01.05. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Organisten: Zum 90. Geburtstag von Groove Holmes und zum 80. Geburtstag von Eddy Louiss; mit Marcus Woelfle
01.05. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Alle lieben Jazz!! Dirigent Simon Rattle wird zum Bigband-Leader, Rock-Poet Sven Regener spielt jazzige Trompetenlinien, Popstar Lady Gaga singt Wange an Wange mit Tony Bennett und Pianist Igor Levit spielt verträumten Latin-Jazz; mit Ulrich Habersetzer
01.05. DLF Kultur 03:05 Tonart Filmmusik – Jerry Goldsmith: The Lonely Guy; Bruce Smeaton: Roxanne; Lee Holdridge Mr. Mom, Randy Newman: Parenthood; mit Birgit Kahle
01.05. HR2 19:04 hr2 Jazz am Feiertag – Daniel Humair Quartet – Celebrating Daniel Humair’s 80th Birthday; Daniel Humair, dr; Fabrice Martinez, tp; Marc Ducret, eg; Bruno Chevillon, db; Studio 104, Radio France Broadcasting House, Paris, Frankreich, Juni 2018; mit Jürgen Schwab
01.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Michael Köhlmeier über Django Reinhardt und Co. Jazzfreund Michael Köhlmeier im Interview, Johnny Griffin 2008 in London; (01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten). In der den Ö1-Jazztag beschließenden Spezial-Jazznacht begrüßt Frank Hoffmann den Schriftsteller und Jazzfreund Michael Köhlmeier – mit ihm wird er u.a. über die Musik Django Reinhardts und seiner Nachfolger von Harri Stojka bis Stochelo Rosenberg plaudern, ebenso über Jazz im Allgemeinen und die System-Relevanz der Kultur im Besonderen. Im Anschluss wird eine grandiose Konzertaufnahme des US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Johnny Griffin serviert, der Ende Mai 2008 mit luxuriösen Begleitern vom Schlage des Trompeters Roy Hargrove und des Schlagzeugers Billy Cobham im Ronnie Scott’s in London gastierte. Es war einer der letzten Glanzpunkte in der langen Karriere Griffins, der nur wenige Wochen später, am 25. Juli 2008, in seiner Wahlheimat Frankreich starb; mit Frank Hoffmann
01.05. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
01.05. SRF2 17:00 Jazz Collection – Don Li; mit Ania Losinger
01.05. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Romantik und Rebellion: Die Jazzkomponistin und Pianistin Carla Bley: Sie ist mit Leib und Seele Jazzkomponistin und zwar mit der Betonung auf beiden Hauptworten: Jazz und Komposition. Carla Bley, die Dame mit der Löwenmähne, die ihre Bands oft vom Klavier aus leitet, tritt mit ihrem Lebensgefährten, dem E-Bassisten Steve Swallow, sowie dem Saxofonisten Andy Sheppard auch als originäre Pianistin hervor. Ihr Schaffen reicht von skurrilen Miniaturen bis zum Monumentalen, entzieht sich der Kategorisierung und spottet der eindimensionalen Beschreibung. Humor und Ironie sind ihr ebenso zu eigen wie eine tiefe Liebe zu Amerika. Am 11. Mai wird Carla Bley 85 Jahre alt; mit Bert Noglik
02.05. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband invites… Claudia Döffinger (Livestream); hr-Bigband w/ Friederike Merz, Samuel Wootton, cond. by Claudia Döffinger, hr-Sendesaal, Frankfurt, Februar 2021, Teil 1; mit Daniella Baumeister
02.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Zwischen JazzPÖ und Willi Resetarits: Der Tiroler Pianist Christian Wegscheider. Christian Wegscheider im Interview, Heinrich von Kalnein & Friends im Wiener Porgy & Bess; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Zu Gast im Jazznacht-Studio ist der Tiroler Pianist und Komponist Christian Wegscheider. Anlässlich des im Frühjahr erscheinenden Albums seines Trios JazzPÖ spricht er mit Katharina Osztovics über die wohl jazzigste Partei Österreichs, seine Zusammenarbeit mit dem Tiroler Symphonieorchester, und warum er ab und zu mit Pilot Fridolin auf Reisen geht. Außerdem graben wir in der Erinnerungskiste nach Axel Cortis “Schalldämpfer”: In welcher Weise die legendäre ORF-Radiosendung Christian Wegscheider Inspiration für seine gleichnamige Suite für Jazz-Trio war, ist ebenso Gesprächsthema wie seine Arbeit mit Sänger Willi Resetarits. Zudem ist das Konzert von Heinrich von Kalnein & Friends zu hören, das am 9. Jänner 2021 das dreitägige Porträt des Wahl-Grazer Saxofonisten im Wiener Porgy & Bess beschloss. Als “Friends” waren mit Trompeter Mario Rom, Kontrabassist Peter Herbert und Schlagzeuger Wolfgang Reisinger drei namhafte österreichische Kollegen geladen, mit dem französischen Gitarristen Nguyên Lê zudem sogar ein prominenter internationaler; mit Katharina Osztovics
02.05. Ö1 19:34 Kunstsonntag Radiosession – Klangexpressionen im klassischen Jazzquintett-Format ELiNOR, die Band der Pianistin Claudia Döffinger. Auf Initiative der deutschen Pianistin Claudia Döffinger gründete sich im Sommer 2017 das in Graz ansässige Jazzquintett ELiNOR. Jakob Helling (Trompete und Flügelhorn), Nik Holler (Bassklarinette, Alt- und Tenorsaxofon), Kajetan Kamenjasevic (Kontrabass) und Thomas Stabler (Schlagzeug) heißen seither Döffingers Mitstreiter, die zugleich als “Medium” für ihre Kompositionen fungieren. Diese sind seit Kurzem auf dem Album “von oben” zu hören: Das Erstlingswerk der Band wurde im Sommer 2020 in Graz aufgenommen und im Februar 2021 bei Float Music veröffentlicht. Entgegen dem Trend zu vermehrt synthetischen Klängen im Jazz bleibt ELiNOR kammermusikalisch und überrascht gerne mit raffinierten und abwechslungsreichen Klangfarbenmischungen. Heute im Studio 2 des Wiener Funkhauses!; mit Klaus Wienerroither
02.05. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Das politische Opus magnum des Pianisten Randy Weston. Randy Weston: “Uhuru Afrika” (1961). Ende der 1950er Jahre erreichten afroamerikanisches Selbstbewusstsein und die Forderungen der Bürgerrechtsbewegung den Jazz auch thematisch. Im Dezember 1960 erschien das Album “We Insist! Freedom Now Suite” des Schlagzeugers Max Roach, ein musikalisches Manifest für schwarze Gleichberechtigung und Freiheit – in den USA ebenso wie in Südafrika. Wenige Monate später, im Mai 1961, veröffentlichte Pianist Randy Weston eine weitere Arbeit voll politischem Feuer, die wie eine Komplementierung oder Steigerung von “We Insist!” verstanden werden kann, obwohl Weston schon 1958 begonnen hatte, daran zu arbeiten: “Uhuru Afrika – Freedom Africa”. Mit einer 24-köpfigen, hochkarätig besetzten Big Band kombinierten Randy Weston und seine musikalische Langzeitpartnerin Melba Liston, die für die Arrangements verantwortlich zeichnete, US-amerikanischen Jazz mit afrikanischen und afrokaribischen Rhythmen. Sie kreierten so eine antikolonialistische Jazz-Suite, die weniger das afrikanische Erbe in der Diaspora als den schwarzen Kontinent selbst – als Herz der menschlichen Zivilisation – in den Mittelpunkt stellte; mit Michael Neuhauser
02.05. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
02.05. SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP 09:15 #Zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2: Das Raschèr Saxophone Quartet. Während der Corona-Krise trifft es Konzerthäuser, Opernstudios und die großen Festivals schwer und damit auch die Künstler*innen. SWR2 lädt daher freie Musiker*innen und Ensembles aus Klassik und Jazz ein, für Aufnahmen in die Studios zu kommen. Mit vielseitigem Repertoire, mit Herzensstücken und mit Gesprächen über ihre Liebe zum Saxophon, die Herausforderungen eines demokratisch geführten Musik-Ensembles und das Glück, zur richtigen Zeit den richtigen Menschen zu begegnen. Das Raschèr Saxophone Quartet zeigt sein musikalisches Spektrum mit Werken von Johann Sebastian Bach, Arvo Pärt und Fazil Say, die Ensemble-Mitglied Andreas van Zoelen für vier Saxophone arrangiert hat. Damit folgt er der Tradition des Gründers Sigurd Raschèr, der als Pionier des klassischen Saxophons gilt. Mit alter und neuer Musik bespielt das Raschèr Saxophone Quartet seit 51 Jahren die internationalen Konzertpodien. Dem Quartett wurden mittlerweile über 300 Werke gewidmet.
