Bayerischer Rundfunk BR2

05.03. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Marcus Woelfle

12.03. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad

19.03. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Max Neissendorfer – Zum 65. Geburtstag des Pianisten, Sängers und Leiters der Neuen Jazzschool München; mit Marcus Woelfle

26.03. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Live von der 52. Internationalen Jazzwoche Burghausen; mit Berichten vom Festival; mit Habersetzer und Roland Spiegel

Bayerischer Rundfunk BR Klassik

01.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots – Doppelt gemoppelt, Teil 2: mit Jay Jay Johnson & Kai Winding, Duke Ellington & Billy Strayhorn, Stephane Grappelli & Yehudi Menuhin u.a.; mit Henning Sieverts

02.03. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „Alles Fließt“ – In Aufnahmen mit Elis Regina und Tom Jobim, Ella Fitzgerald und Bill Kenny, Dick Hyman und Ruby Braff, John Coltrane, Bill Evans, Louis Armstrong, Oscar Peterson, Diana Krall, Gilad Atzmon; mit Beate Sampson

02.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg“: Jazz & Beyond: „Zeit, Feuervögel und gute Weill“ – Mit Aufnahmen von Bill Carrothers, Vincent Courtois, Bryan Ferry, Alma Naidu und anderen; mit Beatrix Gillmann

03.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Eddie „Lockjaw“ Davis – zum 100. Geburtstag; mit Marcus Woelfle

04.03. BR Klassik 18:05 Klassik Stars – Zum 75. Geburtstag des Saxophonisten Jan Garbarek – Werke von Eleni Karaindrou, Tigran Mansurian, Cristóbal de Morales und anderen; mit Roland Spiegel

04.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 Bühne frei im Studio 2 – Listening back: Das Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz in einer Aufnahme vom 25.Oktober 2017 mit Lee Konitz (Altsaxofon), Matthieu Bordenave (Tenorsaxofon), Walter Lang (Piano), Henning Sieverts (Bass) und Shinya Fukumori (Schlagzeug); mit Beate Sampson

05.03. BR Klassik 18:10 Jazz und mehr – Die Überraschenden – Mit Musik von Kit Downes, Josefine Lindstrand, Mario Laginha, Mary Lou Williams, der Umlaut Big Band und anderen; mit Roland Spiegel

07.03. BR Klassik 23:05 Jazztime Jazztoday – Der Schwebende – Aussagen, Musik und Stimmungen – Zum 75. Geburtstag des norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek; mit Ulrich Habersetzer

08.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: Dick Hyman 95. Geburtstag; mit Henning Sieverts

09.03. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Blue and green – Mit Musik von Bill Evans, Miles Davis, Jeanne Gies, Chet Baker, Dodo Marmarosa und anderen; mit Roland Spiegel

09.03. BR Klassik 23:05 Jazztime “Jazz aus Nürnberg” – Live-Mitschnitte – Red On + Subrihanna feat. Michael Binder bei NUEJAZZ Festival in Nürnberg vom 29. Oktober 2021 in der Kulturwerkstatt auf AEG; mit Beate Sampson

10.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz, New Sounds: Mit Musik von Josefine Lindstrand, Kit Downes, Janning Trumann, Mario Laginha und anderen; mit Roland Spiegel

11.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub: In stetigem Fluss – Feine Jazzkammermusik, die verblüffend grooven kann, vom Trio des aus Frankreich stammenden und in München lebenden Saxophonisten Matthieu Bordenave mit Pianist Florian Weber und Bassist Patrice Moret. Eine Aufnahme beim Jazzfest München vom 11. November 2021; mit Ulrich Habersetzer

12.03. BR Klassik 18:10 Jazz und mehr – Die (Un-)Verwechselbaren – Mit Musik von Avishai Cohen, Bill Evans, John Purcell, Henry Purcell, Eva Cassidy, Stéphane Belmondo und anderen; mit Roland Spiegel

14.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

15.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

16.03. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „Swing into Spring“ – Mit Aufnahmen von Julie Andrews, Benny Goodman, Norma Winstone und anderen; mit Beatrix Gillmann

16.03. BR Klassik 23:05 Jazztime “Jazz aus Nürnberg” – Mostly Vocal: „Healing Songs“ – Aufnahmen mit Esperanza Spalding, Bobby McFerrin und Marilyn Mazur; mit Beate Sampson

17.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ssirus W. Pakzad

18.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz auf Reisen: Exquisite Band eines Energiebündels aus den Niederlanden: Das Quartett des Pianisten Jasper van’t Hof beim Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Mit Bodek Janke, Schlagzeug, Paul Heller, Tenorsaxophon, Stefan Lievestro, Bass. Aufnahme vom 12. November 2021 aus dem Birdland Neuburg; mit Roland Spiegel

21.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

22.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

23.03. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Alone and together. Ganz alleine und im großen Ensemble – Musik von Pianistin Marian McPartland, Posaunist Nils Landgren, Saxophonist Benny Carter und anderen; mit Ulrich Habersetzer

23.03. BR Klassik 23:05 Jazztime “Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson

24.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski

25.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert – Tango aus Frankreich: Das Quartett der Bandoneon-Spielerin Louise Jallu beim Birdland Radio Jazz Festival. Aufnahme vom 19. November 2021 aus dem Birdland Neuburg; mit Roland Spiegel

26.03. BR Klassik 18:05 Jazz und mehr – Ja, was denn nun? Musik, die sich nicht entscheiden kann, oder will. Töne zwischen Klassik und Jazz von Pianist Fred Hersch, dem Aurora Oktett, Kontrabassistin Gina Schwarz und anderen; mit Ulrich Habersetzer

27.03. BR Klassik 20:00 Jazz extra – Live-Mitschnitte und Berichte vom Festival in Burghausen. U.a. mit Wilson de Oliveira feat. Joe Gallardo, Bill Evans Spykillers feat. Wolfgang Haffner, Jungle by Night, Mandoki Soulmates feat. Al di Meola, Till Brönner, Kai Strauss & The Electric Blues Allstars, Moka Efti Orchestra feat. Severija, Ola Onabulé; mit Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel

28.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

29.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

30.03. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Extra blue – Mit Musik von Ella Fitzgerald, Django Reinhardt, Mary Lou Williams, Joe Pass und anderen; mit Roland Spiegel

30.03. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: Studio-Aufnahmen; mit Beate Sampson

31.03. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Marcus Woelfle

Deutschlandfunk

01.03. DLF 21:05 Jazz Live – Jens Düppe Quartett Frederik Köster – Trompete; Lars Duppler – Piano; Christian Ramond – Kontrabass; Jens Düppe – Schlagzeug; Düsseldorf, Jazz-Schmiede, 8. Oktober 2021; mit Michaela Natschke

03.03. DLF 21:05 Jazz Facts – Neues von der Improvisierten Musik; mit Odilo Clausnitzer

08.03. DLF 21:05 Jazz Live – Nduduzo Makhathini solo Nduduzo Makhathini – Piano; Jazzfest Berlin, Silent Green, 7. November 2021; mit Karsten Mützelfeldt

10.03. DLF 21:05 Jazz Facts – Weltbürgerin aus Basel: Ein Porträt der Musikerin Yum Oto; mit Stefan Franzen

15.03. DLF 21:05 Jazz Live – Angelika Niescier & Alexander Hawkins: Angelika Niescier – Altsaxofon; Alexander Hawkins – Piano; Köln, Stadtgarten, 18. Oktober 2021; mit Thomas Loewner

17.03. DLF 21:05 Jazz Facts – Storytelling & Telling Stories: Legendenbildung im Jazz; mit Karsten Mützelfeldt

18.03. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Flinke Finger: Das außergewöhnliche Schaffen und Leben des Gitarristen Pat Martino „El Hombre” (1967), „All Sides Now” (1997), „Live At Yoshi’s“ (2001); mit Karsten Mützelfeldt

