01.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: „Face To Face“ – Zum 50. Todestag von „Baby Face“ Willette; mit Marcus Woelfle
01.04. DLF 21:05 Jazzfacts – Neues von der improvisierten Musik; mit Karsten Mützelfeldt
01.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik
01.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
01.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband Magazin; mit Henry Altmann
01.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Mein Ding! Germanistik mit der Saxofonistin Stephanie Lottermoser; mit Jessica Schlage
01.04. Ö1 17:30 Spielräume – Aktuelle CDs aus heimischem Anbau: Saxofon/Bass/Schlagzeug-Trios. Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber, Swantje Lampert, Anna Tsombanis, Znap und Edi Nulz. Die Besetzung Saxofon/Bass/Schlagzeug gilt seit Sonny Rollins’ Opus “Way Out West” von 1957 als Königsdisziplin vor allem für Tenorsaxofonist/innen. Aktuell liegen zwei interessante Debütalben von in Wien heimischen Tenoristinnen vor – von Swantje Lampert und Anna Tsombanis. Auch das ebenfalls in Wien beheimatete Trio Znap mit Saxofonist und Klarinettist Leonhard Skorupa, Bassist Gregor Aufmesser und Schlagzeuger Lukas Aichinger frönt der akkordinstrumentlosen Triobesetzung, die für die improvisierenden Bläser größere harmonische Freiheit bedeutet: Soeben ist der zweite Tonträger “Boa Boa” erschienen. Und das 2011 in Graz gegründete, noch immer frisch-freche Punk-Jazz-Dreigespann Edi Nulz alias Siegmar Brecher/Julian Adam Pajzs/Valentin Schuster legt in der etwas abweichenden Instrumentierung Bassklarinette/Gitarre/Schlagzeug mit “Meganan” sein bereits fünftes Album vor; mit Andreas Felber
01.04. RBB Kultur 23:00 The Voice – Andra Day wird Billie Holiday. Die Musik zum Biopic “The United States vs. Billie Holiday“; mit Susanne Papawassiliu
01.04. SWR2 23:03 NOWJazz – Der Bass ist die Basis: Henri Texiers Bandprojekte. Der französische Bassist Henri Texier hat ein besonderes Gespür für den musikalischen, offenen Flow. Im Zentrum seiner Bands stehen die Bläsersolisten, die er mit seinem Bass-Groove auf eine fast hypnotische Weise trägt und treibt. „Meine Musik ist schlicht, aber sie muss beseelt werden“, sagt er. „Sie würde mit Musikern, die nichts zu sagen haben, nicht funktionieren.“ Seine Bands besetzt Texier daher, als würde er das Casting für einen Film machen. Er sucht für jede Rolle den passenden Bläser. Zu seinen Mitstreitern gehörten u.a. Joe Lovano, Louis Sclavis, Michel Portal und Francesco Bearzatti; mit Hans-Jürgen Schaal
02.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 für……das Hülsmann/Wogram/Dell Trio. Mit Julia Hülsmann (Piano), Nils Wogram (Posaune), Christopher Dell (Vibrafon). Aufnahme vom 24. März 2021 im Studio 2 des Münchner Funkhauses; mit Beate Sampson
02.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis
02.04. Ö1 14:05 In Concert – Keith Jarrett 1976 live in Japan. Die “Sun Bear Concerts” von Keith Jarrett. Die erstmals im Jänner 1978 erschienene, zehn LPs starke Box mit fünf in Japan aufgenommenen Solokonzerten von Keith Jarrett gilt als eines der wagemutigsten Plattenprojekte überhaupt. Niemals zuvor wurde einem improvisierenden Solisten ein dermaßen gewaltiger “Spielraum” (im wahrsten Sinne des Wortes!) gewährt, und so erhoben sich auch gleich Stimmen, die prophezeiten, dass die Veröffentlichung der im November 1976 in Kyoto, Osaka und Tokio aufgenommenen “Sun Bear Concerts” zum Seppuku-Projekt (also zur ökonomischen Tretmine) von Manfred Eicher und seinem Label ECM avancieren würde. Zu Unrecht, wie wir heute wissen: Die LP-Box fand als wichtiges frühes Dokument von Keith Jarretts grandios zelebriertem Abenteurertum, ganze Abende lang Musik aus dem Moment heraus zu erfinden, durchaus ihre Käufer/innen. Mehr als 40 Jahre später wurde nun auf Basis der analogen Originalquellen eine limitierte und nummerierte Faksimile-Edition von Keith Jarretts legendären “Sun Bear Concerts” herausgegeben. Wie das US-Magazin “Down Beat” anlässlich der Erstveröffentlichung 1978 schrieb, sind Jarretts Improvisationen “die Kreationen eines Giganten, überwältigend intim in der Art und Weise, wie sie einen Zuhörer in ihren Bann ziehen und gefangen halten können.” In dieser Ausgabe von “In Concert” sind einige der schönsten Momente dieser Konzerte zu hören; mit Helmut Jasbar
02.04. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz – Jazz-Diskothek: News from Jazz & Blues; mit Ulf Drechsel
02.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek
02.04. SRF2 22:00 Late Night Concert – Bojan Z Trio with Nils Wogram @ Live at Studio 104 Paris 2020; mit Roman Hosek
02.04. SWR2 19:31 SWR2 Jazz (nach dem Hörspiel) – Bewegende orchestrale Hommage – Miles Davis’ Album “Sketches of Spain”. Ende 1959, Anfang 1960 nimmt der Trompeter Miles Davis eine Platte auf, die Elemente der spanischen Volksmusik in ein betörendes jazzorchestrales Klangbild integriert – und zum Klassiker wird: „Sketches of Spain“. „Wir dachten nicht daran, dass wir etwas Historisches kreieren, das ein langes Leben hat – du machst nur das, was du gerade in dem Moment machen und dokumentieren möchtest. Es passierte, weil es passieren musste, du denkst nicht über die Folgen nach.“ Gil Evans über das dritte von vier Alben, mit denen er als Arrangeur und Miles Davis als kongeniales Gespann Jazzgeschichte schrieben; mit Karsten Mützelfeldt
02.04. SWR2 23:03 NOWJazz – „Jazz über Jazz“. Franz Hautzingers Regenorchester XII. Auf Einladung des damaligen SWR2 Jazzredakteurs Reinhard Kager hatte Franz Hautzinger 2006 mit vier Kollegen sein Regenorchester XII gebildet: mit Christian Fennesz, Otomo Yoshihide, Tony Buck und Luc Ex. 2019 hatte er sie erneut eingeladen – und zwar zu den Klangspuren Schwaz. Diesmal improvisierten die Musiker frei, ohne Vorabsprachen. Hohe Dichte und absolute Präsenz zeichnete ihr Spiel aus. Es pendelte zwischen sphärischen Geräuschflächen, über denen Hautzinger solierte, und Jazz-Rock-angehauchten Energieströmen; mit Nina Polaschegg
03.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad
03.04. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Leisen: Mit Musik von Jim Hall, Chet Baker, Christof Stählin, Anton Webern, Gabriel Fauré und anderen; mit Roland Spiegel
03.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Loren Stillman & Pablo Held: “Cologne Duets“: Loren Stillman, as; Pablo Held, p; Deutschlandfunk, Kammermusiksaal, Köln, Mai 2020; mit Matthias Spindler
03.04. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Berlin, Wien, Paris: Paul Schwingenschlögl, Ronnie Rocket, Dom La Nena. Paul Schwingenschlögl und Ronnie Rocket im Interview, Dom La Nena bei den INNtönen 2016. Ende 1987 lebt der in Wien geborene und u. a. von Franz Koglmann privat ausgebildete Trompeter Paul Schwingenschlögl in Berlin. In der Stadt an der Spree avancierte er in diversen Kollaborationen mit Improvisationsmusikern aus der ehemaligen DDR, von Ernst-Ludwig Petrowsky bis Uli Gumpert sowie im Manfred-Schulze-Bläser-Quintett, zur vielbeachteten Szene-Fixgröße, bald auch als Leader bzw. Co-Leader von Bands wie Ostkreuz, Takabanda oder Trialogues. 2018 komponierte Schwingenschlögl im Auftrag seines Wiener Sängers und Produzenten Ronnie Rocket die “Plejaden*Suite”, die mittlerweile auch auf CD vorliegt. Ronnie Rocket selbst war ab den späten 1970er Jahren als Ronnie Urini in der Wiener Punk- und New-Wave-Szene ein Begriff, u. a. als Mitglied der “Rucki Zucki Palmencombo”. Heute mischt der bekennende Jazzfan, in dessen Diskografie sich auch eine Aufnahme mit Chet Baker findet, in der Improvisationsszene mit. In der Jazznacht stellt sich Ronnie Rocket gemeinsam mit Paul Schwingenschlögl den Fragen von Andreas Felber, während Xavier Plus im Anschluss das Österreich-Debüt der in Paris lebenden brasilianischen Sänger-Cellistin Dom La Nena vom 15. Mai 2016 bei den oberösterreichischen INNtönen präsentiert; mit Xavier Plus
03.04. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
03.04. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Franco D’Andrea; mit Simone Bollini
03.04. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Andreas Müller-Crepon
03.04. SWR2 09:05 SWR2 Musikstunde – Jazz across the border: Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee groß geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem beschäftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu öffnen. So ist Jazz zu einer „global language“ geworden. „Jazz across the border“ hört auf unterhaltsam-informative Weise hin; mit Günther Huesmann
03.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Feels So Good: George Dukes Aufnahmen für das Schwarzwald-Label MPS. Vor 55 Jahren, im Januar 1966, will der deutsche Jazzproduzent H.G. Brunner-Schwer im Club „Jazzworkshop“ zu San Francisco Les McCann hören. Der aber hat frei. Es spielt ein 20jähriger Musikstudent mit seinem Quartett – Georg Duke. HGBS ist so begeistert, dass er ihm in der Pause einen Vertrag anbietet. Das kurz darauf entstandene Debüt einmal abgezogen (Duke hält es für sein schlechtestes Album überhaupt) entstehen bis 1976 sechs weitere für MPS. Sie legen die Grundsteine für einen Personalstil im Bereich Soul- und Fusion-Jazz. George Duke ist im Jahr 2013 verstorben; mit Michael Rüsenberg
04.04. HR2 19:04 hr2 Jazz am Feiertag – Solveig Slettahjell Quartet: Solveig Slettahjell, voc; Andreas Ulvo, p; Trygve Waldemar Fiske, b; Pal Hausken, perc; Molde International Jazz Festival (MIJF), Molde Cathedral (Molde, Domkirke), Norwegen, Juli 2020; mit Daniella Baumeister
04.04. NDR Fernsehen und Radio Bremen 00:00 Zeit für Kultur – Die lange NDR Musiknacht NDR Fernsehen, Radio Bremen TV: NDR Kultur hat norddeutschen Musikerinnen und Musikern eine Bühne geboten, um sie während der Coronakrise zu unterstützen: mit einem kleinen Radiokonzert. Von Jazz über Singer-Songwriter bis hin zur Klassik war alles dabei. Das NDR Fernsehen zeigt in einer langen NDR Musiknacht die besten Momente: mit Anna Depenbusch, Niels Frevert, Asya Fateyeva, Martin Tingvall, Fjarill und vielen anderen.