02.05. SWR2 19:30 SWR2 Jazz – True Blue: Der amerikanische Gitarrist Jimmy Ponder. Für Jimmy Ponder war es ein prägendes Ereignis. Während eines Clubauftritts von Wes Montgomery durfte er ein Stück auf dessen Gitarre spielen. Der legendäre Musiker war vom Spiel des gerade erst 18-jährigen Ponder beeindruckt und bestärkte ihn in seiner im Soul Jazz geerdeten Konzeption. Von Montgomery übernahm Ponder die Technik, anstelle eines Plektrums, das von den meisten Gitarristen zum Zupfen oder Anschlagen der Saiten verwendet wird, mit dem Daumen zu spielen. Wie gut dieser Sound speziell zu Orgel-Combos passte, demonstrierte Jimmy Ponder auf zahlreichen Aufnahmen; mit Gerd Filtgen
03.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
03.05. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz
03.05. DLF Kultur 20:03 In Concert – Theater im Delphi, Berlin. Aufzeichnungen vom 16.09. und 29.11.2020. Jazz im Delphi; u.a. mit dem Richard Koch Quartett, Mirna Bogdanovic und Philipp Dornbuschs Projektor; mit Matthias Wegner
03.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab
03.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Mauretta Heinzelmann
03.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Hannovers Herzkammer des Jazz: Der Jazz Club im Corona-Lockdown; mit Andrea Schwyzer
03.05. Ö1 19:30 On stage – 5 Mio. Pesos Spezial: Die Ö1-Jazzstipendiengewinner/innen live! Robert Unterköfler, Lukas Aichinger und Constanze Friedel live im Wiener RadioKulturhaus. Zum fünften Mal laden RadioKulturhaus und Ö1-Jazzredaktion im Rahmen der Reihe “5 Millionen Pesos” für jungen Jazz in und aus Österreich zu einer Spezial-Ausgabe in den Großen Sendesaal, die in einer extralangen Luxusausgabe von On stage live übertragen wird. Der heutige Abend ist den bisherigen Ö1-Jazzstipendiengewinner/innen gewidmet: Denn seit 2018 fördert Ö1 junge Talente bis 28 Jahre auch durch Vergabe eines zweijährigen Masterstudiums an der Jam Music Lab-Privatuniversität in Wien. Als erstem Gewinner wurde am 30. April 2018 (dem Ö1-Jazztag) dem Kärntner Tenorsaxofonisten Robert Unterköfler die Stipendien-Urkunde überreicht. Er hat seither u. a. als Mitglied von Christian Muthspiels Orjazztra Vienna von sich reden gemacht und wird im Trio Zwölf nach vier mit Robin Gadermaier (Bass) und Valentin Duit (Schlagzeug) zu inspirierten Gedankenflügen aufbrechen. 2019 war Lukas Aichinger der Gewinner des Ö1-Jazzstipendiums. Der aus Bad Ischl stammende Schlagzeuger hat mit dem Sextett AHL6 inzwischen seine Debüt-CD als Leader (“Thinker Try To Dance”) veröffentlicht: Er sucht in seiner Musik formale und melodische Komplexität mit Anmutungen von Tanzbarkeit zu verbinden. Und 2020 war es die aus Ilmenau im deutschen Thüringen stammende, in Wien lebende Violinistin Constanze Friedel, die die u. a. mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel besetzte Jury überzeugte. Friedel wird das neue, ungewöhnliche Line-up ihres Constant Quartet vorstellen, dessen Musik zwischen kammermusikalischen Einflüssen, ungeraden Taktarten und energievollen Fusion-Sounds angesiedelt ist. Drei große Talente und potenzielle Szeneprotagonist/innen von morgen an einem Abend!; mit Andreas Felber
04.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
04.05. DLF 21:05 Jazz Live – Jazzfest Berlin 2020. Anna Webber Septett: Clockwise: Anna Webber, Tenorsaxofon, Flöte, Komposition; Jeremy Viner, Tenorsaxofon, Klarinette; Jacob Garchik, Posaune; Matt Mitchell, Piano; Christopher Hoffman, Cello; Chris Tordini, Kontrabass; Ches Smith, Schlagzeug, Vibrafon. Aufnahme vom 6.11.2020 aus dem Roulette, New York, Konzert im Rahmen des Jazzfest Berlin. Die Holzbläserin Anna Webber aus New York spielte mit ihrem Septett beim Jazzfest Berlin 2020 ein fulminantes Konzert – mit straff organisierten, eng verzahnten Klängen zwischen Avantgarde-Jazz und zeitgenössischer Komposition. Die gebürtige Kanadierin studierte in Montreal, Berlin und New York, wo sie seit 2008 lebt. Ihr Septett vereint einige der renommiertesten Musiker der dortigen Szene, wie den Bassisten Chris Tordini und den Schlagwerker Ches Smith. Im Konzert in Brooklyn navigierten sie souverän durch die komplexen Stücke der Bandleaderin. Inspiriert von der Neuen Musik Iannis Xenakis’ oder Morton Feldmans, klingen sie mal ätherisch, mal kühl und schroff. Ein starker rhythmischer Drive und genau abgemessene Improvisationsparts geben der strengen Kammerästhetik dabei ein Jazzfeeling. Im Rahmen des Jazzfest Berlin 2020 stellte Anna Webber ihre so eigentümliche wie spannende Musik per Livestream aus New York vor; mit Niklas Wandt
04.05. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz: mit Vincent Neumann
04.05. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten
04.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Chick Corea’s Return to Forever im Onkel Pö 1974; mit Felix Tenbaum
04.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Stichtag 4. Mai 1959 -John Coltrane beginnt sein Meisterwerk „Giant Steps“; mit Thomas Haak
04.05. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Jodok Hess
04.05. SRF2 21:00 Jazz Collection – Gétatchew Mèkurya (W); mit Jeroen Visser
04.05. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – Jazz bei den Donaueschinger Musiktagen (2) Electrification – Von Soft Machine bis Rdeča Raketa. Die Donaueschinger Musiktage feiern in diesem Jahr ihr 100. Jubiläum. 1921 wurde das Festival „zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst“ gegründet, ein halbes Jahrhundert später bekam der zeitgenössische Jazz hier einen regelmäßigen Spot. In den kommenden Monaten präsentieren wir einen Querschnitt der historischen Jazzkonzerte bei den Musiktagen – in dieser Sendung liegt der Fokus auf „elektrifizierten“ Jahrgängen mit Auftritten von „Soft Machine“ über „Phantom Orchard“ bis hin zu „Rdeča Raketa“; mit Julia Neupert
05.05. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „A chance to dance“ – Aufnahmen mit Bobby McFerrin, Benny Goodman, Dave Grusin, Bobby Hutcherson, Anna Lauvergnac, u.a.; mit Beate Sampson
05.05. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: Jazz & Beyond – „Jazz aus Israel“ mit Musik von Omer Avital, Anat Cohen, Avishai Cohen, Yuval Cohen, Omer Klein, Shai Maestro und anderen; mit Beatrix Gillmann
05.05. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Karsten Mützelfeldt
05.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Mauretta Heinzelmann
05.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Erkundung von Klang und Stille: der Pianist Florian Weber; mit Petra Rieß
05.05. RBB Kultur 23:00 Musik der Kontinente
06.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: “Let My People Go”. Musik von Archie Shepp, dem großen Erzähler und Kraftentfessler auf dem Tenor- und Sopransaxofon; mit Roland Spiegel
06.05. DLF 21:05 Jazzfacts – Neues von der Improvisierten Musik; mit Michael Engelbrecht
06.05. DLF Kultur 11:05 Tonart 11:45 Rubrik: Weltmusik
06.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
06.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband – Bigband Magazin; mit Henry Altmann
06.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Talent, Trompete, Tatendrang – Till Brönner wird 50; mit Sarah Seidel
06.05. RBB Kultur 23:00 The Voice – Camille: Sie ist eine der bekanntesten Vertreterinnen des Nouvelle Chanson – aber eigentlich wird ihr dieses Label kaum gerecht. In ihren Songs wagt sie viel mehr als nur Pop: Soul mit Body-Percussion, experimenteller Gospel und Songs mit Klassikeinflüssen gibt es von ihr – mit tollen eigenen Melodien, politischer Haltung und viel Sprachwitz auf Englisch und Französisch; mit Ortrun Schütz
06.05. SWR2 23:03 NOWJazz Magazin; mit Thomas Loewner
07.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 – … für das Shuteen Erdenebaatar Quintet. Mit Maxim Frischmann (Saxofon), Bastien Rieser (Trompete), Nils Kugelmann (Kontrabass), Shuteen Erdenebaatar (Klavier) und Sebastian Wolfgruber (Schlagzeug). Aufnahme vom 28. April 2021 im Studio 2 des Münchner Funkhauses; mitb Beate Sampson
07.05. DLF 21:05 On Stage – Bluesfestival Schöppingen unplugged: Ranky Tanky (USA) und Juzzie Smith (AUS). Nach 2020 muss auch 2021 das Bluesfestival Schöppingen Corona-bedingt ausfallen: Daher haben sich einige der gebuchten Künstler bereiterklärt, für den Deutschlandfunk und die Besucherinnen und Besucher des Festivals, das ehrenamtliche Team vom Kulturring Schöppingen und nicht zuletzt den künstlerischen Leiter Richard Hölscher, zu Hause Musik aufzunehmen. Den Anfang macht die Grammy-prämierte Formation Ranky Tanky. Das Quintett aus Charleston/South Carolina spielt traditionelle Musik, Spirituals, die mit luftigen Arrangements und authentischem Gefühl unter die Haut gehen. Ranky Tanky hat eine denkwürdige Session überspielt. Der Australier Juzzie Smith hat als Straßenmusiker auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen Menschen verzaubert. Die charmante und wohl größte Ein-Mann-Band der Welt, die beim Musizieren zugleich auch jongliert, hat einen einzigen Titel geschickt: einen gut 20-minütigen Corona-Blues; mit Tim Schauen
07.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Jesko von Schwichow
07.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Mauretta Heinzelmann
07.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz-Diplomatie im Nationalsozialismus und Nachkriegsdeutschland; mit Henry Altmann
07.05. Ö1 14:05 In Concert – Delikate Duoklänge von Altsaxofon und Klavier. Kristina Brodersen und Tobias Weindorf im Juni 2020 in Köln, Mai 2021, Beim Konzert, das am 28. Juni 2020 im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln stattfand, waren delikate Duoklänge zu erleben: Altsaxofonistin Kristina Brodersen und Pianist Tobias Weindorf präsentierten ihre lyrischen Kompositionen, aber auch Musik von Lee Konitz und John Taylor, die nicht nur wichtige Einflüsse, sondern auch Lehrer und Freunde für das musizierende Ehepaar waren. In über zehn Jahren gemeinsamer Arbeit als Duo haben Brodersen und Weindorf ihre eigene, unaufgeregt mäandernde Klangsprache entwickelt. Beim Konzert 2020 in Köln waren aber auch Premieren dabei, etwa “Frida Kahlo”, ein klingendes Porträt der mexikanischen Malerin aus der Feder von Kristina Brodersen, das bei einem nordrhein-westfälischen Kompositionswettbewerb ausgezeichnet wurde; mit Helmut Jasbar
07.05. Ö1 19:30 Jazztime – Günter Wehinger: Von Debussy bis Jazzrock. Die nicht ganz kleine Geschichte des Flötisten Günter Wehinger. Er ist Komponist und Dirigent, im intimen Duo ebenso zu Hause wie im Orchester, auf Jazzfestivals wie auf klassischen Konzertbühnen, von Japan bis Los Angeles. Der gebürtige Lustenauer Günter Wehinger hat nach dem Studium in Feldkirch und St. Gallen einige Jahre in den USA verbracht, bevor er sich in der Schweiz niedergelassen hat. Zum 60. Geburtstag in diesem Frühjahr spricht Johann Kneihs mit Wehinger über dessen vielfältige Interessen, illustriert durch Musikbeispiele – u. a. über die Querflöte in Klassik und Jazz und Wehingers Buch “Die kleine Geschichte des Jazz“; mit Johann Kneihs
07.05. RBB Kultur 23:00 Musik der Kontinente
07.05. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Jodok Hess
07.05. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – Jazz Festival Willisau 1991 Revisited; mit Roman Hosek
07.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Konzert versus Stream: Wie wir Musik digital anders erleben: So spannend und wichtig rein medial vermittelte Erlebnisse auch sind, ein Konzertbesuch ist und bleibt etwas anderes. Worin der Unterschied liegt und welch ganz unterschiedliche Faktoren daran beteiligt sind, diesen Fragen geht die heutige Sendung nach. Ob technische oder (hör)psychologische Aspekte, die Atmosphäre eines Raumes oder der Energiefluss zwischen Künstler*innen und Publikum: All dies trägt zu einem gelungenen Konzert bei. Und wirkt letztlich auch wieder zurück auf Radiosendungen oder Live-Streamings; mit Nina Polaschegg
