Bayerischer Rundfunk BR2

02.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad

09.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Blue Notes in allen Farben. Musik und Stimmungen von der 51. Internationalen Jazzwoche Burghausen 2022; mit Ulrich Habersetzer

16.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Marcus Woelfle

23.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit

30.04. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Marcus Woelfle

Bayerischer Rundfunk BR Klassik

01.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 – … für „Listening back“ – Die Don Menza Big Band in einer Aufnahme vom 26. April 2017. Mit Don Menza (Tenorsaxofon), Joris Roelofs, Patrick Bianco, Jon Boutellier, Axel Kühn und Michael Lutzeier (Saxofone), Jürgen Neudert, Johannes Herrlich, Lukas Jochner und Eberhard Budziat (Posaunen), Max Seibert, Florian Jechlinger, Florian Menzel, Gabriel Keogh und Peter Tuscher (Trompeten), Vincent Bourgeyx (Piano), Darryl Hall (Bass) und Bernd Reiter (Schlagzeug); mit Beate Sampson

02.04. BR Klassik 18:05 Jazz und mehr – Die Unterschätzten: Mit Musik von Doris Day, Cannonball Adderley, Lil Hardin, Anton Fils und anderen; mit Roland Spiegel

04.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

05.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

06.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Baritonsaxophonist Gerry Mulligan – Aufnahmen mit Chet Baker, Bob Brookmeyer, Ben Webster und Thelonious Monk; mit Beate Sampson

06.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg“: Jazz & Beyond – „Song for Mulligan – dem Baritonsaxophonisten, Komponisten und Arrangeur Gerry Mulligan zum 95. Geburtstag“ – mit Aufnahmen von Astor Piazzolla, Chet Baker, Gerry Mulligan, Ben Webster, des Duos Subsystem und anderen; mit Beatrix Gillmann

07.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Der Gentleman mit der Klarinette: Zum 100. Geburtstag des Münchner Musikers Hugo Strasser, zusammen mit Pianist Paul Kuhn und Saxophonist Max Greger, einst Teil der prominenten „Swing-Legenden“. 2012, kurz vor seinem 90. Geburtstag, war Hugo Strasser als Studiogast bei BR-Klassik und erzählte von seiner ein halbes Jahrhundert umspannenden Karriere. Hugo Strasser starb im März 2016, drei Wochen vor seinem 94. Geburtstag. In dieser Jazztime hören Sie das fast ungekürzte Gespräch und Musik von Hugo Strasser in unterschiedlichen Besetzungen; mit Roland Spiegel

08.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub – Ein Riese, ein Spion und ein Geschichtenerzähler. Herrlich würzige Klanggeschichten des libanesischen Oud-Spielers Rabih Abou- Khalil zusammen mit Mateusz Smoczyñski, Geige, und Jarrod Cagwin, Schlagzeug und Percussion, in einer Live-Aufnahme vom 05. Februar 2022 aus dem Münchner Jazzclub Unterfahrt; mit Ulrich Habersetzer

09.04. BR Klassik 18:05 Jazz und mehr – Die Überraschenden: Mit Musik von Kit Downes, Josefine Lindstrand, Mario Laginha, Mary Lou Williams, der Umlaut Big Band und anderen; mit Roland Spiegel

11.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

12.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots. Hören wir Gutes und reden darüber!; mit Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel

13.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Blue Differences – Mit Musik von Doris Day, Charles Mingus, Hugo Strasser und anderen; mit Roland Spiegel

13.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg“: Live-Mitschnitte; mit Beate Sampson

14.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ssirus W. Pakzad

15.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz auf Reisen – „Inside Colours“: Das Duo der Pianistin Julie Sassoon und des Saxophonisten und Klarinettisten Lothar Ohlmeier in einer Aufnahme aus dem Kulturcafé Degginger in Regensburg vom 5. März 2022; mit Roland Spiegel

16.04. BR Klassik 18:05 Jazz und mehr – Die Elegischen: Mit Musik von Cassandra Wilson, Pat Metheny, Samuel Barber und anderen; mit Roland Spiegel

18.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

19.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

20.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „Leben, Liebe, Lieder“ – Jazz mit Aufnahmen von Michael Bublé, Lia Pale, des Shai Maestro Trios, des Thomas Faist Trios und anderen; mit Beatrix Gillmann

20.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg“: Mostly Vocal; mit Beate Sampson

21.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Marcus Woelfle

22.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz Unlimited: Ein Ungestümer mit großer Aktualität: Der Bassist und Komponist Charles Mingus, eine der bedeutendsten Gestalten des modernen Jazz, wäre am 22. April 2022 hundert Jahre alt geworden. Vehement wie nur wenige andere fasste er afroamerikanisches Selbstbewusstsein in Töne und setzte seine Musik zum Protest gegen Rassendiskriminierung und gegen blutige Gewalt von Weißen ein. Black Lives Matter – er drückte das bereits mit Musik aus. Diese Sendung porträtiert diesen außergewöhnlichen Musiker und sperrigen Menschen; mit Roland Spiegel

23.04. BR Klassik 18:05 Jazz und mehr – „Songs for a lazy afternoon“ mit Aufnahmen von Michael Collins, Stephen Hough, Abdullah Ibrahim, Norah Jones und anderen; mit Beatrix Gillmann

25.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday: Charles Mingus zum 100. Geburtstag; mit Henning Sieverts

26.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

27.04. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Rhythm comes first – Überraschend leise Musik von Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern unter anderem mit Eva Klesse, Conny Kay und Dezil Best; mit Ulrich Habersetzer

27.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg”: Studio-Aufnahmen; mit Beate Sampson

28.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski

29.04. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert: „Dedication“, das Quartett der Pianistin Anke Helfrich beim 11. Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Eine Aufnahme vom 18. November 2021 aus dem Birdland Neuburg; mit Roland Spiegel

Deutschlandfunk

05.04. DLF 21:05 Jazz Live – Markus Stockhausen Group (1/2): Markus Stockhausen – Trompete, Flügelhorn Jeroen van Fliet – Piano, Synthesizer, Jörg Brinkmann – Cello; Christian Thomé – Schlagzeug; Beethovenfest Bonn, Harmonie, 8. September 2021; mit Michael Kuhlmann

07.04. DLF 21:05 Jazz Facts – Neues von der Improvisierten Musik; mit Karsten Mützelfeldt

12.04. DLF 21:05 Jazz Live – Markus Stockhausen Group (2/2) Besetzung und Aufnahmedaten s.o.; mit Michael Kuhlmann

14.04. DLF 21:05 Jazz Facts – Mit Stil und Bogen: Die US-amerikanische Cellistin Tomeka Reid Von Anja Buchmann

15.04. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – „Ich kann alles singen – wirklich alles!“ – Die Jazz-Aufnahmen der Sängerin Dinah Washington; mit Odilo Clausnitzer

16.04. DLF 01:05 Radionacht Klanghorizonte – Mit Musik von Jeff Parker, Han Bennink, Kate Bush u.v.a.; mit Niklas Wandt

18.04. DLF 03:05 Radionacht Bassist, Rebell, Genie: Charles Mingus zum 100. Geburtstag; mit Karl Lippegaus

19.04. DLF 21:05 Jazz Live – Pascal Klewer Big Band: Pascal Klewer, Ferdinand Schwarz, Gabriel Rosenbach, Arvid Maier – Trompeten Erik Konertz, Gregor Sperzel, Philipp Schittek, Tobias Herzog – Posaunen, Kira Linn, Asger Nissen, Florian Fries, Fabian Dudek, Viktor Fox – Saxofone Felix Hauptmann – Piano; Lukas Wilmsmeyer – Gitarre, Roger Kintopf, Felix Henkelhausen – Bass, Anthony Greminger – Schlagzeug, Lina Knörr – Gesang; Loft Köln, 7. November 2021; mit Thomas Loewner

21.04. DLF 21:05 Jazz Facts – Im Labyrinth der Töne: Das Philip Zoubek Trio und seine aktuelle Deutschlandfunk-Produktion; mit Odilo Clausnitzer

26.04. DLF 21:05 Jazz Live – Gwilym Simcock – Piano solo: Beethoven-Haus Bonn, 27. Januar 2022; mit Karsten Mützelfeldt

28.04. DLF 21:05 Jazz Facts – Fragebogen: Silke Eberhard; mit Thomas Loewner

30.04. DLF 01:05 Radionacht Jazz – Themen u.a.: Im Dienste der Musik: Ein Treffen mit dem Schlagzeuger Steve Gadd. Weltkarriere eines Belgiers: Zum 100. Geburtstag des Mundharmonikaspielers und Gitarristen Jean „Toots“ Thielemans; Neue Platten von Gilad Hekselman, Brad Mehldau u.v.a.; mit Karsten Mützelfeldt

Konzertaufnahme des DLF: 6.4. Lisbeth Quartett: Loft, Köln Charlotte Greve – Altsaxofon; Manuel Schmiedel – Piano; Marc Muellbauer – Kontrabass; Moritz Baumgärtner – Schlagzeug

