01.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
01.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
01.08. Ö1 19:30 On stage – Minnozzi/Ricci, Bruno Heinen Trio, Franz Hackls Outreach Orchestra. Aus der Corona-Not geboren, findet manches Konzept auch weiterhin Anwendung: Aufgrund behördlicher Auflagen durfte beim Outreach-Festival in Schwaz 2020 nur eine Formation pro Abend auf der Bühne stehen. Also vereinte der erfindungsreiche Trompeter und Kurator Franz Hackl drei Bands zu einem Meta-Orchester, dessen Teil-Ensembles abwechselnd in rund 15-minütigen Sets in Erscheinung traten und ihre unterschiedlichen musikalischen Ästhetiken so auf überraschende Weise interagieren ließen. Ein Jahr später, am 6. August 2021, fand dieses Konzept eine – freiwillige – Neuauflage im Schwazer SZentrum: Auf der Bühne standen nun die in Brasilien lebende italienische Sängerin Mafalda Minnozzi und ihr langjähriger Duopartner, der New Yorker Gitarrist Paul Ricci, das formidable Trio des jungen britischen Pianisten Bruno Heinen und das von Franz Hackl geleitete Outreach Orchestra, in das sich wie immer zahlreiche Festival-Musiker:innen eingemeindet fanden, darunter das Duo Minnozzi/Ricci. – Christian Bakonyi präsentiert die Höhepunkte dieses langen, kontrastreichen Konzertabends in Schwaz; mit Christian Bakonyi
01.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz – Saxofonist und Harfenist Anton Mangold. Der mehrfach prämierte Anton Mangold, der unter anderem als Solist beim „Jungen Münchner Jazzpreis 2020“ ausgezeichnet wurde, ist eine Mehrfach-Begabung. Gleichmaßen virtuos spielt er Harfe (sein Erst-Instrument) und Saxofon (Alt und Sopran). Zudem zeigt er sich als talentierter Komponist, der etwa für sein eigenes Quartett schreibt. Der gebürtige Schweinfurter, der in Würzburg und Köln studierte, fiel schon im Tentett von Rebecca Trescher, im Quintett von Volker Heuken oder als Gast des „Lou-Duos“ auf. HINWEIS: Diese Sendung ist wegen Überlänge der vorherigen Konzertübertragung nicht im linearen Programm zu hören, aber in der ARD Audiothek verfügbar; mit Ssirus Pakzad
02.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
02.08. DLF 21:05 Jazz Live – Tigran Hamasyan Trio (2/2): Tigran Hamasyan – Piano; Matt Brewer – Kontrabass; Justin Brown – Schlagzeug; Jazzfest Bonn, Post Tower, 9. Mai 2022; mit Thomas Loewner
02.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann
02.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
02.08. SRF 20:00 Late Night Concert – Kenny Garrett am Jazz Festival Basel 2022; mit Roman Hosek
03.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
03.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival. Jazz – Bye Brexit! Britische Musiker*innen in Berlin. Manche Musiker*innen aus Großbritannien leben schon länger in Berlin, andere sind erst kürzlich in die deutsche Hauptstadt gezogen. Alle mussten sich mit den Folgen des Brexit für ihre Lebenssituation und Karriere auseinandersetzen. Zwischen Einbürgerung, Aufenthaltserlaubnis und Re-Integration als Europäer*innen durch einen neuen irischen Pass sind britische Musiker*innen froh, in den Musikszenen Berlins aktiv und nicht so abgeschieden zu sein, wie auf „der Insel“. Franziska Buhre hat mit einigen von ihnen gesprochen und stellt sie und ihre Musik vor. HINWEIS: Diese Sendung ist wegen Überlänge der vorherigen Konzertübertragung nicht im linearen Programm zu hören, aber in der ARD Audiothek verfügbar; mit Franziska Buhre
04.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
04.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Neues von der Improvisierten Musik; mit Michael Engelbrecht
04.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
04.08. hr-fernsehen 23:15 hr-Bigband im Konzert: feat. Dhafer Youssef Die hr-Bigband zu Gast im Orient. Der tunesische Oud-Spieler und Sänger Dhafer Youssef schafft mit seinen Projekten eine einzigartige Melange aus arabischen Klängen, akustischem Jazz und modernen Beats. Youssef hat keine festen Ensembles, in denen er regelmäßig spielt. Für jede Aufnahme tut er sich gerne mit neuen Musikern zusammen. Das passt perfekt zum Konzept der hr-Bigband!
04.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Americandalusia – der Flamenco-Jazz-Pionier Chano Domínguez. „Es ist, als hielte ich zwei Kartenspiele in meinen Händen“ – beschreibt der andalusische Kosmopolit seine Mixturen, die er mittlerweile in New York kreiert, wo auch seine 2012 für einen Grammy nominierte Miles Davis-Hommage „Flamenco Sketches“ entstand. Für sein neues Album „Chabem“ hat Chano Domínguez die Blätter des Jazz und Flamenco neu gemischt und zusammen mit dem Mandolinisten Hamilton de Holanda mit einigen Karten der brasilianischen Musik versehen. Gemäß der alten Domínguez-Maxime: „Musik ist wie die gute Küche. Man nimmt von diesem und jenem bis man die richtige Mischung zusammen hat.“; mit Thomas Haak
04.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
04.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
05.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Carsten Beyer
05.08. Ö1 14:05 In Concert – Das Antonio Farao Trio beim Klavier-Festival Ruhr 2021 Der 1965 in Rom geborene Pianist Antonio Farao hatte und hat sehr prominente US-amerikanische Bewunderer: Sowohl der viel zu früh verstorbene Tastenkollege Kenny Kirkland als auch Herbie Hancock haben sich enthusiastisch über das Spiel von Farao geäußert. Und beide haben dort auch ihre Spuren hinterlassen. Neben Faraos makelloser Technik ist besonders sein Swing-Gefühl hervorzuheben, das durch und durch amerikanisch ist. Am 6. September 2021 gastierte Antonio Farao im klassischen Klaviertrioformat zusammen mit dem afroamerikanischen Kontrabassisten Ameen Saleem und dem deutschen Schlagzeuger Guido May im deutschen Oberhausen beim Klavier-Festival Ruhr. Neben Eigenkompositionen gab es auch zwei Jazzstandards zu hören: „Seven Steps to Heaven“ und John Coltranes „Giant Steps“ – beide Versionen in halsbrecherischen Tempi; mit Klaus Wienerroither
05.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
05.08. SRF2 21:00 Jazz Collection – Joe Zawinul; mit David Helbock? (Z)
05.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival. Jazz – Aktuelle Aufnahmen und Alben. „File Under Jazz“ – mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche präsentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielfältigen Welt des Jazz. HINWEIS: Diese Sendung ist wegen Überlänge der vorherigen Konzertübertragung nicht im linearen Programm zu hören, aber in der ARD Audiothek verfügbar; mit Heidi Eichenberg
06.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad
06.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Deutscher Jazzpreis 2022 – Preisverleihung mit Konzertabend, unter anderem mit: Das Kondensat: Gebhard Ullmann, ts, elt; Oliver Potratz, elb, elt | Eric Schaefer, dr, perc, synth; Reza Askari, b; Moritz Baumgärtner, dr; Sylvie Courvoisier – Solo; Sylvie Courvoisier, p; Metropol Theater, Bremen, April 2022; mit Daniella Baumeister