08.05. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Heutigen – Mit Musik von Keith Jarrett, Mary Lou Williams, Robert Johnson, Mauro Giuliani und anderen; mit Roland Spiegel
08.05. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Ich liebe meine Gitarre immer noch!“ Starjazzer Bill Frisell spricht über seinen 70. Geburtstag, seine Einflüsse, seine Leidenschaft für Songs mit Botschaft und über sein eigenes Tempo. Dazu Live-Aufnahmen des BR aus Nürnberg, Burghausen und München und ARD-Aufnahmen vom Jazzfest Berlin; mit Ulrich Habersetzer
08.05. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Gabriel Coburger’s Quintet Jean-Paul feat. Ken Norris; Gabriel Coburger, sax, fl; Ken Norris, voc; Matthäus Winnitzki, p, keys; Sven Kerschek, b; Konrad Ullrich, dr; Jazzfest Berlin 2020 – Radio Edition, Rolf Liebermann Studio des NDR, Hamburg, November 2020; mit Daniella Baumeister
08.05. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Gitarrist Gerald Gradwohl über sein neues Album “Episode 6“. Gerald Gradwohl im Interview, Zhenya Strigalev & JZ Replacement bei den INNtönen 2020. Der Wiener Neustädter Gitarrist Gerald Gradwohl stattet dem Jazznacht-Studio einen Besuch ab. Im Talon hat er das neue Album der kolossal gut zusammengespielten Gerald Gradwohl Group. Das Gradwohlsche Dream-Team, bestehend aus Thomas Kugi (Tenorsaxofon), Jojo Lackner (Bass) und Harald Tanschek (Schlagzeug), ist nicht zum ersten Mal auf gemeinsamer Mission. Mit “Episode 6” schlägt der Fusionspezialist ein weiteres fesselndes Kapitel in der Bandgeschichte auf, in dem jeder Ton und jeder Schlag genau dort sitzen, wo sie hingehören. Verena Göltl plaudert mit Gerald Gradwohl und präsentiert Musik von JZ Replacement, dem neuen Projekt des seit Jahren in London heimischen russischen Saxofonisten Zhenya Strigalev, das beim oberösterreichischen INNtöne-Festival am 15. August 2020 ordentlich Staub aufwirbelte. Kein Wunder angesichts zweier weiterer Londoner Szenepiloten wie Elliot Galvin am Piano und Jamie Murray am Schlagzeug. Ein Überfliegertrio, das auf den Bass verzichtet, aber bei seinen musikalischen Höhenflügen keine Tiefe vermissen lässt. Ein Höhepunkt des Corona-Pandemie-bedingt als Open-air-Veranstaltung abgehaltenen INNtöne-Festivals auf Paul Zauners Buchmannhof; mit Verena Göltl
08.05. RBB Kultur 23:00 Late Night Jazz; mit Ulf Drechsel
08.05. SRF2 17:00 Jazz Collection – Gétatchew Mèkurya (W); mit Jeroen Visser
08.05. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – The History of Jazz – Die Pianistin und Komponistin Mary Lou Williams. Spirituals, Ragtime, Swing und Bebop, die Pianistin schrieb Messen, arrangierte für Big Bands und experimentierte mit der Avantgarde. Mary Lou Williams’ Spiel atmete Jazz-Geschichte. 1910 geboren, kooperierte sie mit Andy Kirk, Benny Goodman, Duke Ellington und Dizzy Gillespie und spielte sogar ein Duo mit Cecil Taylor: Kaum jemand kann eine vergleichbare Bandbreite an Stilen für sich beanspruchen. Sie gehörte zu den Ersten, die eine eigene Plattenfirma gründeten. Ihr Leben lang sozial engagiert, war Mary Lou Williams zudem eine Wegbereiterin der Gleichberechtigung von Frauen im Jazz; mit Karsten Mützelfeldt
11.05. SWR2 22:03 SWR2 Jazz Session – My Favorite Discs: Monica Zetterlund. Man könnte glauben, sie sei ein gut gehütetes Geheimnis der europäischen Jazzgeschichte: die schwedische Sängerin Monica Zetterlund. Die Aufnahmen, die sie 1960 in New York mit Zoot Sims und Thad Jones machte, galten lange Zeit als verschwunden und wurden erst 36 Jahre später erstmals veröffentlicht. 1964 traf sie in Stockholm mit dem Trio des Pianisten Bill Evans zusammen, den sie mit einer auf Schwedisch gesungenen Vokalversion seines Titels „Waltz for Debby“ begeistert hatte. Ihr gemeinsam in Stockholm aufgenommenes Album fasziniert noch heute mit Coolness, Innigkeit und swingender Eleganz; mit Bert Noglik
09.05. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband invites… Claudia Döffinger (Livestream); hr-Bigband w/ Friederike Merz, Samuel Wootton, cond. by Claudia Döffinger, hr-Sendesaal, Frankfurt, Februar 2021, Teil 2; mit Daniella Baumeister
09.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Gitarrist Gerald Gradwohl über sein neues Album “Episode 6” (Fortsetzung) Gerald Gradwohl im Interview, Zhenya Strigalev & JZ Replacement bei den INNtönen 2020; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten 00:05 Der Wiener Neustädter Gitarrist Gerald Gradwohl stattet dem Jazznacht-Studio einen Besuch ab. Im Talon hat er das neue Album der kolossal gut zusammengespielten Gerald Gradwohl Group. Das Gradwohlsche Dream-Team, bestehend aus Thomas Kugi (Tenorsaxofon), Jojo Lackner (Bass) und Harald Tanschek (Schlagzeug), ist nicht zum ersten Mal auf gemeinsamer Mission. Mit “Episode 6” schlägt der Fusionspezialist ein weiteres fesselndes Kapitel in der Bandgeschichte auf, in dem jeder Ton und jeder Schlag genau dort sitzen, wo sie hingehören. Verena Göltl plaudert mit Gerald Gradwohl und präsentiert Musik von JZ Replacement, dem neuen Projekt des seit Jahren in London heimischen russischen Saxofonisten Zhenya Strigalev, das beim oberösterreichischen INNtöne-Festival am 15. August 2020 ordentlich Staub aufwirbelte. Kein Wunder angesichts zweier weiterer Londoner Szenepiloten wie Elliot Galvin am Piano und Jamie Murray am Schlagzeug. Ein Überfliegertrio, das auf den Bass verzichtet, aber bei seinen musikalischen Höhenflügen keine Tiefe vermissen lässt. Ein Höhepunkt des Corona-Pandemie-bedingt als Open-air-Veranstaltung abgehaltenen INNtöne-Festivals auf Paul Zauners Buchmannhof; mit Verena Göltl
10.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
10.05. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz
10.05. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert: Live aus Raum Dresden von DLF Kultur: Marie Chain – Gesang, Klavier; Vladimir Spiridonov – Gitarre; Alexey Kochetkov – Violine; Felix Lehrmann – Schlagzeug; Rayk Kozian – Bass. Viel Handschrift, wenig Dogma: Es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit und Verve Marie Chain die unterschiedlichsten Stile und Genres zu einer sehr persönlichen Mischung konzentriert. Da treffen Soul-Vibes der 60er-Jahre auf munter-entspannt dahinplätschernden 90er-Jahre-Pop. Damit eine solche Bandbreite nicht beliebig wird, füllt Marie Chain diesen weiten stilistischen Rahmen mit kraftvollen Texten und einem charismatischen Songwriting. Und weil sich solche Qualitäten live viel intensiver transportieren, dürfte dieses Funkhauskonzert ein besonders vitaler Beitrag zu der jungen Konzertreihe sein; mit Holger Hettinger
10.05. DLF Kultur 21:30 Einstand – Eine Füchsin in Berlin: Die Jazz-Sängerin Ganna Gryniva. Ganna Gryniva fühlt sich in der Natur so richtig wohl. Die Sängerin hat ihre frühe Kindheit in einem kleinen Dorf in der Ukraine verbracht und ist es gewohnt, die Weite zu sehen und Stille zu genießen. Trotzdem hat sie es mit der Großstadt aufgenommen und ist nach Berlin gezogen, um Jazzmusikerin zu werden. Ganna Gryniva übersetzt ukrainischen Folk in eigensinnige Jazz-Arrangements. Mit ihrer Band „GANNA” hat sie ihr Debütalbum „Dykyi Lys“ – Wilder Fuchs – veröffentlicht, das zwischen Tradition und Neuordnung schwebt. Die Sängerin hat gelernt, wie die Füchse zu leben, die in der Stadt umherstreifen und trotzdem immer wilde Tiere bleiben; mit Sophia Fischer
10.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab
10.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Michael Laages
10.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Carla Bley zum 85. Geburtstag; mit Mauretta Heinzelmann
10.05. Ö1 19:30 On stage – Von Lennon/McCartney zu Errol Garner: Jason Rebello. Jason Rebello solo bei den INNtönen 2020. Ende der 1980er Jahre galt Pianist Jason Rebello als eines der größten Talente des britischen Jazz. Zu seinen Förderern zählte u. a. Saxofonist Wayne Shorter, der 1990 das Debütalbum des erst 21-Jährigen produzierte. Seine Engagements bei Pop- und Rock-Größen wie Sting, Jeff Beck, Peter Gabriel oder Joss Stone brachten es allerdings mit sich, dass man ab den 1990ern in Jazzerkreisen außerhalb Großbritanniens nicht mehr allzu viel vom virtuosen Jungspund vernahm. Doch der heute 52-jährige Jason Rebello hat über die Jahre nichts verlernt und ist inzwischen zum geschmackssicheren Vollblutmusiker gereift. Das bewies er am 15. August 2020 beim INNtöne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof im oberösterreichischen Diersbach mit einem grandiosen Solokonzert: Rebello bot mit delikatem Anschlag Pop-Hits wie “Blackbird”, aber auch Stride-Piano-Einlagen anhand von Errol Garners “Play Piano Play”. Zudem erklangen Kompositionen der Pianistenkollegen Herbie Hancock und Kenny Kirkland, nebst Standards und Eigenkompositionen. Marlene Schnedl präsentiert das vom Publikum enthusiastisch aufgenommene Konzert; mit Marlene Schnedl
11.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: In jedem Takt ein Augenzwinkern – Musik von und mit der Pianistin und Jazzkomponistin Carla Bley. Mit Carla Bley, Steve Swallow, Andy Sheppard, Jack Bruce, Carlos Ward, Michael Mantler und anderen – sowie Interview-Auszüge mit Carla Bley; mit Roland Spiegel
11.05. DLF 21:05 Jazz Live – Cologne Duets: The Human Element. Johannes Ludwig, Altsaxofon; Gero Schipmann, Gitarre; Aufnahme vom 16.1.2021 aus dem Tonstudio der Welt, Köln. Saxofonist Johannes Ludwig ist Gründungsmitglied und Komponist des Kölner Subway Jazz Orchestra und lehrt als Big-Band-Dozent in München, außerdem pflegt er enge Kontakte zur New Yorker Szene. Gitarrist Gero Schipmann hat Erfahrungen in Jazz, Pop, Rock, Funk und Afrobeat gesammelt. Studien führten ihn nach Köln und London, ein Jahr lang lebte er auf Island. Ihr Duo The Human Element gründeten Ludwig und Schipmann 2020. Der Deutschlandfunk-Mitschnitt ist die erste längere Dokumentation ihrer Arbeit. Ihre Musik strahlt Melancholie und Wärme aus, kreiert Stimmungen und Atmosphären, kann aber auch mit Kraft und Dringlichkeit berühren. Vor allem geht es The Human Element mit seiner schnörkellosen Musik um den Transport von Emotionen; mit Karsten Mützelfeldt
11.05. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Oliver Schwesig
11.05. DLF Kultur 22:03 Feature – From Pink to Blue: Die Stimme von Joni Mitchell. Von Jan Decker; Regie: Friederike Wigger; Mit: Sebastian Schwarz, Lyonel Holländer, Lena Stolze, Marina Frenk, Walter Kreye, Michael Evers, Oliver Nitsche und Friederike Wigger; Ton: Thomas Monnerjahn; Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018. In der Jugend eine Folk-Ikone mit sirenenhaftem Sopran. 30 Jahre später eine lebende Legende mit brüchigem Alt. Was an Joni Mitchell fasziniert, berührt, manchmal auch verstört, das erzählt ihre Stimme. In der Stimme des Menschen hört man alles, sie ist Ausdruck und Handeln des Menschen, man braucht nicht mehr, um ihn zu erkennen: Mit dieser Einsicht (frei nach Rudolf Arnheim) lässt sich auch das Phänomen Joni Mitchell erschließen. In ihrer Stimme, die von den höchsten Registern am Beginn ihrer Karriere bis zu irritierenden Tiefen an deren Ende reicht, schwingt schon der ganze Mythos mit: Die kanadische Sängerin ist feministische Ikone, aufrechte politische Kämpferin und bahnbrechende Songwriterin. Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, lebt als Autor in Osnabrück. Schreibt vor allem Hörspiele und Features, u.a. „Jaco Pastorius’ Gang durch den Schnee von Rheidt nach Havona“ (Deutschlandradio Kultur 2011), „Morgenland und Abendland“ (Deutschlandradio Kultur 2013), „Texas Pattis Karnevalsparty’“ (Deutschlandfunk Kultur 2017). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. 2018 erschien sein Roman „Der lange Schlummer“. Zuletzt: „Bestie Angerstein“ (SWR 2019).