Deutschlandfunk Kultur

01.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz

01.04. DLF Kultur 22:03 Musikfeuilleton – Zauber mit Schock: Hommage an den Komponisten Stefan Wolpe. „Es war ein Privileg, ihn zu kennen. Als ob man in ein wichtiges Geheimnis eingeweiht wäre“, sagte John Cage einmal über Stefan Wolpe. Stefan Wolpe, 1902 in Berlin geboren, pendelte in den 20er-Jahren zwischen Bauhaus und Dada, verband später Kunstmusik mit Agitprop, Cabaret und Jazz – bis er vor den Nazis fliehen musste. Im amerikanischen Exil inspirierte er die junge Komponistengeneration, darunter Morton Feldman und John Cage. „Überraschung mit Rätsel mischen, Zauber mit Schock, Intelligenz mit Hingabe, Form mit Antiform“, das war die Devise, welcher Wolpe in seinem Schaffen folgte. Er ist einer der großen ungewöhnlichen Geister, die es noch zu entdecken gilt. Eine Hommage anlässlich seines 50. Todestags am 4. April; mit Sabine Fringes

04.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz

04.03. DLF Kultur 20:03 In Concert – Tampere Jazz Happening; Aufzeichnung vom 5.11.2021: Natacha Atlas und Band: Natacha Atlas, Gesang; Alcyona Mick, Piano; Andy Hamill, Bass; Asaf Sirkis, Schlagzeug; Samy Bishai, Violine; Hayden Powell, Trompete; mit Matthias Wegner

05.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Andreas Müller

07.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik

08.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis

11.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik Jazz

11.04. DLF Kultur In Concert – Reeperbahn Festival Hamburg; Aufzeichnungen vom 24. und 25.09.2021: Ätna und NDR Big Band: Inéz Schaefer, Keyboard, Synthesizer, Gesang; Demian Kappenstein, Schlagzeug, Perkussion. Balbina und Band: Balbina, Gesang; Nicolas Rebscher, Gitarre, Bass, Klavier; Tobias Rebscher, Gitarre; Christian Vinne, Schlagzeug; mit Carsten Beyer

12.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause

14.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik

15.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz

19.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer

21.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik

22.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Wolfgang Meyering

25.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik Jazz

25.04. DLF Kultur 20:03 In Concert – Southside Festival, Neuhausen ob Eck; Aufzeichnung vom 20.06.2014: Franz Ferdinand: Alex Kapranos, Gesang, Gitarre; Nicholas McCarthy, Gitarre, Keyboards; Robert Hardy, Bass; Paul Thomson, Schlagzeug; mit Carsten Beyer

25.04. DLF Kultur 21:30 Einstand – Die eigene Stimme und die Freiheit des Jazz: Die junge Sängerin Alma Naidu im Porträt. Dass die junge deutsche Jazzszene die Grenzen zwischen den Genres aufmischt, begeistert Alma Naidu. Deshalb ist die Sängerin Teil der Münchner Jazzrausch Bigband, die Jazz mit House und Techno zum Kochen bringt. Doch Alma Naidu liebt es auch, den Raum zwischen den Noten zu erkunden und zu spüren. Sie hat den Mut zur Stille und zum Durchatmen, heute, da es oft sehr hektisch und laut zugeht. Nach einer bewegten Zeit mit vielen Konzerten zwischen Großbritannien und Deutschland hat die 26-Jährige jetzt ihr Debütalbum als Sängerin, Texterin und Komponistin vorgelegt: „Alma”. Ein Album mit Songs, die Ruhe und Raum schaffen und über die Liebe sprechen, die wir aus der Natur schöpfen können. Über das Freiheitsgefühl bei einem Sommerregen. Über inneres Wachstum; mit Babette Michel

26.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann

28.04. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik

29.04. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis

30.04. DLF Kultur 19:05 Konzert – jazzahead! Live vom Messegelände in Bremen: Höhepunkte von der German Jazz Expo und der Overseas Night. Mit Musik von Quartabé, Chico Pinheiro Quartet, Tobias Meinhart, Clara Haberkamp u.a.; mit Matthias Wegner

Hessischer Rundfunk HR2 weitere Programminformationen unter https://www.hr2.de/musik/jazz/index.html – Alle Sendungen nach Ausstrahlung bis zu 30 Tage als Podcast abrufbar

01.04. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

02.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Trickster Orchestra: Cymin Samawatie, voc, p; Ketan Bhatti, dr; Mona Matbou Riahi, cl; Milian Vogel, bcl, electronics; Susanne Fröhlich Paetzold, fl; Taiko Saito, vp; Mohamad Fityan, nay, kawala; Anil Eraslan, vc; Naoko Kikuchi, koto; Ralf Schwarz,kb; Anil Eraslan, vc; Jazzfest Berlin, Silent Green, Kuppelhalle, Berlin, November 2021; mit Daniella Baumeister

03.04. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Dhafer Youssef & Daniel Garcia, cond. by Jörg Achim Keller, Livestream aus dem hr-Sendesaal, Frankfurt, Januar 2022, mit Jürgen Schwab

04.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic

05.04. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Bianca Schwarz

06.04. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

07.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

08.04. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

09.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Of Cabbages And Kings: Zola Mennenöh, voc; Veronika Morscher, voc; Laura Totenhagen, voc; Rebekka Salomea Ziegler, voc; 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Mousonturm, Oktober 2021; mit Jürgen Schwab

10.04. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Carribbean Spirit: hr-Bigband feat. Monty Alexander and Group, cond. by Jörg Achim Keller; Südbahnhof, Frankfurt, November 2004; mit Daniella Baumeister

11.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab

12.04. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten

13.04. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

14.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

16.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Tous Les Quatre Matins – Instant Composing Reloaded: Johanna Klein, as; Martin Lejeune, g, efx; Gina Schwarz, db; Jan Philipp, dr; Hessisches Jazzpodium 2021, Kulturforum, Wiesbaden, Dezember 2021; mit Jürgen Schwab

17.04. HR2 19:04 Ostersonntag: hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Notes from New York: hr-Bigband feat. Randy Becker, cond. by Jim McNeely; Stadttheater Gießen, Oktober 2006; mit Jürgen Schwab

18.04. HR2 19:04 Ostermontag: hr2 Jazz am Feiertag – Bobo Stenson Trio: Bobo Stenson, p; Anders Jormin, db; Jon Fält, dr; Jazzfest Berlin, Pierre-Boulez-Saal, Berlin, November 2021; mit Daniella Baumeister

19.04. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth

20.04. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

21.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

22.04. HR2 20:04 hr2 Sondersendung – Better Git in Your Soul – Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus: Wutnickel, sanft-liebender Virtuose, Visionär – Charles Mingus. Der Impetus seiner Musik ist bis heute im Jazz spürbar – und weit darüber hinaus. Wir feiern in dieser vierstündigen Themensendung den virtuosen Kontrabassisten und einflussreichen Bandleader und Komponisten, der mit der Sinnlichkeit und Maßlosigkeit seiner Sounds begeistert. Er hat Musikerinnen und Musiker aller Gattungen inspiriert – vom Rock bis zur Neuen Musik. Roger Willemsen sagte: „Charles Mingus klang schon „fett“, als es den Ausdruck noch nicht gab.“ (Übernahme vom SWR); mit Günther Huesmann

23.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Centennial: 100 Years of Charles Mingus: Charles Mingus, b; Jack Walrath, tp; Ricky Ford, sax; Danny Mixon, p; Danny Richmond, dr; Helsinki Festival, Finlandia Hall, Helsinki, August 1976; mit Jürgen Schwab

24.04. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Music of Michel Legrand: hr-Bigband cond. by Jörg Achim Keller; hr-Sendesaal, Frankfurt, März 2007; mit Daniella Baumeister

25.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab

26.04. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Bianca Schwarz

27.04. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.

28.04. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister

29.04. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle

30.04. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Kaja Draksler & Susana Santos Silva: Kaja Draksler, p; Susana Santos Silva, tp; Jazzfest Berlin, Silent Green, Betonhalle, November 2021; mit Daniella Baumeister

NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr

NDR Kultur – Neu: Jazz auf NDR-Kultur: Fünfmal in der Woche, Mo bis Fr ab 22.33 Uhr in „Play Jazz!“ und ab 23.30 Uhrin „Round Midnight“, spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazzszenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100- jährige Geschichte des Jazz. Neu bei Jazz auf NDR Kultur ist unsere NDR.Jazzmediathek, in der alle Sendungen ein Jahr lang nachhörbar sind. Außerdem haben sich in Round Midnight zwei neue Sendereihen etabliert: Jazz Heroes: Der Fotograf Arne Reimer hat die „Helden der Jazzgeschichte“ besucht. Einmal im Monat erzählt er von den intensiven Begegnungen. Lady Liberty: Hier sind Jazzpionierinnen, vergessene Musikerinnen und spannende Newcomerinnen im Fokus. Des Weiteren werden unsere Jazzsendungen am Wochenende auf NDR Blue wiederholt. Samstags und sonntags läuft von 20.00 bis 22.00 Uhr Jazz auf NDR Blue, dem Digitalradio – Musiksender des NDR.

Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.

Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee. 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial

Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)

07.04. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Der Tastenzauberer Art Tatum, Teil 2 (UWF)

14.04. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Vorschau auf das Festival „Young Lions on Stage“ 2022, Teil 1 (UWF)

21.04. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Vorschau auf das Festival „Young Lions on Stage“ 2022, Teil 2 (UWF)

28.04. Radio Jazztime Nürnberg 22:00 Programm nach Ansage (MB)

Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles) Prgramm auf: https://www.radio-rum.de/blog

Ö1 Österreich

01.04. Ö1 14:05 In Concert – Zwei Highlights vom Festival JazzBaltica 2021. Wolfgang Muthspiel Trio und Alberto Pinton Sestetto Contemporaneo. Ein langes Wochenende im Juni, fünf Bühnen und 30 Konzerte aus unterschiedlichsten Bereichen des Jazz – das ist das seit drei Dekaden bewährte Konzept des Festivals JazzBaltica rund um das Maritim Seehotel im Ostseebadeort Timmendorfer Strand. Seit 2012 hat der schwedische Posaunist Nils Landgren die Festivalleitung inne und 2021 mit dem seit vielen Jahren in Schweden lebenden Saxofonisten, Klarinettisten und Flötisten Alberto Pinton gewissermaßen einen Landsmann mit italienischem Pass für das norddeutsche Festival gewinnen können. Ebenfalls 2021 bei JazzBaltica zu Gast war der österreichische Weltbürger und Stargitarrist Wolfgang Muthspiel. Er spielte am 25. Juni auf der Hauptbühne im Strandpark sowohl akustisch wie auch elektrisch im Trio mit Scott Colley am Bass und Jorge Rossy am Schlagzeug, während fast zeitgleich auf der „MaritimStage“ Alberto Pinton mit seinem Sestetto Contemporaneo begeisterte. In Concert präsentiert die Highlights dieser zwei Konzerte; mit Michael Neuhauser

02.04. Ö1 23:03 Die Ö1 Jazznacht – Schlagzeuger Mathias Ruppnig über sein Quartett Scopes. Mathias Ruppnig im Studio, Julian Bliss spielt Benny Goodman in Linz. Im Jazznacht-Studio nimmt heute Mathias Ruppnig Platz. Der österreichische Schlagzeuger und Komponist ist aktuell mit seinem Quartett Scopes auf Tour. Mit Katharina Osztovics spricht er über seine Bandprojekte, seine Erfahrungen im internationalen Musikbusiness und darüber, ob der Titel „Age of Reason“ des zweiten Scopes-Albums auch für ihn persönlich Programm ist. Im der Ö1-Konzertaufnahme präsentiert sich im Anschluss der britische Klarinettist Julian Bliss als moderner „King of Swing“. Am 22. Oktober 2021 stand er mit seinem Septett im Brucknerhaus Linz auf der Bühne und gab das Programm „A Tribute to Benny Goodman“ zum Besten. Auch anderen großen Musikern und Musikerinnen wird in der Jazznacht Tribut gezollt: Katharina Osztovics lässt die Geburtstagskinder des Monats April hochleben, etwa Sängerin Jazzmeia Horn, und erinnert an Größen des Jazz, die uns in diesem Monat für immer verlassen haben. So teilen sich Bennie Moten, Buddy Rich und Sarah Vaughan die Bühne mit Stanley Turrentine und anderen. Und laden zu einer vielseitigen Jazznacht, die passend zum April natürlich mit einem augenzwinkernden Blick auf den launischen Frühlingsmonat ausklingt; mit Katharina Osztovics

03.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Schlagzeuger Mathias Ruppnig über sein Quartett Scopes. (Fortsetzung)

03.04. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Stomu Yamash’tas Pioniersound. Die Wiederentdeckung des japanischen Ausnahmemusikers Stomu Yamash’ta. Anlass dieser Spielräume ist die kürzlich beim französischen Label WeWantSounds wiederveröffentlichte Kult-LP „Sunrise From West Sea“ von Yamash’ta & The Horizon. Darauf zu hören ist eine tiefe, kosmische und beeindruckende Performance, live aufgenommen, am 18. April 1971 in der Yamaha Hall in Tokio, mit dem legendären japanischen Perkussionisten, Keyboarder und Komponisten Stomu Yamash’ta plus zwei weiteren wichtigen japanischen Musikern: Takehisa Kosugi, Geiger und Gründer des experimentellen Ensembles „Taj Mahal Travellers“ und Pianist Masahiko Sato. Hideakira Sakurai bereicherte das Trio an der elektrischen Langhalslaute Shamisen. Stomu Yamash’ta wurde von John Cage einmal als einer der besten Schlagzeuger der Welt bezeichnet. Geboren wurde Tsutomu Yamashita 1947 in einer Musikerfamilie (sein Vater war Dirigent der Kyotoer Philharmoniker), er studierte in den 1960er Jahren an der Juilliard School in New York City und am Berklee College of Music in Boston; Yamash’ta verfeinerte seine Fähigkeiten, indem er sowohl Musik von u.a. John Cage, Morton Feldman, Toru Takemitsu als auch Jazz und freie Improvisation spielte. In Boston lernte er den japanischen Musikerkollegen Masahiko Sato kennen, ihre Freundschaft führte ein paar Jahre später zur Aufnahme des bahnbrechenden Albums „Metempsychosis“ (1971) für Nippon Columbia. Im selben Jahr veröffentlichte Yamash’ta sein hochgelobtes Soloalbum „Red Buddha“, erschienen in Europa und den USA. Stomu Yamash’ta wurde später einem größeren Publikum durch seine Beteiligung an den Soundtracks zu Robert Altmans Film „Images“ (1972) – in Zusammenarbeit mit John Williams – und Nic Roegs Klassiker „The Man Who Fell to Earth“ (1976) sowie durch seinen Ausflug in Fusion mit seiner Gruppe Go bekannt. Wir streifen durch diese fruchtbare Schaffensperiode Yamash’tas und hören seinen pionierartigen Sound, der die japanische Musikszene zur damaligen Zeit revolutionierte; mit Marlene Schnedl

03.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Vokalistin Agnes Heginger auf neuen musikalischen Pfaden. Das Agnes Heginger Quintett mit dem Programm „Tales of Anyes“. Mit ihrem neuen Programm „Tales of Anyes“ hat sich die Sängerin Agnes Heginger selbst ein Geschenk gemacht: eine ungewöhnliche Quintett-Besetzung mit der Perkussionistin Ingrid Oberkanins und den drei Malletspielern Leo Waltersdorfer, Tobias Meissl und Johnny Kölbl, die neben Marimba- und Vibrafon auch diverse andere Instrumente bedienen, etwa steirische Harmonika, Hang oder analoger Moog-Synthesizer. Das Ensemble liefert so zauberhafte Klänge voller Magie und Poesie. Alle Beteiligten bewegen sich zwischen den Bereichen von klassischer Musik, Jazz, Volksmusik wie auch zeitgenössischer Tonsetzerei. Und so erklingen Agnes Hegingers Kompositionen in abwechslungs- und farbenreichen Arrangements. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“); mit Klaus Wienerroither

04.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Ethel Waters und der neue Maßstab der Songinterpretation. Ethel Waters: Bluebird Recordings 1938/39. „Ella, Billie, Sarah, they all come from Ethel Waters.“ – Das hat Mahalia Jackson einmal gesagt, und mit den drei Vornamen sind natürlich Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan gemeint. Tatsächlich war Ethel Waters (1896-1977) wegweisend als eine der vielseitigsten und vielschichtigsten Sängerinnen des frühen Jazz. Mit unterschiedlichsten Ensembles interpretierte sie alte ebenso wie zeitgenössische Songs, aus weißer ebenso wie aus schwarzer Feder. Allein schon damit hob sie sich von den anderen großen schwarzen (Blues-)Sängerinnen ihrer Zeit ab. Vor allem aber verlieh die sehr auf Sprache, Ausdruck, Rhythmus und Timing bedachte Ethel Waters den Songs eine nie dagewesene Klasse und Eleganz. Sie setzte damit Maßstäbe für nachfolgende afroamerikanische Sängerinnen im Speziellen und die Popmusik der 1930er Jahre ganz allgemein. 1938/39 nahm Ethel Waters – am glänzenden Höhepunkt ihrer Karriere – mit ihrem Ehemann, dem Trompeter Eddie Mallory als Bandleader, eine bunte Auswahl an Songs für das Label Bluebird auf, in denen sich diese künstlerischen Errungenschaften und Tugenden in einem homogenen musikalischen Setting widerspiegeln; mit Michael Neuhauser

04.04. Ö1 19:30 On stage – Highlights vom Jazzfestival Saalfelden 2021. Irreversible Entanglements und Avram Fefer in Saalfelden. Christian Bakonyi präsentiert die Höhepunkte zweier Konzerte des Jazzfestivals Saalfelden vom August 2021: Zum einen vom Konzert des Quintetts Irreversible Entanglements um Spoken-Word-Poetin Camae Ayewa alias Moor Mother, zurzeit eine der meistbeachteten Stimmen im afroamerikanischen Diskurs zwischen Musik und Politik. Ayewa formulierte im stimulierenden, frei improvisierten Gewitter der Klänge zornige Botschaften, die die kulturelle Tradition der Schwarzen in den USA ebenso reflektierten wie die Herausforderungen der Gegenwart. Im weiters mit Keir Neuringer (Altsaxofon, Synthesizer), Aquiles Navarro (Trompete, Schlagzeug, Synthesizer) und Luke Stewart (Kontrabass) besetzten Quintett sprang übrigens der aus Bands wie Kompost 3 oder 5K HD bekannte Niederösterreicher Lukas König kurzfristig für Tcheser Holmes als Drummer ein. Zum anderen war am 22. August letzten Jahres der aus Kalifornien stammende, in New York City operierende Saxofonist Avram Fefer mit seinem Quartett in Saalfelden zu erleben, bestehend aus Marc Ribot (Gitarre), Nick Dunston (Kontrabass) und Chad Taylor (Schlagzeug). Fefer intonierte die kraftvollen Kompositionen seines aktuellen Albums „Testament“, am freien Jazz ebenso geschult wie am vielschichtigen Puls afrikanischer Musik; mit Christian Bakonyi