19.03. DLF 01:05 Radionacht Jazz – Themen u.a.: Der Weltensammler: Don Cherry und seine Organic Music Societies. Ein Kontrabass auf Reisen: Renaud Garcia-Fons‘ Projekt „Le Souffle Des Cordes“. Cello-Welten: mit Musik von Vincent Courtois, David Darling, Erik Friedlander, Dave Holland, Anja Lechner, Okkyung Lee, Tomeka Reid u.v.a.; mit Karl Lippegaus

22.03. DLF 21:05 Jazz Live – Heiri Känzig „Traveling“ & Christian Weber solo Veronika Stalder – Gesang; Matthieu Michel – Flügelhorn; Amin Mraihi – Oud; Marc Méan – Piano; Heiri Känzig – Kontrabass; Lionel Friedli – Schlagzeug Schaffhauser Jazzfestival, 28. Mai 2021; Christian Weber – Kontrabass. Schaffhauser Jazzfestival, 27. Mai 2021; mit Michael Rüsenberg

24.03. DLF 21:05 Jazz Facts – Regenrauschen und Rohrblatt-Zwitschern: Die fabelhafte Klangwelt der finnischen Saxofonistin Linda Fredriksson; mit Thomas Loewner

29.03. DLF 21:05 Jazz Live – Vijay Iyer Trio: Vijay Iyer – Piano; Linda May Han Oh – Kontrabass; Tyshawn Sorey – Schlagzeug. Jazzfest Berlin, Pierre Boulez-Saal, 4. November 2021; mit Sophie Emilie Beha

31.03. DLF 21:05 Jazz Facts – Jazzfacts Kopfhörer. Gast: Schlagzeuger Leif Berger; mit Florian Ross und Odilo Clausnitzer

Deutschlandfunk Kultur

01.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann

02.03. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik

04.03. DLF Kultur 00:05 Klangkunst – Fog Factory. Anschließend: Black Bat (Turgor) a study of smashes − and maybe some splashes …; Die schwedische Klangkünstlerin Hanna Hartman ist für ihre einzigartige Soundsprache bekannt. Letztes Jahr erhielt sie zum zweiten Mal den Karl-Sczuka-Preis. „Fog Factory“ changiert zwischen verschiedenen Klang-Zuständen. Mit Fieldrecordings, aufgenommen in Berlin, Borås, Kalifornien, China, Montreal, Stockholm, und mit Sounds des Modular-Synthesizers Buchla 200. Ausgezeichnet mit dem Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2021. Der Begriff „Turgor“ bezeichnet in der Pflanzenphysiologie den Druck des Zellsafts auf die Zellwand. Die Spannung entlädt sich in der Tondbandkomposition „Black Bat“, dem heute gesendeten zweiten Teil des Stücks von Hanna Hartman. Sie wurde von der Klangkünstlerin speziell für das Soundsystem des Berliner Clubs „Berghain“ entwickelt. Wenn der Schaum zerfällt, in Teile zerlegen. Vorheizen. Pellen, kurz schwenken und bestäuben. Waschen, putzen. Leicht überlappend auslegen. Sanft einkochen lassen und durch ein Sieb pressen. Trocken tupfen, salzen. Glasig anschwitzen, den Bratsatz lösen und flambieren. Vollständig zudecken und wieder leicht andrücken. Schmoren lassen. Hanna Hartman, geboren in Schweden, lebt und arbeitet in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Prix Palma Ars Acustica (2018), Prix Phonurgia Nova (2016) und Karl-Sczuka-Preis (2005 und 2021).

04.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis

04.03. DLF Kultur 20:03 Konzert – Nikolaisaal Potsdam: Aufzeichnung vom 25.02.2022; Christian Jost: Ghost Song. Christian Jost / Michael Wollny Nachtfahrten und Sirenen. Sirenen: Christian Jost, Nocturnal Movements (Uraufführung); Michael Wollny, Klavier; Kammerakademie Potsdam. Leitung: Christian Jost

07.03. DLF Kultur 20:03 In Concert – Studio de l’Ermitage, Paris. Aufzeichnung vom 13.02.2021: Collectif La Boutique & Vincent Peirani: Vincent Arnoult, Oboe; Emmanuelle Brunat, Bassklarinette; Clément Duthoit, Saxofon; Nicolas Fargeix, Klarinette; David Pouradier-Duteil, Schlagzeug, Perkussion; Anaïs Reyes, Bassoon; Yves Rousseau, Bass; Vincent Peirani, Akkordeon; Leitung und Tompete: Fabrice Martinez; mit Matthias Wegner

08.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer

10.03. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik

11.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Wolfgang Meyering

14.03. DLF Kultur 11:45 Tonart Jazz

14.03. DLF Kultur 20:03 In Concert – Rua de Lisboa Stage, Mindelo, Kapverden. Aufzeichnung vom 12.12.2021; Sodade – Tribute to Cesária Évora: Mit Lucibela, Emilio Moret, Elida Almeida, Teófilo Chantre, Nancy Vleira, Tito Paris u.a. Cesária Évora von der Kapverden Insel São Vicente war einer der größten Stars, die die afrikanische Musikszene je hervorgebracht hat. „Diva dos Pés Descalços“ – die barfüßige Diva – wurde sie genannt, weil sie traditionell ohne Schuhe und Strümpfe auftrat. In ihren Mornas und Coladeiras stecken Lebenslust, Wehmut und süße Melancholie – Zutaten, die schon beim ersten Hören automatisch Fernweh auslösen. Cesária Évora wurde mit ihrer Musik zum größten Export-Schlager ihrer Heimat. Als sie am 17.12. 2011 im Alter von 70 Jahren starb, ordnete der kapverdische Premier eine 48-stündige Staatstrauer an. Nun, zehn Jahre nach ihrem Tod, haben sich die bekanntesten Musikerinnen und Musiker des Inselstaats zusammengetan, um mit einem Gedenkkonzert in der Hauptstadt Mindelo an die Königin der Morna zu erinnern; mit Carsten Beyer

17.03. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Weltmusik

21.03. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik Jazz

21.03. DLF Kultur 20:03 In Concert – Jazzfestival Saalfelden, Main Stage; Aufzeichnung vom 20.08.2021: Irreversible Entanglements: Camae Ayewa, Gesang und Poetry; Keir Neuringer, Altsaxofon und Synthesizer; Aquiles Navarro, Trompete, Schlagzeug, Synthesizer; Luke Stewart, Bass; Shazad Ismaily, Gitarre; Lukas König, Schlagzeug; mit Matthias Wegner

22.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause

24.03. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik Weltmusik

25.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz

28.03. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik Jazz

28.03. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert: Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur: Tristan Brusch; mit Carsten Beyer

29.03. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit DJ Swingin‘ Swanee

31.03. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik Weltmusik

Hessischer Rundfunk HR2

01.03. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

02.03. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

03.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

04.03. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

05.03. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Céline Bonacina, Chris Jennings and John Hadfield: Céline Bonacina,, ss, bars; Chris Jennings, db; John Hadfield, dr; INNtöne Jazz Festival, Diersbach, Österreich, August 2021; mit Daniella Baumeister

06.03. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband invites. hr-Bigband cond. by Nikki Iles; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2021, Teil 1; mit Daniella Baumeister

08.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic

09.03. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth

10.03. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

11.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

12.03. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

13.03. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband invites. hr-Bigband cond. by Nikki Iles; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2021, Teil 2; mit Daniella Baumeister

