Bayerischer Rundfunk BR2

07.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad

14.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit

21.08. BR2 00:03 Radio Jazznachts – Zum 85. Geburtstag des Drummers Lex Humphries; mit Marcus Woelfle

28.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad

Bayerischer Rundfunk BR Klassik

02.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday: Neues aus Bayern- Mit dem Chiemgauer Duo “Härtel Trübsbach”, dem Münchner Saxofonisten Jonas Brinckmann, der Münchner Sängerin Gerti Raym und mit dem Augsburger Vibrafonisten Wolfgang Lackerschmidt; mit Henning Sieverts

03.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: “The Great Art of Song” – dem Sänger, Entertainer und Maler. Tony Bennett zum 95. Geburtstag. Mit Aufnahmen von Tony Bennett, Lady Gaga, Diana Krall und anderen; mit Beatrix Gillmann

04.08. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg”: Just my cup of tea”. Mit Aufnahmen des Thomas Faist Trios, von Elina Duni, Karin Hammar und anderen; mit Beatrix Gillmann

05.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ssirus W. Pakzad

06.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Bühne frei im Studio 2 – Ausschnitte aus Live-Sessions mit dem Svetlana Marinchenko Trio feat. Julian Hesse, von “Eva Kruse New Legend” und dem Trio Julia Hülsmann – Nils Wogram – Christopher Dell. Aufnahmen vom 24. Juni 2020, 28. Oktober 2020 und 24. März 2021; mit Beate Sampson

09.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday: Neues aus Berlin – Teil 1: Mit Rolf Zielkes “Beaches in your Soul”, mit dem “Trickster Orchestra” und mit “Ein Gschlößl Pöschl mit Cavenati”; mit Henning Sieverts

10.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: Hören wir Gutes und reden darüber!

Aktuelle Jazzalben, vorgestellt und diskutiert von Beate Sampson, Roland Spiegel

und Ulrich Habersetzer

11.08. BR Klassik 23:05 Jazztime -“Jazz aus Nürnberg” – Das Junior Mance Trio mit Schlagzeuger Wolfgang Haffner feat. Johnny Griffin. Ein Konzert-Highlight vom Festival Jazz Ost-West 1996; mit Beate Sampson

12.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Marcus Woelfle

13.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – BR Jazzclub – Ein neuer Blick – Das Trio „Auge“ mit Piano-Legende Aki Takase, Kontrabassist Christian Weber und Schlagzeuger Michael Griener aufgezeichnet beim Festival „Jazz+“ in Seidlvilla in München; mit Ulrich Habersetzer

16.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday: Neues aus Berlin Teil 2: Mit Dejan Terzics “Axiom”, mit Oli Steidles “The Killing Popes”, mit Uli Kempendorffs “Field” und mit Antonis Anissegos “Free Radicals”; mit Henning Sieverts

17.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots. Moods from Wonderland – der österreichische Jazzpianist Fritz Pauer (1943-2012); mit Henning Sieverts

18.08. BR Klassik 23:05 Jazztime –“Jazz aus Nürnberg“: Mostly Vocal – “It’s a blue world”

Mit Aufnahmen von Stefano Bollani, Melody Gardot, Mel Tormé, Enrico Rava und anderen; mit Beatrix Gillmann

19.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; mit Ralf Dombrowski

20.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz auf Reisen: “Young Django”: Der Geiger Stéphane Grappelli mit seiner damals jungen, vorzüglich besetzten Band bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen 1980. Stéphane Grappelli (Violine und Klavier); Niels-Henning Ørsted Pedersen (Bass); Philip Cathérine, Larry Coryell (Gitarre); mit Roland Spiegel

23.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

24.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots: Summer Piano: Jazzmelodien, die den Sommer besingen, bekannte wie „Summertime“ oder „Estate“ und weniger bekannte wie „Summer Night“, interpretiert von lauter Pianisten, darunter Oscar Peterson, Monty Alexander, Bill Evans und Olaf Polziehn; mit Henning Sieverts

25.08. BR Klassik 23:05 Jazztime -“Jazz aus Nürnberg”; mit Beate Sampson

26.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz: Jewels and Binoculars: Songs von Bob Dylan als besondere Jazzkunst. Mit Musik von Michael Moore, Klarinette, Saxophon und Melodica, Lindsay Horner, Bass, Michael Vatcher, Schlagzeug und Percussion, sowie – als Gast – Bill Frisell, Gitarre; mit Roland Spiegel

27.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert: “Songs From Home”, Teil 1: Das Trio des Pianisten Fred Hersch im Münchner Jazzclub Unterfahrt. Mit Drew Gress, Bass, und Joey Baron, Schlagzeug. Mitschnitt vom 1. Juli 2021. (Teil 2 am 10. September in der Jazztime auf BR-Klassik.); mit Roland Spiegel

30.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts

31.08. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts

Deutschlandfunk

03.08. DLF 21:05 Jazz Live – Pollon: Theresia Philipp – Altsaxofon, Klarinette David Helm – Kontrabass, Thomas Sauerborn – Schlagzeug; Dlf Kammermusiksaal, Köln, 8. Mai 2021; mit Thomas Loewner

05.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Neues von der improvisierten Musik; mit Michael Engelbrecht

10.08. DLF 21:05 Jazz Live – Cologne Duets: Matthew Halpin & Simon Seidl Matthew Halpin – Tenorsaxofon; Simon Seidl – Piano; Dlf Kammermusiksaal, Köln, 8. Mai 2021; mit Odilo Clausnitzer

12.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Weg mit den Klischees! Die Pianistin und Komponistin Claudia Döffinger; mit Sophie Emilie Beha

17.08. DLF 21:05 Jazz Live – Bört feat. Nils Wogram: Theresia Philipp – Altsaxofon, Klarinette Jonathan Hofmeister – Piano; Lukas Keller – Kontrabass; Jan Philipp – Schlagzeug; Nils Wogram – Posaune; Loft, Köln, 30. Mai 2021; mit Jan Tengeler

19.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Elegie und Rhythmus; Ein Porträt des Schlagzeugers Lukas Akintaya; mit Niklas Wandt

20.08. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Swing in Las Vegas: Nat „King“ Cole „At The Sands“ (1960) und Frank Sinatra „At The Sands“ (1966); mit Karsten Mützelfeldt

21.08. DLF 01:05 Radionacht Klanghorizonte – Neuland: Portico Quartet, Sons Of Kemet, Trees Speak, Nova Materia u.a. Nahaufnahme: Lambchop „Showtunes“ (2021); Zeitreise: Can „Live in Stuttgart“ (1975), Impulse Records wird 60: John Coltrane, Pharoah Sanders, Archie Shepp u.a.; mit Michael Engelbrecht

24.08. DLF 21:05 Jazz Live – Jürgen Friedrich Large Ensemble: Semisong (1) Christian Mehler – Trompete, Matthias Bergmann – Trompete John-Dennis Renken – Trompete Bastian Stein – Trompete, Nils Wogram – Posaune Shannon Barnett – Posaune Moritz Wesp – Posaune, Jan Schreiner – Tuba Johannes Ludwig – Saxofon Sebastian Gille – Saxofon, Leo Huhn – Saxofon, Uli Kempendorff – Saxofon Steffen Schorn – Saxofon Pablo Held – Klavier, David Helm – Kontrabass Fabian Arends – Schlagzeug Loft Köln, 16 Mai 2021; mit Odilo Clausnitzer

26.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Fragebogen: Jan Klare; mit Thomas Loewner

31.08. DLF 21:05 Jazz Live – Jürgen Friedrich Large Ensemble: Semisong (1): s.o.; mit Odilo Clausnitzer

Deutschlandfunk Kultur

02.08. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz

02.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Studio 26, Radio Slovenija, Ljubljana. Aufzeichnung vom 15.03.2021; Chris Eckman & Friends: Chris Eckman, Gesang, Gitarre; Alastair McNeill, Gitarre; Jana Beltran, Gesang; Bostjan Nara, Percussion; Ana Kravanja, Violine, Viola; Samo Kutin, Ukulele, Kalimba, Tamburica; Iztok Koren, Banjo, Bass Drum, Balafon. Der US- amerikanische Singer/ Songwriter Chris Eckman ist ein musikalischer Weltenbummler. Einst war er Frontmann der Folkrock- Band The Walkabouts aus Seattle. Später hat er längere Zeit in Portugal gelebt und war mit seiner Zweitband dirtmusic in Westafrika unterwegs. Seit einigen Jahren lebt Eckman nun in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, arbeitet als Produzent und betreibt das Weltmusiklabel glitterbeat. In dem Studio- Konzert bei Radio Slovenija, das er gemeinsam mit Freunden und musikalischen Wegbleitern aufgenommen hat, blickt Chris Eckman zurück auf seine mehr als 30- jährige Karriere. Und er spielt einige Songs seines aktuellen Soloalbums „Where The Spirit Rests“; mit Carsten Beyer