07.04. Ö1 17:10 Spielräume

08.04. Ö1 14:05 In Concert – Explosiver Fusion-Jazz am Ufer der Weser. The Jakob Manz Project 2021 im Club 100 im Bremen. Die Band um den erst 20-jährigen deutschen Saxofonisten Jakob Manz kann es mit den alten Meistern des Fusion-Jazz aufnehmen. Weniger Weather Report, mehr Yellow Jackets und Steps Ahead – das ist die Ausrichtung dieses erdigen Ensembles, das Spielfreude und Virtuosität in den Vordergrund stellt. Neben Jakob Manz standen am 29. April 2021 im Bremer Club 100, am Pier 2 direkt an der Weser gelegen, Hannes Stollsteimer (Keyboards), Frieder Klein (E-Bass) sowie Paul Albrecht (Schlagzeug und Sampling) auf der Bühne und spielten ein stimmungsvolles, größtenteils sogar tanzbares Konzert – nur die Covid-Maßnahmen hielten das Publikum auf den Sitzen fest. Sie zuhause können ihrer Bewegungslust freien Lauf lassen!; mit Helmut Jasbar

09.04. Ö1 23:05 Die Ö1 Jazznacht Axel und Tilly Melhardt über 50 Jahre Jazzland in Wien. 50 Jahre Wiener Jazzland, Duo Fuss/Leichtfried im KlangTheater. Am 4. März 1972 wurde am Wiener Franz-Josefs-Kai das Wiener Jazzland eröffnet. 50 Jahre später füllen die prominenten Musiker und Musikerinnen, die im urigen Keller unweit der altehrwürigen Ruprechtskirche aufgespielt haben, ganze Bücher: Pianist Teddy Wilson, Saxofonist Eddie „Lockjaw“ Davis, Trompeter Art Farmer, aber auch Sänger-Pianistin Diana Krall seien genannt. Das Jazzland ist längst zu einem internationalen Fixpunkt für traditionellen Jazz und Blues avanciert, und es wird immer noch von Mitbegründer Axel Melhardt geleitet. Im April 2022 feiert der Club sein 50-jähriges Gründungsjubiläum, aus diesem Anlass werden Axel Melhardt und seine Frau Tilly, die als gute Seele des Jazzland ebenfalls längst zum Club-Inventar zählt, von Andreas Felber in der Reihe „Kennerinnen und Komplizen – Szenemenschen im Gespräch“ zum Jazznacht-Interview gebeten. Im Anschluss präsentiert Xavier Plus das Konzert, das Trompeter Dominik Fuss – selbst häufig im Jazzland zu Gast – und Pianist Jörg Leichtfried am 7. April 2022 in der Reihe „5 Millionen Pesos“ im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses gegeben haben. Die beiden präsentierten Musik ihres superben Albums „Little Tales of Light and Sorrow“, in dem sie Eindrücke aus Wien, Paris, Tunesien und von der polnischen Ostseeküste reflektieren und in reifer Gelassenheit klingende Geschichten erzählen – bildhaft, poesievoll und vielfärbig; mit Xavier Plus

10.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

10.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Vielseitig und gefragt: Saxofonistin Ilse Riedler. Ilse Riedler Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die aus der Steiermark stammende, in Maria Enzersdorf lebende Saxofonistin und Klarinettistin Ilse Riedler ist in den letzten Jahren in zahlreichen Bands der österreichischen Musikszene – und darüber hinaus – prominent in Erscheinung getreten: Zum einen ist sie Mitglied von Christian Muthspiels Orjazztra Vienna, zum anderen mischt Riedler aktuell bei Willi Resetarits‘ Stubnblues-Band mit. 2021 war Riedler zudem an der Thomas-Bernhard-Hommage der Schauspielerinnen Karola Niederhuber und Doris Hindinger beteiligt. Und mit ihrem Quartett Strange Ahead ist sie seit Jahren auch als Bandleaderin präsent. Im Studio 2 des Wiener Funkhauses wird Riedler ihre musikalischen Vorstellungen im harmonieinstrumentfreien Trio mit Christian Wendt (E-Bass) und Christian Ziegelwanger (Schlagzeug) umsetzen. Und mit Helmut Jasbar wird Ilse Riedler darüber sprechen, wie es für sie war und ist, in der noch immer männerdominierten Jazzszene ihre Frau zu stellen. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“); mit Helmut Jasbar

10.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Das erste Kapitel von Matana Roberts‘ Mammut-Opus. Matana Roberts: „Coin Coin Chapter One: Gens de Couleur Libres“ (2011). Matana Roberts, Mixed-Media-Künstlerin, Altsaxofonistin und Komponistin aus Chicago, ist einer der führenden Köpfe der zeitgenössischen afroamerikanischen Musik. Mit ihren Arbeiten schafft sie Klangwelten, die alle Sinne ansprechen. Roberts‘ Projekt „Coin Coin“ ragt als wahres Mammut-Unternehmen aus ihrem Schaffen hervor: Es ist ein Werk in zwölf Kapiteln (vier hat sie bis dato als Tonträger veröffentlicht), das avancierte Kompositions- und Improvisationstechniken (grafische Notation, aleatorische Strategien), Storytelling und historische Bezüge sowie performatives Theater (Kostüme, Multimedia) verbindet. Basis sind eine tiefgründige Beschäftigung mit ihren Vorfahrinnen und die gemeinsame Lebenserfahrung von Afrikaner/innen in den USA. „Coin Coin Chapter One: Gens de Couleur Libre“ ist die erste Aufnahme des Projekts, veröffentlicht 2011 beim in Montréal beheimateten Independent-Label Constellation Records, eingespielt mit 15 Musiker/innen und Publikum. Dieses erste Kapitel basiert auf Erzählungen über eine entfernte Verwandte Roberts‘, nämlich „Coincoin“ alias Marie Thérèse Métoyer (1742-1816), die als befreite Sklavin, Geschäftsfrau und Landbesitzerin als bekannte und imposante Figur in der afroamerikanischen Geschichte gilt. Auf dem Album porträtiert Roberts starke schwarze weibliche Vorbilder, um die sie ihre persönlichen Mythen konstruiert. Die Geschichte hat ihr Urteil über Matana Roberts‘ Arbeit aufgrund der geringen historischen Distanz noch nicht gesprochen, doch gilt „Coin Coin Chapter One: Gens de Couleur Libres“ in seiner eindringlichen Verknüpfung von Klang, Bild, Dichtung, Gesang, Film und musikalischer Improvisation schon jetzt als bedeutendes künstlerisches Statement mit starker politischer Aussage, das es verdient, in den Milestones präsentiert zu werden; mit Marlene Schnedl

11.04. Ö1 19:30 On stage – Ein vielstimmiges „Bildnis der Göttin“ in Krems. „Imago Deae“: Eröffnungskonzert von Imago Dei 2022. Zum Auftakt des diesjährigen Osterfestivals Imago Dei in Krems wurde Gott zur Göttin: Unter dem Projektnamen „Imago Deae – Music across the borders“ choreografierten Sängerin Natasa Mirkovic und Bassistin Beate Wiesinger am 11. März 2022 in der Minoritenkirche in Krems-Stein einen vielstimmigen Lieder-Zyklus, intoniert auch von den Sängerinnen Basma Jabr, Golnar Shahyar, Sakina Teyna und Anna Anderluh. Zusätzliche Unterstützung kam von zwei Chören, dem Vokalensemble GLAS und dem Ensemble Kolo Slavuj, sowie einem achtköpfigen Instrumentalensemble. Das Kaleidoskop der so präsentierten syrischen, bosnischen, persischen, kurdischen, kroatischen und sephardischen Lieder sowie die Kompositionen von Beate Wiesinger standen an diesem Abend auch für die Vielfalt der Traditionen von in Österreich lebenden Musikerinnen, die hier – im Rahmen der Premiere dieses Auftragsprojekts von Imago Dei – ganz bewusst aneinander andockten; mit Marlene Schnedl