06.08. Ö1 23:35 Die Ö1 Jazznacht – Berndt Luef im Gespräch, Robert Sölkner bei Outreach 2021. Er ist ein Meister der lyrischen Zwischentöne und der einfühlsamen Jazzballaden: Der steirische Vibrafonist Berndt Luef prägt schon seit Jahrzehnten die Grazer Jazzszene, u. a. mit dem Musikerkollektiv Jazztett Forum Graz und seinem seit nunmehr 40 Jahren bestehenden Trio, das erst unlängst ein neues Album mit dem Titel „BeViTho“ präsentierte. Aus Anlass seines 70. Geburtstages am 9. August 2022 wird Berndt Luef über seine künstlerischen und organisatorischen Aktivitäten sprechen (beispielsweise das von ihm verantwortete Festival „Herbstzeitlose“), über die Verknüpfung von musikalischen und politischen Themen in seinen Eigenkompositionen wie auch über die gegenwärtigen Herausforderungen für freischaffende Künstler:innen. Die Ö1 Konzertaufnahme dieser Jazznacht kommt vom Outreach-Festival in Schwaz in Tirol: Der Innsbrucker Pianist Robert Sölkner trat dort am 4. August 2021 mit seinem Quartett auf, bestehend aus Martin Ohrwalder (Trompete), Dragan Trajkovski (Kontrabass) und Tobias Steinberger (Perkussion). Damit und einem hervorragenden Streicherensemble ließ Sölkner einige seiner von Reisen inspirierten Eigenkompositionen erklingen. Außerdem gibt es wie immer ein Jazznacht-Magazin mit aktuellen Terminen und eine Würdigung des Schlagzeugers Jack DeJohnette zu dessen 80. Geburtstag am 9. August; mit Gerhard Graml
06.08. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
07.08. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Roberto Fonseca – Cuba 2.0: hr-Bigband cond. by Rainer Tempel; Alte Oper, Großer Saal, Frankfurt, April 2022, Teil 2; mit Jürgen Schwab
07.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
07.08. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Historische Aufnahmen aus China. Im China der 1930er werden erstmals ganz unterschiedliche Dialekte standardisiert. Grammophone, Radios und Lichtspielkinos tragen diese vereinheitlichte Aussprache massenhaft hinaus ins Land – wie auch sieben Sängerinnen in Shanghai. Sie geben der jungen chinesischen Republik ein Gesicht – bzw. sieben Gesichter – und einen kosmopolitschen Klang. Einige geraten in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, andere in die Wirren der kommunistischen Kulturrevolution, in der ihre Lieder als vulgär und burgeois gelten. Stefan Niederwieser stellt Ihnen in einem „Spielräume Spezial“ Zhou Xuán, Yáo Lì, Bái Guang, Bái Hóng, Wú Ying Yin, Gong Qiuxiá und Li Xiang Lán vor; mit Stefan Niederwieser
07.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Ö1 Kunstsonntag: Radiosession Max Nagl Quintett spielt „Pdorvk“. Max Nagls Wortschöpfung „Pdorvk“ ist weniger lautmalerisch als der cartoonesken Onomatopoesie verpflichtet – und der Name eines facettenreichen Programms des aus Oberösterreich stammenden und in Wien lebenden Altsaxofonisten, das 2020 auf CD vorgelegt wurde. Das dafür zusammengerufene Quintett ging aus dem Max-Nagl-Konzert beim Jazzwerkstatt-Wien-Festival 2017 hervor: Drei Bläser – Nagl, Trompeter Martin Eberle und Posaunist Phil Yaeger – agieren auf Basis des von Pianist Georg Vogel und Kontrabassist Gregor Aufmesser geschaffenen rhythmisch-harmonischen Fundaments. Stilistisch entgrenzte Ausgelassenheit mit einigen traditionalistischen Anklängen wechselt sich hier mit komplexen Harmonien ab. Anthony Braxtons Quartett-Arbeiten der 1970er-Jahre – seine Komposition „23B“ steht auf dem Programm – sind in „Pdorvk“ eine der Inspirationsquellen des in Gmunden geborenen und in Ohlsdorf aufgewachsenen Max Nagl. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Helmut Jasbar
07.08. Ö1 20:36 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Jack DeJohnette: „Parallel Realities“ (1990). Im Jahr 1990 bildet Schlagzeuger Jack DeJohnette mit Gitarrist Pat Metheny sowie Pianist und Keyboarder Herbie Hancock eine echte Jazz-„Supergroup“. „Parallel Realities“ heißt das in diesem Jahr aufgenommene Album des Trios, welches elegant zwischen Jazz und Pop- bzw. Rockeinflüssen changiert. DeJohnette, der auch ein veritabler Pianist ist, spielt hier neben Schlagzeug auch Keyboardbass. Die Hälfte der Kompositionen stammt von ihm, die anderen großteils von Pat Metheny, darunter das titelgebende Stück „Parallel Realities“. Herbie Hancock glänzt auf diesem Tonträger vor allem mit seinen pianistischen Beiträgen. Aus Anlass des 80. Geburtstag von Jack DeJohnette am 9. August 2022 sei dieses bemerkenswerte Album aus dem Regal geholt; mit Klaus Wienerroither
07.08. SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP 08:50 Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald Deutschland 2017. Ella Fitzgeralds Stimme ist ein Phänomen und bis heute unerreicht. Sie hatte ein absolutes Gehör und eine perfekte Intonation. Ihre Stimme umfasste drei Oktaven, sie hatte eine scheinbare Mühelosigkeit in der Phrasierung und es gibt nahezu keinen Musikstil, in dem sie nicht brillieren konnte. Ihre heute legendären „Great American Songbook“-Einspielungen von US-amerikanischen Komponisten haben für Generationen von Sängern entscheidende Maßstäbe gesetzt. Am 25. April 2017 hätte Ella Fitzgerald ihren 100. Geburtstag gefeiert. Die Karriere dieses Stimmwunders begann sehr früh, mit 17 Jahren, und schon kurze Zeit danach wurde sie zu einer der gefragtesten Swing-Sängerinnen, dann zur Be-Bop-Meisterin und Scat-Königin und Jahrzehnte später zu einer Musiklegende. „First Lady of Song“ oder “First Lady of Jazz” wurde Ella Fitzgerald genannt. Neben zahlreichem Archiv- und Fotomaterial, das Ella auf den Bühnen dieser Welt in verschiedenen Schaffensphasen zeigt, kommen Musiker und Sänger zu Wort, die sich mit Ella Fitzgeralds Stimme besonders beschäftigt haben. Aber auch Musik- und Jazzforscher, Psychologen und Neurologen sollen auf einer ganz anderen Ebene Einblicke in das Wunder ihrer Stimme geben und neue Perspektiven eröffnen. Daneben werden Schriftsteller, Journalisten, Freunde und Fans zitiert, die ihre Erfahrungen mit Ella Fitzgeralds Stimme zu Papier gebracht haben. Auf diese Weise beschäftigt sich die Dokumentation auf einer sehr sinnlichen Ebene mit der Kunst von Ella Fitzgerald, mit dem, wofür sie bis heute verehrt und bewundert wird und was sie zu einer Legende hat werden lassen: ihrer einmaligen Stimme. Film von Katja Duregger
08.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
08.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
08.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert: Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur; Aufzeichnung vom 21.02.2022: Uschi Brüning, Gesang; Christian von der Goltz, Piano; mit Matthias Wegner
08.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Zum 80. Geburtstag – Gitarrist und Sänger Caetano Veloso. Seine Stimme ist eine der elegantesten, die es in der populären Musik gibt. Wenn der 1942 geborene Brasilianer singt, scheinen seine Melodien ganz sanft zu schweben. Ein Lied wie „Cucurrucucú paloma“ erhält in seiner Interpretation eine faszinierende Aura. Mit diesem Lied hielt der Filmemacher Pedro Almodóvar den Sänger einst in dem Spielfilm „Sprich mit ihr“ fest. Veloso kam als fünftes von sieben Kindern in dem Ort Santo Amaro in Bahia zur Welt. In dieser Sendung ist er in Aufnahmen aus verschiedenen Jahrhunderten zu hören, unter anderem im Duo mit einer anderen großen Stimme der populären Musik Brasiliens, Gilberto Gil, der ehemalige Kulturminister des Landes, der in diesem Jahr ebenfalls 80 wurde; mit Beatrix Gillmann
08.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