04.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Die Österreich 1 Jazznacht – Berlin, Wien, Paris. S.o.
04.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag – Radiosession: Klangorganismen, entwickelt am Solo-Cello Cellist Lukas Lauermann im Studio 2 des Wiener Funkhauses: Lukas Lauermann stellt sein zweites Soloalbum vor. Das Opus des in Wien lebenden Cellisten und Komponisten trägt den Titel “I N”, und dieser beschreibt einen besonderen Zustand: Jemand geht in sich – und bekommt im selben Augenblick Input von außen. Neben dem Cello erklingen auch Stimmgabeln, Synthesizer und Klavier. Doch das ist längst nicht alles: Lauermann arbeitet an einer Art rhythmischer Übertragung binärer Codes. Er sieht seine musikalischen Ideen als Keime, die sich entwickeln, miteinander vernetzen und so zum Organismus werden, den man von unterschiedlichen Stellen aus für sich erschließen kann. Lauermann sucht Vollständigkeit im Kleinstmöglichen. Das hört sich kompliziert an, klingt aber überraschend emotional und berührt – auch ohne Analyse; mit Helmut Jasbar
04.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag – Milestones: Drei Jazzszene-Lieblinge als Supergroup. Barney Kessel, Ray Brown & Shelly Manne: “The Poll Winners” (1957). Das Wort “Supergroup” ist noch gar nicht erfunden, als Gitarrist Barney Kessel, Bassist Ray Brown und Schlagzeuger Shelly Manne am 18. März 1957 in den Contemporary-Records-Studios in Los Angeles erstmals in dieser Konstellation aufnehmen. Was sie eint? Die Tatsache, dass alle drei immer wieder Anführer von Publikums- und Kritikerbestenlisten der Jazzmagazine “Downbeat” und “Metronome” sind und damit zu den “First Call”-Musikern der USA zählen. Brown und Kessel kennen sich bereits aus einer frühen Inkarnation des Oscar-Peterson-Trios, aber im Trio mit Shelly Manne entsteht eine völlig neue Band, die infolge des musikalisch äußerst erfolgreichen ersten Treffens vier weitere Alben aufnehmen wird. Obwohl eindeutig unter der musikalischen Leitung des Gitarristen stehend, brillieren alle drei Musiker gleichermaßen, auch dank höchster Musikalität im untersten Lautstärkeregister. Geeinte Kräfte dreier Sidemen, deren langjährige Erfahrung in Sachen Begleitung hier in dynamisch-sensiblem und hörbar vergnüglichem Zusammenspiel kulminiert; mit Xavier Plus
04.04. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
05.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
05.04. DLF 01:05 Ostermontag Radionacht Jazz Extra – „Von Monk bis Minimal Music“: Erinnerungen an die Pianisten Harold Budd (1936-2020) und Frank Kimbrough (1956- 2020) „Eye To Ear” – Die Soloprojekte des Gitarristen Fred Frith, aktuelle Neuerscheinungen von Susan Alcorn, Jakob Bro, Benoît Delbecq, Naïssam Jalal, Jean- Marie Machado, Ferenc Snétberger & Keller Quartett u.v.a.; mit Karl Lippegaus
05.04. HR2 19:04 hr2 Jazz am Feiertag – The Music Of Martial Solal with the Orchestre National de France cond. by Jesko Sirvend; Auditorium, Radio France Broadcasting House, Paris, Frankreich, September 2020; mit Jürgen Schwab
05.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
05.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Variationen #5; mit Hans-Jürgen Schaal
05.04. Ö1 17:10 Spielräume – Joey DeFrancesco zum 50. Geburtstag: Musician’s musician: Der Organist Joey DeFrancesco. Die Geschichte könnte aus einem kitschigen TV-Film stammen: Der damals 16-jährige, aus Springfield, Pennsylvania stammende Joey DeFrancesco begleitet in einer Fernsehshow zu Ehren des legendären Trompeters Miles Davis an den Keyboards einige Nachwuchstrompeter, welche vor Davis ihr Können demonstrieren sollen. Die Trompeter interessieren Davis nur wenig, aber er fragt, wie denn der Name des Tasten spielenden Teenagers sei. Nur wenige Monate später begleitet Joey DeFrancesco Miles auf einer Europatournee und wirkt auch bei dessen Album “Amandla” mit. Joey DeFrancesco gilt für viele als der legitime Nachfolger des Hammondorganisten Jimmy Smith (die beiden haben auch Aufnahmen zusammen gemacht), aber er besteht an jeglichen Tasten in jeglichem musikalischen Genre und ist überdies ein hervorragender Trompeter. Der aus einer Musikerfamilie stammende DeFrancesco ist ein im wahren Sinne des Wortes musikalisches Schwergewicht. Am 10. April feiert er seinen 50. Geburtstag; mit Klaus Wienerroither eimspiel
05.04. Ö1 18:15 Mit.Schnitt – Musik aus dem RadioKulturhaus. Thomas Gansch, Georg Breinschmid, Benjamin Schmid on stage (aufgenommen am 30.11.2020). Die Namen der Mitwirkenden eines jener Konzerte, die Ö1 im November vergangenen Jahres live im Programm aus dem Großen Sendesaal übertragen hat, kann man sich auf der Zunge zergehen lassen: Georg Breinschmid, Thomas Gansch, Benjamin Schmid – jeder dieser Musiker stellt für sich ein kleines musikalisches Universum dar. Kontrabassist Georg Breinschmid und Trompeter Thomas Gansch – die Klassik-Renegaten, die im Jazz und darüber hinaus längst in ihren eigenen Sphären zwischen aufgeklärter Crossover-Blasmusik und balkaneskem Wienerlied Zuflucht gefunden haben. Benjamin Schmid, der gefeierte klassische Violinist, der seit vielen Jahren regelmäßig Ausflüge in den Sinti-Swing macht, um hier den Spuren Stéphane Grappellis und Django Reinhardts nachzuspüren. Im Zusammenspiel brachten die Drei ihre Qualitäten exponentiell zur Geltung. Jörg Duit präsentiert eine Teilwiedergabe im Mit.Schnitt am Ostermontag; mit Jörg Duit
05.04. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
06.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
06.04. DLF 21:05 Jazz live – Florian Weber Quartett: Ralph Alessi – Trompete, Florian Weber – Piano, Linda May Han Oh – Kontrabass, Nasheet Waits – Schlagzeug; Jazzfest Bonn, Telekom Forum, 25. Mai 2019; mit Michael Kuhlmann Brasiliens Kosmopolit
06.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann
06.04. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten
06.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Albert Mangelsdorff / Manfred Schoof Quartett im NDR Jazzkonzert 1984; mit Felix Tenbaum
06.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight
06.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Erykah Badu
06.04. SRF2 22:00 Late Night Jazz; mit Jodok Hess
06.04. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Jazz bei den Donaueschinger Musiktagen (1) u.a. mit Sun Ra, Don Cherry, Derek Bailey. Die Donaueschinger Musiktage feiern in diesem Jahr ihr 100. Jubiläum. 1921 wurde das Festival „zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst“ gegründet, ein halbes Jahrhundert später bekam der zeitgenössische Jazz hier einen regelmäßigen Spot. In den kommenden Monaten präsentieren wir einen Querschnitt der historischen Jazzkonzerte bei den Musiktagen, die auf dem Festival oft nicht nur begeisterten, sondern das Neue–Musik–Publikum auch irritierten oder verstörten. So wie der Afrofuturismus von Sun Ra oder die „non–idiomatischen“ Improvisationen eines Derek Bailey; mit Julia Neupert
07.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – “Over the rainbow”: Wunschziele des Jazz – Aufnahmen mit Chet Baker, Billie Holiday, Helge Schneider, Charlie Parker und anderen; mit Beate Sampson
07.04. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: „Astor, Céline, Franco und die anderen…” – Mit Aufnahmen von Franco Ambrosetti, Astor Piazzolla, Céline Rudolphe, Sebastian Sternal und anderen; mit Beatrix Gillmann
07.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Folk
07.04. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.