11.05. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
11.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert – Carla Bley in NDR Aufnahmen; mit Felix Tenbaum
11.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz Heroes #5: Hubert Laws; mit Sarah Seidel
11.05. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek
11.05. SRF2 21:00 Jazz Collection – Mary Lou Williams; mit Anicia Kohler
12.05. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Maybe blue. Mit Musik von Ella Fitzgerald, Art Pepper, Gerry Mulligan, Susanne Abbuehl, Pat Metheny, Helmut Nieberle und anderen; mit Roland Spiegel
12.05. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: mit Beate Sampson
12.05. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit Karsten Mützelfeldt
12.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Michael Laages
12.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – „Der Mann mit dem goldenen Horn“: Klaus Doldinger zum 85.; mit Thomas Haak
13.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ssirus W. Pakzad
13.05. DLF 21:05 JazzFacts – Schattenbilder und Himmelsflüge. Die Pianistin Julie Sassoon. Ihr Spiel entfaltet sich zwischen sanftem Anschlag und Vehemenz. Wenn Julie Sassoon im Klavier zu versinken scheint, ist sie sich selbst am nächsten, findet sie zu einer eigenen Stimme. In ihrer sehr persönlichen Musik reflektiert sie auch ihre Identität als Jüdin in Deutschland. Vieles in ihrem Schaffen hat mit autobiografischen Erfahrungen zu tun. Geboren und aufgewachsen in England, studierte sie zunächst Kunst, klassisches Klavier und Geige. Doch erst im Jazz bzw. in der musikalischen Improvisation erlebte sie jene Befreiung, die es ihr ermöglichte, ihr Innerstes auszudrücken. Eines ihrer Alben nannte die Pianistin, die seit 2009 in Berlin lebt, „Land of Shadows“. Mit diesem reflektierte sie ihre Identität als jüdische Musikerin, deren Familie Ende der 30er-Jahre nach England emigrierte und deren Urgroßeltern im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht wurden. Eine andere ihrer Kompositionen trägt den Titel „New Life“ und entstand, als sie mit ihrer Tochter schwanger war. Mit ihrem Lebenspartner, dem Saxofonisten und Bassklarinettisten Lothar Ohlmeier, spielt Julie Sassoon im Duo und im Quartett eine tief emotionale Musik, die die Seele fliegen lässt; mit Bert Noglik
13.05. HR2 19:04 hr2 Jazz am Feiertag – Christi Himmelfahrt: Sylvie Courvoisier Trio: Sylvie Courvoisier, p; Drew Gress, db; Tom Rainey, dr; Taktlos Festival, Zurich, Kunstraum Walcheturm, Schweiz, März 2020; mit Daniella Baumeister
13.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband; mit Henry Altmann
13.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Anspruchsvoll und mitreißend – der aserbaidschanische Pianist Isfar Sarabski; mit Sarah Seidel
13.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Back to the Fusion! – Die Band TOYTOY. Drei Allgäuer und ein Friese haben die Corona-Zeit gerade für eine “Statement Series” produktiv genutzt: mit verschiedenen “Vocal Artists” (darunter Maria João völlig anders als gewohnt) und der NDR Bigband. Ziemlich am Zahn der Zeit und dennoch mit Biss in die Jazztradition überträgt der Hamburger Vierer mit Steuermann Silvan Strauß das Mingus-Prinzip offener Kollektiv-Improvisationen, geschmeidiger Grooves, abrupter Brüche und klangschöner Collagen ins Digitalzeitalter; mit Henry Altmann
14.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub: Starke Töne in feiner Umgebung. Highlights des “Jazz+”- Festivals aufgezeichnet am 7. und 8. Mai 2021 in der Münchner Seidlvilla mit Cellistin Elisabeth Coudoux, dem Trio “En Corps”, der Band “Speak Low” und dem neuen Trio “Auge” von Pianistin Aki Takase; mit Ulrich Habersetzer
14.05. DLF 21:05 On Stage – Bluesfestival Schöppingen unplugged: Jamiah Rogers Band (USA) und Dave Warmerdam Band (NL). Auch 2021 muss das Bluesfestival Schöppingen coronabedingt ausfallen: Daher haben sich einige der gebuchten Künstler bereit erklärt, für den Deutschlandfunk zu Hause Musik aufzunehmen: Jamiah Rogers wuchs in Chicago auf, im Alter von sieben Jahren fing er an, Gitarre zu spielen, inzwischen ist er weit über die Chicagoer Szene hinaus bekannt und ein internationaler Künstler, obwohl immer noch erst Mitte 20. Sein Vater ist der Bassist der Band. Die fünfköpfige Dave Warmerdam Band aus den Niederlanden spielt ebenso Blues wie die Kollegen aus den USA; mit Tim Schauen
14.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic
14.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Michael Laages
14.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Deutsche Jazzmusikerinnen und -musiker und die Pandemie in NY; mit Charlotte Oelschlegel
14.05. Ö1 14:05 In Concert – Zum 40. Todestag von Bob Marley. Die lange verschollenen Aufnahmen des letzten Bob-Marley-KonzertsAm 11. Mai 1981 erlag der jamaikanische Sänger und Gitarrist Bob Marley einem Krebsleiden, sein Todestag jährt sich heuer folglich zum 40. Mal. Ihr letztes Konzert gab die Reggae-Ikone am 23. September 1980 im Stanley Theatre in Pittburgh. Die Aufnahmen dieses Auftritts galten lange als verschollen und wurden erst im Jahr 2000 wiederentdeckt. 2011 folgte eine erste Veröffentlichung. Mit dabei in Pittsburgh waren auch die “I Threes”: Das Gesangstrio – u.a. mit Ehefrau Rita Marley – war für den Backup-Gesang in Marleys Band The Wailers zuständig, interpretierte aber auch eigene Songs, an denen er sich nur als Gitarrist beteiligte. Obwohl Bob Marley beim Konzert in Pittsburgh schon in schlechter gesundheitlicher Verfassung war, lieferten er und seine Mitmusiker/innen ein musikalisch kraftvolles, finales Statement; mit Klaus Wienerroither
14.05. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Jodok Hess
14.05. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – SRF Jazz Archiv (Daniel Humair?); mit Jodok Hess
14.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Perkussives Nervensystem – Erinnerungen an Milford Graves. Im Februar 2021 starb Milford Graves – einer der großen Befreier des Schlagzeugspiels, in den Bands etwa von Giuseppi Logan oder Albert Ayler spielt er ab Mitte der 1960er-Jahre kein festes Metrum mehr, sondern eine freie und vielschichtige Polyrhythmik, die Drums emanzipierten sich von ihrer bloßen Begleitfunktion zu einer gleichwertigen Stimme – das war Avantgarde, zugleich aber auch back to the roots – es ist kein Zufall, dass Milford Graves’ Spiel, Instrumentarium und Outfits westafrikanisch inspiriert sind. Ein „20th century shaman“, ein Renaissancemensch der Perkussion; mit Niklas Wandt
15.05. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Die Feinen. Mit Musik von Gretchen Parlato, Pat Metheny, dem Belmondo Quintet, Helmut Nieberle und Jason Vieaux; mit Roland Spiegel
15.05. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Ed Hall – zum 120. Geburtstag; mit Marcus Woelfle
15.05. DLF 01:05 Deutschlandfunk Radionacht Jazz – Saxofone im Weltall. Science-Fiction-Jazz gestern und heute. Was ist SciFi-Jazz? So unscharf der Begriff ist, so gern wird er in unterschiedlichen Zusammenhängen bemüht. Etwa in Bezug auf die Musik des Kölner Saxofonisten und Klarinettisten Niels Klein. In seinem Quartett Tubes & Wires verbindet er gekonnt elektronische, elektrische und akustische Klangelemente zu einem futuristisch anmutenden Bandsound. SciFi-Jazz ist aber auch der Name für eine Reihe von Compilations, die seit den 90er-Jahren avancierte Drum & Bass- und House-Tracks versammeln. Darüber hinaus hat der Begriff eine lange Geschichte, sogar in Deutschland: Als in den 60er-Jahren die TV-Serie „Raumschiff Orion” unsere Wohnzimmer eroberte, lieferte Peter Thomas den passenden Soundtrack mit jazzigen Big-Band-Klängen. Auch international greifen Künstler immer wieder auf Metaphern aus dem Bereich außerirdischer Phänomene zurück, von Sun Ra über Bill Laswell und Herbie Hancock bis zu Scott Robinson. Der New Yorker Multiinstrumentalist ist nicht nur Musiker, sondern beschäftigt sich auch mit den praktischen Aspekten der Raumfahrt; mit Jan Tengeler
15.05. DLF Kultur 03:05 Tonart Filmmusik – Hildur Gudnadóttir: Joker. The Hollywood Studio Symphony, Leitung: Jeff Atmajian. Brian May: Patrick; Dr. Giggles; mit Birgit Kahle
15.05. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Shake Stew – Lukas Kranzelbinder: Mario Rom, tp; Clemens Salesny, as; Johannes Schleiermacher, ts, fl; Lukas Kranzelbinder, b, guembri; Christian Wendt, b; Niki Dolp, dr, perc; Herbert Pirker, dr, perc; Chris Neuschmid, eg; Leibnitz International Jazz Festival, Kulturzentrum Leibnitz, Hugo-Wolf-Saal, Oktober 2020; mit Claus Gnichwitz
15.05. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Mary Lou Williams; mit Anicia Kohler
15.05. SWR2 22:03 Jazztime – The Human Factor: Der Posaunist Albert Mangelsdorff. Lange war Albert Mangelsdorff (1928 – 2005) im In- und Ausland der bekannteste und meistgeschätzte Jazzmusiker Deutschlands. Gleich nach dem Krieg hatte er begonnen, Jazz-Posaune zu spielen, und geriet stilistisch bald unter den Einfluss der kühlen Tristano-Schule. Schon 1962 zählte ihn kein Geringerer als John Lewis (Modern Jazz Quartet) zu den drei besten Posaunisten des Jazz. Immer offen für neue Entwicklungen, erkundete Albert Mangelsdorff später die Welt des Free Jazz ebenso wie die des Jazz Rock. Bis zuletzt war „unser Albert“ eine wichtige Symbolfigur der europäischen Jazz-Emanzipation; mit Hans-Jürgen Schaal
16.05. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit hr-Bigband invites… Theresia Philipp & Shannon Barnett (Livestream); hr-Bigband w/ Theresia Philipp, Shannon Barnett cond. by Theresia Philipp, hr-Sendesaal, Frankfurt, Februar 2021, Teil 1; mit Jürgen Schwab