03.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann

05.08. DLF Kultur 22:03 Freispiel – Never get old? Musiker über das Älterwerden. Von Jörn Morisse und Oliver Koch; Regie: Johanna Olausson; Mit: Marian Gold, Melissa Auf der Maur, Jaki Liebezeit, Vashti Bunyan (alle im O-Ton) sowie Max Urlacher, Uta Hallant und Janosz Kocaj; Ton: Lutz Pahl; Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012. Länge: 54’01. Wie wird man im Musikgeschäft alt? Wie lebt es sich in einem Körper, der nicht verdrängen kann, dass er einmal jünger war? Was sind die Risiken und Nebenwirkungen von Liveauftritten, langen Tourneen und ständigem kreativen Output? Jörn Morisse und Oliver Koch haben mit Musikern über das Älterwerden gesprochen: Unter anderem Marian Gold (Alphaville), Melissa Auf der Maur (Hole, Smashing Pumpkins), Jaki Liebezeit (Can) und Vashti Bunyan erzählen von Utopien, Kompromissen, altersadäquatem Verhalten und wie es gelingt, körperliche und geistige Widerstände im Alter zu überwinden. Jörn Morisse, geboren 1969 in Bad Oldesloe, studierte Kulturwissenschaft und Amerikanistik und lebt als Lektor, Übersetzer und Literaturagent in Berlin. Oliver Koch, geboren 1979 in Hamburg, studierte Soziologie, war Bassist der Band Tomte und ist Herausgeber des OPAK Magazins.

Never get old?

09.08. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz

10.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Andreas Müller

13.08. DLF Kultur 00:05 Klangkunst – Kurzstrecke 112: Feature, Hörspiel, Klangkunst – Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene. Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann. Produktion: Autor*innen / Deutschlandfunk Kultur 2021. Länge: 54’30 (Wdh. v. 29.07.2021). Neue Hörkunst aus der freien Szene. Heute mit einem Stück über zwei Ankunfts- und Verwahrorte: das ‚reception center’ auf der Insel Leros und das Ankunftszentrum in Berlin-Reinickendorf. In der aktuellen Ausgabe der Kurzstrecke präsentieren wir unter anderem: Reception: Philine Janus, Paula Bohm und Dinah Rothenberg, Politics of Listening: Von Eleftherios Krysalis; Not One Less Von Kalas Liebfried

16.08. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz

16.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – JazzBaltica: MainStage im Strandpark, Timmendorfer Strand. Aufzeichnung vom 25.06.2021. Fabia Mantwill Orchestra; mit Matthias Wegner

17.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Sophia Fischer

29.08. DLF Kultur 00:05 Klangkunst – sonambiente berlin txl. Von Blixa Bargeld, Emeka Ogboh und Susan Philipsz; Produktion: sonambiente / Deutschlandfunk Kultur 2021, Länge: 54’30 (Ursendung), Die Lautsprecheranlage des stillgelegten Flughafens Berlin Tegel wird zum Instrument. Kurz vor dem Rückbau zeigt sie drei Positionen gegenwärtiger Klangkunst: Blixa Bargeld, Emeka Ogboh und Susan Philipsz komponieren für einen Ort des Übergangs. Fast 50 Jahre lang prägte sie den Soundtrack Berlins: Die Lautsprecheranlage des Flughafens TXL verkündete für Millionen von Menschen ihre Verbindung vom Ku’damm in die große weite Welt. Nun ist sie ein letztes Mal zu hören im Rahmen des Festivals „sonambiente berlin txl“. Drei Auftragswerke schallen über die 2.000 Lautsprecher der Anlage: Blixa Bargeld – Dichter und Sänger der Einstürzenden Neubauten – evoziert in Text und Musik die spezifische Atmosphäre des Flughafens. Der Nigerianer Emeka Ogboh komponiert eine Collage aus Ambient Music und verfremdeten Standardansagen. Die Schottin Susan Philipsz singt und summt, untermalt von Flugzeugmotoren und fliegerischem Intercom, eine Hommage an Brian Enos berühmte „Music for Airports“. Deutschlandfunk Kultur präsentiert zum Auftakt des Festivals alle drei Arbeiten als Radiofassungen. „sonambiente – festival für hören und sehen“ findet nach 1996 und 2006 zum dritten Mal statt vom 21. bis 5.9.2021. Eröffnung: Freitag, 20.8.2021, 18.00 Uhr.

23.08. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz

24.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause

26.08. DLF Kultur 22:03 Freispiel – Kurzstrecke 113: Feature, Hörspiel, Klangkunst – Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene. Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann; Produktion: Autor*innen / Deutschlandfunk Kultur 2021, Länge: 56’30 (Ursendung). Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen regelmäßig innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der Kurzstrecke präsentieren wir heute unter anderem: Lodschka, Von Dagmara Kraus; Auf den Spuren der Neugier: Von Marcus Reichelt: Music is not Language. Von Wolfgang Seidel und Conrad Schnitzler

30.08. DLF Kultur 11:45 Tonart – Rubrik: Jazz

30.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Young Euro Classic. Konzerthaus Berlin: Aufzeichnung vom 14.08.2021: Klassik meets Jazz, Künstlerische Leitung: Clara Haberkamp; Clara Haberkamp Trio. In June: Pacific Quintet; mit Matthias Wegner

31.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit DJ Swingin‘ Swanee

Hessischer Rundfunk HR2 – Das ARD Radiofestival ist in diesem Sommer wieder – wie in den vergangenen Jahren – in den Kulturwellen der Landesrundfunkanstalten der ARD zu hören. Vom 26.6.2021 bis zum 17.9.2021 wird täglich ab 20.04h ein gemeinsames Programm gesendet: Jazz im ARD Radiofestival: montags bis freitags 23:30-24:00h. Die Sendungen hr2 Live Jazz und hr2 Die hr-Bigband sind auch während des ARD-Radiofestivals auf den regulären Sendeplätzen zu finden: Sa/So 19:04-20:00h

10.08. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Fado – Die hr-Bigband trifft Ana Moura; hr-Bigband w/ Ana Moura cond. by Ed Partyka, Centralstation, Darmstadt, September 2010; mit Timo Kurth

02.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Iceland Visions: Geir Lysne und die NDR Big Band, mit Henry Altmann

03.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – „I am Dorothy” – Die Songtexterin und Dramatikerin Dorothy Fields mit Aufnahmen von Tony Bennett, Diana Krall, Sarah Vaughan und anderen; mit Beatrix Gillmann

04.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – 16. Festival “Women In Jazz“ in Halle im Mai 202; mit Julia Hemmerling

05.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Zum 80. Geburtstag – Der brasilianische Perkussionist Airto Moreira; mit Thomas Haak

06.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review; Jazz-Neuerscheinungen; mit Harald Mönkedieck

07.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Baptiste Trotignon ‘Old and New Blood’: Baptiste Trotignon, p; Matthieu Michel, bugle, tp; Adrien Sanchez, ts; Viktor Nyberg, db; Gautier Garrigue, dr; Studio 104, Radio France Broadcasting House, Paris September 2020; mit Daniella Baumeister

08.08. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit The Artistry of Rabih Abou-Khalil; hr-Bigband w/ Rabih Abou-Khalil, cond. by Jim McNeely, hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2010; mit Jürgen Schwab

09.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Frischzellenkur für die Ohren – Die Musik des Kölner Trompeters und (Big-) Bandleaders Pascal Klewer; mit Thomas Loewner

10.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – In jeder Träne ein Licht – Elina Duni: die Sängerin mit albanischen Wurzeln; mit Sarah Seidel

11.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz –“Berlin Scene“ im Aufbruch – Aktuelles aus der Berliner Jazzszene; mit Wolf Kampmann

12.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Solo-Piano – Elias Stemeseder im SWR Studio Freiburg; mit Julia Neupert