07.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
07.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Matthias Winckelmann zum 80.Geburtstag; mit Michael Laages
08.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Let my people go: Musik von Archie Shepp, dem großen Erzähler und Kraft-Entfessler auf dem Tenor- und Sopransaxophon; mit Roland Spiegel
08.04. DLF 21:05 Jazzfacts – Ein Porträt des Gitarristen, Posaunisten und Komponisten Emiliano Sampaio; mit Stefan Franzen
08.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik
08.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
08.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – International Romani Day. NDR Bigband & Django Deluxe; mit Henry Altmann
08.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight
08.04. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
08.04. RBB Kultur 23:00 The Voice
08.04. SWR2 23:03 NOWJazz Magazin – Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben; mit Henry Altmann
09.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub: Legenden werden niemals alt! Pianistin Nicole Heartseeker und Saxophonist Mulo Francel improvisieren in ihrem neuen Programm „Forever young“ über Kompositionen von Bach, Vivaldi, Schubert und anderen. Live-Aufnahme vom 21.2.2021 aus der Pasinger Fabrik in München; mit Ulrich Habersetzer
09.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Jesko von Schwichow
09.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
09.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Matthias Schriefl zum 40. Geburtstag; mit Henry Altmann
09.04. Ö1 14:15 In Concert – Die bunten Geschichten von Singer-Songwriter Ryan Bingham. Ryan Bingham 2019 in der Freiheizhalle, München. Songs als Illustration, Verarbeitung, Erklärung und Erzählung des eigenen, mitunter turbulenten Lebens – damit steht der 1981 geborene Ryan Bingham in einer langen Tradition, nicht zuletzt in seiner Heimat Texas, die schon ein Jahrhundert vor ihm seelenverwandte Musiker wie Henry Thomas hervorgebracht hat. Dass er mit einem seiner Songs auch einmal eine Reihe von angesehenen Preisen gewinnen würde (nämlich Grammy, Golden Globe und Oscar für “The Weary Kind”, den Theme-Song des Films “Crazy Heart”), hätte sich Bingham in seinen Anfangsjahren wohl nicht träumen lassen. War er doch als Jugendlicher in Texas und Kalifornien in diversen Honky-Tonk-Bars aufgetreten und hatte dabei als wenig beachtete Klangkulisse für den Alkoholkonsum des Publikums fungiert. Mit seiner Band The Dead Horses nahm Ryan Bingham zwischen 2005 und 2010 einige gefeierte Studioalben auf, aber er überzeugt eben auch ganz allein mit seiner Gitarre, seinen Geschichten und seinen Songs zwischen Blues, Folk und Alternative Country. Das konnte man am 2. Mai 2019 in der Münchner Freiheizhalle erleben – und das kann man jetzt auch in Ö1; mit Michael Neuhauser
09.04. Ö1 19:30 Jazztime – JazzWerkstatt-Wien-Initiator und Pianist Clemens Wenger im Gespräch. “Physics of Beauty”: Clemens Wengers kreativer Abgesang auf die CD.Als Mitglied der “Wiener Soul”-Combo 5/8erl in Ehr’n konnte Clemens Wenger anno 2020 erneut einen “Amadeus” in der – von vielen als problematisch empfundenen – Kategorie “Jazz/World/Blues” entgegen nehmen. Doch vier Jahre nach seinem mit Streichern aufgenommenen Album “Neapel” stand dem 38-jährigen Keyboarder und Akkordeonisten auch wieder der Sinn nach anderen, allein verantworteten Tönen: Im Soloalbum “Physics of Beauty”, veröffentlicht im November 2020, transformiert Wenger die Klänge eines alten, durch analoge Patina berückenden Pianinos partiell in digitale Soundwelten, irgendwo zwischen Ambient, Elektronik und Jazz. Und auch in der Form geht Wenger, anno 2004 Initiator der Jazzwerkstatt Wien, neue Wege: Denn “Physics of Beauty” ist als Download-Release und als digitales Online-Kunstwerk erschienen. Erst im April 2021 wird eine Vinyl-Edition des Albums erhältlich sein. In der Jazztime spricht Wenger mit Andreas Felber zudem über seine Zusammenarbeit mit Sängerin Mira Lu Kovacs im Projekt “The Urge Of Night”, und er gibt am Klavier Live-Kostproben zum Besten; mit Andreas Felber
09.04. Ö1 22:00 Spielräume Nachtausgabe – Pelzige Klänge: Das Wurlitzer Piano. Das Wurlitzer Electric Piano ist ein zwischen 1955 und 1982 von der “Rudolph Wurlitzer Company” hergestelltes und von Benjamin Meissner erfundenes elektromechanisches Tasteninstrument. Vor allem in den 1960er und 70er Jahren war das Wurlitzer Piano in vielen Jazz, Pop- und Soulaufnahmen zu hören, beispielsweise im Ray Charles Klassiker “What I´d say”. Der Klang des Wurlitzers ist dem des noch berühmteren elektrischen Pianos, dem Rhodes der Firma Fender, ähnlich. Er ist etwas rauer und härter als der des Fender Rhodes, man könnte auch sagen, pelziger. Die Spielräume Nachtausgabe widmet sich der “älteren Schwester” des Fender Rhodes, welche nie so populär war, aber eigentlich vom “Coolness-Faktor” her höher einzuschätzen ist als das Rhodes. Und ein Wurlitzer Piano wird natürlich auch live in dieser Sendung gespielt werden; mit Klaus Wienerroither
09.04. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Jodok Hess
09.04. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – SRF Jazz Archiv; mit Roman Hosek
09.04. SWR2 23:00 NOWJazz – freejazzblog on air – Digital Edition. Die Corona-Pandemie hat Musiker*innen aus der freien Improvisationsszene besonders getroffen. Durch die Schließung der Clubs sind ihnen nicht nur Auftrittsmöglichkeiten weggebrochen, bei Konzerten konnten sie auch Tonträger verkaufen. Einige konzentrieren sich jetzt daher auf Plattformen wie bandcamp, auf denen sie neue Aufnahmen im Internet zugänglich machen können. Julia Neupert und ihr Gast Martin Schray vom freejazzblog stellen in der heutigen Sendung aktuelle Musik vor, die ausschließlich digital verfügbar ist; mit Martin Schray und Julia Neupert
10.04. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Zweisamen: Mit Musik von Archie Shepp, Jason Moran, Jörg Leichtfried, Silke Avenhaus, Hugo Siegmeth und anderen; mit Roland Spiegel
10.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Virtuell und virtuos: Wie bayerische Festivals und Jazzclubs der Corona-Krise trotzen. Mit Live-Mitschnitten  aus Nürnberg, Neuburg an der Donau, Regensburg und München; mit Ulrich Habersetzer
10.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Potsa Lotsa XL: Silke Eberhard, as, comp; Jürgen Kupke, cl; Patrick Braun, ts, cl; Nikolaus Neuser, tp; Gerhard Gschlößl, tb; Johannes Fink cello; Taiko Saito, vb; Antonis Anissegos, Igor Spallati, b; Kay Lübke, dr; Jazzfest Berlin 2020 – Radio Edition, Silent Green, November 2020; mit Claus Gnichwitz
10.04. Ö1 00:05 Spielräume Nachtausgabe – Pelzige Klänge (Fortsetzung). Das Wurlitzer Piano
10.04. Ö1 23:03 Die Ö1 Jazznacht – Die Österreich 1 Jazznacht. Süffige Modern-Jazz-Sounds von Memplex. 5 Millionen Pesos: Memplex im Wiener RadioCafe und im Jazznacht-Studio. Das in Wien ansässige Quintett Memplex versammelt einige schon arrivierte junge Szenecracks zu einer Art All-Star-Ensemble unter kollektiver Leitung, wobei alle fünf Musiker auch als Komponisten in Erscheinung treten: Mario Rom (Trompete), Werner Zangerle (Tenorsaxofon), Philipp Jagschitz (Klavier), Walter Singer (Kontrabass) und Niki Dolp (Schlagzeug) zelebrieren live und im Rahmen ihrer beiden bei Listen Closely erschienenen Alben “Souvenir” (2012) und “Lawn of Love” (2017) kraftvoll fließenden Modern Jazz mit poetisch-lyrischer Ader und Potenzial zu hitziger Energieentwicklung in den Improvisationen. Memplex steht für süffige, gut durchdachte Musik, zugänglich und doch immer wieder für Überraschungen gut. Christian Bakonyi präsentiert das Konzert des Quintetts vom 19. Februar 2021 im Wiener RadioCafe, aufgenommen in der Reihe “5 Millionen Pesos”, und bittet die Memplex-Abgesandten Werner Zangerle und Walter Singer zum Gespräch; mit Christian Bakonyi
10.04. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Erykah Badu
10.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Von The Great Pretender – Lester Bowies Brass Fantasy. Als seine musikalische Heimat bezeichnete der Trompeter Lester Bowie das Art Ensemble of Chicago. Doch zum Joker im Portfolio wurde für ihn die mit acht Blechbläsern plus Schlagzeug formierte Brass Fantasy. Während er mit dem Art Ensemble den ganzen Kosmos schwarzer Musik, von den afrikanischen Roots bis zur Avantgarde, erkundete, ging es ihm mit der Brass Fantasy um einen Brückenschlag zwischen Jazz und Populärmusik. Das mit atemberaubenden Soli präsentierte Repertoire der Band reichte von Jazz-Klassikern bis zu Michael Jacksons „Remember The Time“; mit Bert Noglik