16.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Kennerinnen & Komplizen – Jazz-Menschen im Porträt: Emanuel Wenger. Emanuel Wenger im Interview, Kompost 3 beim Jazzfestival Leibnitz 2020;01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. In dieser Jazznacht erfolgt der Start der losen Interview-Reihe “Kennerinnen & Komplizen – Jazz-Menschen im Porträt”, in deren Mittelpunkt Personen stehen, deren hauptberufliche Tätigkeit nicht immer im Bereich des Jazz angesiedelt ist, die jedoch als Veranstalter/innen, Journalist/innen oder Szene-Aktivist/innen wertvolle Beiträge zu eben dieser leisten. Zum Auftakt ist Emanuel Wenger zu Gast im Studio. Wenger wurde 1953 in Wolfsberg in Kärnten geboren, bis zu seiner Pensionierung arbeitete er mehr als 40 Jahre lang an der Akademie der Wissenschaften in Wien, im Bereich Computergraphik, wissenschaftliche Visualisierung, Wasserzeichenforschung, Papiergeschichte und Datenbankentwicklungen. Zu seinen großen Lieben zählt die Musik, vor allem Jazz aus aller Welt. Seine Musiksammlung umfasst an die 30.000 Tonträger, wobei Wengers besonderes Interesse den Jazzszenen Osteuropas und sowie der Türkei, Aserbaidschans und Israels gilt. Im Gespräch mit Christian Bakonyi erzählt er von spannenden Begegnungen mit Musiker/innen aus aller Welt, zudem bringt Emanuel Wenger einige rare Lieblingstonträger mit. Im Anschluss erklingt das Konzert von Kompost 3 beim Jazzfestival Leibnitz 2020: Das in Wien ansässige, international erfolgreiche Quartett, besetzt mit Martin Eberle (Trompete), Benny Omerzell (Keyboards), Manu Mayr (Bass) und Lukas König (Schlagzeug), präsentierte am 2. Oktober letzten Jahres im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz seine vielschichtigen, groovigen Jazz-Electronica-Soundscapes und intonierte bekannte Stücke aus dem Bandrepertoire wie “Whatever Happened in Roswell“; mit Christian Bakonyi
16.05. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Vorgeschmack auf Kremser Sommerklänge. Glatt & Verkehrt-Special mit Jelena Popran, Benny Omerzell, Max Gaier, Bobby Slivovsky. Mit dem renommierten serbischen Vojin Malia Drakoci-Preis 2020 ausgezeichnet, hat die Novi Sad geborene österreichische Künstlerin Jelena Popržan bei fast allen Dingen, die sie angeht, Pionierarbeit geleistet und unverwechselbare Programme, Projekte und Bands ins Leben gerufen. Nach längerer Zusammenarbeit mit der Cellistin Rina Kaçinari im preisgekrönten Duo Catch-Pop String-Strong gründete Popržan die Band Madame Baheux, und arbeitete in verschiedenen Theater-Produktionen. 2020 erschien schließlich ihr Solo-Album, das zeigt, wie vielseitig und stilsicher die Bratschistin, Sängerin und Komponistin ist. Derzeit arbeitet sie an einem Programm mit Vertonungen von Texten der Dichterin Tamar Radzyner sowie neuen Instrumentalkompositionen für ein illustres Ensemble, bestehend aus Paul Schuberth (Akkordeon), Christoph Pepe Auer (Klarinette), Clemens Sainitzer (Violoncello) und Lina Neuner (Bass). Eine Abordnung der Band wird Popržan bei der Radiosession begleiten. Der Keyboarder Benny Omerzell personifiziert die Verbindung zwischen Österreichs Westen und Osten: In Vorarlberg geboren, lebt er seit einigen Jahren in Wien. Zu den wichtigsten Bands, bei denen Omerzells Tasten-Expertise gefragt ist, zählen Kompost 3 und 5K HD – sowie das Jazzorchester Vorarlberg (JOV). Mit letzterem ist Omerzell auch an einer weiteren Ost-West-Achse beteiligt: Das JOV kollaboriert nämlich mit der Wiener Soul-Band 5/8erl in Ehr’n, wann immer alle Zeit haben. Im Radiocafe trifft Omerzell immerhin zwei der fünf “Achterl”, und zwar die Sänger Max Gaier und Bobby Slivovsky. Deren Stimmen schmiegen sich so liebevoll aneinander, dass man sich gar nicht vorstellen kann, es gäbe für sie ein Leben ohne den anderen. Alle Beteiligten dieser Radiosession gehören zum heurigen Line-up des Festivals Glatt & Verkehrt in Krems, das sich zuversichtlich seiner 25. Ausgabe im Juli nähert; mit Johann Kneihs
16.05. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Ein klingender Wetterbericht: “Weather Report” (1971). Das Debütalbum von Weather ReportAm 12. Mai 1971 veröffentlicht Columbia Records das Erstlingswerk der späteren Rock-Jazz-Supergroup Weather Report. Der österreichische Pianist Joe Zawinul, der US-amerikanische Saxofonist Wayne Shorter, dessen Landsmann Alphonse Mouzon am Schlagzeug sowie der tschechische Bassist Miroslav Vitouš und der brasilianische Perkussionist Airto Moreira kreieren eine aufregende Mischung aus Jazz, Funk, Rock und Weltmusik. Das Resultat ist weniger durchstrukturiert und eingängig als auf späteren Weather Report-Alben, aber die verschiedenen musikalischen Versatzstücke werden so selbstverständlich und unverkrampft ineinander montiert wie selten zuvor. Höhepunkt des Albums ist wahrscheinlich gleich das erste Stück “Milky Way”, bei dem das Duo Zawinul/Shorter Anleihen an zeitgenössischer Musik nimmt. Shorter bläst auf dem Sopransaxofon in die Klaviersaiten, während Zawinul lautlos die Tasten drückt und auf das Pedal steigt. Die Leser/innen des US-amerikanischen Jazzmagazins “Down Beat” kürten das selbstbetitelte Debüt von Weather Report 1971 zum “Album des Jahres“; mit Klaus Wienerroither
17.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
17.05. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz
17.05. DLF Kultur 20:03 In Concert – Jazzfest Berlin 2020. Aufzeichnung vom 07.11.2020 aus dem Roulette in New York City. Joel Ross & Good Vibes: Joel Ross, Vibrafon; Immanuel Wilkins, Altsaxofon; Brandee Younger, Harfe; Jeremy Corren, Piano; Or Bareket, Bass; Jeremy Dutton, Schlagzeug. Ein gelungener Jazz-Brückenschlag nach New York, der Pandemie zum Trotz; mit Matthias Wegner
17.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic
17.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
17.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Poet am Saxofon: Roy Nathanson zum 70. Geburtstag; mit Mauretta Heinzelmann
17.05. Ö1 19:30 On stage – Grandiose Hommage an Herbie Hancock: Lionel Loueke. Lionel Loueke solo im März 2021 im Porgy & Bess, Wien. Mit seiner 2020 veröffentlichten CD “HH” zollte Lionel Loueke seinem Mentor Herbie Hancock Tribut, in dessen Band er seit über 15 Jahren Mitglied ist. Und etablierte sich so nebenbei endgültig als einer der bedeutendsten Jazz-Gitarristen der Gegenwart. Denn dem aus Benin stammenden 48-jährigen Musiker, der seit 1999 in den USA lebt, gelang das Kunststück, Hancocks altbekannten Kompositionen durch Reharmonisierungen und Metrenwechsel tatsächlich seinen eigenen Stempel aufzudrücken und ihnen zugleich respektvoll Reverenz zu erweisen. Das demonstrierte Lionel Loueke am 14. März 2021 auch im Konzert im Wiener Porgy & Bess: Seine Versionen von Hancock-Hits wie “Hang Up Your Hang Ups” und “Speak Like a Child” sowie die rhythmisch vertrackte Paraphrase des großen Electro-Hits “Rockit” gerieten zu grandiosen Ereignissen. Verena Göltl präsentiert das Konzert, das aufgrund der Corona-Pandemie ohne Club-Publikum stattfinden musste und via Live-Video-Stream mitzuverfolgen war; mit Verena Gölt
18.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
18.05. DLF 21:05 Jazz Live – Duo Sooner: Elektro-akustischer Indie-Jazz. Charlotte Greve, Saxofon, electronics, Gesang; Simon Jermyn, Gitarre, electronics; Aufnahme vom 8.2.2021 aus dem Kölner Loft. Als sich Charlotte Greve entschied, Berlin zu verlassen, war sie bereits erfolgreich mit ihrem rein akustischen, bis heute existierenden Lisbeth Quartett. Inspiriert von der vielfältigen Musikszene, orientierte sie sich in Brooklyn noch einmal ganz neu. 2014 gründete sie das Quartett Wood River. Dafür komponiert sie Songs, die stark von Alternative Rock beeinflusst sind. Außer Saxofon spielt Greve darin auch Synthesizer und singt. Aus Wood River hervorgegangen ist Sooner, ihr Duo mit Simon Jermyn, dem Bassisten der Band. Bei Sooner spielt er Gitarre. Charlotte Greve bezeichnet das Duo als die Ambient-Variante des Quartetts: Es kommt mehr Elektronik zum Einsatz, die Songs klingen luftiger, es gibt größeren Raum für Improvisationen – und ein eigenes Repertoire; mit Thomas Loewner
18.05. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer
18.05. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Martin Kersten
18.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert; mit Felix Tenbaum
18.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Jazz & Kunst 2: die 1920er Jahre; mit Henry Altmann
18.05. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis
18.05. SRF2 21:00 Jazz Collection – Bob Dylan; mit Shirley Grimes und Hank Shizzoe
18.05. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – The American Jazz Quartet 1986 in Stuttgart. Im Jahr 1986 formierten sich vier wichtige Modern Jazz Repräsentanten unter dem Bandnamen American Jazz Quartet für eine Europatournee. Dabei handelte es sich nicht etwa um eine für dieses Vorhaben bunt zusammengewürfelte Gruppe: Schon im Liberation Music Orchestra des Bassisten Charlie Haden, der auch hier mitwirkt, trafen der Saxofonist Dewey Redman, der Gitarrist Mick Goodrick und der Drummer Paul Motian zusammen. In langen, mit exzellenten Improvisationen angereicherten Themen demonstrierten die vier Musiker, wie harmonisch sie miteinander kommunizierten. Ein bravouröses Konzertereignis!; mit Gerd Filtgen
19.05. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „Memories are made of Songs” – mit Aufnahmen von Miles Davis, Eva Cassidy, George Shearing, Mel Tormé und anderen; mit Beatrix Gillmann
19.05. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson
19.05. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.