13.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review – Jazz-Neuerscheinungen; mit Michael Laages

15.08. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit Luciana Souza hr-Bigband w/ Luciana Souza, cond. by Jim McNeely, hr-Sendesaal, Frankfurt, Januar 2011; mit Daniella Baumeister

16.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Meister des schlanken Tons – Der Trompeter Dusko Goykovich wird dieses Jahr 90; mit Roland Spiegel

17.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Bass-Talk: Dieter Ilgs Kontrabass-Soloprojekt in Baden-Baden 2020; mit Günther Huesmann

18.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz –“Forest Flower“ – Jazz, Natur und Klima – Im Gespräch mit Benjamin Schaefer; mit Mauretta Heinzelmann

19.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Neue Klangfarben aus den Niederlanden – Mudita und Sun-Mi Hong Quintet; mit Arne Schumacher

20.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review – Jazz-Neuerscheinungen; mit Bert Noglik

21.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Root 70 in Cologne: Nils Wogram, tb, melodica; Jochen Rueckert, dr; Matthew Penman, db; Hayden Chisholm, sax, melodica, voc; Loft, Köln, September 2020; mit Claus Gnichwitz

22.08. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Die hr-Bigband trifft The Bad Plus: hr-Bigband w/ The Bad Plus cond. by Jim McNeely, hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2011; mit Claus Gnichwitz

23.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Töne der Erinnerung: Das Konzert “In Memory Of My People“ des Gitarristen Ferenc Snétberger; mit Roland Spiegel

24.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Jazz And The City – Der Vibrafonist und Städteforscher Christopher Dell; mit Mauretta Heinzelmann

25.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Zeit wird knapp – Vor 40 Jahren interpretieren Heiner Goebbels und Alfred Harth. Bertolt Brecht und Hanns Eisler; mit Michael Rüsenberg

26.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Get High And Swing Low – “Reefer Songs”; mit Henry Altmann

27.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review: Jazz-Neuerscheinungen; mit Wolf Kampmann

28.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Martini Big Band feat. Gianluca Petrella cond. by Michele Corcella: Martini Big Band. Gianluca Petrella, tb, electronics; Metastasio Jazz Festival, Teatro Metastasio, Prato, Italien, Februar 2020; mit Daniella Baumeister

29.08. HR2 19:04 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr3@night: hr-Bigband w/ Bela B. cond. by Manfred Honetschläger, Messe Congress Center, Frankfurt, März 2010; mit Timo Kurth

30.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Humorvolle Avantgarde – Komponist, Multiinstrumentalist und Bandleader Hal Russel; mit Eva Garthe

31.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Celebrating Ella Fitzgerald & Joe Pass – Sängerin Cleo Steinberger & Gitarrist David Grabowski; mit Thomas Haak

NDR Blue (DAB+) gs – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr

Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.

Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee

1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial

Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)

Programm siehe unter http://www.jazzstudio.de

Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles)

Ö1 – Österreich

01.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Michael Publig zum 60. Geburtstag. (Fortsetzung) Michael Publig im Interview. 100 Jahre Herb Ellis. George Freeman bei den INNtönen 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten. Gast von Katharina Osztovics im Jazznacht-Studio ist Michael Publig, der am 29. Juli 2021 seinen 60. Geburtstag feiert. Der Wiener Komponist, Pianist und Chick-Corea-Experte spricht darüber, wie er zwischen Choro, Flamenco, Tango und Jazz seinen eigenen Weg fand und findet, und warum er sich selbst am liebsten ganz schlicht als “Musiker” bezeichnet. Außerdem in dieser Jazznacht zu hören: Das Konzert des Chicagoer Gitarristen George Freeman und seines Quartetts beim INNtöne-Festival 2017. Und Musik von Gitarristenlegende Herb Ellis, der am 4. August seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte; mit Katharina Osztovics

01.08. Ö1 17:10 Spielräume – Zum 120. Geburtstag von “Satchmo”: Louis Armstrong – Die JazzlegendeJazztrompeter, Sänger und Entertainer Louis Armstrong, auch “Satchmo” oder “Pops” genannt, ist einer der bekanntesten Jazzmusiker überhaupt. Er wurde in einem der ärmsten Teile von New Orleans am 4. August 1901 geboren. Mit elf Jahren wurde Armstrong in ein Erziehungsheim eingewiesen, weil er in der Silvesternacht mit einem Revolver in die Luft geschossen hatte. Dieses Ereignis legte kurioserweise den Grundstein für Armstrongs Karriere, denn im Heim lernte er das Kornett zu spielen. Ende 1925 gründete Louis Armstrong die legendäre Formation “Hot Five” bzw. “Hot Seven” und landete mit Kid Orys “Muskrat Ramble” seinen ersten Hit. Es folgten einige bahnbrechende Aufnahmen der Jazzgeschichte wie “West End Blues”, “Potato Head Blues”, oder “Heebie Jeebies”. Louis Armstrong behauptete, bei der Aufnahme für “Heebie Jeebies” den Scat-Gesang erfunden zu haben. “Ain’t Misbehavin'” legte 1929 den Grundstein für sein eigenes Orchester und mit seiner Version von “All of me” gelang ihm 1932 sein erster Nummer-eins-Hit und schlussendlich der internationale Durchbruch. In den 1950er und 1960er Jahren wurde “Satchmo” zur Galionsfigur des New Orleans-Revivals und veröffentlichte 1956 das bemerkenswerte Album “Ella and Louis” mit Ella Fitzgerald. Über die Musik hinaus entdeckte Louis Armstrong seine schauspielerischen Fähigkeiten und wirkte in Hollywoodfilmen wie z.B. “Die Glenn Miller Story” oder “Hello, Dolly!” mit. Die vielen Auftritte von Louis Armstrong hinterließen früh gesundheitliche Spuren und seine Ärzte rieten ihm vom Trompetenspielen ab. Der Gesang rückte am Ende seiner Karriere wieder mehr in den Fokus des künstlerischen Schaffens. Louis Armstrong starb 1971 in New York im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt; mit Lukas Handle

01.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Furiose Fusion-Attacken: Fuzz Noir. Raphael Preuschl und Fuzz Noir im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Der mittlerweile in Frankreich lebende Bassist Raphael Preuschl und seine Band Fuzz Noir, bestehend aus Saxofonist Ahmad Schiftner, Gitarrist Peter Rom und Schlagzeuger Michael Prowaznik, haben einst internationales Aufsehen erregt mit ihrem Debüt-Album “Uarrgh 2”, das 2005 erschienen ist. Fuzz Noir war mit einer energiebetonten und emotional gehaltvollen Musik eines der Aushängeschilder der Wiener Jazzwerkstatt. Nun haben Raphael Preuschl und seine Kollegen nach einer langen Pause die Band wiederbelebt und stellen ihren neuen Sound in der Radiosession vor. Das Quartett hat ein feines Gespür für klangliche Schattierungen, die furiosen Rock-Fusion-Attacken lassen indessen immer wieder an Frank Zappa oder John McLaughlins Mahavishnu Orchestra denken. Wobei laut Raphael Preuschl der Funke zur Gründung von FuzzNoir vor allem von Bands wie Yeah No und AlasNoAxis von Schlagzeuger Jim Black und Saxofonist Chris Speed übersprang; mit Helmut Jasbar

01.08. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones- Solo am Genfer See: Harri Stojka. Harri Stojka: “Live at Montreux” (1981). Es ist unglaubliche vierzig Jahre her, dass ein hochtalentierter junger Mann namens Harri Stojka beim renommierten Jazzfestival in Montreux am Schweizer Ufer des Genfer Sees auftrat. Sein Gitarrenspiel klingt auch heute noch frisch und zeitlos, speist sich aus klassischem Blues im Chicago-Stil sowie Funk und Rock-Jazz, ist aber auch tief in jener traditionellen Musik verwurzelt, mit der der Künstler ebenfalls aufgewachsen ist. Harri Stojka, aus einer weitverzweigten Lovara-Roma-Dynastie stammend, war damals erst 23 Jahre alt, hatte aber bereits eine Dekade als Musiker in verschiedensten Wiener Bands hinter sich. Keyboarder Peter Wolf, Stojkas Cousin und Instrumentalkollege Karl Ratzer (bei ihm spielte er Bass), Erika Pluhar, André Heller oder die Kollegen von Novak’s Kapelle – sie alle schätzten Stojkas federleichte Virtuosität und genialen Einfallsreichtum. Mit eigener Formation – dem Harri Stojka Express – hatte der Gitarrist zu diesem Zeitpunkt auch schon zwei LPs herausgebracht, auf denen eine Fülle von Stilen berührt wird. In Montreux aber wollte man Harri Stojka solo hören. Also schnallte er sich seine “Gibson Les Paul”-E-Gitarre um und spielte ein atemberaubendes Konzert, bei dem trotz einiger Hochgeschwindigkeitssoli keine Note zu viel gezupft wurde. Am 12. Juli 1981, zehn Tage vor seinem 24. Geburtstag, im Rahmen eines Gitarren-Abends, an dem auch Biréli Lagrène, Philip Catherine oder (im Duo mit Werner Pirchner) Harry Pepl auftraten, erwies sich Harri Stojka als Gitarrist von Weltklasse; mit Albert Hosp

