazz at the Philharmonic” berühmt geworden war, sie endgültig über praktisch alle anderen Jazzsängerinnen hinaushebt. Ihr Repertoire scheint fast unendlich: Neben allen Spielarten des Jazz singt sie Balladen, Calypso, Pop und ihre Spezialität Scat, bei der sie Musik einfach aus Silben ohne Text schöpft. Bei diesem Auftritt auf dem Montreux Jazz Festival 1975 hatte Ella Fitzgerald schon eine 40-jährige Jazzkarriere hinter sich und wusste ganz genau, wie man mit dem richtigen Swing das Publikum aus der Reserve lockt. In Begleitung von Pianist Tommy Flanagan, Bassist Keter Betts und Schlagzeuger Bobby Durham begeistert die Sängerin bei diesem Konzert mit einer Mischung aus Jazzklassikern, Volksweisen und Balladen in ganz eigener, meisterhafter Interpretation. Auch wenn sie die Noten am Ende der Phrasen mit etwas mehr Vibrato als früher hält, geht ihr Gesang immer noch unter die Haut. Flottere Stücke spickt sie mit ihrem schelmischen Scat und fesselt ihr Publikum mit ihrer unglaublichen Energie – so wie bei dem Klassiker “How High the Moon”, der auch an diesem Konzertabend ewig jugendlich wirkt. Der Auftritt in Montreux gehört unumstritten zu den schönsten aus der Spätzeit der Sängerin. Ella Fitzgerald tourte anschließend noch bis in die 90er Jahre über die Bühnen der Welt, bevor sie sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Musikbusiness zurückzog. Die Musiktitel des Konzerts im Überblick: Teach Me Tonight (Sammy Cahn, Gene De Paul); Wave (Antônio Carlos Jobim); It’s All Right with Me (Cole Porter); Let’s Do It, Let’s Fall in Love (Cole Porter); How High the Moon (Nancy Hamilton, Morgan Lewis); The Girl from Ipanema (Vinícius de Moraes, A. C. Jobim)

09.02. arte 05:00 Ella Fitzgerald & Trio Live auf dem Montreux Jazz Festival 1975. Sie war die First Lady of Jazz: Ella Fitzgerald. Bei diesem atemberaubenden Konzert, aufgenommen in Montreux am 17. Juli 1975 (s.o.)

Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.