19.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
19.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – L’Amour Fou: die französische Trompeterin Airelle Besson; mit Karl Lippegaus
20.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; Der “Tunesmith” – Zum 90. Geburtstag des Trompeters Louis Smith; mit Marcus Woelfle
20.05. DLF 21:05 JazzFacts – Die Eroberung der Leichtigkeit. Ein Porträt des francobrasilianischen Gitarristen Nelson Veras. Für die Franzosen ist Nelson Veras ein „touche-à-tout” – ein Alleskönner. Von Salvador da Bahia verschlug es den 1977 geborenen Gitarristen früh nach Paris. Mit 14 Jahren begann er dort ein Jazz-Studium bei Jeff Gardner. Schon zwei Jahre später formierte er ein hochkarätiges Quartett. 1992 beeindruckte er Pat Metheny auf der großen Festival-Bühne von Marciac. Nelson Veras ist auf Alben von Aldo Romano, Magic Malik und Steve Coleman, aber auch von Chansonnier Claude Nougaro zu hören. In Deutschland lud ihn der Pianist Pablo Held zu spannenden Konzerten und Aufnahmen ein; mit Karl Lippegaus
20.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
20.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband; mit Henry Altmann
20.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – “Jetzt ist unser Gesang der Jazz” – zum 100. Geburtstag von Wolfgang Borchert (1921-1947); mit Michael Laages
20.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Armenische Leidenschaft: Der Pianist Tigran Hamasyan. Durch den Jazz entdeckte er die Musik seiner Heimat Armenien auf neue Weise. „Jazz war der Auslöser, dass ich erkannte: Ich komme ja aus einer Volksmusik-Tradition.“ Tigran Hamasyans Musik ist durchzogen von der Melancholie armenischer Melodien: „Selbst wenn ich einen Jazzstandard arrangiere, muss er diesen armenischen Ansatz haben.“ Allerdings kennt der Pianist auch noch ganz andere Inspirationen. Schon als 12-Jähriger war er verrückt nach Bebop, später wollte er Thrash-Metal-Gitarrist werden. Seine Musik kennt daher extreme Gegensätze zwischen traurig und heftig – und dies zuweilen innerhalb eines einzigen Stücks; mit Hans-Jürgen Schaal
21.05. BR Klassik 23:05 Jazztime Jazz auf Reisen – “Erzähl mir mal, was hinten draufsteht” – Das Trio Flipside Tale bei den “Jazzfest Fridays” in Regensburg. Mit Viola Hammer, Klavier; Philipp Kopmayer, Schlagzeug; Beate Wiesinger, Kontrabass. Aufnahme vom August 2020 im Kulturcafé Degginger; mit Roland Spiegel
21.05. DLF 21:05 On Stage – Bluesfestival Schöppingen unplugged. The Proven Ones (USA) und Angelique Francis (CAN). Auch 2021 muss das Bluesfestival Schöppingen coronabedingt ausfallen: Daher haben sich einige der gebuchten Künstler bereit erklärt, für den Deutschlandfunk zu Hause Musik aufzunehmen. The Proven Ones ist eine Art US-amerikanischer Blues-Supergroup, denn sie vereint Musiker der West- und der Ostküste, die zusammen mit Soul und R ’n’ B angereicherten Blues servieren. Und auch die kanadische Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin Angelique Francis hat mit ihrer Band zu Hause aufgenommen; mit Tim Schauen
21.05. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Jimmy Giuffre: Die stille Revolution, „Fusion“ (1961) & „Thesis“ (1961). 1961 erschienen die Alben „Fusion“ und „Thesis“ des Jimmy Giuffre Trios. Der feinnervige Kammerjazz blieb bei Erscheinen nahezu unbeachtet, entfaltete aber später vor allem in Europa enormen Einfluss. Jimmy Giuffre hatte bereits eine beachtliche Karriere als Holzbläser, Komponist und Arrangeur des Big Band- und Westcoast-Jazz hinter sich, als er sich mit 40 noch einmal auf ganz neues musikalisches Terrain begab. 1961 stieß er mit Paul Bley am Piano und Steve Swallow am Kontrabass in ungewohnte, experimentelle Gefilde vor. Eigenwillig komponierte Miniaturen, unter anderem die ersten Stücke der jungen Carla Bley, sind hier das Sprungbrett für Improvisationen, die sich mitunter komplett von Metrum und Harmonik lösen. Im Gegensatz zum wenig später aufkommenden Free Jazz ist der Fokus hier aber nach innen gerichtet – statt eruptivem Powerplay hört man eine versponnene, behutsam tastende Kammermusik mit düster-warmem Bluesfeeling. Diese Ästhetik wurde prägend für den europäischen Jazz der 70er-Jahre. Am 26. April wäre Jimmy Giuffre 100 Jahre alt geworden. Doch auch 2021 klingt die Musik seines Trios noch frisch und aktuell; mit Niklas Wandt
21.05. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz
21.05. DLF Kultur 22:03 Musikfeuilleton – Botschafter für Geist und Seele. Zu Besuch bei den Jubilee Singers in Nashville. (Wdh. v. 03.01.2016) Kurz nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs wollte der Verband der Missionsgesellschaften in der Hauptstadt des Bundesstaates Tennessee ein Zeichen setzen. Er eröffnete eine „Free Colored School“, so nannte man das damals, in der die Nachfahren der ehemaligen Sklaven erstmals eine gute Ausbildung erhalten sollten. Der Studentenchor der Universität brachte die Tradition der religiösen Spirituals in die Konzertsäle des weißen Publikums. 150 Jahre später sind die „Jubilee Singers“ der Fisk-University aktiver denn je; mit Michael Groth
21.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Jesko von Schwichow
21.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Sarah Seidel
21.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Das weise Rauschen: Das Phänomen „Jazzrausch Bigband“; mit Ulrich Habersetzer
21.05. Ö1 14:05 In Concert – Bob Dylan’s Rolling Thunder Revue. Bob Dylan 1975 live in Worcester, Massachusetts, USA. Nach seinem Aufstieg zum Folk-Superstar warf 1966 ein Motorradunfall Bob Dylan aus der Bahn. Er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und trat nur sehr selten auf, etwa 1971 bei George Harrisons “Concert for Bangladesh”. 1974 feierte Dylan dann gemeinsam mit The Band sein Bühnen-Comeback, mit einer Tournee in großen, etablierten Hallen, was ihn jedoch nicht recht befriedigte: der Zauber von einst war verflogen. Neue Motivation brachte dann ein gänzlich anderes Konzertkonzept: Unter dem Titel “Rolling Thunder Revue” wurden in den Jahren 1975/76 insgesamt 57 teilweise sehr kurzfristig anberaumte Shows auch in kleineren US-amerikanischen Städten für ein lokales Publikum bestritten. Wie ein bunter Wanderzirkus mit Gästen war diese Tour angelegt. Seinen Lockenkopf zierte Dylan mit dem breitkrempigen Hut, den er bis heute gern trägt, sein Gesicht schminkte er weiß. Er teilte sich die Bühne mit Joan Baez und Roger McGuinn sowie einer bis zu zehnköpfigen Band unter der Leitung von Bob Neuwirth, die sich “Guam” nannte. Dazu kamen noch gelegentlich Gäste wie Jack Elliott, Allen Ginsberg oder Joni Mitchell. Das frisch zusammengestellte, gleichzeitig aber recht lose Kollektiv brachte völlig neue Energie, Spielfreude und Spontaneität in Dylans Konzerte. Dies wird vor allem in den Aufnahmen der Shows vom Beginn der Tournee deutlich – und ganz besonders im Rahmen des Auftritts am 19. November 1975 im Memorial Auditorium in Worcester, Massachusetts, der heute in “In Concert” zu erleben ist. Ein Beitrag zum Ö1-Bob-Dylan-Schwerpunkt aus Anlass seines 80. Geburtstags am 24. Mai 2021; mit Michael Neuhauser
21.05. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis
21.05. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Past – Jazz Festival Schaffhausen 1991 Revisited; mit Jodok Hess
21.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Arbeit am Mobile: Die Pianistin und Komponistin Ulrike Haage: Musik, Theater, Film, Literatur, Klangkunst – fast schon provozierend vielgestaltig und multimedial sind die Arbeitsfelder, für die Ulrike Haage komponiert. Selbst innerhalb der unterschiedlichen Arbeitsfelder sind noch erstaunliche Ausdifferenzierungen möglich zwischen Improvisation (Vladimir Estragon) und Pop (Rainbirds), zwischen Hörspiel und Hörkunst, zwischen Filmmusiken für Doris Dörrie oder Volker Koepp. Das Porträt fragt nach dem Selbstverständnis einer unabhängigen Künstlerin, deren Kunst auch darin besteht, all diese unterschiedlichen Interessen einem Mobile gleich in der Schwebe zu halten; mit Ulrich Kriest
22.05. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Elegante Akkorde, starke Lyrik und ein Volltöner Musik von Pianist Hampton Hawes, jazzige Vertonungen der Texte von Langston Hughes und Klänge von Richard Wagner; mit Ulrich Habersetzer
22.05. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad
22.05. DLF 01:05 Deutschlandfunk Radionacht Rock – Neues sowie Klassiker aus Pop, Rock, Soul. Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte Soul-Sänger Marvin Gaye sein Album „What’s Going On“ (1971); mit Günther Janssen
22.05. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Blood Moon: Ingrid Laubrock, sax; Kris Davis, p; Jazzfest Berlin 2020 – Radio Edition, Roulette, New York City, USA, November 2020; mit Jürgen Schwab
22.05. Ö1 23:25 Die Österreich 1 Jazznacht – Philipp Kienberger und Anna Widauer über Little Rosies Kindergarten. Little Rosies Kindergarten in Interview, Daniel Schnyder und Reiner Witzel/Richie Beirach Quartett beim Outreach-Festival 2020Zum Gespräch ins Jazznacht-Studio sind Sängerin Anna Widauer und Bassist Philipp Kienberger geladen. Sie sind Teil des 13-köpfigen Wiener Kollektivs Little Rosies Kindergarten, das im Dezember 2020 mit “Jeder gegen jeden” sein zweites Album veröffentlicht hat. Mit Stimmen, Saxofonen, Geigen, Trompete, Gitarre, Keyboards, Bass und Schlagzeug ist die Gruppe außergewöhnlich besetzt, die dadurch ermöglichte klangliche Bandbreite kommt auf dem Album voll zur Geltung. Kienberger und Widauer werden u. a. über die logistischen Herausforderungen und die internen Abstimmungsprozesse des demokratisch organisierten Kollektivs Auskunft geben sowie ausgewählte Musikstücke von Little Rosies Kindergarten präsentieren. In der Konzertrubrik erwartet Sie Musik vom Outreach-Festival 2020. Um unter den geltenden Corona-Vorschriften mehrere Acts pro Abend präsentieren zu können, entschied sich Outreach-Impresario Franz Hackl, drei Ensembles als (virtuelles) Meta-Orchester auf die Bühne zu stellen und die “Bands within the band” abwechselnd jeweils 15 bis 20 Minuten spielen zu lassen. Am 8. August letzten Jahres standen so im SZentrum in Schwaz Daniel Schnyders “Mozart in Manhattan”-Band, Thorsten Wilrodt & Lulukele sowie ein Quartett rund um Saxofonist Reiner Witzel und US-Pianist Richie Beirach nebeneinander auf der Bühne und ließen ihre Musik auf mitunter überraschende Weise interagieren. Außerdem: Ein Rundgang durch den Jazzgarten mit Instrumental-Bouquets und vokalen Blüten anlässlich der Ö1-Gartenwoche. Und Jazzbearbeitungen von Bob-Dylan-Songs, aus Anlass des 80. Geburtstags von “His Bobness” am 24. Mai; mit Xavier Plus
22.05. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Bob Dylan; mit Shirley Grimes und Hank Shizzoe
23.05. DLF 15:05 Rock et cetera – Songdienlicher Saitenhexer – Der Gitarrist Steve Lukather. Der Kalifornier Steve Lukather hat mit der Band Toto weltweite Erfolge gefeiert. Doch auch wer Toto nicht kennt, wird Lukather schon einmal gehört haben, ohne es im Zweifelsfall zu wissen. Der 1957 geborene Gitarrist hatte vor und während seiner Toto-Zeit Hunderte von Einsätzen als Sessionmusiker. In Michael Jacksons Hit „Thriller“ ist er ebenso zu hören wie auf Alben von Gilberto Gil, Elton John, Cher oder Countrymusiker Chet Atkins. Lukather gilt als technisch brillant und bewältigt extreme Solo-Tempi. Seine Finesse soll aber kein Selbstzweck sein, sondern dem jeweiligen Song nutzen – auch bei seinen Soloalben. Und auch seine Songs dienen nicht der Selbstdarstellung: Lukather hat wirklich etwas zu erzählen, nicht nur mit der Gitarre. Nachdem er den Tod seines Vaters mit dem 2010 erschienenen, wehmütigen Album „All’s Well That Ends Well“ verarbeitete, „Transition“ aus dem Jahr 2013 von einer Übergangsphase kündete, hat Lukather nun eine neue Liebe gefunden und „I Found The Sun Again“ veröffentlicht; mit Fabian Elsäßer