08.08. Ö1 19:30 On stage – Attwenger im April 2022 im Wiener RadioKulturhaus Seit 31 Jahren ist Attwenger ein erratischer Solitär in der österreichischen Musiklandschaft. Markus Binder (Schlagzeug, Gesang) und Hans-Peter Falkner (Akkordeon, Gesang) bleiben sich treu auch in der Wahl einsilbiger wie zweideutiger Albumtitel, die im oberösterreichischen Dialekt ebenso funktionieren wie im Englischen. „Drum“ heißt der aktuelle, 2021 veröffentlichte Tonträger von Attwenger; einige der Songs waren am 19. April d. J. im Wiener RadioKulturhaus zu erleben. Ältere Hits durften ebenso nicht fehlen, von „Shakin‘ My Brain“ und „Hintn umi“ bis zu „Kaklakariada“. Das Publikum war beglückt ob der bekannten Melange aus Polit-Punk und Dada-Folk bzw. vice versa. „Durt wo de hiwoin dort wüll i ned sei / wei durt san wieder so vü so Seppm dabei / i waas ned es is so do ziagz mi ned hi / und i mog diese Leid ned und sie meng ned mi“, so hieß es an diesem Abend etwa im „Drum“-Lied „Leider“. Über die weniger politischen Songs lässt sich mit dem verblichenen britischen Radio-DJ John Peel über Attwenger sagen: „I have no idea what it’s all about, but I like the general noise a great deal.“; mit Andreas Felber
08.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
09.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
09.08. DLF 21:05 Jazz Live – Web Max. Tony Lakatos – Tenorsaxofon; Max Herre – E-Piano, Perkussion; Roberto Di Gioia – Keyboards, Perkussion Christian von Kaphengst – Kontrabass; Peter Gall – Schlagzeug; JazzBaltica, Timmendorfer Strand, 24. Juni 2022; mit Jan Tengeler
09.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Matthias Wegner
09.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – ARD Radiofestival Jazz – Zum 80. Geburtstag – Jack DeJohnette feiert heute Geburtstag; 1966 spielte der Schlagzeuger aus Chicago in der Band des Saxofonisten Charles Lloyd – neben dem knapp drei Jahre jüngeren Keith Jarrett. Der wiederum formte später mit ihm und dem Bassisten Gary Peacock sein langlebiges „Standards-Trio“, das gut 30 Jahre lang für Furore sorgte. 1969 war Jack DeJohnette Nachfolger von Tony Williams in der Band von Miles Davis und an den Aufnahmen zum Album „Bitches Brew“ beteiligt. Beim Label ECM nahm der Schlagzeuger ab Mitte der 1970er-Jahre Alben unter seinem Namen auf und spielte in den Studio-Sessions von John Abercrombie, Dave Holland, John Surman und Terje Rypdal; mit Sarah Seidel
09.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
09.08. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Annina Salis
09.08. SRF2 21:00 Jazz Collection – Charles Mingus; mit  Lisa Hoppe (Z) Reprise
09.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
10.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
10.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Jazzahead! – Kanada bei der Bremer Jazzmesse. Mit Kanada war das erste Mal überhaupt ein Gastland aus Übersee bei der „jazzahead!“ in Bremen vertreten. Eleganz, Anmut, Ekstase und Rausch prägten die Auftritte der Acts am Eröffnungsabend der Messe. Die Posaunistin Audrey Ochoa entführte dabei auf eine Art retro-futuristische Klangreise, während Itamar Erez einen globalen Sound erforschte – von Flamenco bis Swing. Mit einem Knall beendete der Schlagzeuger Larnell Lewis den kanadischen Abend, der mit seiner positiv strahlenden Musik Liebe in die Herzen aller im Publikum pflanzte; mit Till Lorenzen
10.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
10.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
11.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
11.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Neue Dlf Jazzproduktionen: Ausflüge zum Planeten Mingus. Saxofonist Denis Gäbel und seine Hommage an den amerikanischen Bandleader; mit Odilo Clausnitzer
11.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
11.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Ein Joker: Akkordeonist Vincent Peirani auf neuen Wegen. Er wollte als Kind eigentlich lieber Schlagzeug lernen, doch sein musikalischer Vater brachte ihn zum Akkordeon. Vincent Peirani fühlte sich mit seinem Akkordeon im Konservatorium und später bei den Jazz-Musikern anfangs als Fremdkörper. Doch er hat sich freigespielt. Heute hat der Franzose einen festen Platz auf den Jazz-Bühnen. Holger Zimmer stellt sein Album „Jokers“ vor. Peirani betritt damit Neuland und lässt seine Vorliebe für Rockmusik fröhlich in die Produktion einfließen; mit Holger Zimmer
11.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
11.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
12.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
12.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis
12.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review – Jazz-Neuerscheinungen. „File Under Jazz“ – mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche präsentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielfältigen Welt des Jazz; mit Johannes Kloth
12.08. Ö1 14:05 In Concert – Leandro Saint-Hill Quartet beim Hamburg Jazz Open 2020. Der Auftritt beim Festival Hamburg Jazz Open am 5. September 2020 war ein Heimspiel für Leandro Saint-Hill und sein Quartett, und es war das lang ersehnte Release-Konzert für das Debüt-Album „Cadencias“. Der 1968 im kubanischen Camagüey geborene Saxofonist und Flötist Leandro Saint-Hill Montejo hatte in Havanna mit Bolerosängerin Beatriz Márquez, Salsastar Manuel González Hernández (auch genannt „El Médico de la Salsa“) oder dem Carlos Maza Jazz Quintet gearbeitet, bevor er Mitte der 1990er Jahre nach Hamburg übersiedelte. In den vergangenen zwei Dekaden wurde er zu einem gesuchten Latin- Musiker in Europa und Leandro Saint-Hill hat auch viel mit dem ebenfalls aus Camagüey stammenden Pianisten Omar Sosa gespielt und aufgenommen. Sein eigenes Quartett mit dem polnischen Pianisten Matthäus Winnitzki, dem kubanischen Bassisten Omar Rodriguez Calvo und dem aus Venezuela stammenden Perkussionisten Nené Vásquez Ruiz verschmilzt traditionelle Genres der kubanischen Musik mit europäisch inspiriertem Jazz zu einer feinen, sommerlichen Brise Latin-Jazz – ideal für radiofonen Konzertgenuss im August; mit Michael Neuhauser. Eine sommerliche Brise Latin-Jazz mit Leandro Saint-Hill Montejo
12.08. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Annina Salis
12.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
13.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
13.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Der andere Duke – Zum 90. Geburtstag des Pianisten und Komponisten Duke Pearson; mit Marcus Woelfle
13.08. Ö1 23:03 Die Ö1 Jazznacht – Stefan Sterzinger im Studio, Duo Øiseth/Hilbe im Brucknerhaus Linz. Zu Gast im Studio ist der Wiener Akkordeonist und Sänger Stefan Sterzinger. Dieser, Jahrgang 1957, gilt seit den 1980er-Jahren (Franz Franz & The Melody Boys) als umtriebiger Bestandteil der heimischen Musikszene. Zumeist arbeitet Sterzinger an mehreren Projekten gleichzeitig; zurzeit ist er mit dem Quintett Sterzinger V zugange, wie auch mit dem Akkordeon-Quartett Belofour, das soeben die zweite CD vorgelegt hat. Neben der Präsentation ausgewählter Hörproben aus dem aktuellen Schaffen gewährt Sterzinger auch Einblicke in seine kreativen Arbeitsprozesse. Der Konzertmitschnitt dieser Ö1 Jazznacht kommt aus Linz, wo am 8. April 2022 das Duo Øiseth/Hilbe aufgetreten ist. Die norwegische Trompeterin und Bukkehorn-(Ziegenhorn-)Spielerin Hildegunn Øiseth und der Schweizer Schlagzeuger und Soundelektroniker Gregor Hilbe füllten das Brucknerhaus an jenem Abend mit einnehmenden elektroakustischen Klangsphären; mit Xavier Plus