11.04. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Act Local – Fokus Rhein-Main Part 4: hr-Bigband w/ Fee cond. by Rainer Tempel, hr-Sendesaal, Frankfurt, Januar 2021; mit Gregor Praml
11.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Süffige Modern-Jazz-Sounds von Memplex (Fortsetzung)
11.04. Ö1 17:10 Spielräume – Bill Ramsey als Jazzsänger: zum 90. Geburtstag von Bill Ramsey. Seine Leidenschaft ist und bleibt der Jazz. Karriere machte der am 17.4.1931 in Cincinatti, Ohio geborene William “Bill” McCreery Ramsey aber als Schlagersänger. Beschwingt-heitere Ohrwürmer wie “Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett”, “Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe” oder “Pigalle” bescherten dem Sänger mit unverwechselbarem Stimmklang und charmantem Akzent jede Menge Fans im deutschsprachigen Raum. 1952 als junger GI in Deutschland stationiert, wurde Ramsey, der abends am liebsten in Jazzclubs auf der Bühne stand, vom Soldatensender AFN-Frankfurt als Moderator und Produzent angeworben. Auch das Fernsehen begann sich für den Allrounder zu interessieren. Bill Ramsey sang und spielte an der Seite von Peter Alexander, Caterina Valente oder Trude Herr in zahlreichen Musikfilmen der 1960er Jahre und trat in Folge auch als TV-Moderator auf. Respektable 50 Singles und 30 LPs, bzw. CDs nahm der Entertainer im Laufe der Jahrzehnte auf. Im Jazzkontext u.a. mit Toots Thielemans, Kurt Edelhagen, der Big Band des hessischen Rundfunks oder dem Hammondorgelspieler Dieter Reith. Ein echtes Highlight für seine österreichische Fangemeinde war das zur Tradition gewordene jährliche Gastspiel des inzwischen in Deutschland eingebürgerten Künstlers im Wiener Club “Jazzland”. Die Spielräume gratulieren Bill Ramsey zum bevorstehenden 90. Geburtstag; mit Verena Göltl
11.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag – Radiosession: Zwischen Jazz und Pop: Soia Die Wiener Sängerin Soia im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die musikalischen Vorlieben der Wiener Sängerin Soia oszillieren zwischen Soul, R&B, Fusion Jazz und den großen Jazzsängerinnen vergangener Tage. Mal melancholisch und sanft, mal fordernd bewegt sich ihre farbenreiche Stimme zwischen Jazz und Pop. Live wird die Musik von Soia freier interpretiert – in der Radiosession von Saxofonist Nikolaus Holler, Gitarrist Paul Male, Keyboarder Lukas Lackner, Bassist Florian Faltner und Schlagzeuger Raphael Vorraber; mit Klaus Wienerroither
11.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag – Milestones: Das vielschichtige Debüt von Klarinettist Don Byron. Don Byron: “Tuskegee Experiments” (1992). Auf den ersten Blick scheint sein Metier die Vielfalt zu sein. Immer wieder in seiner Karriere hat sich Don Byron ganz verschiedenen Genres gewidmet, um diese historisch zu würdigen, musikalisch zu erfassen, aber auch von innen heraus neu zu denken: Klezmer, Swing, R&B, Calypso, europäische Klassik und einiges mehr. Dabei kann man leicht übersehen, dass der 1958 geborene New Yorker Klarinettist sehr wohl eine klare und ureigene Musiksprache entwickelt hat, ein künstlerisches Rückgrat gewissermaßen, das diesen musikalischen Entdeckungsreisen erst ihre Tiefe verleiht. Bereits sein 1992 erschienenes Debüt als Bandleader präsentiert seine reife und markante Künstlerpersönlichkeit wie eine umfassende und in die Zukunft weisende Visitenkarte. Das Album “Tuskegee Experiments” zeigt Don Byron nicht nur als feinsinnigen Solisten auf Bass- und B-Klarinette, sondern auch als pointierten und geistreichen Komponisten und Arrangeur. Und auch sein sozialpolitisches Engagement tritt bereits deutlich zutage: Das Album thematisiert die brutalen Experimente, die zwischen 1932 und 1972 in Alabama an hunderten armen, afroamerikanischen Menschen gemacht wurden, um ohne deren Wissen (oder gar Einwilligung) die Folgen von Syphiliserkrankungen zu erforschen. Mit guten Gründen hat dieses vielschichtige Album Don Byron auf einen Schlag in der Jazzwelt bekannt und zu einem bedeutenden Akteur in der New Yorker Avantgardeszene gemacht; mit Michael Neuhauser
12.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
12.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Jazz
12.04. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert, Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur: Jimi Tenor, finnischer Multiinstrumentalist mit neuem Solo-Programm; mit Carsten Beyer
12.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic
12.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
12.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Lady Liberty #3; mit Mauretta Heinzelmann
12.04. Ö1 19:30 On stage – Wuchtig, expressiv, virtuos: Fabian Rucker Fabian Rucker Quintett beim Jazzfestival Leibnitz 2020. Der Salzburger Fabian Rucker gilt schon länger als eine der heißesten Aktien unter Österreichs Jazzsaxofonisten, mit der Veröffentlichung seines Quintett-Debüts “Hypocritical Mass” (2019) hat er sich auch als Bandleader in die erste Reihe österreichischer Vorzeige-Jazzer gespielt. Am 3. Oktober 2020 demonstrierte Rucker dies im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz eindrucksvoll: Unterstützt von Chris Neuschmid (Gitarre), Philipp Nykrin (Klavier), Andreas Waelti (Kontrabass) und Andreas Lettner (Schlagzeug), choreografierte Rucker an Alt- und Tenorsaxofon komplexe, sich in weiten Bögen entfaltende Kompositionen, immer wieder energetisiert von wuchtigen rhythmischen Riffs und virtuosen, hochexpressiven Soli. Ein Höhepunkt des von Otmar Klammer kuratierten Jazzfestivals Leibnitz 2020!; mit Marlene Schnedl
13.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: Hören wir Gutes und reden darüber! Aktuelle Jazzalben, vorgestellt und diskutiert von Beate Sampson, Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer
13.04. DLF 21:05 Jazz live – Louis Sclavis & Benjamin Moussay: Louis Sclavis – Klarinette, Bassklarinette, Sopransaxofon Benjamin Moussay – Piano; INNTöne, Diersbach/Österreich, 15. August 2020; mit Karl Lippegaus Generation Cut & Paste
13.04. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
13.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Sincerely P.T. im Jazzhouse Hamburg 1973; mit Felix Tenbaum
13.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Michael Brecker; mit Thomas Haak
13.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek
13.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Daniel Schnyder; mit Matthias Ziegler
13.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazz Session – Homezone – Jazz in Südwest; mit Fried Dähn & Thomas Maos. Seit zwei Jahrzehnten arbeiten sie in unterschiedlichsten, zumeist genre-übergreifenden sowie interdisziplinären, audiovisuellen Konstellationen zusammen: der Cellist Fried Dähn und der Gitarrist Thomas Maos. Als Festivalmacher und Kuratoren („CAMP“; „Sonic Visions“), aber auch als musikalische Grenzgänger zwischen Electronica, Improv, Minimal, Noise und (auch) Rock; mit Ulrich Kriest
14.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Blue Souls. Mit Musik von Madeleine Peyroux, Cannonball Adderley, Kenny Burrell und anderen; mit Roland Spiegel
14.04. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: Live-Mitschnitte – Ein Konzert des Michael Flügel Sextetts vom 22. Februar 2021 aus der Tafelhalle in Nürnberg. Mit Axel Schlosser (Trompete), Paul Heller (Saxophon), Günter Bollmann (Posaune), Michael Flügel (Piano), Christian Diener (Bass) und Paul Höchstädter (Schlagzeug); mit Beate Sampson
14.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Folk
14.04. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Wolf Kampmann
14.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
14.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Heroes #4: Archie Shepp; mit Sarah Seidel
15.04. DLF 21:05 Jazzfacts – Moderne Produktionsformen im aktuellen Jazz; mit Thomas Loewner
15.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik
15.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
15.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – Julia Hülsmann feat. NDR Bigband; mit Henry Altmann
15.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz im 3/4-Takt; mit Marianne Therstappen
15.04. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
15.04. SWR2 23:00 NOWJazz – Songs of Love And Exile – ein Portrait der albanisch-schweizerischen Sängerin Elina Duni. Geboren in Albaniens Hauptstadt Tirana, ab 12 Jahren wohnhaft im Schweizer Exil und aktuell in London – Elina Duni kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In ihrer Musik reflektiert die klassisch ausgebildete Pianistin und Jazz-Sängerin ihre Erfahrungen: Zunächst in Bearbeitungen albanischer Volkslieder und traditioneller Musik anderer Balkanländer gemeinsam mit ihrem Quartett, später dann auch solo und aktuell im Duo mit dem Londoner Gitarristen Rob Luft. Wiederkehrende Themen in Elina Dunis eindringlichen Liedern, die sie in verschiedenen Sprachen singt: Abschied, Aufbruch und die Liebe; mit Thomas Loewner