23.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Philipp Kienberger und Anna Widauer über Little Rosies Kindergarten(Fortsetzung). Little Rosies Kindergarten in Interview, Daniel Schnyder und Reiner Witzel/Richie Beirach Quartett beim Outreach-Festival 2020; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr NachrichtenZum Gespräch ins Jazznacht-Studio sind Sängerin Anna Widauer und Bassist Philipp Kienberger geladen. Sie sind Teil des 13-köpfigen Wiener Kollektivs Little Rosies Kindergarten, das im Dezember 2020 mit “Jeder gegen jeden” sein zweites Album veröffentlicht hat. Mit Stimmen, Saxofonen, Geigen, Trompete, Gitarre, Keyboards, Bass und Schlagzeug ist die Gruppe außergewöhnlich besetzt, die dadurch ermöglichte klangliche Bandbreite kommt auf dem Album voll zur Geltung. Kienberger und Widauer werden u. a. über die logistischen Herausforderungen und die internen Abstimmungsprozesse des demokratisch organisierten Kollektivs Auskunft geben sowie ausgewählte Musikstücke von Little Rosies Kindergarten präsentieren. In der Konzertrubrik erwartet Sie Musik vom Outreach-Festival 2020. Um unter den geltenden Corona-Vorschriften mehrere Acts pro Abend präsentieren zu können, entschied sich Outreach-Impresario Franz Hackl, drei Ensembles als (virtuelles) Meta-Orchester auf die Bühne zu stellen und die “Bands within the band” abwechselnd jeweils 15 bis 20 Minuten spielen zu lassen. Am 8. August letzten Jahres standen so im SZentrum in Schwaz Daniel Schnyders “Mozart in Manhattan”-Band, Thorsten Wilrodt & Lulukele sowie ein Quartett rund um Saxofonist Reiner Witzel und US-Pianist Richie Beirach nebeneinander auf der Bühne und ließen ihre Musik auf mitunter überraschende Weise interagieren. Außerdem: Ein Rundgang durch den Jazzgarten mit Instrumental-Bouquets und vokalen Blüten anlässlich der Ö1-Gartenwoche. Und Jazzbearbeitungen von Bob-Dylan-Songs, aus Anlass des 80. Geburtstags von “His Bobness” am 24. Mai; mit Xavier Plus
23.05. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Zum 80. Geburtstag von Bob Dylan- Börn & Mika Vember spielen Bob DylanAnlässlich des 80. Geburtstags des großen US-amerikanischen Sängers und Dichters Bob Dylan am 24. Mai 2021 setzt sich das Singer/Songwriter-Duo Börn & Mika Vember mit seinem Ouvre auseinander. Das Tandem hat 2009 sein erstes gemeinsames Album aufgenommen und diesem erst letztes Jahr die Arbeit “Loss & Ruin” folgen lassen; nun transformieren Börn & Mika Vember die Poesie Bob Dylans in ihre charakteristische Klangwelt, geprägt von ihren Stimmen und diversen Gitarren sowie Ukulele und Perkussion. Die beiden betonen ihre angloamerikanische musikalische Prägung, fern der heimatlichen, niederösterreichischen Provinz – und nähern sich in ihren Cover-Versionen dem Dylan-Kosmos auf unprätentiöse, entspannte Weise; mit Helmut Jasbar
23.05. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Quecksilber und verlorene Lieben: Bob Dylan. Bob Dylans “Blonde on Blonde” (1966)”Blonde on Blonde” ist Bob Dylans siebentes Studioalbum und eines der ersten Doppelalben der Rockmusik. Vom Cover blickt ein junger, vom New Yorker Winter zerzauster Mann, dem Zeitgeist entsprechend – wir schreiben das Jahr 1966 – ist die Fotografie unscharf. Ganz im Gegensatz dazu sind Text und Musik des Albums pointiert und präzise, mit einem Klang, den Bob Dylan selbst als “metallisch, wie Quecksilber” beschrieb. Großteils in nächtlichen Studiosessions in Nashville aufgenommen, enthält “Blonde on Blonde” 14 Songs voll lyrischer Abstraktion und polternder Bluesriffs. Die Stimme Bob Dylans klingt in diesem Meisterwerk seiner frühen Phase eindringlich, einsam oder spöttisch, und gelegentlich moduliert sie verschwommen und gedehnt wie eine Slidegitarre oder eine Mundharmonika. Auch bei den sehnsüchtigen Balladen an seine ehemaligen Geliebten verliert Dylan niemals sein gefährliches Blitzen in den Augen, schließlich ist der 24-Jährige frisch verheiratet und Familienvater, wenn er nicht gerade auf Welttournee ist. “Blonde on Blonde” wird gemeinhin als eines der einflussreichsten Popalben angesehen. Aus Anlass des 80. Geburtstags von Bob Dylan am 24. Mai 2021 wird es heute aus dem Regal geholt; mit Gerhard Graml
23.05. SWR2 19:34 SWR2 Jazz – Mit Coolness und Seele: Die Sängerin Peggy Lee. Nach außen schien sie das wasserblonde „All American Girl“ zu sein, eine Peggy-Puppe. In Wirklichkeit war sie selbstbewusst. Peggy Lee begann bei Benny Goodman, wechselte erfolgreich zum Jazz-Pop, reüssierte als Schauspielerin, nahm 60 Alben auf und textete 200 Songs. „Die blonde Sirene aus der Prärie“ tat stets das Rechte und wusste ihre Rechte gegenüber mächtigen Plattenbossen wahrzunehmen. In ihrer Stimme aber glommen die Hinterzimmer des Herzens, eine coole Souveränität konterte und kaschierte eine traumatische Kindheit und vier stürmische Ehen. Am 26. Mai wäre Peggy Lee 101 Jahre alt geworden; mit Henry Altmann
24.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
24.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
24.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – In memory of Peggy Lee; mit Henry Altmann
25.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
25.05. DLF 01:05 Jazz Live – Cologne Duets: Lars Duppler, Klavier; Stefan Karl Schmid, Tenorsaxofon; Aufnahme vom 7.2.2021 aus dem Loft, Köln. In ihrem Duo-Programm Rímur beziehen sich Saxofonist Stefan Karl Schmid und Pianist Lars Duppler auf isländische Volkslieder. Die Musik der beiden Kölner mit skandinavischen Wurzeln changiert zwischen heiter und wehmütig und lässt weite imaginäre Landschaften vorüberziehen. Lars Duppler und Stefan Karl Schmid sind jeweils Kind eines deutschen Vaters und einer isländischen Mutter. Die Beschäftigung mit ihren nordischen Wurzeln zieht sich durch ihre eigene Musik. Der Saxofonist interpretierte und arrangierte mehrfach traditionelle Melodien, der Pianist nahm sogar ein ganzes Album mit Bearbeitungen auf. 2013 taten sie sich unter diesem Vorzeichen zum Duo Rímur zusammen: Ihre Stücke entstehen auf der Basis isländischer Volks- und Tanzlieder, deren Stoffe und Motive der Saga-Tradition entstammen. Gemeinsam erschaffen Schmid und Duppler melodiöse, mal tänzerische, mal kontemplative, mal expressive Song-Improvisationen. Im Kölner Loft spielten sie ihr atmosphärisches Programm live ohne Publikum ein; mit Anja Buchmann
25.05. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause
25.05. HR2 22:30 hr2 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
25.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Konzert; mit Felix Tenbaum
25.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – German Jazz made in New York; mit Charlotte Oelschlegel
25.05. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek
25.05. SRF2 21:00 Jazz Collection – Miles Davis; mit Lukas Thoeni
25.05. SWR2 21:05 SWR2 Jazz Session – Jazz bei den Donaueschinger Musiktagen (3): The Necks. Die australische Band The Necks hat sich in über 30 Jahren den Rang einer Kultband erspielt. Pianist Chris Abrahams, Schlagzeuger Tony Buck und Bassist Lloyd Swanton verwarfen von Anfang an das Konzept, sich auf Konzerte vorzubereiten. Und so werden Zuhörende Teil von Prozessen der Annäherung, Überlagerung, Verdichtung und fortwährender Wiederholung von Klängen, welche die Musiker manchmal über Stunden entfalten. Ihre Konzerte eröffnen psychoakustische Erfahrungswelten, in die man wie von selbst eintauchen kann. 2008 waren The Necks zu Gast bei den Donaueschinger Musiktagen; mit Franziska Buhre
26.05. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Der König im Schatten – Zum 95. Geburtstag der Jazzlegende Miles Davis. Aufnahmen des Trompeters als Sideman in den Bands der Saxophonisten Charlie Parker und Cannonball Adderley, mit Sängerin Sarah Vaughan und Sänger Billy Eckstein oder Pianist Michel Legrand; mit Ulrich Habersetzer
26.05. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson
26.05. HR2 22:30 hr2 Jazzfacts – What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; mit N.N.
26.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
26.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – „Aufgelegt“: Mythos Miles – Miles Davis zum 95. Geburtstag (1926-1991); mit Marianne Therstappen
27.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski
27.05. DLF 21:05 JazzFacts – Kopfhörer, Gast: Saxofonistin Theresia Philipp. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett überschätzt? Wie bitte – Du magst auch Phil Collins? In „Kopfhörer“ treffen Florian Ross und Odilo Clausnitzer auf wechselnde Gäste und hören, untersuchen und streiten über Musik. Diesmal dabei: Saxofonistin Theresia Philipp. Die Wahlkölnerin Philipp (*1991) begann als Jugendliche in einem sächsischen Spielmannszug. Heute ist sie im zeitgenössischen Jazz aktiv und sucht dabei auch die Begegnung mit Alter, Neuer und elektronischer Musik. Als Komponistin und Arrangeurin arbeitete sie u. a. mit der hr-Bigband. 2020 erschien die Platte „Pollon With Strings“, für die sie ihr Improvisationstrio Pollon um drei Streicher erweiterte. Im selben Jahr erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Köln. Florian Ross zählt als Pianist, Komponist und Arrangeur zu den renommiertesten Jazzmusikern Deutschlands. Er veröffentlichte 19 CDs unter eigenem Namen. Er mag es nicht, wie Brad Mehldau Standards spielt, und steht auf Toto. Odilo Clausnitzer ist Jazzredakteur des Deutschlandfunks. Er findet Brad Mehldau toll und hört Toto nur im Supermarkt. In „Kopfhörer“ ist der Gast für die Musikauswahl zuständig – Jazz und darüber hinaus. Den Gastgebern ist zunächst nicht bekannt, um welche Titel es sich handelt – aufgelöst wird erst nach begonnener Diskussion; mit Florian Ross und Odilo Clausnitzer
27.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
27.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! NDR Bigband; mit Henry Altmann
27.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Weltmeister aus Dänemark: der Bassist Niels-Henning Ørsted Pedersen (1946-2005); mit Michael Laages
27.05. SWR2 23:15 NOWJazz – Brillianter Kornett-Forscher – Kirk Knuffke und seine vielfältigen Musik-Projekte. Der Amerikaner Kirk Knuffke gehört zu den wenigen Musikern, die sich ganz und gar dem Kornett verschrieben haben, einem Vertreter aus der Familie der Blechblasinstrumente. Auf seinem Klangerzeuger hat er einen Ton kultiviert, der sich sofort wiedererkennen lässt. Der 41-Jährige setzt ihn in recht unterschiedlichen Projekten ein, die von ganz filigraner Kammermusik bis zum Free Jazz reichen. 2014 nahm Knuffke, der deutsche Wurzeln besitzt, mit Melissa Aldana, Jacob Bro und anderen am SWR NEWJazz Meeting teil; mit Ssirus W. Pakzad
28.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert: Everything Happens To This Dog: Das Wolfgang Muthspiel Chamber Trio in der Hugo-Wolf-Halle im Kulturzentrum des österreichischen Orts Leibnitz (Steiermark) am 2. Oktober 2020. Mit Wolfgang Muthspiel, Gitarre, Mario Rom, Trompete, und Colin Vallon, Klavier; mit Roland Spiegel
28.05. DLF 21:05 On Stage – Bluesfestival Schöppingen unplugged: The Sheepdogs (CAN) und Tennessee Redemption (USA). Auch 2021 muss das Bluesfestival Schöppingen coronabedingt ausfallen: Daher haben sich einige der gebuchten Künstler bereit erklärt, für den Deutschlandfunk zu Hause Musik aufzunehmen: The Sheepdogs (CAN) wurde 2015 vom damals immer noch sehr jungen Jimmy Bowskill verstärkt, der zuvor solo aufhorchen ließ. Zusammen sind sie als organische Blues- und Rockband längst fest in der kanadischen Szene etabliert. Die Band Tennessee Redemption hat mit Jeff Jensen einen Gitarristen an Bord, der schon in Schöppingen auf der Bühne stand – mit seinem aktuellen Projekt u. a. mit Sänger und Harmonika-Spieler Brandon Santini hat er sich amerikanischem Roots-Rock verschrieben. Hier stehen Songs im Mittelpunkt und nicht das Gitarren-Solo; mit Tim Schauen