13.08. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
14.08. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Saluting Sgt. Pepper; hr-Bigband feat. & cond. by Django Bates; Kölner Philharmonie, Mai 2022; mit Gregor Praml
14.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
14.08. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – In memoriam Endo Anaconda, Sänger und Dichter zwischen Bern und Wien. Er war Zeitungskolumnist und Buchautor, vor allem aber Kopf und Herz eines Schweizer Phänomens. Stiller Has war Kult. Fans reisten in kleine Ortschaften in Bergkantonen, um Konzerte der Band zu erleben – und ihn: den gewaltigen Sänger, Sprecher, Erzähler, Unterhalter mit existenzialistischem Tiefgang. 33 Jahre lang waren Endo Anaconda (bürgerlich Andreas Flückiger) und Stiller Has untrennbar miteinander verbunden, schienen fast synonym – so sehr die Musik andererseits von langjährigen Weggefährten geprägt war. Schifer Schafer, Gitarre, und Balts Nill, Perkussion, schufen ein unverwechselbares Gewand für die hinter- und abgründigen, satirischen, realistisch-rauen, witzigen und manchmal zärtlichen Hasen-Texte. Doch gerade die letzten Jahre, mit neuen Besetzungen und einem neuen Ton, brachten noch einmal breiten Erfolg. Die Alben Endosaurus Rex und Pfadfinder hielten auf Platz eins und zwei der Schweizer Hitparade – in der schon davor alle 15 Alben des „Stillen Has“ vertreten waren. Experimentelle Kleinkunst und zugleich Pop – auch das ist Teil des Phänomens. Demnächst wollte Endo Anaconda leiser treten, er hatte Pläne, sich in Wien niederzulassen – dazu ist es nicht gekommen. Am 1. Februar dieses Jahres ist Endo Anaconda mit 66 Jahren verstorben und der Stille Has für immer verstummt; mit Lukas Tremetsberger und Johann Kneihs
14.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Mose im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Sänger Thomas Keckeis, Gitarrist Thomas Kuschny, Schlagzeuger Markus Marte, Bassist Karl Müllner und Trompeter Herbert Walser musizieren schon viele Jahre unter dem Bandnamen Mose miteinander. Die Journalistin Doris Knecht beschreibt das in einem Mose-Pressetext so: „Hier spielen ganz Vertraute schon sehr lange zusammen: die aufeinander hören und reagieren, die der atmosphärischen Trompete, manchmal einer Stimme, gelassen folgen. Analoge Ambient-Musik, hypnotisch wie Herzschlag.“ Mose stammt aus Vorarlberg und ist konzertant vor allem in Westösterreich, der Schweiz und Süddeutschland präsent. Grund genug, diese spannende Band, die im Herbst einen neuen Tonträger veröffentlichen wird, zu einer (sommerbedingt) verlängerten Radiosession im Studio 2 des Wiener Funkhauses zu begrüßen. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Klaus Wienerroither
14.08. Ö1 20:36 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Grant Green: „Slick! Live at Oil Can Harry’s“ (1975). Große Momente im Jazz können sich aus sehr unterschiedlichen Tugenden der jeweils beteiligten Künstlerinnen und Künstler speisen. Und wenn die literarischen Sendungsnachbarn der Milestones, nämlich die Tonspuren, im Sommer auf Urlaub gehen und damit etwas mehr Raum bleibt für Jazz im gemeinsamen Garten des Kunstsonntags, dann ist das die perfekte Gelegenheit, um eine dieser Tugenden in den Mittelpunkt zu rücken: die Kunst, sich beim Spiel Zeit zu nehmen und Zeit zu lassen. Genau das tat Gitarrist Grant Green am 5. September 1975 im Club Oil Can Harry’s in Vancouver bei einem Konzert, dessen Mitschnitt erst 2018 auf Tonträger erschienen ist. Gemeinsam mit Emmanuel Riggins am E-Piano, Ronnie Ware am Bass, Greg Williams am Schlagzeug und Gerald Izzard, Perkussion, ließ Green der Musik ihren ganz natürlichen Lauf – als Schöpfer, der gleichzeitig auch neugierig beobachtet, wohin ihn die Reise führt. Der 1935 in Missouri geborene Grant Green hatte schon in Jugendjahren E-Gitarrenpionier Charlie Christian nachgeeifert und viel R&B gespielt, bevor er von Saxofonist Lou Donaldson entdeckt und zu einem der meistbeschäftigten Musiker des Labels Blue Note in den 1960ern avancierte. Im Jänner 1979 ist Green im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Es wirkt also rückblickend fast schon wie eine Art abgeklärtes Alterswerk, was drei Jahre zuvor in Vancouver entstanden ist. Nur wenige Stücke spielen die fünf Musiker an diesem Abend, loten dafür in ihren Improvisationen die vielen Möglichkeiten und Ideen hinter der jeweiligen Komposition voll aus. Ganze 26 Minuten erforschen sie etwa allein Antônio Carlos Jobims Bossa-Nova-Klassiker „Insensatez“ aus verschiedensten Perspektiven, ohne dass dabei ein Moment von Langeweile entstünde. Im zweiten Teil des Konzerts stürzen sich Grant Green und seine Mitstreiter dann in ein Medley, das voller Energie und mit viel Groove, aber doch in aller Ruhe von einem Soul-Stück zum nächsten führt und dabei die funkigen Seiten des Gitarristen herausstreicht; mit Michael Neuhauser
14.08. SWR2 19:28 SWR2 Jazz – Well You Needn’t: Geschichte eines Jazzstandards (42). Dieses Stück ist so etwas wie der Inbegriff von Thelonious Monks Komponieren. Die Melodie hat diese vogelrufartigen Intervall-Signale, die Harmonien beruhen auf einer Halbton-Rückung, der B-Teil (Monk: „the inside“) liefert keinen Kontrast, sondern eine Verdichtung. „Well You Needn’t“ erlebte seinen Durchbruch zum Jazz-Standard dank dem Trompeter Miles Davis: Dessen Aufnahme von 1956 öffnete dem Stück die Schleusen ins Jazz-Repertoire. Seitdem hat es ein großes Spektrum an stilistischen Deutungen erlebt, von Cool Jazz bis Punk Jazz; mit Hans-Jürgen Schaal
15.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
15.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
15.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Rudolstadt Festival: Große Bühne Heidecksburg; Aufzeichnung vom 08.07.2022: Maria Farantouri, Assaf Kacholi & Thüringer Symphoniker; mit Carsten Beyer
15.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – The Jazz Realities: Carla Bley, Steve Lacy und Michael Mantler 1966 in der Lila Eule Bremen. Schon der Bandname war vielsagend. The Jazz Realities – damit spielten Bley und Mantler zum Einen auf die brisante musikalische Aktualität an, auf Ausdrucksformen jenseits der Traditionen. Andererseits stand er für den Status und die prekäre ökonomische Situation vieler JazzmusikerInnen. Bley und Mantler, damals auch privat ein Paar, waren sich in New York begegnet. Ihre Aktivitäten in der progressiven Jazz Composers Guild mündeten in ein eigenes Orchester. The Jazz Realities wiederum entstand aus dem Zusammenschluss mit dem europäischen Trio von Steve Lacy; mit Arne Schumacher