02.08. Ö1 19:30 On stage – Die hochdramatische junge Stimme des Fandango, Beatriz Romero im September 2016 im Wiener RadioKulturhaus. Die heute 25-jährige Beatriz Romero wird als eine der bedeutendsten jungen Flamenco-Sängerinnen unserer Zeit gehandelt. Romero wurde im Juli 1996 im andalusischen Huelva geboren, einer Stadt, in der der Fandango als spezielle Variante des Flamenco auf eine lange Tradition zurückblickt – entsprechend wird sie trotz ihrer jungen Jahre bereits als neue “Königin des Fandango” apostrophiert. Ihr Bühnendebüt feierte Romero im Alter von sechs Jahren, seither hat sie zunehmend als frühreife Meisterin des hochdramatischen “Cante Jondo” auf sich aufmerksam gemacht. Am 21. September 2016 – noch als 20-Jährige – war Beatriz Romero erstmals im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses zu erleben. Ihre eindringliche Stimme wurde dabei von Fran Gómez (Gitarre) und von Fran Roca (Gitarre, Querflöte, Mundharmonika) begleitet. Jörg Duit präsentiert die Höhepunkte dieses mit Begeisterung aufgenommenen Abends; mit Jörg Duit

05.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber

06.08. Ö1 14:05 In Concert – Zum 100. Geburtstag von Gitarrist Herb Ellis. Monty Alexander, Herb Ellis und Ray Brown 1988 im Wiener Jazzland. Am 4. August 2021 hätte der 2010 verstorbene US-amerikanische Jazz-Gitarrist Herb Ellis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass hat Klaus Wienerroither ein Konzert-Dokument im ORF-Archiv ausgegraben: Am 24. April 1988 gastierte Herb Ellis zusammen mit Pianist Monty Alexander und Kontrabassist Ray Brown im traditionsreichen Wiener Jazzland. Monty Alexander nahm dabei die Position seines Tastenkollegen und Förderers Oscar Peterson ein, der sein langjähriges Trio mit Ellis und Brown einmal als “die beste Band der Welt” bezeichnet hat. Folgerichtig erinnern einige Arrangements von Alexander/Ellis/Brown an das Peterson-Trio, es erklingt aber auch eine Nummer aus dem Repertoire des Vaters aller Klavier/Gitarre/Kontrabass-Triumvirate: “Straighten Up And Fly Right” von Nat King Cole; mit Klaus Wienerroither

07.08. Ö1 23:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Zum 60. Geburtstag von Klaus Dickbauer. Klaus Dickbauer im Interview. Martin Spengler & die foischen Wiener im ORF RadioKulturhaus in Wien. 100 Jahre Buddy Collette. Seit Jahrzehnten spielt Klaus Dickbauer in der österreichischen Jazz-Liga ganz vorne mit. Das allein schon wäre Grund genug, den oberösterreichischen Saxofonisten ins Jazznacht-Studio zu bitten, um mit ihm in alten und aktuellen Aufnahmen zu schwelgen und über sein reichhaltiges Schaffen zu philosophieren. Doch heuer gilt es zudem ein privates Jubiläum zu würdigen: Klaus Dickbauer, hochkreatives Elementarteilchen von Bands wie dem Vienna Art Orchestra oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra und aktuell von Saxofour, Triple Ay oder der verwandtschaftlich gefärbten Formation Dickbauer Collective, feiert am 21. August seinen 60. Geburtstag. Bei Verena Göltl wirft der Jubilar musikalisch wie persönlich einen Blick nach vorne und retour. Am 16. Februar 2017 erfüllten Martin Spengler & die foischen Wiener – damals noch in der Ur-Besetzung – den Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses mit ihren echten Liedern. Falsch klang da rein gar nichts, wenn die Wienerliedcombo mit zarten Jazzwurzeln etwa den “Schokoladenwind” von Ottakring hinunter in die im vierten Wiener Bezirk gelegene Argentinierstraße wehen ließ. “Ummi zu dia” – so auch der Titel des dritten Albums, das im Rahmen des Konzerts präsentiert wurde. Atmosphärisch höchst gelungen zauberten Martin Spengler (Gitarre, Stimme), Manuela Diem (Überstimme), Marie-Theres Stickler (Wiener Knopfharmonika, Harmoniestimme) und Manuel Brunner (Kontrabass) dialektpoetische Weltmusik, der man selbst dann noch verzückt sein Ohr leiht, wenn deren möglicher “Untergaung” besungen wird. Für zusätzliche Couleur sorgten die Gäste Johannes Dickbauer (Violine), Georg Gruber (Keyboards) und Simon Plötzeneder (Trompete).

Außerdem in dieser Jazznacht: Musik des legendären US-amerikanischen Klarinettisten, Flötisten und Saxofonisten Buddy Colette, der am 6. August seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte; mit Verena Göltl

08.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Zum 60. Geburtstag von Klaus Dickbauer (Fortsetzung)

08.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Progressive-Rock-inspirierte Jazzklänge von Nikolaus Holler. Niklouds Interdimensional Caucus im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die Band Niklouds Interdimensional Caucus spiegelt in ihrer Musik urbane Sphären wider. Das geordnete Chaos des Verkehrs wird ebenso reflektiert wie die Hoffnungen und Träume der Großstadt-Bewohner/innen. Bandleader und Komponist Nikolaus Holler (Saxofone, Bassklarinette, Flöte) nimmt zusammen mit Pianistin und Sängerin Katarina Kochetova, den Gitarristen Vilkka Wahl und Yannic Steuerer, Bassist David Dolliner sowie Schlagzeuger Matheus Jardim auch Anleihen am Progressive Rock der 1970er Jahre. Wie einer Spinne, die aus einzelnen Fäden ein kunstvolles Netz webt, gelingt es der Band, mit eigenständigen Sounds ein expressionistisches Klangbild zu malen; mit Klaus Wienerroither

08.08. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Zum 80. Geburtstag von Lennie Breau. Lenny Breau und Tal Farlow: “Chance Meeting” (1980). Im Zentrum dieser Sendung steht der wenig bekannte kanadisch-amerikanische Gitarrenvirtuose Lenny Breau, der am 5. August dieses Jahres seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Stilistisch orientierte er sich an der Harmonik und Spielweise des Pianisten Bill Evans, mittels klassischer Grifftechnik komplettierte er seine improvisierten Linien mit schimmernden Begleitakkorden. Das posthum veröffentlichte Album “Chance Meeting” dokumentiert einen außergewöhnlichen Abend im Mai 1980 in einem kleinen Nachtclub in Rumson, New Jersey, USA. Das Zufallstreffen, das dem Album den Namen gab, führte Lenny Breau zum ersten und einzigen Mal mit dem um 20 Jahre älteren Bebop-Gitarrenmeister Tal Farlow zusammen. Gegenseitige Wertschätzung und ein inspirierendes musikalisches Vokabular machten das kurzfristig angesetzte Konzert zu einem Ereignis, das in einem der seltenen Tondokumente aus Breaus kurzem und bewegtem Leben festgehalten wurde. Nur vier Jahre nach dieser Aufnahme sollte er mit Würgemalen am Hals tot in einem Swimmingpool in Los Angeles aufgefunden werden. Lenny Breau und Tal Farlow hauchen auf “Chance Meeting” einem auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregenden Standards-Repertoire mit Enthusiasmus, Kreativität und Raffinesse neues Leben ein, wobei Breaus eigenwillige Stilistik auf der siebensaitigen Gitarre besonders gut zur Geltung kommt; mit Gerhard Graml