14.04. Ö1 17:10 Spielräume

15.04. Ö1 14:05 In Concert – Gregorianischer Choral trifft auf indische Ragas. Sitarspieler Nishat Khan und das Vokalensemble Vox Clamantis. Der 1960 in Kalkutta geborene Nishat Khan stammt aus einer sehr alten und altehrwürdigen Musikerfamilie der klassischen Hindustani-Tradition. Schon als Siebenjähriger gab er erste Konzerte, heute gilt er als wichtigster Sitarvirtuose seiner Generation. Ähnlich wie Ravi Shankar hat er das Zusammentreffen mit westlichen Musiker/innen nie gescheut und u. a. mit Paco Peña, John McLaughlin, Philip Glass oder Evelyn Glennie gespielt. Die Verschmelzung seiner Ragas mit Gregorianischen Chorälen war dennoch wieder eine gänzlich neue Erfahrung für ihn, genauso wie für seine musikalischen Partnerinnen und Partner vom renommierten estnischen Vokalensemble Vox Clamantis. Dieses hat ebenfalls bereits mit sehr unterschiedlichen Künstlern musiziert, etwa dem italienischen Nyckelharpa-Spieler Marco Ambrosini, dem israelischen Oud-Virtuosen Yair Dalal oder dem tunesischen Sänger Dhafer Youssef. Die einzigartige Begegnung von Nishat Khan und Vox Clamantis in der St.-Nikolaus-Kirche von Tallinn am 1. Dezember 2019 im Rahmen des Jazzkaar-Festivals wirkt alles andere als befremdlich oder konstruiert, vielmehr offenbart sich eine klare Parallelität von Raga und Cantus Gregorianus, etwa in Hinblick auf den langen und ruhigen Atem oder die gefühlte Transzendierung des intrinsischen Faktors Zeit, die diese alten Musiktraditionen gemein haben. Und gerade weil beide Seiten keine Kompromisse eingehen oder musikalische Verrenkungen riskieren und sich gegenseitig viel Freiraum lassen, besticht dieses Konzert durch Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit; mit Michael Neuhauser

16.04. Ö1 23:40 Die Österreich 1 Jazznacht – Andreas Neumayer über das Jazzit Salzburg. Andreas Neumayer im Studio, Berndt Luef & Jazztett im Grazer WIST. In der Reihe „Kennerinnen & Komplizen – Jazzmenschen im Porträt“ ist Andreas Neumayer zu Gast im Studio. Der langjährige Leiter des Salzburger Jazzit wird mit Christian Bakonyi über die Geschichte der 1981 gegründeten Initiative „Jazz im Theater“ und des 2002 im ehemaligen KPÖ-Volksheim in der Salzburger Elisabethstraße eröffneten Clubs Jazzit plaudern. Dieser der vergangenen Winter die Stelle für die Nachfolge der künstlerischen Leitung ab April 2023 öffentlich ausgeschrieben. Andreas Neumayer wird zudem eine Vorschau auf die Jazzit-Konzerte zum 20. Geburtstag der Spielstätte geben und die soeben erschienene Doppel-LP mit Highlights aus vielen legendären Club-Abenden mitbringen. Weiters präsentiert Christian Bakonyi eine Konzertaufnahme des Landesstudios Steiermark: Am 1. Mai 2021 gab Vibrafonist Berndt Luef mit seinem Jazztett Forum Graz im Grazer WIST ein Frühlingskonzert. Dieses musste Corona-bedingt ohne Publikum auskommen, was aber die Musiker des Jazztetts – allen voran Berndt Luef selbst – nicht am lustvollen Musizieren hinderte. Außerdem steht Musik mit Mundell Lowe auf dem Programm. Der Geburtstag des 1922 in Laurel, Mississippi, geborenen Gitarristen jährt sich am 21. April zum 100. Mal. Zu hören ist eine Auswahl der Einspielungen, die Lowe während seiner mehr als 70-jährigen Laufbahn unter eigenem Namen und als Sideman gemacht hat; mit Christian Bakonyi

17.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

17.04. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – The amazing grace of „Amazing Grace“. Amazing Grace: Wege und Schattierungen eines Gospelklassikers. Immerhin hat ihn im Zuge seines religiösen Erweckungserlebnisses auch die Reue gepackt, denn es war ausgerechnet ein englischer Sklavenhändler, der nach Errettung aus schwerer Seenot im Mai 1748 jenes Dankeslied zu Papier brachte, das im 20. Jahrhundert zur größten Gospelhymne der USA werden sollte, gleichermaßen bedeutsam für Schwarze wie Weiße und indigene Nordamerikaner, auch wenn die heute bekannteste Melodie erst im 19. Jahrhundert dazukam und einen mindestens ebenso großen Beitrag zum Erfolg des Songs für sich verbuchen darf wie John Newtons ergreifender Liedtext. Wenn man „grace“ jedenfalls nicht nur mit „Gnade“ übersetzt, kann der Titel sogar auf den Song selbst gemünzt werden, denn es ist tatsächlich erstaunlich, welche Grazie er in all seinen Überlieferungen, Variationen und Schattierungen entwickeln und – trotz aller Popularität – auch beibehalten konnte, sodass es durchaus legitim erscheint, ihm (fast) eine ganze Sendung zu widmen; mit Michael Neuhauser

17.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Herbie Hancocks Musik, neu interpretiert. Das Dusan Novakov Quintett spielt Herbie Hancocks „Takin‘ Off“. Im Jahr 1962 veröffentlicht der damals 22-jährige Pianist Herbie Hancock sein Debütalbum „Takin‘ Off“ bei Blue Note Records. „It must schwing“, das war die Devise des Labelgründers und Produzenten Alfred Lion, und swingen tut die Musik dieses Tonträgers zweifellos. Mit „Watermelon Man“ enthält „Takin‘ Off“ auch gleich den ersten großen Hit aus Hancocks Feder, mit dessen Tantiemen er sich seinen ersten Sportwagen kaufen kann. Das Album mit den Sidemen Freddie Hubbard (Trompete), Dexter Gordon (Tenorsaxofon), Butch Warren (Kontrabass) sowie Billy Higgins an den Trommeln bewegt sich weitgehend im „funky“ Hardbop-Idiom, beinhaltet mit dem impressionistischen „Alone and I“ aber auch einen musikalischen Vorboten des epochalen Hancock-Albums „Maiden Voyage“ aus dem Jahr 1964. Der aus Serbien stammende Schlagzeuger Dusan Novakov ist nicht nur fixer Bestandteil der Wiener Jazzszene, er nimmt in seinem Studio neben Produktionen österreichischer Jazzmusiker/innen auch regelmäßig Sessions auf. Dieses Mal interpretiert er Herbie Hancocks Kompositionen von „Takin‘ Off“ neu, zusammen mit der deutschen Saxofonistin Anna Tsombanis, dem Kärntner Trompeter Daniel Nösig, dem jungen deutschen Pianisten Urs Hager und dem US-amerikanischen Bassisten Danny Ziemann. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“); mit Klaus Wienerroither

17.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Die Ikone des Gospelgesangs in Aktion: Mahalia Jackson. Mahalia Jackson: „In Concert Easter Sunday, 1967“. Das Konzert am 26. März 1967 im Lincoln Center for the Performing Arts, New York City, sollte ein Comeback werden. Drei Jahre zuvor hatten die chronischen Herz-Beschwerden der Sängerin begonnen. Nun absolvierte Mahalia Jackson den ersten größeren Auftritt seit 1964. Jackson befand sich im 56. Lebensjahr und galt als die größte Gospelsängerin aller Zeiten. Ihre wiedererstarkte Stimmgewalt, ihr perfektes Rhythmusgefühl und die im Blues verwurzelten Interpretationen lockten ein Publikum an, das weit über Gospelfans hinausging. So befand sich an jenem Ostersonntag 1967 beispielsweise auch der renommierte Jazzkritiker Whitney Balliett im Publikum. Das Programm des Konzerts umfasste zeitgenössische Gospel-Songs und alte Spirituals. Die Texte behandelten sowohl das biblische Geschehen der christlichen Passion als auch generell fundamentale existenzielle Themen wie Tod, Liebe, Versöhnung. Über Jacksons Darbietung von „Were You There When They Crucified My Lord?“ schrieb Whitney Balliett: „She became the words and music.“ Vollkommene Identifikation mit dem Inhalt des Songs war Mahalia Jackson stets ein großes Anliegen. Die gläubige Künstlerin definierte jeden Auftritt zunächst als persönliches Gebet, in das sie das Publikum einschloss. Eine Praxis, die auch in dieser Aufnahme vom Ostersonntag 1967 spürbar wird. Nochmals Whitney Balliett: „Ms. Jackson does not give concerts; she creates an experience.“; mit Albert Hosp

18.04. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Der gefragte Sideman am Kontrabass. Buster Williams wird 80. Charles Anthony „Buster“ Williams ist einer jener Sidemen, die schon jeder und jede Jazzinteressierte einmal im Leben auf Aufnahmen gehört hat, ohne vielleicht zu wissen, wer für diesen satten singenden Kontrabassklang mit dem felsenfesten Timing verantwortlich ist. Der aus New Jersey stammende Williams hat mit vielen Größen des Jazz zusammengearbeitet: Den Pianisten Herbie Hancock und Kenny Barron, dem Saxofonisten Stanley Turrentine, dem Schlagzeuger Art Blakey, den Sängerinnen Nancy Wilson und Betty Carter und vielen anderen mehr. Aber auch als Leader seiner eigenen Bands hat Buster Williams mittlerweile schon 15 Alben veröffentlicht. Am 17. April hat Williams seinen 80. Geburtstag gefeiert; mit Klaus Wienerroither

21.04. Ö1 17:10 Spielräume – Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber

22.04. Ö1 14:05 In Concert – Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus. Das Charles Mingus Quintett live in Finnland 1976. Heute, am 22. April, jährt sich der Geburtstag des legendären US-amerikanischen Kontrabassisten und Komponisten Charles Mingus zum 100. Mal. Der 1979 verstorbene Musiker gastierte am 23. August 1976 beim Jazzfestival in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Zusammen mit dem Trompeter Jack Walrath, dem Saxofonisten Ricky Ford, dem Pianisten Danny Mixon und seinem langjährigen Weggefährten Danny Richmond am Schlagzeug präsentierte Mingus einerseits aktuelles Kompositionsgut wie „Free Cell Block F, ‚Tis Nazi U.S.A.“ von seinen Comebackalben „Changes One/Two“ aus dem Jahr 1975, veröffentlicht nach einem längeren krankheitsbedingten Ausstieg aus dem Musikbusiness. Andererseits waren Mingus-Klassiker wie „Goodbye Pork Pie Hat“, gewidmet dem Tenorsaxofonisten Lester Young, zu hören. Das Quintett präsentiert sich spielfreudig, und Mingus‘ Kondition war beachtlich: Dauerte das vom finnischen Radio aufgenommene und via EBU zur Verfügung gestellte, bis dato nicht auf Tonträger erhältliche Konzert doch insgesamt zweieinhalb Stunden. Klaus Wienerroither präsentiert die Höhepunkte dieses langen, denkwürdigen Abends; mit Klaus Wienerroither

22.04. Ö1 19:30 Jazztime – Jul Dillier, Klangforscher aus den Schweizer Bergen. Pianist Jul Dillier zu Gast im ORF KlangTheater in Wien. Das Läuten von Kirchen- und Kuhglocken, das Rauschen des Dorfbachs und der Wälder, aber auch das Dröhnen von Motorsägen und Hubschraubern, das Knattern der „Töfflis“: Seine Heimatregion, der Kanton Obwalden in der Zentralschweiz, habe ihn klanglich geprägt, sagt der Pianist Jul Dillier, seit einigen Jahren in Wien ansässig. Sein Album „solétudes“ – aus Solo-Etüden, „solitude“ (Einsamkeit), und „sol“ (Erde) – ist aber keine reine Abbildung ländlicher Töne, sondern die konzentrierte Suche nach einer Musik des „Hier und Jetzt“ – mit den Mitteln des präparierten Klaviers und des Akkordeons, und nach den Prinzipien Abstraktion und Reduktion, Originalität und Radikalität. Jul Dilliers Weg und seine musikalische Welt werden erfahrbar im Musizieren im Augenblick. Und im Gespräch mit Johann Kneihs, aufgenommen am 1. April 2022 im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses; mit Johann Kneihs

24.04. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Kontrabassist, Komponist, Aktivist: 100 Jahre Charles Mingus. Die Ö1 Jazznacht – Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus. Die Ö1 Jazznacht – Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus – Von Duke Ellington wurde er gefeuert, weil er handgreiflich wurde. Wenn das Publikum in seinen Konzerten durch zu laute Konversation störte oder mit den Gläsern klirrte, verstand er keinen Spaß und begann Streit. Jazz war ihm eine ernste Angelegenheit, und diesem Beispiel will die Ö1 Jazznacht gerne folgen, wenn sie laut und überschwänglich diesen Giganten der Jazzgeschichte und seinen Geburtstag feiert, der sich am 22. April zum 100. Mal jährt: Charles Mingus, US-amerikanischer Bandleader, Bassist, vor allem aber Komponist von Rang, dessen Stücke wie „Haitian Fight Song“ oder „Goodbye, Pork Pie Hat“ keine Allerwelts-Standards sind, sondern Aufmerksamkeit verlangen. Das Leben des 1979 verstorbenen Charles Mingus war von Widersprüchen geprägt: Er hat die Tradition bewahrt und Neues geschaffen, er löste den Jazz aus starren Formen, noch bevor in den Sechzigern alle Form gesprengt wurde. Mingus gab seinen Musikern Freiheit, ohne die Geschichte infrage zu stellen. Improvisiert wurde kollektiv, der Free Jazz vorweggenommen, ohne New Orleans zu verleugnen. Anfangs war er mit Louis Armstrong auf Tournee, später erklangen in seinen Bands einige der markantesten Instrumentalstimmen der Jazzmoderne, allen voran Booker Ervin und Eric Dolphy. Mitte der 1950er führte Mingus für seine Bandkonzerte den Begriff „Workshop“ ein, bei Auftritten forderte er das Publikum zu Diskussionen auf, und er schrieb nebenher Film-Musiken – unter anderem für John Cassavetes. Seine Karriere, durch ein stetes Auf und Ab zwischen Wutausbrüchen und großartigen künstlerischen Erfolgen geprägt, war Stoff für Dokumentarfilme, etwa jenen von Ted Reichman, und Biografien, wie beispielsweise seine eigenen wüsten Erinnerungen mit dem Titel „Beneath the Underdog“. Das alles und vieles mehr wird Thema dieser Schwerpunkt-Jazznacht zu Charles Mingus‘ 100. Geburtstag sein, die Gerhard Graml mit Studiogästen, Interviews, Lieblingsalben und Raritäten gestaltet; mit Gerhard Graml

24.04. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)

24.04. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Erinnerungen an den Jazzklarinettisten Fatty George. Zum 95. Geburtstag der österreichischen Jazzlegende Fatty George. Franz Georg Pressler alias „Fatty George“ war über Jahrzehnte eine Institution der Wiener Jazzszene, eine der ersten Adressen des Traditional Jazz in Europa und populärer Bandleader. Der Jazzklarinettist wurde am 24. April 1927 in Wien geboren und würde heuer seinen 95. Geburtstag feiern. Er spielte Altsaxofon und Klarinette, wurde von Benny Goodman und Lee Konitz beeinflusst und fand seinen eigenen Stil irgendwo zwischen Swing und Modern Jazz. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Fatty George mit seinen eigenen Bands in den Offiziersclubs der Besatzungsmächte, zunächst für russische und später für amerikanische Soldaten. Letztere gaben ihm seinen Künstlernamen Fatty George. Zum einen, weil Franz Georg Pressler für die amerikanischen Soldaten schwierig auszusprechen war und zum anderen, weil er schon damals sehr gewichtig war. Die 1949 gegründete „Two-Sounds“ Band spielte sowohl Dixieland als auch Cool Jazz – also sozusagen Two (zwei) Sounds! 1952 eröffnete er das „Jazz-Casino“ in Innsbruck und 1958 den damals größten Jazzclub Europas „Fatty’s Saloon“ in Wien. Neben Auftritten von Fatty George mit Band organisierte er Sessions mit internationalen Jazzgrößen wie Lionel Hampton, Ella Fitzgerald und John Lewis. 1972 schrieb er mit Silke Schwinger die Pop-Oper „Trip“, bei der unter anderem die ORF Bigband mitwirkte. Kurz vor seinem 55. Geburtstag starb „Fatty George“ am 29. März 1982 an einem Herzinfarkt; mit Lukas Handle

24.04. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Charles Mingus, der 1979 verstorbene Kontrabassist, Bandleader und Komponist, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 22. April d. J. verbeugt sich ein aus Wiener Musikern bestehendes Sextett, geleitet von Altsaxofonist Clemens Salesny und Kontrabassist Gregor Aufmesser, vor dieser nicht versiegenden Quelle an musikalischer Inspiration. Die weitere Besetzung lautet: Phil Yaeger (Posaune), Andreas Schreiber (Violine), Martin Bayer (Gitarre) und Valentin Duit (Schlagzeug). Die Band spielt bekannte und weniger bekannte Mingus-Kompositionen, etwa „Devil Woman“, „Peggy’s Blue Skylight“ und „Haitian Fight Song“, durchwegs in den originalen Arrangements, wobei Martin Bayer den Piano-Part übernimmt und ihn für die Gitarre adaptiert. Ziel des Sextetts ist es, ein wenig aus dem ursprünglichen Mingus-Bandsound herauszutreten, ohne aber dessen Spirit und Energie zu verlieren. Charles Mingus zu würdigen ist keine leichte Aufgabe, das gut eingespielte Clemens-Salesny-Gregor-Aufmesser-Ensemble demonstriert in hörenswerter Weise, wie es funktionieren kann. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“); mit Helmut Jasbar

24.04. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Heilige und Sünderinnen: Charles Mingus‘ Meisterstück. Charles Mingus: „The Black Saint and the Sinner Lady“ (1963). Der 1979 verstorbene Bassist und Komponist Charles Mingus, dessen Geburtstag sich am 22. April zum 100. Mal jährt, hat sein 1963 veröffentlichtes Album „The Black Saint and the Sinner Lady“ oft als seine beste Aufnahme bezeichnet. Die Aufnahmesession, die zeitgleich mit jenen zum Album „Mingus Mingus Mingus Mingus Mingus“ stattfand, wartete mit einer großen, elfköpfigen Besetzung auf, für die Bob Hammer Mingus‘ Kompositionen arrangierte. Charles Mingus selbst bezeichnete die im wahren Sinn des Wortes unerhörte Musik auf „The Black Saint and the Sinner Lady“ als „Ethnic Folk-Dance Music“ und meinte in den Liner Notes auch, die Platte sei eine Grabrede auf ihn zu Lebzeiten. Die Schönheit, der Schmerz, das Humorvolle und das Zerissene in Mingus‘ Musik existieren hier in wunderbarer Symbiose. Ohne Zweifel ein Meilenstein des modernen Jazz; mit Klaus Wienerroither