14.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab

15.03. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Bianca Schwarz

16.03. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

17.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

18.03. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

19.03. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Cansu Tanrikulu Ensemble: Cansu Tanrikulu, voc; Tobias Delius, sax; Greg Cohen, db; Marc Ribot, g; Jazzfest Berlin, Silent Green, Kuppelhalle, Berlin, November 2021; mit Jürgen Schwab

20.03. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Melissa Aldana cond. by Jim McNeely; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2021, Teil 1; mit Gregor Praml

21.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic

22.03. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

23.03. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

24.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

25.03. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

26.03. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Melissa Aldana cond. by Jim McNeely; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, November 2021, Teil 2; mit Gregor Praml

28.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab

29.03. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth

30.03. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

31.03. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr

NDR Kultur – Neu: Jazz auf NDR-Kultur: Fünfmal in der Woche, Mo bis Fr ab 22.33 Uhr in „Play Jazz!“ und ab 23.30 Uhrin „Round Midnight“, spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazzszenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100- jährige Geschichte des Jazz. Neu bei Jazz auf NDR Kultur ist unsere NDR.Jazzmediathek, in der alle Sendungen ein Jahr lang nachhörbar sind. Außerdem haben sich in Round Midnight zwei neue Sendereihen etabliert: Jazz Heroes: Der Fotograf Arne Reimer hat die „Helden der Jazzgeschichte“ besucht. Einmal im Monat erzählt er von den intensiven Begegnungen. Lady Liberty: Hier sind Jazzpionierinnen, vergessene Musikerinnen und spannende Newcomerinnen im Fokus. Des Weiteren werden unsere Jazzsendungen am Wochenende auf NDR Blue wiederholt. Samstags und sonntags läuft von 20.00 bis 22.00 Uhr Jazz auf NDR Blue, dem Digitalradio – Musiksender des NDR.

Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.

Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee. 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial

Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)

03.03. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 O What A Brass! Ray Anderson wird 70 (MB)

10.03. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Vorschau auf das Programm des Jazz Studio Nürnberg im März / April 2022 (UWF)

17.03. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Der Posaunist Nils Wogram (UWF)

24.03. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Der Tastenzauberer Art Tatum (UWF)

31.03. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Carla Bley – Pianistin und Komponistin (UWF)

Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles) Prgramm auf: https://www.radio-rum.de/blog

Ö1 Österreich

04.03. Ö1 14:05 In Concert – Drei europäische „Young Lions“ und ein US-Weltstar. Das Roman Schwaller Quartett mit Mel Lewis 1987 im Wiener Opus One. Am 18. Jänner 2022 feierte der in Wien lebende Schweizer Tenorsaxofonist Roman Schwaller seinen 65. Geburtstag. Fast auf den Tag genau 35 Jahre zuvor, am 20. Jänner 1987, stand er mit dem damals blutjungen italienisch-deutschen Pianisten Roberto Di Gioia, dem aus Deutschland stammenden Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem legendären US-amerikanischen Schlagzeuger Mel Lewis auf der Bühne des längst verblichenen Wiener Jazzlokals Opus One. Der Vierer präsentierte sich in glänzender Spiellaune, neben Eigenkompositionen von Schwaller und Di Gioia waren auch Songs aus dem „Great American Songbook“ zu hören; mit Klaus Wienerroither

05.03. Ö1 23:03 Die Ö1 Jazznacht – Saxofonist und Komponist Florian Bramböck im Wiener KlangTheater. Florian Bramböck im Gespräch, Shauli Einav Quintet 2021 in Leibnitz; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. In einigen szeneprägenden österreichischen Bands hat der Tiroler Saxofonist Florian Bramböck tragende Rollen gespielt: als Teil der zweiten und dritten Besetzung des Vienna Art Orchestra, einige Jahre auch bei Gansch & Roses – und als ein Viertel von Saxofour, dem österreichischen All-Star-Saxofon-Quartett, das seit drei Jahrzehnten seine Fans erfreut. Daneben hat Florian Bramböck als Komponist ein umfangreiches Œuvre für unterschiedlichste Besetzungen geschaffen, von (Jazz-)Bigbands über Streicher, Blech- und Holzblasensembles bis zu (klassischem) Orchester und Chor. Am 4. Februar 2022 ließ Johann Kneihs im Rahmen der Jazztime im Wiener KlangTheater beide zu Wort kommen: Der Jazzmusiker Florian Bramböck spielte live – und sein Alter Ego, der Komponist, wurde mit Aufnahmen ausgewählter Werke vorgestellt. Im Anschluss an die Ausstrahlung dieses Gesprächs präsentiert Katharina Osztovics das Konzert des Shauli Einav Quintet, das am 2. Oktober 2021 beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast war. Tenorsaxofonist Shauli Einav, Posaunist Yonathan Voltzok, Gitarrist Eran Har Even, Pianist Yoni Zelnik sowie Noam Israeli am Schlagzeug entfesselten im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz die ausdrucksstarke Musik des Albums „Animi“, das Einav im Kreise seiner Musikerfreunde als Saxofonisten und Komponisten mit frischen Ideen zeigt. Weiters steht die Jazznacht augenzwinkernd – und entsprechend dem Monat März, auf Englisch „March“ – im Zeichen der Marschmusik. Art Blakey, Scott Joplin, Bob Mintzer und Quincy Jones präsentieren die durchaus abwechslungsreichen Facetten dieses Genres im Jazz; mit Katharina Osztovics

06.03. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Saxofonist und Komponist Florian Bramböck im Wiener KlangTheater. (Fortsetzung)

06.03. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Virtuose Dialoge von auf den Spuren von Bill Evans und Jim Hall. Tobias Faulhammer und Max Tschida im Wiener Funkhaus. Gitarrist Tobias Faulhammer und Pianist Max Tschida arbeiten schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Nun haben die beiden in der Wiener Szene amtsbekannten Musiker erstmalig ein Duoprogramm erarbeitet, das im Frühjahr 2022 auch auf Tonträger erscheinen wird. Ausgangspunkte des musikalischen Dialogs sind einerseits das legendäre, 1962 aufgenommene „Undercurrent“-Album von Jim Hall und Bill Evans, andererseits die kraftvollen Duoaufnahmen, die Pianist Chick Corea u. a. mit Gitarrist Al Di Meola gemacht hat. Komplexe Harmonien treffen auf rasante Unisono-Linien und kontrastreiche musikalische Spannungsbögen voll Dynamik; mit Klaus Wienerroither

06.03. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Zum 100. Geburtstag von Saxofonist Eddie „Lockjaw“ Davis. Eddie „Lockjaw“ Davis: „The Cookbook Sessions“ (1958), Neben der Idee der „Komposition“ gibt es noch zahlreiche weitere Analogien zwischen Musik und Kochkunst. So war etwa der Begriff „Cooking“ bereits in den 1920er Jahren eine populäre Metapher im Jazz für schweißtreibendes Zusammenspiel vor einem begeisterten Publikum. Ab Mitte der 50er Jahre begann dann die eigentliche Blüte der kulinarischen Bilder im Jazz. Da stand „Cooking“ nun vor allem für den unwiderstehlichen Groove in Hardbop und Soul-Jazz. Einen gewichtigen Beitrag dazu leistete auch die Hammond-Orgel, in deren Bauch es spätestens seit ihrem Siegeszug durch Jimmy Smith immer wieder regelrecht kocht, dampft, brutzelt oder schmort. In diesem Geist haben 1958 auch Tenorsaxofonist Eddie „Lockjaw“ Davis und Organistin Shirley Scott dreimal im Studio zusammengefunden und gemeinsam mit Bassist George Duvivier, Schlagzeuger Arthur Edgehill sowie Saxofonist und Flötist Jerome Richardson schmackhafte Musik geschaffen, die als „The Cookbook Sessions“ in die Jazzgeschichte eingegangen ist und auf fünf Alben beim Label Prestige veröffentlicht wurde. Am 2. März 2022 jährte sich Eddie „Lockjaw“ Davis‘ Geburtstag zum 100. Mal. Die Milestones erinnern an ihn mit einigen feinen Gerichten aus seinen Kochbüchern; mit Michael Neuhauser

07.03. Ö1 19:30 On stage – „Das Leopoldstädter Testament“ mit Musik von Beethoven bis Davy. Amarcord im November 2021 im Wiener RadioKulturhaus. Mit kammermusikalischen Bearbeitungen der Werke u. a. von Modest Mussorgski, Gustav Mahler und Erik Satie ist das Wiener Quartett Amarcord in den Jahren seit der Gründung anno 2000 bekannt geworden. Wobei Stilreinheit nicht Sache der vier Musiker ist, die auch gerne in Richtung Jazz, Pop, Tango und Volksmusik crossovern und mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel ebenso zusammen gearbeitet haben wie mit den Sängerinnen Rebekka Bakken und Elisabeth Kulman.