15.08. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Eine Würdigung der Soulikone Isaac Hayes. Am 20. August jährt sich der Geburtstag des 2008 verstorbenen Soulmusikers, Komponisten und Schauspielers Isaac Lee Hayes jr. zum 80. Mal. Der Mann aus Covington, Tennessee, reüssiert zuerst als Songwriter für das Stax Label mit Hits wie „Soul Man“ oder „Hold on, I ́m coming“. Diese Erfolge ermutigten ihn zu einer Solokarriere. Mit seiner markanten Baritonstimme gelang Hayes 1971 ein Welthit mit dem Titelsong zu dem Kinofilm „Shaft“. Wie vielleicht sonst nur der „Godfather of Soul“, James Brown, verkörperte Isaac Hayes das Image des selbstbewussten und selbstbestimmten afroamerikanischen Künstlers. Die große Karriere als Musiker endete zwar Ende der 1970er-Jahre, aber als Schauspieler, Radio DJ und Charakter in der Zeichentrick Kultserie „South Park“ blieb „Black Moses“ (das war auch der Titel eines seiner Erfolgsalben) im Gespräch. Im Alter von nur 65 Jahren verstarb der so monumental und unverletzbar wirkende Issac Hayes in seinem Haus in Memphis an einem Schlaganfall; mit Klaus Wienerroither
15.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
16.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
16.08. DLF 21:05 Jazz Live – Jochen Rückert Special Quintet: Mark Turner – Tenorsaxofon Joris Roelofs – Bassklarinette; Nils Wogram – Posaune; Doug Weiss – Kontrabass; Jochen Rückert – Schlagzeug; Loft Köln, 2. Mai 2022; mit Odilo Clausnitzer
16.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Andreas Müller
16.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – ARD Radiofestival Jazz – Wenn Geschichte ein Festival formt – Die Monheim Triennale. Bei der Triennale in Monheim realisierten im vergangenen Juni 16 internationale Künstlerpersönlichkeiten exklusive „Signature – Projekte“. Die facettenreiche Vokalistin Sofia Jernberg öffnete z.B. mit ihrem Projekt „Hymns & Laments“ einen Raum, in dem sich die unermessliche Vielfalt der menschlichen Stimme voll entfalten konnte. Dafür brachte sie u.a. den Trompeter Peter Evans und die Cellistin Okkyung Lee mit nach Monheim. Neben den Signature-Konzerten schaffte das Festival aber auch Orte, an denen viele der insgesamt über 100 artists spontan neue musikalische Begegnungen erforschten; mit Ilka Geyer
16.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
16.08. SRF 20:00 Weltklasse – Weltklasse auf SRF 2 Kultur Samara Joy; mit Jodok Hess
16.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
17.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
17.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Mischung aus Jazz und arabischer Musik – Oud-Spieler Dhafer Youssef und die hr-Bigband. Die Mischung aus Jazz und arabischer Musik bildet einen musikalisch fruchtbaren Nährboden. Dies durfte die hr-Bigband schon 2013 sehr erfolgreich in der Zusammenarbeit mit dem französisch-libanesischen Trompeter Ibrahim Maalouf feststellen. Nun war im Januar 2022 mit dem tunesischen Oud-Spieler Dhafer Youssef ein weiterer Virtuose zu Gast, der in seinen Projekten eine einzigartige Melange aus arabischen Klängen, akustischem Jazz und modernen Beats entstehen lässt. Der Schwede Magnus Lindgren arrangierte die Musik von Youssef für ein Projekt mit der hr-Bigband; mit Gregor Praml
17.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
17.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
18.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
18.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Neue Dlf Jazzproduktionen: Gruppenklang mit Orgel. Das internationale Trio Deadeye; mit Anja Buchmann
18.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
18.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Festival Women in Jazz 2022. „Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber immer, wenn ich mich verspiele, singt sie so, dass es wieder richtig klingt.“ Lars Danielsson und Caecilie  Norby ergänzen sich auf der Bühne perfekt. Sowohl die dänische Sängerin als auch der schwedische Bassist können auf rund 40 Jahre Musikbusiness zurückblicken. Heute sind sie ein Ehepaar. Er wünscht sich, Gleichberechtigung wäre irgendwann kein Thema mehr. Sie ist überzeugt: Frauen im Jazz sind lange nicht so etabliert wie Männer. Auf ihren Konzerten sorgt das Paar nicht nur für ein immenses musikalisches Niveau, sie arbeiten vor allem auf Augenhöhe; mit Julia Hemmerling
18.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
18.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
19.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
19.08. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Brutale Schönheit“: Der Tenorsaxofonist Don Byas (1912 – 1972) in ausgewählten Aufnahmen; mit Odilo Clausnitzer
19.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz
19.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Review – Jazz-Neuerscheinungen; mit Ralf Dombrowski
19.08. Ö1 14:05 In Concert – Naïssam Jalal Trio im März 2022 in Hamburg. Die Flötistin Naïssam Jalal, 1984 in Paris geboren, hat in Damaskus und Kairo studiert, neben der Querflöte spielt sie auch die traditionelle, im Nahen Osten weit verbreitete Holzflöte Ney. Von John Coltrane inspiriert, beschäftigte sich die Musikerin mit syrischen Wurzeln schon in frühen Jahren mit Jazz und Improvisation. Ihre Arbeit sieht die Kosmopolitin bei alldem fest verknüpft mit ihrem politischen Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit in Europa. Gemeinsam mit dem französischen Kontrabassisten Claude Tchamitchian und dem aus Brasilien stammenden Pianisten Leonardo Montana hat Jalal das 2019 veröffentlichte Album „Quest of the Invisible“ eingespielt, das den renommierten Preis „Les Victoires du jazz“ gewann. In der Musik des wunderbaren Trios spielen Stille und repetitive Rhythmen zentrale Rollen, wie Naïssam Jalal am 17. März dieses Jahres im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio bewies: Dort war flirrend eleganter, melancholischer Kammer-Jazz zwischen Orient und Okzident zu erleben; mit Helmut Jasbar
19.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
19.08. SRF 20:00 Weltklasse – Weltklasse auf SRF 2 Kultur Raul Midon am Jazz Festival Basel 2022; mit Florence Baeriswyl
19.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
20.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
20.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit
20.08. DLF 01:05 Radionacht Klanghorizonte – Neues und Entlegenes aus Jazz, Ambient und experimentellem Pop Mit Musik von The Blue Notes, Jack DeJohnette, Phil Struck u.v.a.; mit Niklas Wandt
20.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Fabian Dudek Quartett: Fabian Dudek, as; Felix Hauptmann, p; David Helm, b; Fabian Arends, dr; 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021; mit Daniella Baumeister
20.08. Ö1 21:30 Die Ö1 Jazznacht – live aus Saalfelden. Isaiah Collier und Trondheim Jazz Orchestra live aus Saalfelden. Der erste Teil dieser Jazznacht kommt live vom Jazzfestival Saalfelden im Salzburger Pinzgau. Die 42. Ausgabe des 1978 gegründeten, mitteleuropäischen Festival-Klassikers hat u. a. Emile Parisiens Sextett- Hommage an die französisch-amerikanische Künstlerin Louise Bourgeois, das Christoph Cech Jazz Orchestra Project und die junge katalanische Trompeterin und Sängerin Alba Careta zu bieten. Eröffnet wird das Programm auf der Hauptbühne im Congress Saalfelden vom Quintett des Salzburger Saxofonisten Fabian Rucker. Die Ö1 Jazznacht bietet Ausschnitte aus einigen der bereits aufgenommenen Highlights und überträgt das Konzert des 24-jährigen Chicagoer Saxofonisten- Newcomers Isaiah Collier und seiner Band The Chosen Few sowie einen Teil der Performance des Trondheim Jazz Orchestra mit Pianist Jason Moran live. Um 1 Uhr übernimmt Christian Bakonyi im Wiener Funkhaus und geleitet Sie mit weiteren ausgesuchten Jazz-Kulinarien durch die Nacht; mit Andreas Felber und Christian Bakonyi