16.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz auf Reisen: Die Kunst der Innenspannung. Das Quartett des Saxophonisten Anton Mangold bei den Jazzfest Fridays in Regensburg. Mit Anton Mangold, Alt- und Sopransaxophon, Valentin Findling, Klavier, Theodor Spannagl, Bass, und Zhitong Xu, Schlagzeug. Aufnahme vom 17. Juli 2020 aus dem Kulturcafé Degginger in Regensburg; mit Roland Spiegel
16.04. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Unbekannter Meister: Der Pianist Hasaan Ibn-Ali: „The Max Roach Trio Featuring The Legendary Hasaan“ (1964), „The Lost Atlantic Album“ (1965); mit Odilo Clausnitzer
16.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic
16.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
16.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Forschen jenseits der Oberflächen: der Klarinettist Theo Jörgensmann; mit Michael Laages
16.04. Ö1 14:05 In Concert – Die kraftvollen Tastenschläge von McCoy Tyner, live Das McCoy Tyner Sextett 1980 in Wien. Beim Wiener Frühjahrsjazzfestival, das zwischen 21. und 23. März 1980 im Audimax der Technischen Universität in der österreichischen Bundeshauptstadt stattfindet, tritt auch der damals 41-jährige McCoy Tyner mit seinem Sextett auf. Der im März 2020 verstorbene Pianist bestreitet seinen Auftritt zusammen mit Saxofonist John Ford, Geiger John Blake, Bassist Avery Sharpe, Perkussionist Guilherme Franco und Schlagzeuger George Johnson. Auf dem Programm steht neben den Tyner-Kompositionen “The Seeker” und “Ballad for Aisha” auch eine halsbrecherische Trioversion von John Coltranes “Moment’s Notice”. In Concert präsentiert einen weiteren kostbaren, historischen Konzertmitschnitt aus dem ORF-Archiv; mit Klaus Wienerroither
16.04. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek
16.04. SRF2 22:00 Late Night Concert – Roberta Baldizzone White Quartet & Andrea Grossi Blend 3 @ Live at Parmafrontiere Festival 2019; mit Roman Hosek
16.04. SWR2 23:03 NOWJazz – Das Orakel von Chicago – Die Klarinettistin, Keyboarderin und Sängerin Angel Bat Dawid. Angel Bat Dawid ist eine der Shootingstars der umtriebigen Jazzszene Chicagos – vor allem live mit ihrer Band Tha Brothahood treffen sich Vergangenheit und Gegenwart der Great Black Music: die Feierlichkeit des Gospel, die Theatralik des Art Ensemble of Chicago, der Afrofuturismus Sun Ras, inklusive Tanz, Deklamation und bunter Paillettengewänder, der Spiritualismus der Coltranes und Pharoah Sanders’, andererseits moderner R&B und Hiphop und ein scharfes politisches Bewusstsein – ein erfrischend unvirtuoser, aber überaus eindringlicher afroamerikanischer Musikhybrid; mit Niklas Wandt
17.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Hörenswerte Sidemen (44): Zum 20. Todestag von Billy Mitchell; mit Marcus Woelfle
17.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Michel Portal New Quintet: Michel Portal, cl, sax; Samuel Blaser, tb; Bojan Z, p, rhodes; Bruno Chevillon, db; Jeff Ballard, dr; Studio 104, Radio France Broadcasting House, Paris, Frankreich, September 2018; mit Timo Kurth
17.04. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Daniel Schnyder; mit Matthias Ziegler
17.04. SWR2 22:03 Jazztime – World Express: Der multi-ethnische Drive des Joe Zawinul. Der Keyboarder und Bandleader Joe Zawinul (1932-2007) verkörperte das Bahnbrechende und Grenzüberschreitende im Jazz. Seine Karriere umfasste fünf Jahrzehnte. In den Bands Weather Report und Syndicate entwickelte er eine besondere Schaffenspraxis –wortwörtliche eine Fusion, die von dem Imperativ befeuert wurde, Weltoffenheit als Ausgangspunkt und Bereicherung anzusehen. So holte Joe Zawinul als Bandleader eine Reihe von Musikern aus Afrika und Südamerika in seine Formationen. Er förderte Musiker wie Richard Bona und Karim Ziad, die später selbst Prominenz erlangten; mit Robert Summerfield
18.04. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Act Local: Fokus Rhein-Main Part 5. hr-Bigband w/ Franziska Aller, Angela Frontera, Ulf Kleiner, cond. by Lars Seniuk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Januar 2021, Teil 1; mit Jürgen Schwab
18.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Zum 100. Geburtstag von Saxofonist und Klarinettist Jimmy Giuffre. Gerald Preinfalk über Jimmy Giuffre. Das Jimmy Giuffre Trio 1961 in Graz. Am 26. April 1921 wird in Dallas, Texas, mit dem Klarinettisten und Saxofonisten James Peter Giuffre ein spannender Individualist des Avantgarde-Jazz geboren. Nach Karriereanfängen als Arrangeur und Komponist für große Formationen (“Four Brothers” aus seiner Feder wird ein Hit des Woody Herman Orchestra) wendet er sich bald kammermusikalischen Formationen zu, das schlagzeuglose Trio wird das Format seiner Wahl. Zu Beginn mit Gitarrist Jim Hall und Bassist Ralph Peña noch eher dem Cool Jazz zuzuordnen, stellt Jimmy Giuffre auf einer berühmt-berüchtigten Europatournee 1961 eine Band vor, die die Jazzwelt verändert zurücklassen wird: Das Jimmy Giuffre Trio, das sich einer bahnbrechend sensiblen, “leisen” Art der freien Improvisation widmet – mit dem auf die Klarinette konzentrierten Giuffre, Paul Bley am Klavier und dem erst 20-jährigen Steve Swallow am Bass. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums dieses Ereignisses und des 100. Geburtstags Giuffres am 26. April widmet sich die Jazznacht dem Schaffen dieses Neudenkers. Saxofonist Gerald Preinfalk, der mit dem Projekt Giuffre Zone der Musik des Trios von 1961 huldigt, ist als Experte zu Gast im Studio. Außerdem steht das Konzert des Trios Giuffre/Bley/Swallow auf dem Programm, das am 17. Oktober 1961 im Grazer Kammersaal vom ORF aufgezeichnet wurde; mit Xavier Plus
18.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag – Radiosession. Laut, funky und tanzbar: Sängerin Eva Moreno. Die Eva Moreno Group im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die musikalischen Vorbilder von Eva Moreno sind Bands wie Incognito und Jamiroquai, welche ihren kommerziellen und künstlerischen Höhenflug erlebten, als die steirische Sängerin gerade einmal das Licht der Welt erblickte. Gemeinsam mit dem Keyboarder Gunther Schuller, dem Bassisten Moritz Holy und dem Schlagzeuger Geri Schuller (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Wiener Pianisten) wandelt Moreno auf den Spuren dieser Ikonen des 1990er-Jahre-Acid-Jazz und -Funk. Nicht umsonst lautet das Motto der Band: “Too funky to ignore”; mit Klaus Wienerroither
18.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag – Milestones: Alles oder Nichts: Diana Kralls viertes Studioalbum: Diana Krall: “Love Scenes” (1997). Es beginnt mit einem Kontrabass-Solo, dann gesellt sich Diana Kralls Stimme hinzu: Alles oder gar nichts will sie, erfahren wir im Opener “All or Nothing at All”. Entweder mit ganzem Herzen lieben oder es lieber sein lassen. Das gilt genauso für die Kunst. Halbe Sachen gelten nicht, wer mit einem Auge auf die Verkaufszahlen schielt, hat genau genommen in der Kunst nichts verloren. “Love Scenes” ist Diana Kralls viertes Studioalbum, 1997 erschien es noch bei ihrem ersten Label “Impulse!”. Produzent war ihr Entdecker, die vor vier Jahren verstorbene Musikproduzenten-Legende Tommy LiPuma. Mit ihm hat Krall zuletzt am 2017 veröffentlichten Album mit dem beziehungsvollen Titel “Turn Up The Quiet” gearbeitet. 1997, so der Eindruck, entstand Kralls Musik noch aus der Stille und Suche heraus. Neugierig wurden die Möglichkeiten der Jazztrio-Besetzung Klavier, Gitarre und Bass erkundet, immer gleichberechtigt, aufmerksam hinhorchend. Krall zeigte nur ab und zu, was sie als Pianistin draufhat, überließ den beiden Begleitern das Feld und gab doch den Ton an. Raffiniertes Understatement, kühle Sinnlichkeit und perfektes Zusammenspiel zeichnen “Love Scenes” aus, die Arrangements sind reduziert. Die Kunst der Verführung besteht darin, dass nichts von der Verführung bemerkt wird. Später hat sich das bei Krall geändert. Das nächste Album erschien bei Verve, die Arrangements wurden orchestral, die Verkaufszahlen stiegen, die Musik wurde kommerzieller. “Love Scenes” erinnert an die vielversprechenden Anfänge der hoch begabten Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall; mit Mirjam Jessa