Am 5. November 2021 gab Amarcord im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses das Programm „Das Leopoldstädter Testament“ zum Besten, mit Bearbeitungen von Werken Ludwig van Beethovens sowie stilentgrenzten Liedern – mit und ohne Stimme – und groovigen Instrumentalstücken des in Wien-Leopoldstadt beheimateten Komponisten Marcus Davy. Zudem standen Kompositionen von Georg Breinschmid und Amarcord-Violinist Sebastian Gürtler auf dem Programm. Die seit der Gründung unveränderte Besetzung von Amarcord erfuhr an diesem 5. November 2021 zwei krankheitsbedingte Änderungen: Neben Gürtler und Akkordeonist Tommaso Huber – beide auch als Sänger im Einsatz – standen Cellistin Marta Sudraba (statt Michael Williams) und Kontrabassist Gustavo D’Ippolito (statt Gerhard Muthspiel) auf der Bühne. Dem Hörvergnügen tat dies angesichts des farbenreichen, funkensprühenden Musikreigens keinen Abbruch; mit Jörg Duit

11.03. Ö1 14:05 In Concert – Die Münchner Bigband aus dem Tanz-Club: Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica, Juni 2021. House, Electro und Techno in Ö1!? Ja, das kann und darf schon sein, nicht nur, weil die Damen und Herren der Münchner Jazzrausch Bigband auch Beethoven im Programm haben, sondern weil Techno, Electro oder House nicht unbedingt das sind, woran man vielleicht denkt, sobald diese Musikstile von einer eingefleischten Jazzband bedient werden. Seit 2014 sind die 25 Musikerinnen und Musiker des Ensembles aktiv, 2015 avancierten sie zur Hausband im Münchner Harry Klein, einem der renommiertesten Tanz-Clubs Europas, und eroberten von dort aus beharrlich Jazzfans in aller Welt – mit durchschnittlich 120 Konzerten im Jahr. Am 27. Juni 2021 war die Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica im mondänen Ostseebadeort Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein zu Gast und begeisterte mit ihrer tatsächlich berauschenden Verschmelzung von Bigband-Sound und fetten Tanzgrooves; mit Michael Neuhauser

11.02. Ö1 19:30 Jazztime – Sprechende Trommeln, singende Becken: Jörg Mikula

Live aus dem KlangTheater. Schlagzeuger Jörg Mikula zu Gast im Wiener KlangTheater. Jörg Mikula einen Schlagzeuger zu nennen, ist eine glatte Untertreibung: Er ist ein Mann, der ganz allein und ganz behutsam die Trommeln zum Sprechen und die Becken zum Singen bringt. 2013 hat der gebürtige Grazer mit Wahlheimat Wien, den man u. a. aus dem Ensemble Donauwellenreiter kennt, und der aktuell auch im Quintett von Sänger-Akkordeonist Stefan Sterzinger aktiv ist, bereits mit dem Soloalbum „Drumsongs“ die Ohren spitzen lassen. 2021 ist der Nachfolger „Music for Drums“ erschienen. Hier taucht man ein in einen faszinierenden Mikrokosmos der Klänge, filigran und vielschichtig, zugleich geprägt von Reduktion und struktureller Klarheit. Allein der krispe, kristalline Klang eines Beckens, er kann bei Jörg Mikula zum Ereignis werden. Als Gast von Andreas Felber spricht Jörg Mikula im KlangTheater des Wiener Radio-Kulturhauses über die Herausforderungen des Schlagzeug-solo-Spiels und gibt Kostproben seiner Musik live zum Besten; mit Andreas Felber

12.03. Ö1 23:05 Die Ö1 Jazznacht Ö1-Jazzstipendiatin Madeleine Kaindl singt Hildegard Knef. Madeleine Kaindl im Studio, das Dudek/Sasse-Quartett bei den INNtönen. Madeleine Joel Kaindl beehrt das Jazznacht-Studio mit ihrer Anwesenheit und einem bemerkenswerten Debüt im Talon. Die junge Saxofonistin, Sängerin und Ö1-Jazzstipendiatin 2021 veröffentlichte im Jänner 2022 ihre persönliche Verneigung vor Hildegard Knef in Album-Form. „Alles oder nichts“ lautet der Titel, den die gebürtige Mühlviertlerin mit ihrer hochkarätig besetzten Band Madeleine Joel & the Hildeguards am 16. März 2022 im Großen Sendesaal des Wiener Radiokulturhauses präsentiert. Dem Jazznacht-Publikum verrät die Musikerin, wie es dazu kam, wieso sie Dexter Gordon verehrt und welche Pläne sie aktuell sonst noch ausheckt. Auch der Ö1-Konzertmitschnitt kommt diesmal aus oberösterreichischen Landen. Am 31. Juli 2021 bespielte das Gerd Dudek/Martin Sasse-Quartett in sommerlicher Frische die Open-Air-Bühne auf Paul Zauners Buchmannhof im Innviertler Sauwald. Der zu diesem Zeitpunkt 83-jährige Gerd Dudek am Tenorsaxofon, selbst eine lebende Legende der deutschen Jazzszene, verbreitete im Programm „Tribute to John Coltrane“ nicht nur den virtuosen Spirit des Großmeisters, sondern auch eine angenehme Lässigkeit, deren Drive ansteckend wirkte. Martin Sasse, westfälischer Tastenmagier, und die Kompagnons Martin Gjakanovski (Kontrabass) und Paul Höchstädter (Schlagzeug) brillierten als bestens eingespieltes Team, das dafür sorgte, dass an diesem Sommernachmittag im Grünen keine Zehe stillstehen wollte. Genau das Richtige für eine kalte Winternacht!; mit Verena Göltl

13.03. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

13.03. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Kosmopolitische Klangwelten von Gitarre und Saxofon. Beate Reiermann & Edith Lettner im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die Wiener Gitarristin Beate Reiermann hat nach ihrem Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt im Rahmen zahlreicher Auslandsaufenthalte, Workshops und Masterclasses mit viel Abenteuerlust ihren stilistischen Horizont in Richtung Jazz und traditioneller Musik aus aller Welt – etwa aus Lateinamerika oder aus Nahost -erweitert. Hervorstechend ist dabei ihre Leidenschaft für die Flamencogitarre, für die Reiermann nach Spanien ging, wo sie an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona studierte. Für die im Studio 2 des Wiener Funkhauses anberaumte Radiosession hat Beate Reiermann sich mit der aus Linz stammenden, in den letzten Jahren zwischen Wien, New York und Kanada pendelnden Saxofonistin Edith Lettner zusammengetan, um mit ihr gemeinsam ganz persönliche, kosmopolitische Klangwelten zu gestalten. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“); mit Helmut Jasbar