25.04. Ö1 19:30 On stage – Junges Talent aus Barcelona: Posaunistin und Sängerin Rita Payés bei den INNtönen 2021. Barcelona hat in den letzten Jahren als Hotspot für junge Jazztalente von sich reden gemacht, Pianist Marco Mezquida sowie Sängerin und Trompeterin Andrea Motis seien als Beispiele genannt. Mit der Posaunistin und Sängerin Rita Payés Roma, die sich auch kurz Rita Payés nennt, scharrt die nächste vielversprechende Musikerin in den Startlöchern zur internationalen Karriere: Davon konnte man sich am 1. August letzten Jahres beim INNtöne-Festival in Oberösterreich überzeugen, wo die zu diesem Zeitpunkt noch 21 Jahre junge Payés mit ihrer Band auftrat: Zu dieser zählten ihre Mutter, die klassische Gitarristin Elisabeth Roma, sowie Horacio Fumero (Kontrabass) und Nicolas Correa (Schlagzeug). Auf dem Programm standen neben Eigenkompositionen von Rita Payés Lieder aus dem brasilianischen Repertoire, u. a. von Jacob do Bandolim und João Gilberto; mit Jörg Duit

28.04. Ö1 17:10 Spielräume

29.04. Ö1 14:05 In Concert – Zum 100. Geburtstag von Toots Thielemans. Zum 100. Geburtstag von Toots Thielemans. Toots Thielemans und Astrud Gilberto 1977 im Wiener Konzerthaus. Anlässlich der 100. Geburtstags von Toots Thielemans heute, am 29. April 2022, strahlt In Concert ein Kleinod aus dem ORF-Archiv aus. Zweite Solistin neben dem belgischen Mundharmonika-Virtuosen und Gitarristen ist im Rahmen dieser Aufnahme aus dem Großen Saal des Wiener Konzerthauses vom 22. April 1977 interessanterweise die damals 37-jährige Brasilianerin Astrud Gilberto: Sie hat sich als Sängerin von „The Girl from Ipanema“ in die musikalische Ikonografie des 20. Jahrhunderts eingeschrieben und feierte im Rahmen des Konzerts ihr Österreich-Debüt. Soundmäßig souverän zur Geltung gebracht wurden die Stargäste an diesem Abend von der ORF-Bigband unter der Leitung von Erich Kleinschuster; mit Helmut Jasbar

30.04. Ö1 19:30 On stage am Ö1-Jazztag – 50 Jahre Jazzland: Tadd Damerons Musik live. 50 Jahre Jazzland: Tadd Damerons Musik live: Dameronia’s Legacy Allstars live aus dem Wiener Jazzland. Die Live-Übertragung am Ö1-Jazztag kommt aus einem Club, der weltweit seinesgleichen suchen dürfte: Das Wiener Jazzland feiert im April seinen 50. Geburtstag, und seit der Gründung anno 1972 leitet der inzwischen 78-jährige Axel Melhardt die Geschicke des für traditionellen Jazz und Blues international bekannten Souterrain-Lokals nahe der Ruprechtskirche am Donaukanal. Zur Feier dieses bemerkenswerten Jubiläums wird im Jazzland heute internationale Jazzprominenz erwartet, live übertragen auf Ö1: Die Dameronia’s Legacy Allstars, besetzt u. a. mit Trompeter Jim Rotondi und den Saxofonisten Dick Oatts, Jon Boutellier und Rik van den Bergh, geleitet vom steirischen Schlagzeuger Bernd Reiter. Dieses Oktett wird die Kompositionen von Tadd Dameron, als Komponist und Arrangeur eine Schlüsselfigur des Bebop der 1940er Jahre, in kraftvollen, farbenreichen Bearbeitungen zum Leuchten bringen. nIn der Pause wird – ebenfalls live on air – das Ö1-Jazzstipendium 2022 an den glücklichen Gewinner bzw. die glückliche Gewinnerin überreicht; mit Andreas Felber

30.04. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht am Ö1-Jazztag – Die Jazz- und Bluesaffinitäten des Willi Resetarits. Willi Resetarits über die Bezüge zwischen Favorit’n-Blues und Jazz. Wollte man einem Außerirdischen verdeutlichen, was ein Charismatiker ist, dann könnte man ihm Willi Resetarits vorstellen: Er ist Österreicher mit kroatischen Wurzeln, er ist Unterstützer und Förderer des Wiener Integrationshauses, großartiger Entertainer, legendärer Radio-Moderator und vor allem ein Vollblutmusiker, der – angefangen von den unvergessenen Schmetterlingen – über Ostbahn-Kurti bis zum Frontman der Stubnblues-Band – sehr viele musikalische Territorien durchmessen hat. Wobei die Bezüge des Meisters des „Favorit’n-Blues“ zum Jazz im heutigen Jazznacht-Interview mit Frank Hoffmann naturgemäß im Zentrum stehen. Man weiß ja, dass sich Resetarits in der Stubnblues-Band aktuell mit geeichten Jazzern umgibt, von Saxofonist Herbert Berger über Pianist Christian Wegscheider bis zu Schlagzeuger Peter Angerer. Und – wir erinnern uns – der Sänger anno 2000 mit Saxofonist Wolfgang Puschnig im Bandprojekt RP5 eine CD vorgelegt hat. Über all das und mehr wird sich Frank Hoffmann in dieser den Ö1-Jazztag standesgemäß beschließenden Ö1-Jazznacht mit Willi Resetarits unterhalten. Außerdem erwartet uns Musik des belgischen Gitarristen und Mundharmonika-Virtuosen Toots Thielemans, der am 29. April 100 Jahre alt geworden wäre; mit Frank Hoffmannv

SRF 2 Kultur (Schweizer Radio und Fernsehen)

01.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Flora Purim; mit Simone Santos

02.04. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

05.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek

05.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Mongo Santamaria mit Roberto Hacaturian

08.04. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek

09.04. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

12.04. SRF 20:00 Late Night Concert – Lucia Cadotsch Speak Low & Colin Vallon Trio am BeJazz Winterfestival 2022; mit Roman Hosek

15.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Mongo Santamaria mit Roberto Hacaturian (Z)

16.04. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

19.04. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Jodok Hess

19.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Charles Mingus; mit Lisa Hoppe

22.04. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Jodok Hess

23.04. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

26.04. SRF 20:00 Late Night Concert – Charles Mingus am Helsinki Jazz Festival 1976; mit Roman Hosek

29.04. SRF2 21:00 Jazz Collection – Charles Mingus; mit Lisa Hoppe (Z)

30.04. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess

SWR 2

Mo – Sa 17:50 – 18:00: Jazz Vor Sechs: Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv. Mo – Do 22:50 – 23:00: Jazz Vor Elf: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz. Die meisten unserer Sendungen finden Sie als Audio on Demand für 30 Tage in unserer kostenlosen SWR2-App und auf SWR2.de/jazz

02.04. SWR2 09:05 SWR2 Musikstunde – Jazz across the border; mit Günther Huesmann

02.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Späte Aufnahmen von Django Reinhardt: Nach seinen Auftritten in den USA (1946/47) beschäftigte sich der Gitarrist Django Reinhardt viel mit den neuen Sounds im Jazz – dem Bebop und der elektrischen Gitarre. Es war ihm nicht entgangen, dass das Spiel der modernen Jazzgitarristen vielfach auf dem beruhte, was er selbst einmal in die Welt gesetzt hatte. Erstmals machte er auch Aufnahmen zusammen mit einem Klaviertrio. Der Gitarrist Biréli Lagrène sagt: „Am Ende seines Lebens war Django ein regelrechter Bebop-Spieler und seiner Zeit voraus. Er spielte elektrische Gitarre – und vielleicht spielte er besser als je zuvor.“; mit Hans-Jürgen Schaal

03.04. SWR2 19:31 SWR2 Jazz – Treibgut Deluxe: Die Musik des portugiesischen Pianisten Mario Laginha. International bekannt geworden ist Mário Laginha als Duopartner der Sängerin Maria Joao. Bereits diese Zusammenarbeit war gekennzeichnet von großer stilistischer Vielfalt: Portugiesischer Fado trifft auf Jazz und auf Einflüsse brasilianischer, afrikanischer, indischer und klassischer Musik. Doch auch Láginhas eigene Projekte zeugen von einem weiten musikalischen Horizont. Er ist ein neugieriger Sammler musikalischen Treibguts, das er geschmackssicher zu etwas ganz Eigenem bündelt. Mário Laginha macht eine Musik voll melodischem Ideenreichtum, rhythmischer Vitalität und harmonischer Tiefe; mit Thomas Loewner

05.04. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Triebfedern: Frauen, die Jazz in Deutschland beflügelt haben (5/5) Vera Brandes (Produzentin). Jazz in Deutschland – das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erzählen sie in dieser Portraitreihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie Vera Brandes: Ihr ist es zu verdanken, dass das Köln Concert des Pianisten Keith Jarrett überhaupt stattfinden und zu einem ikonischen Livealbum werden konnte. Brandes war Jahrzehnte als Produzentin tätig und ist seit den 1990er Jahren Musik- und Medienwirkungsforscherin; Von Franziska Buhre und Julia Neupert