18.04. SWR2 19:17 SWR2 Jazz (nach dem Hörspiel) – The Dreamer: Gary McFarlands superbe Arrangements. Traumhafte Kompositionen und Arrangements waren sein Markenzeichen. In den 1960er Jahren eilte dem aus Los Angeles stammenden Vibrafonisten Gary McFarland (1933-1971) der Ruf voraus, dass er mit seinen schöpferischen Einfällen die Ausdrucksfülle prominenter Jazzmusiker intensivierte. Das demonstrierte der talentierte Newcomer mit seinem Orchester auf zahlreichen Alben. Darunter findet man Jazz-Pretiosen wie die sensiblen musikalischen Aufnahmen mit der Sängerin Anita O’Day, die Big-Band-Bossa-Nova-Projekte des Saxofonisten Stan Getz sowie Sessions mit den Pianisten Bill Evans und Steve Kuhn; mit Gerd Filtgen
19.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
19.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Jazz
19.04. DLF Kultur 20:03 In Concert – Radio France: Paris, Studio 104, Aufzeichnung vom 24.09.2020; Baptiste Trotignon „Old and new blood“: Baptiste Trotignon, Piano; Matthieu Michel, Trompete; Adrien Sanchez, Tenorsaxofon; Viktor Nyberg, Bass; Gautier Garrigue, Schlagzeug; mit Matthias Wegner
19.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab
19.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
19.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – What’s New: Jazz & Neue Musik; mit Mauretta Heinzelmann
19.04. Ö1 19:30 On stage – Unbekümmerte Stilbrüche: Little Rosies Kindergarten Little Rosies Kindergarten live im Wiener RadioKulturhaus. Das 13-köpfige Kollektiv Little Rosies Kindergarten hat als eine Art All-Star-Ensemble der jungen Wiener Jazzszene von sich reden gemacht. Im Dezember 2020 erschien die zweite CD “Jeder gegen jeden”, für deren Kompositionen die Saxofonist/innen Lisa Hofmaninger und Werner Zangerle, Vokalistin Anna Widauer, Cellist Clemens Sainitzer, Bassist Philipp Kienberger sowie Schlagzeugerin Judith Schwarz verantwortlich zeichnen. Ein Werk zwischen vielschichtig-dunklen Klangtableaus, grooviger Improvisation, orgiastischen Eruptionen und unbekümmerten Stilbrüchen – und mit Sprecher Christian Reiner als Gast. Reiners erratische, assoziationsträchtige Textimprovisationen werden auch zu hören sein, wenn die Musik von Little Rosies Kindergarten heute live und direkt aus dem Großen Sendesaal im Wiener RadioKulturhaus übertragen wird; mit Verena Göltl
20.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
20.04. DLF 01:05 Radionacht Klanghorizonte – Neuland: Daniel Lanois, Nik Bärtsch, A Winged Victory For The Sullen, u.a. Nahaufnahme: „Cellowelten 1979 -2000“ (David Darling, produced by Manfred Eicher) Zeitreise: John Lee Hooker, Augustus Pablo, Tiziano Popoli u.a.; mit Michael Engelbrecht
20.04. DLF 21:05 Jazz live – Lauer/Lakatos/Glawischnig/Höchstädter: Christof Lauer – Tenorsaxofon; Tony Lakatos – Tenorsaxofon; Hans Glawischnig – Kontrabass; Jean Paul Höchstädter – Schlagzeug; Studio der hr Big Band, Frankfurt, 6. November 2020, Konzert im Rahmen des Jazzfest Berlin; mit Karsten Mützelfeldt
20.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer
20.04. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten
20.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Jazzahead 2019: Makiko Hirabayashi Trio & Janning Trumann 6; mit Felix Tenbaum
20.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Bach Jazz Quartett feat. Gabriel Coburger; mit Sarah Seidel
20.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis
20.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Maria Schneider; mit Sarah Chaksad (W)
20.04. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – My Favorite Discs: Persönliche Lieblingsalben aus der älteren oder jüngeren Jazzgeschichte werden in der Reihe „My Favorite Discs“ regelmäßig vorgestellt: von den Autor*innen unserer SWR2-Jazzredaktion. Für die heutige Ausgabe hat Thomas Loewner zwei Alben des Pianisten Philip Zoubek ausgewählt: auf „Air“ und „Vortex“ widmet er sich ausschließlich dem Spiel auf dem präparierten Klavier. In jahrelanger Detailarbeit hat sich Zoubek zu einem überaus virtuosen Spezialisten in diesem Bereich der improvisierten Musik entwickelt und eine ganz eigene Klangwelt erschaffen; von Thomas Loewner
21.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Saitenwege“: Mit Aufnahmen von Stéphane Grappelli, Anja Lechner, Ferenc Snétberger, Florian Willeitner und anderen: mit Beatrix Gillmann
21.04. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson
21.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Folk
21.04. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Karsten Mützelfeldt
21.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
21.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Die „Heller-Brothers”; mit Michael Laages
22.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Don Menza zum 85. Geburtstag; mit Marcus Woelfle
22.04. DLF 21:05 Jazzfacts – Alchemist der Klänge: Der norwegische Hardangerfiedler Erlend Apneseth; mit Karl Lippegaus
22.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik
22.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
22.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – ft. Pee Wee Ellis; mit Henry Altmann
22.04. Ö1 17:30 Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
22.04. SWR2 23:03 NOWJazz – Mönch der Moderne: Erinnerungen an den Pianisten Frank Kimbrough. Fast 30 Jahre lang nahm Frank Kimbrough den Klavierstuhl im führenden New Yorker Jazzorchester ein: Er gehörte zu den wandlungsreichsten Solisten im Maria Schneider Orchestra. An der Juilliard School of Music unterrichtete er Dutzende hochtalentierte Jazzmusiker*innen. Musizierende, für die Jazzspielen ein Lob des Eigensinns bedeuten, haben ihn geprägt: Spieler wie Herbie Nichols, Thelonious Monk, Paul Bley, Shirley Horn und Paul Motian. Und eigensinnig, subtil und vielschichtig ist auch sein musikalischer Kosmos. Am 30. Dezember ist Frank Kimbrough im Alter von 64 Jahren gestorben; mit Günther Huesmann
23.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert: Django, irrlichternd. Das sensationelle Trio des französischen Geigers Théo Ceccaldi mit einer ungewöhnlichen Hommage an die Musik des Gypsy-Gitarristen Django Reinhardt. Live-Aufnahme vom Festival “Jazz sous les pommiers” (Jazz unter Apfelbäumen) in dem Ort Coutances in der Normandie. Mit Théo Ceccaldi, Geige, Bratsche; Valentin Ceccaldi, Cello; Guillaume Aknine, E-Gitarre; mit Roland Spiegel
23.04. DLF Kultur 22:03 Musikfeuilleton – Projekte, Projekte? Wie kommt die freie Musikszene aus dem Corona-Loch? Freie Musikerinnen und Musiker scheinen in der Pandemie vom Staat umsorgt zu werden: Soforthilfe, Novemberhilfe, Neustarthilfe für Soloselbstständige – solche Namen tragen die Hilfspakete der Bundesregierung, die die mangelnden Verdienstmöglichkeiten von professionellen Künstler im Shutdown der Konzert- und Opernhäuser entschädigen sollen. Doch die Maßnahmen greifen nicht – 29 Prozent der freien Musikerinnen in Berlin etwa haben in einer Umfrage angegeben, ihren Beruf stattdessen aufzugeben. Woran liegt das? Es ist eine Situation, die auf eine tiefere Krise der freien Musikszene in Deutschland hindeutet. Künstler, Musikverbände und die Kulturpolitik geben darauf zögerlich, aber immer konturierter Antworten. Nach dem Lockdown jedenfalls wird mit der Musik hierzulande längst nicht mehr alles so sein wie zuvor; mit Matthias Nöther
23.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Jesko von Schwichow
23.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
23.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight
23.04. Ö1 14:05 In Concert – Hundert Jahre Songwriting: Kristjana Stefánsdóttir beim Reykjavík Jazz Festival 2020. Die Sängerin und renommierte “Great American Songbook”-Interpretin Kristjana Stefánsdóttir zeigt im Rahmen ihrer Reise durch “Hundert Jahre Songwriting” ihre beeindruckende stilistische Bandbreite. Mit ihren Kollegen Ómar Gudjónsson an der Gitarre, Thorgrímur Jónsson am Kontrabass, Dadi Birgisson an Klavier und Orgel sowie Magnús Trygvason Eliassen am Schlagzeug singt sie sich durch das Repertoire der US-amerikanischen Standards – und folgt dabei den Spuren einer der ganz großen Sängerinnen des Jazz: Ella Fitzgerald. Doch bleibt es nicht bei dieser Verbeugung allein, Stefánsdóttir weiß das Repertoire geschickt zu erweitern und sich die Songs anzueignen. Dies demonstrierte sie am 5. September 2020 im Zuge ihres Konzerts in der Norðurljós Chamber Music Hall in der “Harpa”, dem wunderschönen Konzertgebäude am Hafen von Reykjavík. Für diesen letzten Programmpunkt des Reykjavík Jazz Festivals 2020 stellte Stefánsdóttir eigens ein neues Quintett zusammen und begeisterte mit Songs von Bluessänger Leroy Carr, Hoagy Carmichael, den Beatles und Elliot Smith; mit Helmut Jasbar
23.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis
23.04. SRF2 22:00 Late Night Concert – Baptiste Trotignon “Old And New Blood” @ Live at Studio 104 Paris 2020; mit Jodok Hess