20.08. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
21.08. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Pablo Held Trio; hr-Bigband feat. Pablo Held Trio cond. by Jim McNeely; 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021, Teil 1; mit Jürgen Schwab
21.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
21.08. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Blues von Ma Rainey, Alberta Hunter und Bessie Smith. Der Blues ist schwermütig, depressiv, voller Melancholie, Leid und Frustration und handelt von Rassendiskriminierung und dem Alltag von Afroamerikaner:innen. Blues wird vorwiegend mit männlichen Protagonisten wie Muddy Waters, B. B. King oder John Lee Hooker assoziiert. Allerdings war der Blues ursprünglich in weiblicher Hand, noch lange bevor Männer ins Studio gingen, um ihrer Gemütslage nämlich dem „Blues“ Ausdruck zu verleihen. „Die Mutter des Blues“ Ma Rainey brachte um 1900 den Blues als Erste auf die Bühne und gemeinsam mit Bluesmusikerinnen wie Alberta Hunter oder „der Kaiserin des Blues“ Bessie Smith, trug sie maßgeblich dazu bei, den Blues unter Afroamerikaner:innen in den 1910er Jahren populär zu machen. Mit dem Titel „Crazy Blues“ gelangt Mamie Smith 1920 ein richtungsweisender Hit, der sich in nur drei Monaten 75.000 Mal verkaufte und den Grundstein für die einsetzende Kommerzialisierung des Blues legte. Die „Spielräume Spezial“ mit Musik von prägenden Bluesmusikerinnen; mit Lukas Handle
21.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Andi Schreiber & Freund:innen im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Der 64-jährige Andi Schreiber gilt nicht nur als einer der bedeutendsten österreichischen Jazzviolinisten, sondern auch als wichtigster einschlägiger Pädagoge, der durch seine Tätigkeit an der Anton-Bruckner- Privatuniversität Linz zahlreiche Musiker:innen geprägt hat. Als Gast in der Radiosession gestaltet Schreiber diese als ein Treffen mit Freunden und Freundinnen, um die Magie des spontanen musikalischen Moments zu feiern: mit Violinistin Angelika Hagen, seiner langjährigen Weggefährtin und Duopartnerin, die einst Mitbegründerin des Hagen-Quartetts war; mit Sänger Philipp Sageder, bekannt als Mitglied des Ensembles Bauchklang; und mit Akkordeonist Stefan Heckel, zurzeit u. a. im Quartett Belofour zugange. Gastgeber Helmut Jasbar steuert einige Klänge auf der E-Gitarre bei. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Helmut Jasbar
21.08. Ö1 20:36 Ö1 Kunstsonntag Milestones – Joanne Brackeen: „Pink Elephant Magic“ (1998). Im Jahr 1998 legt die US-amerikanische Pianistin Joanne Brackeen ihr 22. Album als Leaderin vor – ein ganz besonderes: „Pink Elephant Magic“ markiert einen Höhepunkt in der Karriere der zu diesem Zeitpunkt 60-jährigen Musikerin und untermauert ihren Ruf als eine der bedeutendsten Pianistinnen der Jazzgeschichte.Brackeen, die auch als herausragende und originelle Komponistin gilt und seit 1994 als Professorin am Bostoner Berklee College of Music tätig ist, hat sieben der zehn Stücke des Albums geschrieben: Neben der skurrilen Titelmelodie auch das unterhaltsame, exzentrische „What’s Your Choice, Rolls Royce?“ (untermalt von Kurt Ellings einprägsamer Stimme), das breitgefächerte „Beethoven Meets The Millennium In Spain“ sowie „Cram ‚N Exam“, ein mitreißendes Bebop-Stück mit Blick auf Brackeens Student:innen am Berklee College of Music. Um sich versammelt sie erlesene Musiker, mit denen sie im Trio, Quartett, Quintett und Sextett spielt. Mit dabei sind: Bassist John Patitucci, der in Kuba geborene Schlagzeuger Horacio „El Negro“ Hernandez, Chris Potter und Dave Liebman an den Sopransaxofonen, Trompeter Nicholas Payton und Perkussionist Jamey Haddad. Brackeens Spiel ist gefühlsbetont und voll verspielter Bilder, dem Albumtitel entsprechend. Ihre einfallsreichen Soli überzeugen, vorgetragen mit Ekstase und einem unverkennbar kraftvollen Ton. Mit „Pink Elephant Magic“ meldet sich die Pianistin auf flammende und dynamische Weise zurück und legt eine Arbeit vor, die sich dank Brackeens fulminanter Technik, ihrer improvisatorischen Fähigkeiten und der mitreißenden Arrangements wahrlich wie ein Trip mit dem rosa Elefanten anhört!; mit Marlene Schnedl
21.08. SWR2 19:28 SWR2 Jazz – Grenzenlos Virtuos: Die französische Sängerin Camille Bertault. Klassische Pianistin, Schauspielerin, Sängerin – Camille Bertaults Begabungen sind vielseitig. Bekannt geworden ist sie mit einer Version von John Coltranes „Giant Steps“. Sie hat für das Stück nicht nur einen Text geschrieben, sondern sie phrasiert auch Tranes berühmtes Saxofonsolo Note für Note mit ihrer Stimme. Inzwischen zählt Bertault zu den schillernden Stimmen des europäischen Jazz. Die Leichtigkeit, mit der sie zwischen rasend schnellem und sanftem Gesang wechselt, begeistert dabei ebenso wie ihre stilistische Offenheit. Sie interpretiert Jazzklassiker genauso wie Pop-Songs und Chansons; mit Thomas Loewner
22.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
22.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
22.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Festival Jazzdor Strasbourg-Berlin; Kesselhaus der Kulturbrauerei, Aufzeichnungen vom 09.06.2022, Suzanne (Deutschlandpremiere): Maëlle Desbrosses, Bratsche/Gesang: Pierre Tereygeol, Gitarre/Gesang; Elodie Pasquier, Bassklarinette/Gesang. Matthieu Mazué Trio feat. Michaël Attias: (Deutschlandpremiere): Michaël Attias, Altsaxofon; Matthieu Mazué, Klavier; Xavier Rüegg, Kontrabass; Michael Cina, Schlagzeug; The Killing Popes feat. Marc Ducret & Claudia Solal (Premiere); mit Matthias Wegner
22.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Frühe Jazzaufnahmen vom Schwarzen Meer – Odessa Swing. Nur zwei Mal in seiner Geschichte hob der „blatnjak“, der Gangsterjazz aus Odessa, in Russland öffentlich seine Stimme: Im Jazz Craze der 1920er- und frühen -30er- und in der post-kommunistischen Gesellschaft der 1990er-Jahre. Das Konglomerat aus jüdischen, Chanson- und Jazz-Elementen, aus Alkohol, Melancholie und Unverblümtheit aber blühte in ganz Russland im Verborgenen. Leonid Utjossow und Alexander Zfasman, Arkadij Sewernyi und Kostja Beljajew, La Minor oder Gogol Bordello lebten und spielten in unterschiedlicher Zeit eine Kunstform, die dem Kulturschmelztiegel Odessa eigen ist; mit Henry Altmann
22.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
22.08. Ö1 19:30 On stage – Monty Alexander Trio bei den INNtönen 2022. Nuancierte Anschlagskultur, swingende Energie, ein virtuos perlender Fluss an Ideen: So kennt man Pianist Monty Alexander seit den 1960er-Jahren. Der aus Jamaika stammende Tasten-Star, der einst von Frank Sinatra in einem Club in Miami entdeckt und nach New York City geholt wurde, wo sich u. a. Oscar Peterson als Mentor einstellte, gilt seit Jahrzehnten als Meister des Mainstream-Jazz-Pianos, der gerne auch Rhythmen und Melodien seiner karibischen Heimat in der Musik reflektiert.Am 24. Juli d. J. gastierte der inzwischen 78-jährige Monty Alexander mit Luke Sellick (Bass) and Jason Brown (Schlagzeug) beim traditionsreichen INNtöne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof in Oberösterreich, das zum dritten Mal als sommerliches Open-air-Event über die Bühne ging. Marlene Schnedl präsentiert das vom Publikum mit Vorfreude und Spannung erwartete Konzert-Highlight; mit Marlene Schnedl