13.03. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Dunkel, geheimnisvoll und eigenständig: Cassandra Wilson: „New Moon Daughter“ (1995). Es ist als Ansage zu verstehen, wenn Cassandra Wilson ihr zweites Blue-Note-Album „New Moon Daughter“ von 1995 mit Lewis Allans ikonischem Song „Strange Fruit“ eröffnet – gerade weil sich Billie Holidays Interpretation in das kollektive musikalische Gedächtnis eingebrannt hat. Wilson gelingt eine aparte, eigenständige Version, was nicht zuletzt an der Instrumentierung und dem exquisit-sperrigen Arrangement liegt. Aus den Klängen von Bass (Lonnie Plaxico), Kornett (Graham Haynes) und Gitarre (Chris Whitley) bricht Wilsons Stimme mit ihrem unverkennbar dunklen, warmen Timbre hervor. Auf „New Moon Daughter“ mischt Cassandra Wilson Eigenkompositionen mit Interpretationen bekannter Lieder. Hank Williams‘ „I’m So Lonesome, I Could Cry“ ist da ebenso zu finden wie Neil Youngs „Harvest Moon“. Der Sängerin gelingt es, jedem der Songs ein eigenes Gewand zwischen Jazz und Americana-Klängen zu verpassen und mit ihrer Stimme spielerisch zwischen den verschiedenen Stimmungen zu changieren. „New Moon Daughter“ ist nach dem gefeierten Blue-Note-Debüt „Blue Light ‚til Dawn“ von 1993 das zweite Album, für das sie mit dem Produzenten Craig Street zusammenarbeitet, und für das sie einen Grammy in der Kategorie „Best Jazz Vocal Performance“ erhält. Ein Album, mit dem Cassandra Wilson den Erfolg des Vorgängers prolongiert und die Basis für ihre Karriere als eine der bedeutendsten Jazzsängerinnen der Gegenwart legt; mit Astrid Schwarz

14.03. Ö1 19:30 On stage – Raue Punk-Jazz-Energien und kontrastreiche Soundscapes: Kuhn Fu Sextett und Craig Taborn Trio, Jazzfestival Saalfelden 2021. Zwei spannende Konzerte des letztjährigen Jazzfestivals Saalfelden stehen heute auf dem Programm: Der deutsche Gitarrist Christian Kühn erweiterte sein international besetztes, für seinen launigen Punk-Jazz bekanntes Quartett Kuhn Fu am 20. August 2021 um die Tenorsaxofonisten Tobias Delius und John Dikeman, durch die die Musik eine rauere, noch unberechenbarere Not verliehen bekam. Im Gegensatz dazu choreografierte der US-amerikanische Pianist Craig Taborn am selben Abend im Trio mit Tomeka Reid (Violoncello) und Ches Smith (Schlagzeug, Vibrafon) überraschungsreiche, weitgehend frei improvisierte Soundscapes, einmal farbenreich und dicht, dann wieder die Gestalt schwebender Klangfelder annehmend. Christian Bakonyi präsentiert Ausschnitte aus diesen Konzerten, die mit zu den Höhepunkten des Jazzfestivals Saalfelden 2021 zählten; mit Christian Bakonyi

18.03. Ö1 14:05 In Concert – Melos und Konzentration: Pianist Martin Tingvall. Das Tingvall Trio beim Festival JazzBaltica 2017: Das Tingvall Trio mit Homebase in Hamburg besteht aus dem schwedischen Pianisten Martin Tingvall, dem kubanischen Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo und dem deutschen Schlagzeuger Jürgen Spiegel. Auf dem Spielplan stehen Kompositionen des Bandleaders Martin Tingvall, Kompositionen, in denen die Atmosphäre der Abgeschiedenheit seines Heimatorts Snårestad im südschwedischen Ystad mitzuschwingen scheint. Das Trio spielt mit einer für den skandinavischen Jazz typischen Affinität zur Melodie, als eines der Vorbilder möge das Esbjörn Svensson Trio angeführt sein. Doch durch das lateinamerikanisch geprägte Spiel von Omar Rodriguez Calvo und Jürgen Spiegels Nähe zu europäischer Rockmusik findet die Band durchaus zu eigenem Profil. Am 25. Juni 2017 bot das Tingvall Trio beim norddeutschen JazzBaltica-Festival auf dem Gelände der Evers-Werft in Timmendorfer Strand-Niendorf ein facettenreiches und spannendes Konzert; mit Helmut Jasbar

19.03. Ö1 23:25 Die Österreich 1 Jazznacht – Klaus Nüchtern über die zehnte CD von Handsemmel Records. Klaus Nüchtern im Studio, Peter Erskine & Jam Music Lab All-Stars in Wien. Zu Gast im Studio ist der Wiener Kulturjournalist Klaus Nüchtern, der seit 2004 das von ihm gegründete „Label für mundgeblasenen Jazz“ leitet – Handsemmel Records. Im Gespräch mit Christian Bakonyi lässt Nüchtern die bisher erschienenen neun Veröffentlichungen Revue passieren, und gibt einen Ausblick auf die zehnte Produktion, die Handsemmel Records gerade am Start hat: Es handelt sich um den Erstling des Wiener Nonetts The Mighty Roll, angeführt von den Saxofonisten Max Nagl, Herwig Gradischnig und Leonhard Skorupa. Weiters präsentiert Christian Bakonyi das Konzert Peter Erskines mit den Jam Music Lab All-Stars, aufgenommen am 5. Oktober 2021 im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses. Diesem Ensemble gehörten neben der 67-jährigen US-amerikanischen Schlagzeug-Legende Studierende, Alumni und Lehrende der Jam Music Lab-Privatuniversität Wien an, konkret: Danny Grissett (Klavier), Andreas Varady (Gitarre), Bertl Mayer (Mundharmonika) sowie die beiden Ö1-Jazzstipendiaten Constanze Friedel (Violine) und Robert Unterköfler (Saxofon). Zudem beteiligt sich die Ö1-Jazznacht am Ö1-Bundesländerschwerpunkt „9x Österreich – Tirol“ und bringt Musik des Jazzorchesters Tirol, des Quartetts HI5 sowie von Klarinettist und Saxofonist Helmut Sprenger, Trompeter Franz Hackl u. a. m.; mit Christian Bakonyi

20.03. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

20.03. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Lukas Aichingers zweiter Streich. Lukas Aichinger & AHL6 im Studio 2 des Wiener Funkhauses

2022 veröffentlicht AHL6, das Sextett rund um den Schlagzeuger Lukas Aichinger, seinen zweiten Tonträger. Trompeter Thomas Liesinger, Altsaxofonist Robert Schröck, Tenorsaxofonist und Klarinettist Leonhard Skorupa, Gitarrist Markus W. Schneider sowie Bassist Tobias Pöcksteiner interpretieren in diesem Ensemble die Kompositionen Aichingers, seines Zeichens Gewinner des Ö1-Jazzstipendiums 2019. Der aus Bad Ischl stammende, in Wien lebende Musiker, dessen Kompositionen manchmal ein wenig an jene der US-amerikanischen Bands Sex Mob oder The Lounge Lizards erinnern, gibt seinen Mannen nun noch mehr improvisatorischen Freiraum als auf dem Erstlingswerk von AHL6. Diesen wissen die Bandmitglieder auch heute in der Radiosession zu nützen; mit Klaus Wienerroither