09.08. Ö1 19:30 On stage – Von den Beatles zu Ornette Coleman: Thomas Gansch und Wolfgang Muthspiel. Duo Thomas Gansch & Wolfgang Muthspiel 2021 im Wiener Konzerthaus. „Dankeschön für’s Kommen. Es tut sehr gut, Sie zu sehen.” Mit diesen Worten sprach Trompeter Thomas Gansch allen Anwesenden im auflagenkonform locker befüllten Mozartsaal des Wiener Konzerthauses aus der Seele, als er am 7. Juni 2021 das Publikum begrüßte. “Space & Time” – so lautete das passende Motto seines Duokonzerts mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel, der wenige Tage zuvor mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie “Saiteninstrumente: International” ausgezeichnet worden war. Gansch und Muthspiel gaben ausschließlich Lieblingslieder zum Besten, u.a. von den Beatles, Ornette Coleman und aus Wolfgang Muthspiels eigener Feder. Allesamt Stücke, die Zeit, Raum und wohl auch jede Pandemie überdauern könnten. Mit Lust und Wonne, mit Behutsamkeit und artistischem Geschick, instrumental und vokal, wurde hochelegant musiziert, von Showmaster Gansch gewohnt launig moderiert. Ein wohltuender akustischer Wiederbelebungsakt, der besonders nach der langen analog-konzertanten Kunstpause Nahrung für alle Sinne bot; mit Verena Göltl

12.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen mit Verena Göltl

13.08. Ö1 14:05 In Concert – Musikalische Geburtstagsfeier von Schlagzeuger Daniel Humair. Daniel Humair 2018 im Studio 104, Paris. Der in Genf geborene, in Frankreich lebende Schlagzeuger Daniel Humair feierte am 9. Juni 2018 im Studio 104 von Radio France in Paris konzertant seinen 80. Geburtstag. Humair, eine Säule des modernen Jazz in Europa, hat bereits in jungen Jahren mit legendären US-Musikern wie Don Byas, Kenny Dorham, Bud Powell, Oscar Pettiford, Chet Baker und Eric Dolphy gearbeitet. Parallel zu seiner musikalischen Tätigkeit beschäftigt er sich intensiv mit der Malerei. Humairs abstrakte, expressionistische Gemälde finden sich mittlerweile in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. Sein Interesse an der Beziehung zwischen bildender Kunst und Musik wurde sich auch im Geburtstagskonzert, an dem weiters Fabrice Martinez (Trompete), Marc Ducret (E-Gitarre) und Bruno Chevillon (Kontrabass) mitwirkten, in eigenen, bildhaft-anschaulichen Kompositionen manifest; mit Helmut Jasbar

13.08. Ö1 23:03 Zeit-Ton – Karkhana. Jazz-Arabische Freundschaft. Das Live-Album “Al Azraqayn” von Karkhana. “Al Azraqayn” ist das aktuelle Album des Septetts Karkhana aus Musikern aus dem Nahen Osten und Nordamerika, dem u.a. Mazen Kerbaj und Sam Shalabi angehören. Elemente des Psychedelic-Rock treffen auf arabische Taarab-Musik, Improvisationsjazz auf traditionellen Shaabi. “Al Azraqayn” ist die Aufnahme eines äußerst kraftvollen und facettenreichen Konzerts, das im Zeit-Ton in fast voller Länge zu hören ist. Karkhana besteht aus Musikern aus dem Libanon, Ägypten, Kanada, den USA und der Türkei und ist nichts weniger als eine – wie es immer wieder genannt wurde – Freie Musik des Nahen Ostens. Die in den mittleren 2010er Jahren gegründete und oft als “super group” bezeichnete Band umfasst Mazen Kerbaj (Trompete), Umut Çaglar (Gitarre), Sam Shalabi (Oud, Gitarre), Maurice Louca (Synthesizer), Tony Elieh (Bass), Sharif Sehnaoui (Gitarre) und Michael Zerang (Drums, Darbouka). Aus den zahlreichen Querverbindungen sei herausgegriffen: Das von Kerbaj und Sehnaoui in Beirut gegründete Irtijal ist das älteste Festival freier Musik im arabischen Raum, Shalabi leitet das Orchester Land of Kush, Louca spielte mit seinem Trio The Dwarfs of East Agouza 2018 beim musikprotokoll und Zarang ist Teil des Peter Brötzmann Chicago Tentet. Auf ihrer vorletzten Platte “Carte Blanche” (2019) spielten Karkhana u.a. mit der ägyptischen Multi-Instrumentalistin Nadah El Shazly. Schmeichelnde Melodien und Freakout. Die sieben traten auf dem Jazz Fest Ljubljana, aber auch dem dänischen Riesenfestival Roskilde auf. Wie das Debüt-Album, eine Aufnahme aus dem Beiruter Theater- und Kunstraum Metro Al-Madina, ist “Al Azraqayn” der Mitschnitt eines Konzerts, aufgenommen 2019 beim Festival The Rest is Noise im Amsterdamer Jazz-Club Bimhuis. “Al Azraqayn” ist eine Art Querschnitt des Schaffens von Karkhana und besonders werden Stücke der letzten Jahre wie aus dem Vorgänger-Album “Bitter Pills” präsentiert. Herausgekommen ist “Al Azraqayn” Anfang Juli auf dem Label Karlrecords. Ein Konzert, das Einflüsse aus arabischer Musik und (freiem) Jazz spannungsreich miteinander in Beziehung setzt und mal trancehafte, mal hochenergetische Stimmungen schafft; mit Heinrich Deisl

14.08. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Heinz von Hermann über seine Autobiografie. Heinz von Hermann im Interview, Jon Cleary & The Absolute Monster Gentlemen bei den INNtönen 2016. Im Jazznacht-Studio zu Gast ist der weitgereiste Wiener Saxofonist Heinz von Hermann, der anlässlich seines 85. Geburtstags im Oktober 2021 sowie des Erscheinens seiner Autobiografie mit dem Titel “Ein bissl Bebop bevor ich geh'” aus dem Nähkästchen plaudert und einen lebhaften Einblick in über acht Dekaden voller Jazz gibt. Für Katharina Osztovics ein Anlass, um ein bisschen in der Schatztruhe der Jazzgeschichte zu stöbern: Highlights aus der Swing-Ära sind genauso dabei wie Bebop von Charlie Parker und Co. Auch frische Improvisationsklänge von heute dürfen nicht fehlen auf dieser bunten Reise durch die Jazzgeschichte. Frisch ist auch, was Jon Cleary & The Absolute Monster Gentlemen – in Gestalt von Cornell Williams (Bass) und A. J. Hall (Schlagzeug) – vor fünf Jahren bei den INNtönen in Oberösterreich ablieferten. Der in New Orleans beheimatete britische Sänger-Pianist Jon Cleary, bekannt u. a. durch seine Arbeit mit Taj Mahal und B. B. King, aber auch mit John Scofield, ließ am 13. Mai 2016 den Festival-Abend auf Paul Zauners Buchmannhof mit Blues- und Funk-infizierten Kompositionen u. a. von Sam Cooke und Allen Toussaint ausklingen; mit Katharina Osztovics

15.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Heinz von Hermann über seine Autobiografie (Fortsetzung)

15.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Miles Davis’ “Bitches Brew”, neu gedacht. First Gig Never Happened im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Der Bandname entspricht der Wahrheit: Auf dem Weg zu einem Konzert in Niederösterreich wurden Sopransaxofonistin und Bassklarinettistin Lisa Hofmaninger, Keyboarder Alexander Fitzthum und Schlagzeugerin Judith Schwarz in einen Autounfall verwickelt. So musste der erste Auftritt abgesagt werden, die Blessuren wurden auf der Unfallambulanz versorgt. Doch First Gig Never Happened, wie das Trio in der Folge getauft wurde, ließ sich davon nicht aufhalten: Nach dem Debütabum “Mingus Without Bass, Monk Without Hat”, auf dem die Kompositionen von Charles Mingus und Thelonious Monk neu interpretiert wurden, wendet sich die Band aktuell der Musik der “Bitches Brew”-Periode von Trompeter Miles Davis zu. First Gig Never Happened gelingt es dabei, sich die ebenso filigranen wie hitzig dampfenden, elektrischen Hexenbeschwörungssounds aus dem Jahr 1969 auf unerhört frische und lebendige Art anzueignen; mit Helmut Jasbar