06.04. SWR2 21:05 SWR2 NOWJazz – Social Sounds: Nate Wooley beim Jazzfest Berlin 2021. Mit „Columbia Icefield“ und „Seven Storey Mountain“ brachte Nate Wooley gleich zwei seiner aktuellen Projekte zum letztjährigen Jazzfest Berlin. Ein Quartett und ein 17-köpfiges Großensemble mit stilistisch sehr unterschiedlichen Ansätzen, aber einer ähnlichen Herangehensweise: Der New Yorker Trompeter nutzt Jazz und improvisierte Musik immer konsequenter als eine Kunstform der Kollaboration. Mit Kompositionen, die weniger Ausdruck der Selbstvergewisserung, als vielmehr Impulse für kollektive Arbeiten sind; mit Julia Neupert

09.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Biss, Blues und Balladen: Die Sängerin Carmen McRae: Mit ihrer ausdrucksstarken Altstimme wusste sie die Themen ihrer Songs bis in die Tiefe auszuloten. Darin glich sie Billie Holiday, die sie bewunderte und der sie nacheiferte ohne sie nachzuahmen. Carmen McRae, geboren 1920 in Harlem, betrat die Szene nach Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan und stand deshalb vor der besonderen Herausforderung, sich eigenständig zu profilieren. Doch mit großem Improvisationstalent, starker Originalität und einem Ausdrucksspektrum, dem das Machtvolle ebenso eigen war wie das Sensible, gelang es ihr, in den Olymp der Jazzsängerinnen aufzusteigen; mit Bert Noglik

12.04. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – New York im Schwarzwald: Sam Rivers‘ musikalischer Kosmos: Neugier, Experimentierlust und eine zeitlebens anhaltende Suche nach neuen Klang-Konstellationen bestimmen die Biographie des amerikanischen Saxofonisten Sam Rivers. Bereits seine für Blue Note Records in den Sechzigerjahren aufgenommenen Platten setzten sich deutlich von den dort favorisierten Hardbop-Sessions ab. In der Folgezeit setzte Rivers, nach Engagements in den Formationen des Avantgardisten Cecil Taylor, seine musikalischen Visionen fast ausschließlich in eigenen Projekten um. Davon zeugen Highlights seiner packenden Trio-, Quartett- und Orchesteraufnahmen aus dem SWR Archiv; mit Gerd Filtgen

13.04. SWR2 21:05 NOWJazz Magazin – Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben; mit Henry Altmann

16.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Meine erste Jazzplatte (9): Sebastian Sternal, Gina Schwarz, Frederik Köster u.a. Die Bassistin Gina Schwarz aus Wien fand auf indirekten Weg zum Jazz: über die Soli von Jazzmusikern in einer Pop-Band. Durchaus ähnlich Sebastian Sternal, Leiter der Jazzabteilung an der Universität Mainz: Die Pop-Version eines Jazzstandards führte ihn zum Original des Pianisten Herbie Hancock – ein berufsentscheidender Impuls. Mit der gleichen Konsequenz hörte der Trompeter Frederik Köster etwas Spezifisches in der Band eben jenes Pianisten: „Ich möchte genau das machen, was Freddie Hubbard da macht“. Im Falle von Hans Lüdemann war zwar auch ein Pianist beteiligt, seine älteren Brüder aber lenkten sein Ohrenmerk auf einen Schlagzeuger, der in jedem Takt etwas anderes spielt; mit Michael Rüsenberg

19.04. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Homezone: Playing Changes, Changing Teaching? (1/3) In den vergangenen Jahren haben die Jazz- und Pop-Studiengänge der Musikhochschulen in Stuttgart, Mannheim und Mainz einen Generationswechsel erfahren. Mittlerweile lehrt eine Generation von Musiker*innen, die ihrerseits ein solches Studium erfolgreich absolviert haben. Es ist an der Zeit einmal nachzufragen: Wie haben die aktuellen Dozent*innen ihr eigenes Studium erlebt? Was haben daraus mitgenommen? Welche Strukturen wurden als produktiv, welche als hinderlich erfahren? Wie steht es um den pädagogischen Impuls? Und wie erleben die Lehrenden die aktuelle Generation von Studierenden?; mit Ulrich Kriest

20.04. SWR2 21:05 NOWJazz – Packende Vielfalt: Die Saxofonistin und Komponistin Luise Volkmann. Luise Volkmann ist noch keine 30 Jahre alt. Die bisherige Arbeit der Saxofonistin ist aber so vielfältig, als hätte sie schon einen Großteil ihres Musikerinnenlebens hinter sich. Sie leitet das zwölf-köpfige Ensemble Été Large, das Trio Autochrom oder die Bands LEONEsauvage und LEONEsurprise, die in wechselnden Besetzungen spielen. Die stilistische Bandbreite reicht von komponierter Musik mit theatralischen Elementen, rockigen Klängen im Geiste der 68er-Generation bis hin zu freier Improvisation. Zwischen zarter Klangpoesie und rauen Noisegewittern ist in Luise Volkmanns Musik alles möglich; mit Thomas Loewner

22.04. SWR2 21:05 SWR2 Musik Better Git It In Your Soul: Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus. Wutnickel, sanft-liebender Virtuose, Visionär – Charles Mingus. Der Impetus seiner Musik ist bis heute im Jazz spürbar – und weit darüber hinaus. Wir feiern in dieser vierstündigen Themensendung den virtuosen Kontrabassisten und einflussreichen Bandleader und Komponisten, der mit der Sinnlichkeit und Maßlosigkeit seiner Sounds begeistert. Er hat Musikerinnen und Musiker aller Gattungen inspiriert – vom Rock bis zur Neuen Musik. Roger Willemsen sagte: „Charles Mingus klang schon „fett“, als es den Ausdruck noch nicht gab.“ Eine SWR2 Produktion in Kooperation mit hr, NDR, rbb und SR; mit Günther Huesmann

23.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Good Vibes: Der amerikanische Vibrafonist Joel Ross. Der aus Chicago stammende und in Brooklyn lebende Joel Ross ist ein Phänomen. Obwohl er erst vor kurzem sein Musikstudium abgeschlossen hat, wirbelt der 27-Jährige schon seit einigen Jahren die Jazz-Szene durcheinander. Viele Kritiker halten ihn für den wichtigsten neuen Vibrafonisten der jüngsten Zeit. Ross fiel nicht nur an der Seite von Wynton Marsalis, Ambrose Akinmusire oder Makaya McCraven auf – er veröffentlichte auch binnen kurzer Zeit drei Solo-Alben, zuletzt die Suite „The Parable Of The Poet“; mit Ssirus W. Pakzad

26.04. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Homezone: Solo Piano – Elias Stemeseder im SWR Studio Freiburg: Stationen des 1990 in Salzburg geborenen Pianisten Elias Stemeseder waren bisher Linz, New York und Berlin – dort hat er mittlerweile seinen Lebensmittelpunkt. Entdeckt hat ihn vor rund zehn Jahren der Schlagzeuger Jim Black. Seither spielt Stemeseder in kammermusikalischen Besetzungen mit Musikerinnen und Musikern aus den USA und Europa und vertieft sich ins Solospiel. Lyrische Balladen sind eine seiner Spezialitäten. Stets mit Fokus auf Klangreichtum, umgeht er allzu gerade Entwicklungen des pianistischen Mainstreams; mit Nina Polaschegg

27.04. SWR2 21:05 NOWJazz – Stolpern und Staunen: Erinnerungen an den Pianisten Fred van Hove. Er zählte zu den großen Persönlichkeiten der europäischen Improvisationsszene, der im Januar dieses Jahres im Alter von 84 Jahren verstorbene Fred Van Hove. Der Pianist, der von sich behauptete, das Glockenspiel seiner Heimatstadt Antwerpen habe ihn mehr beeindruckt als das Spiel von Cecil Taylor, wollte in seiner Musik nichts ausschließen. Seine vorbehaltlose Art zu improvisieren ließ ihn im Trio mit Peter Brötzmann und Han Bennink zusammenfinden. Er versetzte sein Publikum mit Solokonzerten in Erstaunen, spielte neben Piano auch Kirchenorgel, liebte Duos und leitete Großformationen; mit Bert Noglik

30.04. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Geschmeidiger Sound und eindringliche Linien: Der Gitarrist und Arrangeur Mundell Lowe. Mundell Lowe (1922-2017) half, die Gitarre im Jazz als Soloinstrument zu etablieren und hat in einer langen Karriere mit so ziemlich jedem und jeder gespielt, von Billie Holiday und Benny Goodman über Marlene Dietrich hin zu Charlie Parker, Charles Mingus und Miles Davis. Er schrieb coole Scores zu heißen Filmen wie Satan in High Heels oder Was Sie schon immer über Sex wissen wollten und TV-Serien wie Starsky and Hutch. Vor allem aber war „Mundy“ ein begnadeter Stilist mit geschmeidigem Sound und eindringlichen Linien, ein Großer des Jazz mit leider kleinem Platten-Output unter eigenem Namen; mit Henry Altmann

Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.