22.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
23.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
23.08. DLF 21:05 Jazz Live – Gwilym Simcock (2/2) Gwilym Simcock – Piano solo; Beethoven-Haus Bonn, 27. Januar 2022; mit Karsten Mützelfeldt
23.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause
23.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Spezialistin Für Tiefe Töne. Baritonsaxophonistin Almut Schlichting. Fliegende Fische, rote Linsen, norddeutsche Kohlfelder und die Berliner  U-Bahn – kuriose Dinge gibt es im musikalischen Fundus von Almut Schlichting zu entdecken. In Niedersachsen wuchs sie auf dem Land auf, seit 1996 ist Berlin ihre Wahlheimat. Die 1977 geborene Musikerin übernimmt viele künstlerische Rollen: Bandleaderin, Pädagogin, Komponistin, Kuratorin, Labelchefin. In dieser Sendung erzählt Almut Schlichting über ihr Instrument, das Baritonsaxofon, ihre Musik, und wir holen erste Höreindrücke von ihren beiden neuen Alben ein, die im Oktober erscheinen werden: „Drei“ und „Road Works“; mit Beatrix Gillmann
23.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
23.08. SRF 20:00 Weltklasse; mit Roman Hosek
23.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
24.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
24.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Label-Porträt Laika-Records. Als der Konzertagent und Diplomökonom Peter Cronemeyer Mitte der 1990er Jahre das Label Laika Records von seinem Gründer Ulli Bögershausen übernahm, war die Welt der kleinen Plattenfirmen noch eine andere und das Angebot von Streaming-Diensten fern. Doch auch im Jahr 2022, nach zwei problematischen Pandemie-Jahren, ist Laika Records noch da. Vom schönen Standpunkt in der Bremer Altstadt steht Cronemeyer mit Laika weiter für unabhängige Jazz- und Weltmusik-Produktionen, die eine Nische kontinuierlich mit Leben erfüllen, sich dabei allerdings auf ein gutes Dutzend Veröffentlichungen im Jahr beschränken; mit Harald Mönkedieck
24.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
24.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
25.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
25.08. DLF 21:05 Jazz Facts – Fragebogen: Uli Kempendorff; mit Thomas Loewner 30.08. DLF 21:05 Jazz Live – Wolfgang Haffner Trio: Simon Oslender – Piano, E-Piano, KeyboardsThomas Stieger – E-Bass; Wolfgang Haffner – Schlagzeug; Klavier-Festival Ruhr, Ebertbad Oberhausen, 3. Mai 2022; mit Karsten Mützelfeldt Konzertaufnahmen des DLF : 13.-20.8. : Cologne Jazzweek 2022 (u.a. mit Petter Eldh feat. Savannah Harris, Julia Hülsmann/Theo Bleckmann, Philip Zoubek Trio & Gäste, Gard Nilssen)
25.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
25.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – „Colors & Shadows“. Die spanische Trompeterin und Sängerin Andrea Motis und die WDR Big Band. Andrea Motis nahm mit sieben Jahren ihre erste Trompete in die Hand, von da an ging es mit der Musik rasant voran. Heute, genau 20 Jahre später, hat sie den Status des „Geheimtipps“ längst hinter sich gelassen. Aus der spanischen Jazzszene ist sie kaum mehr wegzudenken. Im Frühjahr 2021 kam es endlich zur ersten Zusammenarbeit zwischen Andrea Motis und der WDR Big Band. Dabei entstand „Colors & Shadows“, ein stimmungsvolles und latin-orientiertes Album, auf dem Motis nicht nur als versierte Trompeterin, sondern auch als lässige Sängerin zu überzeugen weiß. Ob Instrument oder Stimme: Es ist ihr ausgeprägter Sinn für farbenfrohe Melodien, die eindeutig mehr Licht als Schatten spenden; mit Jörg Heyd
25.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
25.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
26.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
26.08. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Wolfgang Meyering
26.08. DLF Kultur 20:03 Konzert – Pop-Kultur Berlin. Live und in Aufzeichnung aus dem Kesselhaus der Kulturbrauerei: M.anifest – Genreübergreifende Afrofusion aus amerikanischem Rap und Strömungen der ghanaischen Musik: Ja, Panik „Apokalypse oder Revolution“ – Geschichten zwischen Traum und Wachsein; mit Juliane Reil
26.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Aktuelle Aufnahmen und Alben. „File Under Jazz“ – mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche präsentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielfältigen Welt des Jazz; mit Daniella Baumeister
26.08. Ö1 14:05 In Concert – Historische Aufnahmen von Posaunist Slide Hampton 1969-71. Im April 2022 jährte sich der Geburtstag des 2021 verstorbenen US-amerikanischen Posaunisten und Arrangeurs Slide Hampton zum 90. Mal. Der schwedische Rundfunk stellte aus diesem Anlass Aufnahmen zur Verfügung, die Hampton vor einem halben Jahrhundert in Skandinavien gemacht hat: Zum einen eine Quartettaufnahme vom Dezember 1969, in der u. a. der damals 22-jährige Bassist Palle Danielsson zu hören ist. Zum anderen ein Konzertmitschnitt vom schwedischen Umeå Jazz Festival 1971, wo der profilierte Jazzorchesterarrangeur Hampton mit der Umeå Big Band drei seiner Kompositionen aufführte. Klaus Wienerroither präsentiert diese raren Fundstücke aus dem Archiv des schwedischen Rundfunks; mit Klaus Wienerroither
26.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
26.08. SRF 20:00 Weltklasse auf SRF 2 Kultur Cécile McLorin Salvant; mit Roman Hosek
26.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
27.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
27.08. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad
27.08. DLF Kultur 00:05 Lange Nacht – Every Day I Have the Blues: Die Lange Nacht des Eisenacher Archivs für Blues, Jazz und Rock; Von Knut Benzner; Regie: der Autor. Die Alte Mälzerei in Eisenach, ein Gebäudekomplex aus der Gründerzeit, ist ein Industriedenkmal. Ende der 90er-Jahre hatte Reinhard Lorenz, damals Kulturdezernent der Stadt, eine Idee: Ein Archiv, wir bringen in die Alte Mälzerei ein Archiv! Schließlich hatte Eisenach eine gewisse Tradition in Sachen Jazz und Blues und sozialistischem Jazz- und Bluesdasein: Erster Jazzclub der DDR, Konzerte, Vorträge, Schallplatten- und Diskussionsabende, und nebenbei war Lorenz bis 1989 freier Mitarbeiter von Radio DDR II gewesen. Ein Name musste her, Lorenz entsann sich eines Eisenacher Sohnes: Horst Lippmann, längst im Westen und dort zum Konzertveranstalter, Hörfunkautor und Fernsehregisseur geworden. So entstand das Lippmann+Rau- Musikarchiv. Fritz Rau, der Geschäftspartner von Horst Lippmann, sollte in den 1960er- und 1970er-Jahren die Rolling Stones in die Bundesrepublik bringen und Bob Dylan und Muddy Waters und Sonny Boy Williamson II – quasi alle. Mittlerweile umfasst dieses Archiv mehr als 100.000 Tonträger und Filme, mehr als 60.000 Bücher und Musikzeitschriften, etwa 60.000 Fotografien, Programmhefte und Konzertplakate sowie Musikinstrumente, Rundfunkmanuskripte. Sammlungen bekannter (und weniger bekannter) Musiker, Journalisten, Autoren etc. fanden ihren Weg in die Stadt unter der Wartburg, das Archiv wächst und ist zu einem bedeutsamen Kapitel europäischer und US-amerikanischer populärer Musik aus Jazz, Blues, Folk, Rock, Lied und Chanson geworden; unüberhörbare Stimmen aus der Vergangenheit, die in die Gegenwart und in die Zukunft strahlen.