20.03. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Atemberaubend und innovativ: Bud Powells Frühwerk: „The Amazing Bud Powell, Volume 1″ (1949/51). Er hat gespielt wie kein anderer seiner Generation, mit unbändigem Feuer und Erfindungsreichtum, mit einem offensiv-rhythmischen Anschlag und einer funkensprühenden „Rechten“, die mit den wendigsten Saxofonisten und flinksten Trompetern der Bebop-Ära mithalten konnte. Und trotz aller musikalischer Ecken und Kanten ließ er dabei die Eleganz in seinen Linien nicht vermissen: Earl Powell, genannt „Bud“, und sein Meisterwerk „The Amazing Bud Powell, Volume 1“ stehen im Zentrum dieser Sendung mit Gerhard Graml. Das Album vereint das Material von zwei Sessions für Blue Note Records, die am 9. August 1949 und am 1. Mai 1951 aufgenommen wurden, mit wegweisenden Kompositionen des Pianisten, die mittlerweile zu Bebop-Klassikern geworden sind und Generationen von Pianisten beeinflusst und stilistisch geprägt haben. „Amazing“ – also „verblüffend“ oder „erstaunlich“ – bleibt ein treffendes Attribut, auch 70 Jahre nach den Aufnahmesessions. Unerwartete Wendungen gab es auch in der Biografie des Tastenmeisters. Powell, der mit 15 die Schule verließ, um Berufsmusiker zu werden, hatte Zeit seines Lebens mit einer schweren psychischen Krankheit zu kämpfen. Die Sessions zu „The Amazing Bud Powell, Volume 1“ fanden unter mitunter schwierigen Bedingungen statt, etwa kurz nach einem Sanatoriumsaufenthalt mit Elektroschockbehandlung. Und doch klingt der Pianist auf den Aufnahmen wie vor ihm keiner. „Bouncing with Bud“, „Dance of the Infidels“ und „Un Poco Loco“ (übersetzt: „Ein bisschen verrückt) sind nur einige Stücke aus der Feder Powells, die mittlerweile zum obligaten Repertoire des stilsicheren Jazzmusikers gehören. Wunderbar auch immer wieder, wie er seine an der Klassik geschulte, beidhändige Virtuosität ausspielt. Die Band des Jahres 1949 präsentiert neben Bud Powell auch Fats Navarro (Trompete), Sonny Rollins (Saxofon), Tommy Potter (Bass) und Roy Haynes (Drums), das Bud Powell Trio aus dem Jahr 1951 wird von Curly Russell (Bass) und Max Roach (Drums) komplettiert; mit Gerhard Graml

25.03. Ö1 14:05 In Concert – Fundstück aus dem ORF-Archiv: Blood, Sweat and Tears 1972 im Wiener Konzerthaus. Am 14. Juni 1972 gastiert die US-amerikanische Jazzrock-Band Blood, Sweat and Tears im vollbesetzten Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Sänger David Clayton-Thomas und ein 13-köpfiges (!) Ensemble, dem unter anderem Jazz-Kapazunder wie Saxofonist Joe Henderson, Trompeter Lew Soloff und Pianist Larry Willis angehören, liefern eine temperamentvolle Show. Neben Hits wie „You’ve Made Me So Very Happy“ werden ausufernde Versionen von Jazzstandards aus der Feder der Pianisten Bill Evans und Herbie Hancock geboten. Und man/frau ist noch immer erstaunt darüber, dass vor 50 Jahren eine derartige Mischung aus publikumswirksamer und doch anspruchsvoller Musik massentauglich war. Ein Fundstück aus den Tiefen des ORF-Archivs im Wiener Funkhaus!; mit Klaus Wienerroither

26.03. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Komponist Johannes Berauer über seine „Vienna Chamber Diaries“. Johannes Berauer im Gespräch, Znap im Wiener KlangTheater. Johannes Berauer, der aus Oberösterreich stammende Pianist und Komponist im Grenzgebiet von Kammermusik und Jazz, ist ein vielbeschäftigter Musikarbeiter. Aktuell gibt es einerseits das Erscheinen des neuen Albums „Vienna Chamber Diaries plus Strings“ zu vermelden. Diese bereits dritte Ausgabe des erfolgreichen „Chamber Diaries“-Projekts setzt erneut auf eine exquisite Besetzung, der u. a. Gitarrist Wolfgang Muthspiel, Klaus Gesing an Saxofon und Bassklarinette sowie Pianist Gwilym Simcock angehören.

Aber auch für die Bühnenmusik zum Kindertheaterstück „Die gestiefelte Katze“ zeichnet Berauer verantwortlich, und für Mai 2022 ist das Programm „Gansch schön groß“ geplant, mit Musik von Johannes Berauer in der Interpretation des Trompeters Thomas Gansch, gemeinsam mit dem Tonkünstlerorchester. Gerhard Graml spricht mit Johannes Berauer über seine vielfältigen Projekte und die spezielle Arbeitsweise an der Schnittstelle der klassischen und zeitgenössischen Musik sowie der Sprache des Jazz. Weiters erinnert Gerhard Graml in dieser Ö1-Jazznacht an den Pianisten Duke Jordan, der am 1. April seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Und das „5 Millionen Pesos“-Konzert des Wiener Trios Znap steht auf dem Programm, aufgenommen am 17. Februar 2022 im KlangTheater im Wiener RadioKulturhaus. Die drei umtriebigen Instrumentalisten Leonhard Skorupa (Saxofon), Gregor Aufmesser (Bass) und Lukas Aichinger (Drums) begeben sich mit Znap auf die Suche nach einem facettenreichen, unorthodoxen Bandsound, ohne dabei den Blick auf die Jazzgeschichte aus den Augen zu verlieren. Die Freiheit im künstlerischen Ausdruck, die die Besetzung ohne Akkordinstrument begünstigt, resultiert in einer klanglichen Offenheit, die vieles ermöglicht. Als gleichberechtigte Partner zelebrieren Skorupa, Aufmesser und Aichinger diesen Möglichkeitssinn seit Gründung der Band 2017 mit rhythmischer Prägnanz und robusten Grooves; mit Gerhard Graml

27.03. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

27.03. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Forschungsgegenstand E-Gitarre: Peter Rom und sein Projekt „Wanting Machine“. Gitarrist Peter Rom, bekannt u. a. als Mitbegründer der Jazzwerkstatt Wien sowie als Mitglied des Trios Rom/Schaerer/Eberle, macht nicht viel Aufhebens um sich und seine Projekte, dennoch ist überaus szenepräsent. Soeben hat Rom, der 2022 seinen 50. Geburtstag feiert, mit „Wanting Machine“ das erste Album unter eigenem Namen veröffentlicht, in dessen Rahmen er unterschiedlichste Spieltechniken und Verfremdungseffekte auslotet, sodass die Instrumente phasenweise klanglich miteinander verschmelzen. In der Radiosession wird Peter Rom Kostproben daraus servieren, gemeinsam mit Pamelia Stickney (Theremin), Manu Mayr (Bass) und dem Schweizer Schlagzeuger Julian Sartorius. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“).; mit Helmut Jasbar

27.03. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Ö1 Kunstsonntag: Milestones. Die „Queen of Soul“ singt Jazz. Aretha Franklin: „The Great American Songbook“ (2011). Die 2011 veröffentlichte Compilation „The Great American Songbook“ von Aretha Franklin fasst die besten Jazzaufnahmen der Souldiva aus den 1960er Jahren zusammen. Und dies macht wirklich Sinn. Denn obwohl die 2018 verstorbene US-amerikanische Sängerin, deren Geburtstag sich am 25. März 2022 zum achtzigsten Mal jährt, üblicherweise natürlich auf anderem musikalischem Terrain unterwegs war, gelten ihre magischen Versionen von „Skylark“ oder „Love for Sale“ als absolute Karriere-Highlights.