15.08. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – John Scofields Meisterstück

John Scofield: “Meant to Be” (1991). Im Jahr 1991 veröffentlicht das John Scofield Quartett, dem neben dem Gitarristen und Bandleader der Saxofonist Joe Lovano, der Kontrabassist Marc Johnson sowie der Schlagzeuger Bill Stewart angehören, das Album “Meant to Be”. In der umfangreichen Diskografie von Scofield ist “Meant to Be” sicherlich eine der herausragenden Veröffentlichungen. Neben dem traumwandlerischen Zusammenspiel der vier Musiker ist es auch der Komponist John Scofield, der die Aufnahme prägt: Alle elf Stücke stammen aus seiner Feder, und selten hat der Gitarrist so abwechslungsreiches Material auf einem Tonträger versammelt. Die Palette reicht von nostalgisch swingenden Titeln wie “Eisenhower” über die New-Orleans-Rhythmen in “Some Nerve” bis hin zu – Nomen est omen – “Mr. Coleman to You”, einer akustischen Verbeugung vor Free-Jazz-Pionier Ornette Coleman. Musik, deren Qualität auch 30 Jahre später begeistert; mit Klaus Wienerroither

16.08. Ö1 19:30 On stage – Metal-Jazz und koreanische Pansori-Inspirationen

Chiri sowie Daniel Rosenboom & Burning Ghosts beim Jazzfestival Saalfelden 2016. Ab dem 16. August wird am Steinernen Meer im Salzburger Pinzgau wieder Jazz zelebriert. Eine knappe Woche lang, bis 22. August, findet das 41. Internationale Jazzfestival Saalfelden statt. Ö1 schneidet wie immer alle Konzerte auf der Hauptbühne im Congress Saalfelden mit. Heute blickt Christian Bakonyi zurück auf das Jahr 2016 und präsentiert Ausschnitte zweier Höhepunkte des damaligen Festival-Jahrgangs. Zunächst steht ein Zusammentreffen der besonderen Art auf dem Programm, nämlich jenes des koreanischen Sängers Bae Il Dong mit dem australischen Trompeter Scott Tinkler und dem ebenfalls aus “Down Under” stammenden Schlagzeuger Simon Barker. Unter dem Bandnamen Chiri verbanden die drei Herren die Tradition des koreanischen “Ein-Mann-Theaters” Pansori mit Jazz-Improvisation. Danach folgt das Konzert des kalifornischen Trompeters Daniel Rosenboom, der mit seiner Gruppe Burning Ghosts formal vielfältigen Jazz-Metal-Crossover präsentierte, dessen Wucht indessen immer wieder durch ruhige Passagen unterbrochen wurde; mit Christian Bakonyi

19.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber

20.08. Ö1 14:05 In Concert – George Russell und Jan Garbarek, Terje Rypdal und Co. live! George Russells “Electronic Sonata” 1970 in Stockholm. Der US-amerikanische Komponist, Pianist und Musiktheoretiker George Russell hielt sich in den 1960er Jahren oft in Skandinavien auf. Im September 1970 wurde in Stockholm Russells monumentales einstündiges Werk “Electronic Sonata for Souls Loved by Nature” aufgeführt, das zeitgenössische Musik mit Jazzklängen verbindet. Der ausführenden Radio Jazz Group, zusammen gestellt vom schwedischen Rundfunk, gehörten neben Russells Landsmann, dem Trompeter Stanton Davis, auch einige damals unbekannte norwegische Musiker an: Die späteren Karrieren von Saxofonist Jan Garbarek, Gitarrist Terje Rypdal, Bassist Arild Andersen und Schlagzeuger Jon Christensen standen damals noch in den Sternen. Im selben Jahr nahmen die genannten Musiker zudem als Mitglieder des George Russell Sextetts Musik auf, ebenfalls für den schwedischen Rundfunk. 51 Jahre später klingen diese hochinteressanten historischen Zeitdokumente frisch und ideenreich wie damals; mit Klaus Wienerroither

21.08. Ö1 21:30 Die Österreich 1 Jazznacht – 41. Internationales Jazzfestival Saalfelden 2021 live auf Ö1. The True Harry Nulz und Marc Ribots Ceramic Dog live aus Saalfelden. Nachdem 2020 das Jazzfestival Saalfelden Pandemie-bedingt nur als abgeschlankter “Weekender” stattfinden konnte, wird 2021 die 41. Ausgabe des mitteleuropäischen Festival-Klassikers mit vollem Programm über diverse Bühnen gehen. Ö1 nimmt – wie seit vielen Jahren – sämtliche Konzerte auf der Hauptbühne im Congress Saalfelden auf und überträgt am Samstag-Abend, moderiert von Andreas Felber, die Performances des österreichisch-schweizerischen Sextetts The True Harry Nulz sowie von Marc Ribots Trio Ceramic Dog live. Ab 1 Uhr setzt Xavier Plus im Wiener Funkhaus fort und präsentiert in bewährter Manier bis in den Sonntag-Morgen ausgewählte Jazzkulinarien; mit Andreas Felber und Xavier Plus

22.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – 41. Internationales Jazzfestival Saalfelden 2021 live auf Ö1 (Fortsetzung). The True Harry Nulz und Marc Ribots Ceramic Dog live aus Saalfelden.

22.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Vom Straight-Ahead-Jazz bis zum Surf-Rock. Das Sketchbook Quartet im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Das Sketchbook Quartet des Saxofonisten und Komponisten Leonhard Skorupa zeichnet sich durch einen frischen, kraftvollen und unverwechselbaren Bandsound aus. Den Bass-Part übernimmt der Bassklarinettist Daniel Moser, Gitarre spielt Andi Tausch, Schlagzeuger ist Konstantin Kräutler. Obwohl in der Jazztradition verwurzelt, scheut sich das Viergespann nicht, Einflüsse verschiedenster Stilistiken bis hin zum Surf-Rock in die Kompositionen einfließen zu lassen. Nach zwei veröffentlichten Tonträgern arbeitet das Sketchbook Quartet zurzeit an einem dritten Album und wird vorab einige der neuen Stücke in der Radiosession vorstellen; mit Klaus Wienerroither

22.08. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Das Debüt von Sängerin Sheila Jordan. Sheila Jordan: “A Portrait of Sheila” (1962). Das renommierte Label Blue Note Records verfolgt in seinen ersten Jahren lediglich eine strikte Richtlinie: kein Vokal-Jazz. Als der Produzent Alfred Lion an einem Abend im Page Three Club im Greenwich Village, New York, erstmals die Sängerin Sheila Jordan hört, ist jedoch klar, dass diese Regel fallen wird. Und so nimmt die noch nicht 34-Jährige im Herbst 1962 mit exzellenten Begleitern – Gitarrist Barry Galbraith, Bassist Steve Swallow und Schlagzeuger Denzil Best – ihr Debütalbum “A Portrait of Sheila” in den Rudy Van Gelder Studios in New Jersey auf. Sheila Jordans besondere Affinität gilt der Duokonstellation Kontrabass/Stimme, in der sie das gesamte Album einspielen möchte – das jedoch wird vom Label abgelehnt. Das eine Duo-Stück, das es auf die Platte schafft, ist aber ein Höhepunkt dieses ohnehin bemerkenswerten Erstlings. Es sollte zugleich Jordans letzte Studioeinspielung für die nächsten 13 Jahre sein; mit Xavier Plus

23.08. Ö1 19:30 On stage – Musik aus einer imaginären Vergangenheit: Bill Frisell

Bill Frisell Trio bei den INNtönen 2021. Im März 2021 hat Bill Frisell in aller Stille, wie es so seine Art ist, seinen 70. Geburtstag gefeiert. Am 30. Juli schmückte die US-amerikanische Gitarristen-Ikone das Programm der diesjährigen INNtöne im oberösterreichischen Sauwald, die Pandemie-bedingt zum zweiten Mal als sommerliches Open-air-Festival stattfanden. Frisell zelebrierte mit seinen bewährten Wegbegleitern Thomas Morgan (Kontrabass) und Rudy Royston (Schlagzeug) in bekannt unverwechselbarer Manier entschleunigte Grübeleien im Blues- und Country-angefixten Americana-Sound: Musik, die wie eine nostalgische Erinnerung an einst Vertrautes, unwiederbringlich Vergangenes tönt. Marlene Schnedl präsentiert den Auftritt eines der einflussreichsten Jazzgitarristen der Gegenwart auf dem Gelände von Paul Zauners Buchmannhof in Diersbach; mit Marlene Schnedl