28.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Classics – Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en; mit Karmen Mikovic
28.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Thomas Haak
28.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – Lady Liberty #4: Wunderkind und Mutter des Bebop: die Pianistin Mary Lou Williams; mit Mauretta Heinzelmann
28.05. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek
28.05. SRF2 22:00 Late Night Concert – Living Houry Dora Apartian Quintett am 30. März 2021 im MOH Basel; mit Roman Hosek
28.05. SWR2 23:03 NOWJazz – Sonic Wilderness. Diese Reihe auf dem freitäglichen NOWJazz Update Sendeplatz führt in abenteuerliche Zwischenwelten des Jazz. Ob Improv, Electronica, Klangkunst, Noise oder Rock – für die atmosphärischen Mixes gibt es nur eine Regel: Die Lust am musikalischen Abenteuer muss hörbar sein; mit Thomas Loewner und Julia Neupert
29.05. BR Klassik 18:30 Jazz und Mehr – Die Kurzen: Mit Musik von Chet Baker, Charlie Parker, Erik Satie, Anton Webern und anderen; mit Roland Spiegel
29.05. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Marcus Woelfle
29.05. DLF 01:05 Deutschlandfunk Radionacht Jazz – Songs wie prickelnder Champagner: Cole Porters zeitlose Klassiker. Alles im Einklang: Vom Saxofon-Quartett zum Bass-Orchester – Instrumentenfamilien unter sich. Der Sound der Exoten. „Night And Day“, „Love For Sale“, „I’ve Got You Under My Skin“… die Liste von Cole Porters Evergreens ist eindrucksvoll und lang. Die seltene Personalunion von Komponist und Texter hat der Beziehung zwischen Wort und Musik in seinem Werk einiges an Tiefe verliehen. Liebe und Lust, Herz und Schmerz sind auch bei ihm die wichtigsten Themen, doch seine Sicht darauf funkelt vor geistreichem Humor, Ironie und Sarkasmus – mal offen, mal angedeutet. Gelegentlich handelte ihm das sogar Probleme mit der Zensur ein. Im ersten Teil der Sendung werden einige der bekanntesten und originellsten Jazz-Interpretationen seiner Songs vorgestellt, von Ella Fitzgerald und Charlie Parker über Don Grolnick und Jacky Terrasson bis zu Patricia Barber und Susi Hyldgaard; mit Karsten Mützelfeldt
29.05. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Jason Rebello, p; NNtöne Jazz Festival, Diersbach, Österreich, August 2020; mit Daniella Baumeister
29.05. Ö1 23:30 Die Österreich 1 Jazznacht – Inge Katharina Pechoc über das erste österreichische Free-Jazz-Konzert. Inge Katharina Pechoc im Gespräch, Weisse Waende beim Jazzfestival Saalfelden 2017. Es war am 28. Mai 1961, als im noch jungen Forum Stadtpark in Graz das Ahmad Pechoc Trio – u. a. mit Schlagzeuger Walter Muhammad Malli – die Bühne betrat und teils ungewöhnlich interpretierte Thelonious-Monk- und Sonny-Rollins-Kompositionen, teils gänzlich frei improvisierte Stücke zum Besten gab. Es war die österreichweit erste öffentliche Darbietung von Musik, die ein paar Jahre später “Free Jazz” genannt werden sollte. 60 Jahre später erinnert sich die heute 81-jährige Inge Katharina Pechoc, damals unter dem Namen Richard Ahmad Pechoc als Pianist am Konzert beteiligt, an diese Pioniertat und die ablehnenden Publikumsreaktionen. Zudem plaudert Pechoc mit Andreas Felber über die 1964 gegründeten Masters of Unorthodox Jazz in Wien, Österreichs erstes fixes Free-Jazz-Ensemble, dessen Keimzelle das Ahmad Pechoc Trio war. Im Anschluss steht das Konzert auf dem Programm, das das Wiener Trio Weisse Waende, bestehend aus Textimprovisator Christian Reiner, Gitarrist Karl Ritter und Schlagzeuger Herbert Pirker, am 27. August 2017 im Congress Saalfelden im Rahmen des hiesigen Jazzfestivals gab. Außerdem: Beiträge zum US-amerikanischen Arrangeur, Komponisten und Bigband-Leiter Nelson Riddle, dessen Geburtstag sich am 1. Juni zum 100. Mal jährt, sowie zu Pianistin Irène Schweizer, der europäischen Grande Dame der freien Improvisation, die am 2. Juni ihren 80. Geburtstag feiert; mit Andreas Felber
29.05. SRF2 17:00 Jazz Collection (Z) – Miles Davis; mit Lukas Thoeni
30.05. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit hr-Bigband invites… Theresia Philipp & Shannon Barnett (Livestream); hr-Bigband w/ Theresia Philipp, Shannon Barnett cond. by Theresia Philipp, hr-Sendesaal, Frankfurt, Februar 2021, Teil 2; mit Jürgen Schwab
30.05. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Inge Katharina Pechoc über das erste österreichische Free-Jazz-Konzert (Fortsetzung). Inge Katharina Pechoc im Gespräch, Weisse Waende beim Jazzfestival Saalfelden 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr NachrichtenEs war am 28. Mai 1961, als im noch jungen Forum Stadtpark in Graz das Ahmad Pechoc Trio – u. a. mit Schlagzeuger Walter Muhammad Malli – die Bühne betrat und teils ungewöhnlich interpretierte Thelonious-Monk- und Sonny-Rollins-Kompositionen, teils gänzlich frei improvisierte Stücke zum Besten gab. Es war die österreichweit erste öffentliche Darbietung von Musik, die ein paar Jahre später “Free Jazz” genannt werden sollte. 60 Jahre später erinnert sich die heute 81-jährige Inge Katharina Pechoc, damals unter dem Namen Richard Ahmad Pechoc als Pianist am Konzert beteiligt, an diese Pioniertat und die ablehnenden Publikumsreaktionen. Zudem plaudert Pechoc mit Andreas Felber über die 1964 gegründeten Masters of Unorthodox Jazz in Wien, Österreichs erstes fixes Free-Jazz-Ensemble, dessen Keimzelle das Ahmad Pechoc Trio war. Im Anschluss steht das Konzert auf dem Programm, das das Wiener Trio Weisse Waende, bestehend aus Textimprovisator Christian Reiner, Gitarrist Karl Ritter und Schlagzeuger Herbert Pirker, am 27. August 2017 im Congress Saalfelden im Rahmen des hiesigen Jazzfestivals gab. Außerdem: Beiträge zum US-amerikanischen Arrangeur, Komponisten und Bigband-Leiter Nelson Riddle, dessen Geburtstag sich am 1. Juni zum 100. Mal jährt, sowie zu Pianistin Irène Schweizer, der europäischen Grande Dame der freien Improvisation, die am 2. Juni ihren 80. Geburtstag feiert; mit Andreas Felber
30.05. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Nothin’ but the blues. Jörg Danielsens Vienna Blues Association. Seit fast zwanzig Jahren schlägt das Herz des Wiener Sänger-Gitarristen Jörg Danielsen für die erdigste aller Musikrichtungen: den Blues. Bei Konzerten mit seiner Band, der Vienna Blues Association, besetzt mit Bassist Walter Hof und Schlagzeuger Christoph Karas, werden Klassiker von Albert Collins, Magic Slim und Muddy Waters ebenso zum Besten gegeben wie Songs aus eigener Feder. 2020 ist Danielsens viertes Soloalbum namens “Guess Who’s Got The Blues” erschienen, aus dem heute einige Kostproben in der Radiosession zu erleben sind; mit Klaus Wienerroither
30.05. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Irène Schweizer: “Hexensabbat” (1978). Zum 80. Geburtstag von Irène Schweizer. Die in Schaffhausen geborene Irène Schweizer war die erste europäische Frau, die als Jazzpianistin Soloplatten einspielte. “Hexensabbat”, vorgelegt 1978 bei der Berliner Musikerinitiative “Free Music Production” (FMP), war eine Pioniertat und beeindruckte als musikalisches Ideen-Feuerwerk. Acht Stücke fanden sich auf dem Album, zwei davon (“Hexensabbat” und “Rapunzel … Rapunzel …!”) wurden live bei einem Konzert im Rathaus von Charlottenburg in Berlin aufgenommen. Die restlichen sechs – sehr konzentrierte, stark strukturierte Pianostücke – entstanden im Studio. Zum Zeitpunkt der Aufnahme, im Oktober 1977, war die Spielweise der damals 36-jährigen Irène Schweizer voll ausgereift, ihre Einflüsse unüberhörbar: Diese reichten von John Cage über Thelonious Monk und Cecil Taylor bis zur Musik Südafrikas, weitere Inspirationen für ihre freien Improvisationen kamen von Avantgardemusikern wie Don Cherry, John Tchicai und Ornette Coleman. “Hexensabbat” ist indessen auch als außermusikalisches Statement zu hören und zu verstehen. Irène Schweizer war zum damaligen Zeitpunkt in der Frauenpolitik aktiv: “Es war für mich sehr wichtig, mein Engagement in der Politik und in der Musik nicht zu trennen. Beide hingen miteinander zusammen, beide hatten die gleichen Wurzeln und waren Ausdruck eines neuen Kultur- und Lebensverständnisses.” Eine Sendung zu Irène Schweizers 80. Geburtstag am 2. Juni 2021; mit Marlene Schnedl
30.05. SWR2 23:03 SWR2 Jazz – Smiling the Blues Away: der Klarinettist Barney Bigard: Der aus New Orleans stammende Barney Bigard (1906-1980) beherrschte meisterhaft die kreolische Klarinetten-Tradition seiner Heimatstadt. In seiner klangvollen Spielweise dominierten virtuose, im tiefen wie auch hohem Register seines Instruments kreierte Improvisationen, die zahlreiche historisch relevante Sessions veredelten. Man stößt auf Bigards Namen in den Bands von Traditional Jazz-Giganten wie Jelly Roll Morton und King Oliver. Noch bekannter wurde er durch sein Engagement im Duke Ellington Orchester. Für ihn komponierte der prominente Bandleader sogar “Clarinet Lament (Barney’s Concerto)”; mit Gerd Filtgen
31.05. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
31.05. DLF Kultur 11:45 Rubrik: Jazz
31.05. DLF Kultur 20:03 In Concert – Gothenburg Concert Hall: Aufzeichnung vom 18.09.2016. Kris Kristofferson, Gitarre und Gesang; mit Carsten Beyer
31.05. DLF Kultur 21:30 Einstand – Auch in Syrien trinkt man Matetee: Die Band Amalaya. Auch in Syrien trinkt man Matetee, aber aus einem Glas und mit einer kräftigen Brise Kardamom gewürzt. Das junge Ensemble Amalaya erzählt Geschichten wie diese. Ihre Lieder singen sie auf Spanisch, Arabisch, Ladino und Deutsch, denn geboren wurden die Musikerinnen in Syrien, Argentinien und Deutschland. Kulturelle Querverbindungen über Kontinente und Sprachen hinweg sowie eigene Erfahrungen mit Migration thematisiert Amalaya mit der Musik. Mit dem Debütalbum „Casa“ öffnen die Musiker weit die Türen ihres Hauses; mit Grit Friedrich
31.05. HR2 22:30 hr2 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Jürgen Schwab
31.05. NDR Kultur 22:35 Play Jazz! Magazin; mit Mauretta Heinzelmann
31.05. NDR Kultur 23:35 Round Midnight – A Handful of Stars; mit Marianne Therstappen
NDR Kultur ACHTUNG: Der Jazz auf NDR (bisher auf NDR Info) findet seine neue Heimat auf NDR Kultur. Das bedeutet ab Januar 2021: fünf Mal in der Woche ein extrem vielfältiges Programm mit Musik von den internationalen Stars bis zum heimischen Nachwuchs, von New York bis zu den Clubs und Festivals in Norddeutschland. Immer montags bis freitags ab 22.35 Uhr spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazz-Szenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100jährige Geschichte des Jazz. Auf NDR Kultur wird es künftig zwei Sendestrecken mit Jazz geben: von 22.35 – 23.30 die bewährten Inhalte von “Play Jazz!” und direkt im Anschluss daran von 23.30 – 24.00 Uhr das neue Format “Round Midnight”.
Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.
Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial
Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)
Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles)
SWR 2 Fast alle Jazz-Sendungen von SWR2 können Sie als Audio on Demand 7 Tage online nachhören. Das geht auch mit der kostenlosen SWR2-App. Auf SWR2.de/jazz finden Sie außerdem Musik- listen und weitere Informationen zu unserem Programm. Und Mo – Sa 17:50 – 18:00 UHR: Jazz vor sechs – täglich Jazz. Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.
 
Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.