Wie alle großen Vokalist/innen bleibt Franklin im Zuge ihrer Standards-Interpretationen ihren musikalischen Wurzeln treu und adaptiert diese für das ungewohnte Umfeld. Ihre Gospelstimme hat nichts mit den Versionen etwa einer Ella Fitzgerald gemein, am ehesten lässt sich ihr Jazzgesang mit dem von Dinah Washington vergleichen. Auch Washington begann ihre Karriere in der Kirche, und Franklin widmete der früh verstorbenen Sangeskollegin im Jahr 1965 gleich ein ganzes Album, in dessen Rahmen sie sich mit Dinah Washingtons Jazzrepertoire auseinandersetzte. Nummern aus dieser Hommage finden sich ebenfalls auf „The Great American Songbook“. Aufnahmen in größerer und kleinerer Besetzung, in der Franklin teilweise auch Klavier spielt, bieten eine stimmige Zusammenfassung von Arethas Jazzaktivitäten am Beginn ihrer Karriere; mit Klaus Wienerroither

28.03. Ö1 19:30 On stage – Kraftvolle Stimme am Baritonsaxofon: Céline Bonacina. Céline Bonacina Trio bei den INNtönen 2021. Die aus dem ostfranzösischen Belfort stammende Céline Bonacina hat sich in den letzten 15 Jahren als eine der interessantesten europäischen Stimmen am Baritonsaxofon etabliert. Mit kraftvollem Ton und rhythmusbetonten, dann auch wieder balladesk entschleunigten Eigenkompositionen, die auch durch ihren siebenjährigen Aufenthalt auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean beeinflusst sind, wusste die 46-Jährige auch am 1. August 2021 im Rahmen des INNtöne-Open-air-Festivals auf dem Buchmannhof im oberösterreichischen Innviertel zu überzeugen: Bonacina, auch am Sopransaxofon zu hören, intonierte mit ihrem aus Chris Jennings (Kontrabass) und John Hadfield (Schlagzeug) bestehenden Trio Musik ihrer aktuellen CD „Fly Fly“ und erhielt dafür viel Beifall von Seiten eines beglückten Publikums; mit Marlene Schnedl

SRF 2 Kultur (Schweizer Radio und Fernsehen)

01.03. SRF 20:00 Late Night Concert – Vera Kappeler & Peter Conradin Zumthor und Ydivide am Unerhört Festival Zürich 2021; mit Jodok Hess

04.03. SRF2 21:00 Jazz Collection – Miriam Makeba; mit Veit Arlt (Z)

05.03. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

08.03. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Peter Bürli

08.03. SRF2 21:00 Jazz Collection – Cory Henry; mit Marvin Trummer

11.03. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Peter Bürli

12.03. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

15.03. SRF 20:00 Late Night Concert – Jütz/Joe Haider am Bejazz Winterfestival 2022; mit Roman Hosek

18.03. SRF2 21:00 Jazz Collection – Cory Henry; mit Marvin Trummer (Z)

19.03. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

22.03. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis

22.03. SRF2 21:00 Jazz Collection – Flora Purim

25.03. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Annina Salis

26.03. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

29.03. SRF 20:00 Late Night Concert – Living Past: Miriam Klein; mit Jodok Hess

SWR 2 Mo – Sa 17:50 – 18:00: Jazz Vor Sechs: Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv. Mo – Do 22:50 – 23:00: Jazz Vor Elf: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz. Die meisten unserer Sendungen finden Sie als Audio on Demand für 30 Tage in unserer kostenlosen SWR2-App und auf SWR2.de/jazz

01.03. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Triebfedern: Frauen, die Jazz in Deutschland beflügelt haben (1/5). Susanne Schapowalow (Fotografin): Jazz in Deutschland – das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erzählen sie in dieser Porträtreihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz jahrzehntelang mitgestaltet haben. So wie die Fotografin Susanne Schapowalow: Geboren 1922, kam sie zum ersten Mal in den 1940er Jahren mit Jazz in Berührung. Ab 1948 fährt sie zu Konzerten in ganz Europa, um berühmte Musiker*innen zu fotografieren. Allein ihr Werk an Jazzaufnahmen umfasst über 11.000 Fotografien, dazu zahlreiche aus dem Bereich Neue Musik, von Schriftstellern und anderen Persönlichkeiten (Teil 2, Dienstag, 8. März 2022, 20.05 Uhr); mit Franziska Buhre und Julia Neupert

02.03. SWR2 21:05 NOWJazz – Magazin: Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben; mit Bert Noglik

05.03. SWR2 09:05 SWR2 Musikstunde – Jazz across the border; mit Günther Huesmann

05.03. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Spirit of Bebop – Erinnerungen an den Pianisten und Jazzpädagogen Barry Harris. Zum Star ist er nicht geworden, aber zur Legende: Barry Doyle Harris, am 9. Dezember 2021 im Alter von 91 Jahren an den Folgen von Covid-19 verstorben. Der Pianist hat alle Jazzstile „livehaftig“ erlebt, mit so ziemlich jedem „Heavyweight“ irgendwann, irgendwo oder auf irgendeinem Album gespielt. Vor allem aber hat er Jazz nicht für sich behalten, sondern anderen gegeben, nicht an Hochschulen, sondern als „Ein-Mann-Akademie des Bop“ in allen Menschen zugänglichen Clinics und in Workshops, zuletzt per Video. Zur Trauerfeier erschienen Hunderte, die ihren „Doc of Bop“ mit einer Jam Session verabschiedeten; mit Henry Altmann

06.03. SWR2 19:33 SWR2 Jazz – Alle Schattierungen von Blau – Der Gitarrist Steve Cardenas. Steve Cardenas zählt zu den Lyrikern unter den Jazz-Gitarristen. Der Amerikaner gilt als ein Spieler, der trotz aller Fertigkeiten eher einen Ton auslässt, als dass er einen zu viel spielt. Sein musikalischer Instinkt, seine Geschmackssicherheit und seine Anpassungsfähigkeit machen den 63-jährigen Wahl-New Yorker für viele Bandleader attraktiv. Steve Cardenas ist auf über hundert Alben zu hören. Gelegentlich bringt er eigene Werke heraus – auf seinem jüngsten, „Blue Has a Range“, übersetzt er alle erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau in Musik; mit Ssirus W. Pakzad

08.03. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Triebfedern – Frauen, die Jazz in Deutschland beflügelt haben (2/5). Jazz in Deutschland – das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erzählen sie in dieser Porträtreihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Veranstalterin Helma Schleif. Während ihres Studiums kaufte sie für den von ihr mitbegründeten Frankfurter Frauenbuchladen Jazz-Schallplatten, leitete später ein eigenes Label, sorgte mit Ausstellungen und Filmreihen für ein Kunstverständnis, das Jazz, Film und Literatur vereint, und sie organisierte einige Jahre das Total Music Meeting für frei improvisierte Musik in Berlin. (Teil 3, Dienstag, 22. März 2022, 20.05 Uhr); Helma Schleif (Veranstalterin); mit Franziska Buhre und Julia Neupert

09.03. SWR2 21:05 SWR2 NOWJazz – As Serious As Your Life – Valerie Wilmer und der Jazz. Valerie Wilmer wächst im Norden Englands auf, entdeckt ihre Liebe zu Jazz und Blues und beginnt mit 17 ihre publizistische Tätigkeit als Autorin und Fotografin. Die Musik ist für sie immer Ausdruck der oft harschen Lebensbedingungen, unter denen sie entsteht. Ihnen spürt die Journalistin mit großer Empathie nach, in Büchern wie „Jazz People“ oder „As Serious As Your Life“. Sie arbeitet schon früh auf eine Weise, die man heute intersektional nennt. Mit ausgeprägt soziologischem Interesse kritisiert Wilmer den Rassismus der Musikwelt genauso wie das Machotum der Szene und – setzt mit ihrer Arbeit neue Standards; mit Niklas Wandt