26.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber

26.08. Ö1 23:03 Zeit-Ton – Programm: kein Programm (I) Experimentelles bei den Limmitationes 2021 (Teil 1). Das Festival im südburgenländischen Heiligenkreuz im Lafnitztal hat sich in diesem Jahr noch mehr Freiräume als sonst gegeben. Vor allem die Interaktion der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler ist durch multimediale Präsentations- und Dokumentationsformen wesentlich stärker als bisher zum innovativen Impuls der musikalischen Performances geworden. Somit waren die “Ergebnisse” noch weniger “vorhersehbar” als dies bereits bisher im Rahmen des integrativen Limmitationes-Konzeptes der Fall war. Das Line-up hat sich daher aus Solobesetzungen, Duos und größeren Ensembles aus der Dynamik der freien Improvisation heraus ergeben. Mit Alexander von Schlippenbach (Piano), Paul Rogers (Kontrabass), Aki Takase (Klavier), Vincent von Schlippenbach (Electronics), Emil Gross (Drums + Electronics) u.a.; mit Gerhard Krammer

27.08. Ö1 14:05 In Concert – Zum 80. Geburtstag der “Diva aux pieds nus”. Cesária Évora live in Nijmegen (1998) und Langon (2002). Schon mit 17 Jahren sang sie in den Bars ihrer Heimatstadt Mindelo auf der kapverdischen Insel São Vicente, geliebt und verehrt von ihren Landsleuten, die sie wie eine menschliche Jukebox per Lied bezahlten: 25 Escudos, ein Glas Schnaps oder etwas zum Essen. Doch erst Mitte der 1980er Jahre wurde der französisch-kapverdische Produzent José da Silva auf Cesária Évora aufmerksam und sorgte für ihren allmählichen Aufstieg zum Superstar der rasant wachsenden Weltmusikszene. Ab 1992 wurde jedes ihrer Alben für den Weltmusik-Grammy nominiert, den Évora 2004 für das Album “Voz d’Amor” dann auch wirklich erhielt. Ihren enormen Erfolg nahm die einfache Frau stets mit einer Mischung aus Achselzucken, bescheidener Dankbarkeit und misstrauischer Zurückhaltung zur Kenntnis: sie überlasse es den anderen, sie zu mögen; wenn die sie singen hören möchten, dann sei sie zufrieden, meinte sie 2011, wenige Monate vor ihrem Tod. Am 27. August 2021 hätte Cesária Évora ihren 80. Geburtstag gefeiert. Ö1 ehrt die “barfüßige Diva” mit Ausschnitten aus Konzerten vom 6. November 1998 im niederländischen Nijmegen und vom 31. Juli 2002 beim Festival “Nuits Atypiques de Langon” in der französischen Gironde; mit Michael Neuhauser

27.08. Ö1 23:03 Zeit-Ton – Programm: kein Programm (II) Experimentelles bei den Limmitationes 2021 (Teil 2)

28.08. Ö1 23:03 Die Österreich 1 Jazznacht – Pianist Roland Batik ist 70! Roland Batik im Studio, Ursula Reicher & Recursion bei der Jazzwerkstatt Graz 2016. Studiogast in der Jazznacht ist der 1951 in Wien geborene Pianist und Komponist Roland Batik, der am 19. August 2021 seinen 70. Geburtstag feiert. Batik, der ursprünglich Keyboarder einer Pop/Rock-Band werden wollte, bekam den entscheidenden Impuls für seinen musikalischen Weg, als er ein Konzert von Friedrich Gulda besuchte, der später sein Lehrer und Mentor wurde. Wie Gulda hat auch Roland Batik in der Folge Akzente nicht nur als Interpret klassischer Musik, sondern auch als Jazz-Pianist und -Komponist gesetzt, ergo als Brückenbauer zwischen den musikalischen Sphären. Im Gespräch mit Christian Bakonyi erzählt er von seiner Zeit mit Gulda, stellt ausgewählte Gustostückerl aus seinem Ouvre vor und spricht über zukünftige Projekte, die einmal mehr sowohl in der klassischen Musik als auch im Jazz beheimatet sein werden. Der Konzertmitschnitt dieser Ö1-Jazznacht, aufgenommen am 15. April 2016, stammt aus dem Orpheum in Graz, vom zehnten Festival der hiesigen Jazzwerkstatt. Unter dem Projektnamen “Recursion” verband an diesem Abend Sängerin Ursula Reicher, die auch Gitarren- und elektronische Klänge beisteuerte, Pop und Jazz. Dabei wurde sie tatkräftig von Keyboarderin Viola Hammer, Posaunist Johannes Oppel, Bassist Florian Muralter und Schlagzeuger Roland Hanslmeier unterstützt; mit Christian Bakonyi

29.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – Pianist Roland Batik ist 70! (Fortsetzung)

29.08. Ö1 17:10 Spielräume – Cornell Dupree: Rhythm & Blues und Jazz auf sechs Saiten. “Musician’s musician” Cornell Dupree. Der aus Fort Worth, Texas, stammende Gitarrist Cornell Dupree (1942-2011) hat angeblich an 2.500 Aufnahmesessions teilgenommen. Viel Soul und Rhythm & Blues wurde da gespielt, Dupree stand mit Größen wie Aretha Franklin oder Donny Hathaway nicht nur im Tonstudio, sondern auch auf Konzertbühnen. Sein Markenzeichen waren die gleichermaßen subtilen wie geschmackvollen Rhythmusgitarrenparts, welche Cornell Dupree spielen konnte. Der immer sehr nonchalant wirkende Gitarrist konnte aber auch solistisch bei Aufnahmen mit Jazzmusikern wie Stanley Turrentine oder Archie Shepp glänzen; mit Klaus Wienerroither

29.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Intuitives Verständnis im freien Spiel: Verena Zeiner und Vinicius Cajado. Verena Zeiner und Vinicius Cajado im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Die aus Zeillern in Niederösterreich stammende und in Wien lebende Pianistin Verena Zeiner ist erstmals in der Ö1 Radiosession zu Gast. Nicht alleine allerdings, denn die Musikerin, die in Wien, Brüssel, New York und Tel Aviv Jazzklavier und Real-Time-Composition studiert hat, bringt den Kontrabassisten Vinicius Cajado als Duopartner mit. Cajado, der in São Paulo, Brasilien, aufgewachsen ist, wurde in den letzten Jahren zum Reisenden in Sachen Improvisationsmusik. Nach seiner Rückkehr aus New York City haben er und Verena Zeiner beschlossen, den gemeinsamen musikalischen Weg, basierend auf intuitivem Verständnis auch im freien Spiel, weiter zu gehen und zu erforschen; mit Helmut Jasbar

29.08. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Der Gypsy-Swing von Musette-Akkordeonist Gus Viseur. Gus Viseur: Brüsseler Aufnahmen 1942/43. Die Knopfharmonika begleitete den gebürtigen Belgier Gustave Joseph Viseur (1915-74) schon seit Kindheitstagen. Mit seinem Vater spielte er als 15-Jähriger in einer Amateurband, schlug sich nach dessen Tod als Straßenmusikant in Paris durch und erlangte seine Meisterschaft als Musette-Akkordeonist an der Seite von Médard Ferrero. Doch ab 1933 begann Gus Viseur, sich immer mehr für den Jazz zu interessieren, und die luftige Leichtigkeit seines Musette-Spiels mit Gypsy-Swing zu kombinieren. Das machte ihn zu einem der Pioniere des Jazz-Akkordeons und führte auch zu Engagements im Hot Club de France. Seine wichtigste Hinterlassenschaft im Jazz sind aber wohl die Aufnahmen, die Gus Viseur 1942 und 1943 mit zwei verschiedenen Ensembles in Sextett-Besetzung in Brüssel machte, das erste unter der Leitung von Trompeter Gus Deloof mit Joseph Reinhardt und Roger Chaput an der Gitarre; mit Michael Neuhauser

SRF 2 Kultur (Schweizer Radio und Fernsehen)

06.08. SRF2 22:00 Late Night Concert – Weltklasse auf SRF 2 Kultur: Julia Hülsmann Oktett am Jazz Festival Basel 2021; mit Jodok Hess