23.04. SWR2 23:03 NOWJazz – „Rats and Mice“: Lina Allemano’s Ohrenschmaus– Trio beim Jazzfest Berlin 2020. Die Trompeterin Lina Allemano lebt seit 1997 in Toronto, seit 2014 taucht sie regelmäßig in die Szenen der improvisierten Musik in Berlin ein. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Michael Griener und dem E-Bassisten Dan Peter Sundland gründete sie 2017 das Trio Ohrenschmaus. 2019 erschien das erste Album der Band auf Allemanos eigenem Label. Dass die drei Musiker*innen trotz Reisebeschränkungen und Lockdown beim Jazzfest Berlin gemeinsam auftreten konnten, war eine der seltenen und glücklichen Ausnahmen im Jahr der Pandemie; mit Franziska Buhre
24.04. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – „Old Sounds, New Sounds“: mit Aufnahmen von Michel Godard, Christian Muthspiel, Ralph Rousseau, Hugo Siegmeth, Axel Wolf und anderen; mit Beatrix Gillmann
24.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit
24.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Hydropuls: Christof Thewes, pos; Hartmut Oßwald, sax; Tom Lengert, b; Johannes Schmitz, g; Martial Frenzel, dr; Jazzfest Berlin 2020 – Radio Edition, SR, Studio Eins, Funkhaus Halberg, Saarbrücken, November 2020; mit Daniella Baumeister
24.04. Ö1 23:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Sidewomen & Sidemen – Tragende Szenesäulen: Michael Hornek. Michael Hornek im Jazznacht-Studio. Das Fire! Orchestra 2015 in Saalfelden. Zum Auftakt der neuen Jazznacht-Reihe “Sidewomen & Sidemen – Tragende Szenesäulen” nimmt der mit allen Weihwassern der Begleitkunst gewaschene Pianist Michael Hornek Platz im Studio. Der Tiroler Tastenexperte glänzt als Live- und Studiomusiker an der Seite von Saxofonist Klaus Doldinger, Sängerin und Schauspielerin Maria Bill, Perkussionist Biboul Darouiche, Trompeter Thomas Gansch, Jazzsänger Willi Landl und anderen etablierten Künstler/innen. Bei Verena Göltl öffnet Michael Hornek die reich gefüllte Anekdotenschatulle des Bühnenalltags, spricht über anstehende CD-Releases und gewährt Einblicke in seine Rolle als Musikproduzent. Am 30. August 2015 ging es hoch her auf Bühne des Congress Saalfelden. Verzerrte Gitarren waren da zu hören, wie auch rockige, repetitive Hooklines, die fast schon einem Metal-Mantra gleich in wilde Improvisationskapriolen oder aber in volksliedhaft bis sakral wirkende Passagen mündeten. Von allem ein bisschen beinhaltete das Programm “Ritual” des 18-köpfigen Fire! Orchestra des schwedischen Free-Jazz-Saxofonisten Mats Gustafsson. Ein stilistisch wie besetzungstechnisch explosiver Vulkanausbruch mit Vertretern von Skandinaviens heißer Improvisationsszene zwischen Norwegen und Dänemark – die Ö1-Aufnahme ist heute in der Jazznacht nachzuhören; mit Verena Göltl
24.04. SRF2 17:00 Jazz Collection Jazz Collection (Z) – Maria Schneider; mit Sarah Chaksad
24.04. SWR2 22:03 Jazztime – Kühler Pionier: Jimmy Guiffre zum 100. Geburtstag. Als Saxofonist gehörte Jimmy Giuffre (1921-2008) zu den Pionieren des kühlen West-Coast-Jazz, den er zunehmend kammermusikalisch und konzertant verfeinert hat. Im Zuge dieser Entwicklung verlagerte er seine Aktivitäten immer stärker auf die leisere Klarinette – er spielte sie fast meditativ und mit viel hörbarem Atem. „Sanfter Jazz offenbart neue Dimensionen von Gefühlen“, sagte Giuffre. Schlagzeuglose Besetzungen wurden schon Mitte der 1950er Jahre sein Markenzeichen. Sein Trio mit Paul Bley (Piano) und Steve Swallow (Kontrabass) führte er bis an die Grenze zur Neuen Musik; mit Hans-Jürgen Schaal
25.04. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit Act Local: Fokus Rhein-Main Part 5: hr-Bigband w/ Franziska Aller, Angela Frontera, Ulf Kleiner, cond. by Lars Seniuk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Januar 2021, Teil 2; mit Jürgen Schwab
25.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Sidewomen & Sidemen – Tragende Szenesäulen (Fortsetzung)
25.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag – Radiosession: Zum 100. Geburtstag von Jimmy Giuffre: Giuffre Zone. Gerald Preinfalk, Christoph Cech und Per Mathisen spielen Jimmy Giuffre. “Wie eine neu entdeckte, alte Liebschaft, ein neu reparierter Oldtimer, fühlt es sich an, die Formation Giuffre Zone wieder ins Leben zu rufen. Wir sind reifer geworden und erfahrener. Es ist viel passiert, viel Musik passiert, als das letzte Mal Christoph Cech, Per Mathisen und ich uns der Musik Jimmy Giuffres hingaben”, schreibt Klarinettist Gerald Preinfalk, der gemeinsam mit Pianist Christoph Cech und Bassist Per Mathisen den Spuren des legendären US-amerikanischen Saxofonisten, Klarinettisten und Komponisten folgt. Vor allem das schlagzeuglose Trio der frühen 1960er Jahre, in dessen Rahmen Giuffre an der Klarinette mit Pianist Paul Bley und Bassist Steve Swallow eine kammermusikalisch-filigrane Spielart freier Improvisation praktizierte, steht für die Musik von Giuffre Zone Modell. Am 26. April hätte der 2008 verstorbene Jimmy Giuffre seinen 100. Geburtstag gefeiert; mit Helmut Jasbar
25.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag – Milestones: Zum 100. Geburtstag von Gitarrist Herb Ellis und Saxofonist Jimmy Giuffre. “Herb Ellis Meets Jimmy Giuffre” (1959). Auf den ersten Blick scheinen die beiden Protagonisten dieses Albums wenig gemeinsam zu haben: Der Klarinettist und Saxofonist Jimmy Giuffre, ein wichtiger Cool-Jazz-Musiker und ein Pionier der freien Improvisation, trifft auf den Gitarristen Herb Ellis. Dieser hat jahrelang mit Pianist Oscar Peterson zusammengearbeitet und gilt als Inbegriff des heißblütigen “Bluesman”. Aber die beiden sind nicht nur Texaner aus Dallas (Giuffre) beziehungsweise einem Vorort von Dallas (Ellis), sie sind auch fast gleich alt: Der 2008 verstorbene Giuffre wäre am 26. April, der 2010 verstorbene Ellis am 4. August des heurigen Jahres 100 Jahre alt geworden. Anno 1959 veröffentlichen die beiden ein Album auf dem Label Verve Records. Herb Ellis ist der Hauptsolist, Giuffre spielt ausschließlich Saxofon und nur zwei kurze Soli. Aber er schreibt wunderbare Arrangements für ein Saxofonensemble, dem u. a. Art Pepper und Bud Shank angehören. Der “heiße” Herb trifft auf eine “coole” Band, in deren Rhythmusgruppe zudem Jim Hall Rhythmusgitarre spielt. Ein untypisches Album für Giuffre und Ellis, ein wenig bekanntes Juwel und gerade deshalb ein echter Meilenstein; mit Klaus Wienerroither
26.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
26.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Jazz
26.04. DLF Kultur 20:03 In Concert – Muffathalle München. Aufzeichnung vom 11.11.2019; „Years to Burn“ Calexico and Iron & Wine: Sam Beam, Gesang, Gitarre; Joey Burns, Gesang, Gitarre; Sebastian Steinberg, Bass; John Convertino, Schlagzeug; Jacob Valenzuela, Trompete; Rob Burger, Keyboards. Die Musiker von Calexico und Iron & Wine kennen sich schon seit Langem. Beide Bands stehen für handverlesene, akustisch geprägte Songs, die sich aus Americana-Wurzeln nähren, die aber gerne auch mal Brücken in andere Genres schlagen – in Richtung Soul, Country, Mariachi oder Desert Rock zum Beispiel. Wie aber klingt es, wenn beide Bands gemeinsam auf Tour gehen? Das konnte man beobachten bei ihrer „Years to Burn”- Tournee, die Calexico und Iron & Wine im Herbst 2019 kreuz und quer durch Europa führte. Das Besondere dabei: Beide Bands waren nicht etwa nacheinander zu erleben, sondern miteinander – mit ganz neuen Songs, die die beiden Hauptsongschreiber Sam Beam und Joey Burns zuvor gemeinsam erarbeitet hatten; mit Carsten Beyer
26.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic
26.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
26.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Ein leiser Weiser: Jimmy Giuffre zum 100. Geburtstag; mit Henry Altmann
26.04. Ö1 19:30 On stage – Dunkel getönter Kammer-Jazz: Avishai Cohen Avishai Cohen Trio im September 2020 im Wiener Konzerthaus. Gastspiele internationaler Jazzstars sind in Zeiten der Corona-Pandemie schwierig, aber nicht unmöglich: Nachdem das Konzert des Trios des israelischen Kontrabassisten Avishai Cohen im Wiener Konzerthaus im April 2020 abgesagt werden musste, klappte es im zweiten Anlauf, am 12. September letzten Jahres. Allerdings trat der 51-Jährige (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen israelischen Trompeter) nicht in der geplanten Besetzung mit Pianist Shai Maestro und Schlagzeuger Mark Giuliana auf, der nicht aus den USA einreisen konnte. Stattdessen setzte Cohen auf den aserbaidschanischen Tastenmeister Elchin Shirinov und die hochtalentierte, 20 Jahre junge israelische Schlagzeugerin Roni Kaspi. Das Trio intonierte im Großen Saal des Wiener Konzerthauses spritzige Interpretationen ausgewählter Standards wie Jimmy Van Heusens “Like Someone in Love”, vor allem aber die dunkel getönten, klanglich wuchtigen Kompositionen Avishai Cohens. Wobei dieser es sich am Ende auch nicht nehmen ließ, als Sänger in Erscheinung zu treten; mit Jörg Duit