12.03. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Sax in a Raga Mood – Aufnahmen mit John Handy, Roger Hanschel, Rudresh Mahanthappa, Jan Garbarek und Charlie Mariano. Schon John Coltrane spürte die Seelenverwandtschaft zwischen modalem Jazz und indischer Musik. „Wenn ich Ravi Shankars Musik höre, würde ich sie am liebsten kopieren“, sagte er – „nicht Note für Note, aber den Geist, der dahintersteckt.“ Der Zauber der indischen Musik hat immer wieder Jazzsaxofonisten dazu inspiriert, sich mit mikrotonalen Techniken des Raga auseinanderzusetzen. „Es ist ein komplexes System der Ornamentierung“, sagt der amerikanische Saxofonist Rudresh Mahanthappa. „Dazu gehört, dass man zwischen den Tönen gleitet. Du spielst ein bisschen darüber und darunter.“ ; mit Hans-Jürgen Schaal

16.03. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Vielschichtige Saitengeflechte – Der Gitarrist Ralph Towner solo beim Jazzfestival Esslingen 2021. Als Gründungsmitglied der legendären Band Oregon hat Ralph Towner Jazzgeschichte geschrieben. Aber auch in instrumentaler Hinsicht ist er ein Pionier. Sein Markenzeichen: Er spielt die klassische Konzertgitarre gleichsam pianistisch. „Die Gitarre“, so Towner, „beeinflusste das Klavier und umgekehrt. Ich behandle die Gitarre wie ein Tasteninstrument und habe das Empfinden, dass ich darauf ebenso mit beiden Händen spiele wie auf dem Klavier.“ Beim Jazzfestival in Esslingen feierte Ralph Towner einer Sternstunde seiner Solo-Kunst; mit Günther Huesmann

22.03. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Triebfedern – Frauen, die Jazz in Deutschland beflügelt haben (3/5). Jazz in Deutschland – das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erzählen sie in dieser Porträtreihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Konzertagentin Gabriele Kleinschmidt. Ihre 1974 gegründete Agentur GKP war eine der ersten in Deutschland, die die afroamerikanische Avantgardeszene nach Europa holte. Unter anderem für Sun Ra, Cecil Taylor, das Art Ensemble of Chicago hat Kleinschmidt von ihrem Firmensitz im Schwarzwald aus Tourneen gemanagt, für Rundfunk- und Fernsehproduktionen engagiert und Festivals organisiert. (Teil 4, Dienstag, 29. März 2022, 20.05 Uhr); mit Franziska Buhre und Julia Neupert

23.03. SWR2 21:05 SWR2 NOWJazz – Sonic Wilderness: Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock – hier kommen Neuveröffentlichungen und Entdeckungen zu Gehör, die sonst On Air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Klänge für abenteuerlustige Ohren; mit Ulrich Kriest

26.03. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Fenster Zur Seele: Die Sounds des Pianisten Taylor Eigsti. Der amerikanische Pianist Taylor Eigsti machte schon als Kind auf sich aufmerksam. Mit acht trat er im Vorprogramm seines Idols David Benoit auf. Und bereits im Teenageralter veröffentlichte er erste eigene Alben, von denen er sich später distanzierte. Der heute 37-Jährige ist ein gefragter Sideman, der schon von Terence Blanchard, Gretchen Parlato, Julian Lage oder Chris Botti engagiert wurde. Nach elf Jahren Pause als Solo-Künstler veröffentlichte er mit „Tree Falls“ ein Album, für das er jüngst eine Grammy-Nominierung erhielt; mit Von Ssirus W. Pakzad

27.03. SWR2 19:30 SWR2 Jazz – Geschichte eines Jazz-Standards (38): You Go To My Head. Dieser Song über eine obsessive Liebe entstand in der Swing-Ära (1938), machte aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg so richtig Karriere, vor allem bei den Sängerinnen und Altsaxofonisten. Viele Modern-Jazz-Musiker haben sich in seine exklusive Harmonik, Melodik und Form (42 Takte) geradezu verbissen – „You Go To My Head“ wurde zu einer der beliebtesten Balladen im Cool Jazz. Der amerikanische Komponist Alec Wilder meint: „Der Song ist ein kleines Meisterstück – und dabei ist er ein Popsong, kein Bühnensong.“:; mit Hans-Jürgen Schaal

22.03. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Triebfedern: Frauen, die Jazz in Deutschland beflügelt haben (4/5). Jazz in Deutschland – das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erzählen sie in dieser Porträtreihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Tontechnikerin Christa Gugeler. Sie baute Ende der 1960er-Jahre das heute unter Denkmalschutz stehende Tonstudio der „Musik Produktion Schwarzwald“ mit auf und wirkte an einigen bedeutenden Aufnahmen des legendären MPS-Plattenlabels mit. (Teil 5, Dienstag, 5. April 2022, 20.05 Uhr); mit Franziska Buhre und Julia Neupert

30.03. SWR2 21:05 SWR2 NOWJazz – Eiserne Disziplin und blühende Fantasie – Die französische Trompeterin Airelle BessonAirelle Besson hat mit der Trompete ein Instrument gewählt, das Musikerinnen und Musikern eine Menge Disziplin abverlangt: Ständiges Üben ist notwendig, um den Ansatz zu trainieren. Letzterer ist die Voraussetzung für einen strahlenden Ton. Inzwischen ist Airelle Besson eine der auffälligsten Stimmen der aktuellen französischen Szene. Mit ihrem Quartett zeigt sie außerdem ihre Qualitäten als Bandleaderin. Sie versteht es nicht nur, die Trompete voller Kraft und Eleganz zu spielen, sondern komponiert auch ausdrucksstarke Musik voll ansteckender Melodien und mit großem Gespür für einen kompakten Band-Sound; mit Thomas Loewner

TV

WDR Fernsehen

04.02. WDR Fernsehen 00:55 Jazzline – Wollny-Parisien-Le Febre-Lillinger / Jazzrausch Bigband; Aufzeichnung der Leverkusener Jazztage 2021.

11.02. WDR Fernsehen 01:50 Jazzline – Randy Brecker & Bill Evans. Aufzeichnung der Leverkusener Jazztage 2018. Zwei Männer, ein Plan: 2003 hatten Randy Brecker und Bill Evans eine Idee, die bis heute trägt und sie immer wieder an- und umtreibt. Mit „Soulbop“ gründeten sie eine Band, die verschiedenste Einflüsse nutzt und jedes Jahr andere Mitglieder hat. Auf eine so abwechslungsreiche wie erfüllte Karriere konnten der Trompeter und sechsfache Grammy-Gewinner Randy Brecker und der Saxophonist Bill Evans schon zurückblicken, als sie Anfang der Nullerjahre ihre Kreativköpfe zusammensteckten. Randy Brecker veredelte mit seinem Spiel unter anderem Alben von Frank Sinatra, Bruce Springsteen und Frank Zappa; zudem feierte er Erfolge mit den Brecker Brothers, eine der einflussreichsten zeitgenössischen Jazzgruppen aller Zeiten. Bill Evans war Anfang der Achtziger Sideman bei Miles Davis und spielte sein Saxophon unter anderem für Mick Jagger, Herbie Hancock und Lee Ritenour. Was den Trompeter Brecker und den Saxophonisten Evans in all ihrer Umtriebigkeit eint, ist der Wille, Genre-Grenzen zu durchbrechen und ihre Musik als offenes und sich stetig weiterentwickelndes System auf die Bühne zu bringen. Und genau das tun sie seit mehr als einem Jahrzehnt. Mit wechselnden Musikern und im Kontext von Soulbob – einer Formation, deren Klangkosmos sich neben Jazz aus Soul, Funk, Rock und Americana speist. Bei den Leverkusener Jazztagen 2018 ist als Special Guest von Soulbop XL der englische Schlagzeuger Simon Phillips mit dabei, der schon für so unterschiedliche Musikerinnen und Musiker wie France Gall, The Who und Judas Priest hinter dem Drum Kit saß.

Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.