07.08. SRF2 17:00 Lady Gaga; mit Marena Whitcher (W)

10.08. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell – Weltklasse auf SRF 2 Kultur: Brad Mehldau am Festival da Jazz St.Moritz 2021; mit Jodok Hess

14.08. SRF2 17:00 Mary Lou Williams; mit Anicia Kohler (W)

21.08. SRF2 17:00 Kamasi Washington; mit Tapiwa Svosve (W)

24.08. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek

24.08. SRF2 21:00 Jazz Collection – Howard Johnson

27.08. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek

28.08. SRF2 17:00 Jazz Collection – Howard Johnson (Z)

31.08. SRF2 22:00 Late Night Concert Jazz Festival Willisau Preview; mit Annina Salis

SWR 2 Programm Radiofestival Jazz s. oben unter HR2. Fast alle Jazz-Sendungen von SWR2 können Sie als Audio on Demand 7 Tage online nachhören. Das geht auch mit der kostenlosen SWR2-App. Auf SWR2.de/jazz finden Sie außerdem Musik- listen und weitere Informationen zu unserem Programm. Und Mo – Sa 17:50 – 18:00 UHR: Jazz vor sechs – täglich Jazz. Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv. ARD Radio-Festival ab 28.06. siehe oben unter Programm HR2

01.08. SWR2 19:34 SWR2 Jazz – Stardust Crystals: die schweizerische Komponistin und Sängerin Yumi Ito. Die Schweizerin Yumi Ito zählt zu den europäischen Gesangs-Entdeckungen der letzten Jahre. Mit einem ganz eigenem Timbre singt sie selbst komponierte Lieder, die die Einfachheit des Pop mit der Komplexität des Jazz vereinen. Es sind verwunschene, geheimnisvolle Songperlen, die die Tochter eines japanischen Konzertpianisten und einer polnischen Mezzosopranistin mit einem ungewöhnlich instrumentierten, elfköpfigen Ensemble vorträgt. Ihr Album „Stardust Crystals“ wurde von den Kritikern des Magazins „Jazz thing“ unter die Top Ten des Jahres 2020 gewählt; mit Ssirus W. Pakzad

29.08. SWR2 19:22 SWR2 JazzGeschichte eines Jazz-Standards (33) – Now’s The Time. Im November 1945 machte Charlie Parker, die Galionsfigur des Bebop, endlich seine erste Plattensession unter eigenem Namen. Mit auf dem Programm stand „Now’s The Time“, ein (für Parkers Verhältnisse) minimalistisch gebautes Bluesstück. Parker, der immer knapp bei Kasse war, verkaufte dem Plattenlabel an Ort und Stelle das Copyright an der Komposition. Die Plattenfirma machte daraufhin aus Parkers Stück eine erfolgreiche Rhythm-and-Blues-Nummer (unter diversen Titeln). Aber auch unter Jazzmusikern wurde „Now’s The Time“ zum Klassiker und sogar mehrfach betextet; mit Hans-Jürgen Schaal

Fernsehen/TV

BR Fernsehen

04.08. BR Fernsehen 23:35 Haindling “und überhaupts …” Deutschland 2014. Skurril, unterhaltsam, nachdenklich: Mit seinem unverkennbaren melodischen Stil sind Hans-Jürgen Buchner und seine Band “Haindling” Kult in Bayern und über die Grenzen des Freistaats hinaus. Vor mehr als 30 Jahren begann alles, als Buchner den Deutschen Schallplattenpreis erhielt – damals für seine allererste Langspielplatte “Haindling 1”. Der zu seinem 70. Geburtstag im Dezember 2014 entstandene Film “Haindling ‘und überhaupts …” ist der erste Dokumentarfilm über den niederbayerischen Musiker. Hans-Jürgen Buchner gewährte dem Filmteam hierfür exklusive Einblicke in seine Arbeitsweise und sein Leben.

HR Fernsehen

05.08. hr-fernsehen 23:30 hr-Bigband im Konzert: feat. Somi Die hr-Bigband trifft eine Afrikanerin aus New York. Man hat sie schon mit Nina Simone, Dianne Reeves oder Miriam Makeba verglichen. Somi und die hr-Bigband wurden für dieses Programm sogar für einen der begehrten Grammys 2021 nominiert.

07.08. SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP 23:50 Sven Ratzke “Songs in a Cabaret“. Bienvenue in Ratzkes Cabaret! Der Entertainer und Chansonnier Sven Ratzke unternimmt mit seiner Band und Gästen aus Jazz und Literatur eine lyrisch-musikalische Reise, die ihn von New York über Berlin bis Amsterdam führt. Mit seiner einzigartigen Stimme interpretiert er Chansons großer Diven wie Hildegard Knef und Grace Jones. Eigens für ihn komponierte Lieder oder Songs seines Idols David Bowie zeigen Sven Ratzke von einer ruhigen und jazzigen Seite. In seinen Conferencen erzählt er, was die Songs für ihn bedeuten.

MDR Fernsehen

03.08. MDR Fernsehen 22:10 Die Stimme Amerikas – US-Musik in der DDR US-Musik in der DDR. Der Film zeigt, wie amerikanische Musik nach 1945 zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerät. Heftige Debatten entzünden sich am Jazz, er wird lange Jahre als “Sirenengesang des Klassenfeinds” verteufelt. Die Stimme des fortschrittlichen, anderen Amerika entdeckt die Propaganda hingegen in schwarzen Volksliedtraditionen.

SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP

08.08. SR Fernsehen 08:15 Heimspiel No.6 SWR Big Band & Ack Van Rooyen Aufzeichnung vom 25.11.18 aus der Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart. Für das sogenannte Heimspiel No. 6 traf die SWR Big Band einen langjährigen Weggefährten: Ack van Royen. Sein eleganter Ton sowie sein ausgewöhnlicher Sinn für Melodie sind das Markenzeichen des über 90-Jährigen. Das im November 2018 aufgezeichnete Konzert in der Stuttgarter Phoenixhalle im Römerkastell war für den sympathischen Holländer wie ein Nachhausekommen. Denn er war Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre unter Erwin Lehn Mitglied des Südfunk-Tanzorchesters, dem Vorgänger der SWR Big Band. Die SWR Big Band lädt regelmäßig zu Wohnzimmer-Konzerten nach Stuttgart ein. Für das sogenannte Heimspiel No. 6 traf die Big Band einen langjährigen Weggefährten: Ack van Royen. Sein eleganter Ton sowie sein ausgewöhnlicher Sinn für Melodie sind das Markenzeichen des über 90-Jährigen. Das im November 2018 aufgezeichnete Konzert in der Stuttgarter Phoenixhalle im Römerkastell war für den sympathischen Holländer wie ein Nachhausekommen. Denn er war Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre unter Erwin Lehn Mitglied des Südfunk-Tanzorchesters, dem Vorgänger der SWR Big Band. Das gemeinsame Repertoire unter der Leitung von Klaus Graf besteht aus Jazzstandards und auch Eigenkompositionen von Ack van Rooyen, teilweise arrangiert von seinem verstorbenen Bruder Jerry. Spannend dabei auch die Begegnung van Rooyens mit dem damals erst 17 Jahre alten Jakob Manz aus Reutlingen. Der schwäbische Altsaxophonist gilt als eines der Toptalente der deutschen Jazzszene. Es entwickelt sich ein launiger Jazz-Abend mit großen Unterhaltungselementen und mit weiteren Gästen wie dem Trompeter Joo Kraus. Ack van Rooyen prägte in seiner Karriere maßgeblich den Bert-Kaempfert-Sound, war Mitglied im United Jazz & Rock Ensemble wie auch in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination and Brass. Er zählt mit seinem außergewöhnlichen Ton und Stil seit Jahrzehnten zu den besten Flügelhornspielern im Jazz. 09:15 Joo Kraus und die SWR Bigband Konzert vom Aalener Jazzfest 2014. Der Ausnahmetrompeter und Kompositeur Joo Kraus und die die SWR Big Band, eine der besten Big Bands der Welt, musizierten gemeinsam beim Aalener Jazzfest 2014. In der kleinen Stadt Aalen im Osten Baden-Württembergs finden pro Jahr etwa 30 hochkarätige Jazzkonzerte. Mit Musikerinnen und Musikern, die sonst oft nur in Metropolen und auf großen Festivals spielen.

Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.