27.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
27.04. DLF 21:05 Jazz live – Eva Klesse Quartett: Evgeny Ring – Altsaxofon, Philip Frischkorn – Piano, Stefan Schönegg – Kontrabass, Eva Klesse – Schlagzeug Konzertmitschnitt ohne Publikum aus dem Loft Köln, 9. Februar 2021; mit Odilo Clausnitzer
27.04. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
27.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Komeda in Jazz; mit Felix Tenbaum
27.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Fenster zu neuen Freiheiten. Zum 90. Geburtstag von Krzysztof Komeda; mit Bert Noglik
27.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Peter Bürli
27.04. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – Silver and Gold Baby: Potsa Lotsa XL spielt Threadgill beim Jazzfest Berlin 2020. Schon in der Vergangenheit überzeugte Silke Eberhard durch ihre leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der Musik von Eric Dolphy und Charles Mingus. Dabei ging es der Altsaxofonistin, Klarinettistin und Komponistin keineswegs um sentimentale Reminiszenzen – sie verlieh den Sounds der Jazz-Giganten eine neue spannende Auslegung. Ebenso gestaltungsfreudig verlief der Auftritt ihrer mit exzellenten Musikern besetzten Formation Potsa Lotsa XL beim Jazzfest Berlin 2020. Mit ambitionierter Spielfreude setzte sich das Tentett mit Henry Threadgills komplexen Kompositionen auseinander; mit Gerd Filtgen
28.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Sentimental Journeys: Jazzige Klangreisen von Sängerin Doris Day, Saxophonist Lou Donaldson oder vom „Singh“-Streichquartett zusammen mit Klarinettist und Saxophonist John Helliwell; mit Ulrich Habersetzer
28.04. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson
28.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Folk
28.04. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Sarah Seidel
28.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
28.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Variationen #6; mit Hans-Jürgen Schaal
29.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski
29.04. DLF 21:05 Jazzfacts – Fragebogen: Rebekka Salomea Ziegler; mit Anja Buchmann
29.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Weltmusik
29.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
29.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – Krzysztof Komedaund die NDR Bigband; mit Henry Altmann
29.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight
29.04. Ö1 17:30 Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
29.04. SWR2 23:03 NOWJazz – Eternal Fiction: Der österreichische Trompeter Mario Rom. Der österreichische Trompeter Mario Rom weiß mit einem schier unerschöpflichen Ausdrucksspektrum und technischer Brillanz zu begeistern. Der 31jährige, der zunächst von seinem Vater ausgebildet wurde, wirkte an zahlreichen, prominent besetzen Projekten mit. Bekannt geworden ist er durch sein eigenes Trio Interzone und durch die Mitgliedschaft in der gefeierten Formation Shake Stew des Kontrabassisten Lukas Kranzelbinder. Auch abseits der Bühne macht Rom eine gute Figur. 2019 wurde er zum Professor an der Anton Bruckner Privatuniversität berufen; mit Ssirius W. Pakzad
30.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz Unlimited – “In memory of my people”: Der Gitarrist Ferenc Snétberger und seine neue erschienene Aufnahme “Hallgató” mit dem Keller Quartett – einem weltberühmten Streichquartett aus Budapest. Das einst in Gedenken an den Holocaust geschriebene Gitarrenkonzert Snétbergers und andere Musik mit weitem historischen Horizont; mit Roland Spiegel
30.04. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic
30.04. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Ralf Dorschel
30.04. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Isfar Sarabski; mit Sarah Seidel
30.04. Ö1 14:05 In Concert – Wenn Vielseitigkeit auf Vielseitigkeit trifft: WDR Big Band feat. Bill Laurance. Pianist Bill Laurance und die WDR Big Band 2018 in der Kölner Philharmonie. Es sei wie Weihnachten für ihn, die Bühne mit einer derartigen Weltklasse-Bigband zu teilen und die eigene Musik mit großem Jazz-Ensemble realisieren zu können, meinte Pianist Bill Laurance begeistert, als er am 19. November 2018 gemeinsam mit der WDR Big Band unter der Leitung von Bob Mintzer in der Kölner Philharmonie auftrat. Der einem breiteren Publikum als Mitglied der US-amerikanischen Jazz-Funk-Rock-Formation Snarky Puppy bekannte Londoner Bill Laurance ist ein musikalischer Tausendsassa, der mit Salif Keita ebenso zusammengearbeitet hat wie mit David Crosby oder Morcheeba. Vielseitigkeit auf höchstem Niveau ist aber natürlich auch eine der bekannten Tugenden der WDR Big Band, was dieses Zusammentreffen umso reizvoller macht. Dem von Laurance einmal geäußerten Anspruch, stets zu versuchen, mit dem Publikum gemeinsam neue Musikwelten zu bereisen, werden sie mehr als gerecht. Ein ideales Konzert also, um in der Sendereihe In Concert einen der vielen, bunten Mosaiksteine zum Ö1 Jazztag am 30. April beizutragen; mit Michael Neuhauser
30.04. Ö1 19:30 On stage – Hochkarätige Improvisationsklänge live aus Graz Angelika Niesciers Sublim Trio und Tuesday Microgrooves im Stockwerk Graz. Der Abend des Ö1 Jazztags steht im Zeichen der Liveübertragung zweier Konzerte aus dem Stockwerk Graz, einer der renommiertesten steirischen Jazzbastionen: Auf der Bühne erwarten wir – einerseits – die in Köln lebende Saxofonistin Angelika Niescier, die als virtuose und abenteuerlustige Instrumentalistin in den vergangenen Jahren zu einer herausragenden Protagonistin des deutschen Jazz avanciert ist. Niescier, 2017 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis – dem offiziellen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet, wird das Stockwerk mit ihrer aktuellen Working-Band beehren, dem Sublim Trio mit Bassist Matthias Akeo Nowak und Schlagzeuger Leif Berger.Zuvor wird – andererseits – das Grazer Quartett Tuesday Microgrooves aufspielen. Die Formation um Bassist Wolfgang Radl existiert seit 2008 und versteht sich auf klingende Verwandlungen: Einmal lässt der Bandsound an einKammermusikensemble denken, dann an eine Minimal-Music-Group und wenig später an eine popaffine, groovige Jazzband. Am Werk sind hier neben Radl Pianist Jenö Lörincz, Cellistin Sigrid Narowetz und Schlagzeuger Norbert Wallner. In der Pause wird zudem das Ö1 Jazzstipendium 2021 – ein zweijähriges Masterstudium an der Jam Music Lab Private University in Wien – an den/die Gewinner/in überreicht; mit Andreas Felber
30.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Don Li
30.04. SRF2 22:00 Late Night Concert – Tribute To Charlie Parker Géraldine Laurent & Pierrick Pédron Quartet @ Sunset Sunside Paris 2020; mit Roman Hosek
30.04. SWR2 23:03 NOWJazz – Sonic Wilderness: Diese Reihe auf dem freitäglichen NOWJazz Sendeplatz führt in abenteuerliche Zwischenwelten des Jazz. Ob Improv, Electronica, Klangkunst, Noise oder Rock – für die atmosphärischen Mixes gibt es nur eine Regel: Die Lust am musikalischen Abenteuer muss hörbar sein; mit Julia Neupert und Ulrich Kriest
NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr
NDR Kultur ACHTUNG: Der Jazz auf NDR (bisher auf NDR Info) findet seine neue Heimat auf NDR Kultur. Das bedeutet ab Januar 2021: fünf Mal in der Woche ein extrem vielfältiges Programm mit Musik von den internationalen Stars bis zum heimischen Nachwuchs, von New York bis zu den Clubs und Festivals in Norddeutschland. Immer montags bis freitags ab 22.35 Uhr spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazz-Szenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100jährige Geschichte des Jazz. Auf NDR Kultur wird es künftig zwei Sendestrecken mit Jazz geben: von 22.35 – 23.30 die bewährten Inhalte von “Play Jazz!” und direkt im Anschluss daran von 23.30 – 24.00 Uhr das neue Format “Round Midnight”.
Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.
Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial
Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)
Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles)
SWR 2 Fast alle Jazz-Sendungen von SWR2 können Sie als Audio on Demand 7 Tage online nachhören. Das geht auch mit der kostenlosen SWR2-App. Auf SWR2.de/jazz finden Sie außerdem Musik- listen und weitere Informationen zu unserem Programm. Und Mo – Sa 17:50 – 18:00 UHR: Jazz vor sechs – täglich Jazz. Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.
 
 
Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.