27.08. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Dave Douglas, Secular Psalms: Dave Douglas, tp, voc, comp; Tomeka Reid, clo, voc; Marta Warelis, p, org, voc; Berlinde Deman, tb, brass, voc; Frederik Leroux, g, oud, bj, voc; Antoine Pierre, dr, electronics; Jazzfest Berlin, Silent Green, Betonhalle, November 2021; mit Daniella Baumeister
27.08. Ö1 23:05 Die Ö1 Jazznacht – Ed Neumeister im Gespräch, Lechner/Méthivier bei den INNtönen. Zu Gast im Jazznacht-Studio ist der US-amerikanische Posaunist, Komponist und Arrangeur Ed Neumeister, der am 1. September 2022 seinen 70. Geburtstag feiert und auf fünf Dekaden jazzmusikalischer Praxis auf beiden Seiten des Atlantiks zurückblicken kann. Neumeister erzählt von seinen Erfahrungen in der New Yorker Bigband-Szene der 1980er-Jahre, Veränderungen in der internationalen Jazzlandschaft sowie von seinem Umzug „über den großen Teich“, der ihn auch an die Kunstuniversität Graz führte. Im Gespräch mit Katharina Osztovics gibt der vielseitige Ed Neumeister natürlich auch Einblicke in das aktuelle Duo-Projekt mit Gitarrist Karl Ratzer und spricht über sein Assembláge Orchestra, das 2022 das Bühnendebüt feierte. Die Ö1 Konzertaufnahme stammt vom heuer erstmals veranstalteten INNtöne-Tastenfestival am Buchmannhof in Diersbach, Oberösterreich, wo am 3. Juni das österreichisch-französische Akkordeon- Duo Arnotto, bestehend aus Otto Lechner und Arnaud Méthivier, das Publikum mit einem kontrastreichen, weitgehend frei improvisierten Konzert beglückte. Freuen Sie sich auf zwei extravagante Tastenvirtuosen, die keine Genregrenzen kennen! Des Weiteren lässt Katharina Osztovics den schwedischen Jazz-Trompeter Rolf Ericson hochleben, der am 29. August 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, und der in der Jazznacht mit Größen wie Charles Mingus und Buddy Rich sowie als Mitglied des Duke Ellington Orchestra vor den Vorhang geholt wird; mit Katharina Osztovics
27.08. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
28.08. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Pablo Held Trio m. hr-Bigband feat. Pablo Held Trio cond. by Jim McNeely; 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021, Teil 2; mit Jürgen Schwab
28.08. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
28.08. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Ein kleines Label auf reichen Entdeckungsreisen – Teil 1. Nicht wenige unabhängige, kleine Labels haben sich in den letzten zwei Dekaden auf Entdeckungsreisen in aller Welt begeben, um jene Musik zu dokumentieren, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Verschmelzung lokaler Musiktraditionen mit westlicher Rock-, Pop-, Soul-, Funk- und Discomusik und deren Instrumentarium entstanden ist. Unter diesen Labels darf das junge US-amerikanische Unternehmen Ostinato Records als eine der Perlen gelten. Wunderschön gestaltete Veröffentlichungen mit sorgfältig recherchierten Liner Notes und Kommentaren zu den Künstler:innen und ausgezeichnet aufbereitete Aufnahmen führen auf bisher einem Dutzend Alben von Somalia über Djibouti und den Sudan zur gegenüberliegenden Seite des Sahel nach Senegal und Kap Verde. Die „Spielräume Spezial“ folgen in zwei Teilen diesen Entdeckungsreisen, beginnend am Horn von Afrika; mit Michael Neuhauser
28.08. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Dmytro Kovalenko & Joe Abentung im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Der ukrainische Gitarrist Dmytro Kovalenko und der aus Tirol stammende Bassist Joe Abentung lassen sich im Rahmen ihrer Duoarbeit von einigen der legendären Gitarre-Bass-Tandems der Jazzgeschichte inspirieren, etwa von Pat Metheny und Charlie Haden oder von Jim Hall und Ron Carter. Kovalenko lässt zudem Elemente der osteuropäischen Volksmusik einfließen. Kennengelernt haben sich Dmytro Kovalenko und der in Wien lebende Joe Abentung während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz. Kovalenko kehrte 2011 nach Kiew zurück, wo er bis zum Februar 2022 als Musiker in einer Fernsehshow arbeitete. Der Krieg in der Ukraine setzte dem ein Ende. Das Gute im Schlechten: So wurde eine erneute, intensive Zusammenarbeit der beiden Musiker möglich. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Klaus Wienerroither
28.08. Ö1 20:36 Ö1 Kunstsonntag Milestones – Nancy Wilson/Cannonball Adderley“ (1962). Auf dem Albumcover leuchtet das Kleid von Sängerin Nancy Wilson in der Farbe der Sonne, ganz so, als wollte es mit dem anmutigen, dunklen Timbre ihrer Stimme kontrastieren. Die musikalischen Partner und das Repertoire auf dieser Aufnahme hatte die 1937 in Columbus, Ohio, geborene Sängerin wie immer mit größter Sorgfalt ausgewählt, und der Titel des Albums beschränkte sich auf das Wesentliche: „Nancy Wilson/Cannonball Adderley“, aufgenommen 1961 in New York für Capitol Records, vereinte ein hochkarätiges Ensemble. Neben Wilson und dem Saxofonisten Julian „Cannonball“ Adderley waren auch dessen Bruder Nat Adderley am Kornett beteiligt, außerdem Sam Jones am Bass, Louis Hayes am Schlagzeug und ein spielfreudiger 29-jähriger Joe Zawinul am Klavier, der geschmackssicher und zurückhaltend eine Probe seines immensen Könnens gibt. Es war nicht das allererste Zusammentreffen von Zawinul und Cannonball, aber eine der ersten Gelegenheiten, die auf Tonband verewigt wurden. Und die Aufnahme sollte bereits ein Versprechen für die Zukunft dieser äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit geben: Der Saxofonist ermutigte den jungen Wiener Tastenmeister immer wieder zu Eigenkompositionen, von denen eine auch auf diesem legendären Album zu hören ist – und es ist offensichtlich, dass Zawinuls Musik neben dem Repertoire der Standards aus dem American Songbook bestehen können wird. Im Zentrum aber steht Nancy Wilson, die mit ihrer glasklaren Diktion besticht, unter anderem bei einem Songtext des amerikanischen Erfolgsautors Truman Capote und die mit ihrer unbestechlich swingenden Phrasierung beeindruckt, die zu einem ihrer Markenzeichen wurde. „Nancy Wilson/Cannonball Adderley“ wurde mit den höchsten tontechnischen Ansprüchen der Zeit produziert und machte die Sängerin zum Star. Nicht nur klanglich überzeugt dieses Schlüsselalbum des vokalen Jazz. Jeder einzelne Song schimmert wie ein Juwel in der goldenen Nachmittagssonne; mit Gerhard Graml
29.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
29.08. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
29.08. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert: Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur: Peter Licht und Band; mit Carsten Beyer
29.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Die Cellistin Tomeka Reid. Das Cello ist im Jazz immer noch eher selten. Entsprechend näherte sich auch die US-Amerikanerin Tomeka Reid dem Instrument über die klassische Ausbildung an. In ihrer Wahlheimat Chicago kam sie dann über die Musikerkooperative AACM, die Association for the Advancement of Creative Musicians, zunehmend in Kontakt mit improvisierter Musik und entwickelte sich zu einer der originellsten und virtuosesten Stimmen der US-Szene, eine „New Jazz Power Source, wie die New York Times über sie schrieb; mit Niklas Wandt
29.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
29.08. Ö1 19:30 On stage – Tree im Mai 2022 im Wiener RadioKulturhaus. Das Wiener Trio Tree, bestehend aus Bassist Andreas Waelti, Pianist Georg Vogel und Schlagzeuger Michael Prowaznik, präsentierte am 11. Mai 2022 im Studio 3 des Wiener Funkhauses sein zweites Album „Y“. Englisch ausgesprochen würde dieses „Y“ zu „Why“ werden. Die Warum-Frage stellt sich allerdings in keinem Moment dieses von Beginn an erfrischend-mitreißenden Konzerts, bei dem alles Gespielte dem Augenblick zu entspringen schien, in Wirklichkeit aber als Werk eines perfekt eingespielten Ensembles und präziser, blitzschneller Kommunikation auf Basis von hochempathischer Vertrautheit zu bezeichnen war. Ständig das maximale Sonnenlicht der Intuition ausschöpfend, selbst bei Höchstgeschwindigkeit lustvolle Langsamkeit vermittelnd und nie den Erzählstrang verlierend, ist der auch sehr anspruchsvolle Mix aus Eigenem und souverän ins Heute getragenen Standards in dieser Jazz-Trio-Meisterschaft eine lächelnde Einladung an Hörerin und Hörer, sich in verzückter Verblüffung diesem Sog entfesselter Meisterschaft hinzugeben; mit Jörg Duit
29.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
30.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
30.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – „Fly Me To The Moon?“ Internationale Beziehungen im Jazz in Zeiten von Flugscham. Fly Me To The Moon: Vielleicht nicht gerade zum Mond, aber in alle Kontinente reisen viele Jazzmusiker*innen bei ihren Touren. Internationale Beziehungen inspirieren die Musik, weltweite Auftritte schmücken eine Karriere. Die Jazzgeschichte wäre zweifellos ohne das Flugzeug anders verlaufen. Die Corona-Pandemie hat sowohl eine Zäsur gesetzt als auch neue Lösungen erzwungen wie Zoom-Proben, kleine Besetzungen, regionale Projekte. Wie spiegelt sich dies in der Musik und wie gehen international aktive Jazzmusiker*innen wie Eva Klesse damit um? Wie kann sich der Jazz den weiten Horizont erhalten?; mit Mauretta Heinzelmann
30.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
30.08. SRF 20:00 Weltklasse auf SRF 2 Kultur Jacky Terrasson & Rhoda Scott; Jodok Hess
30.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
31.08. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
31.08. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alone Together. Neue Duo-Formationen 2022. „All The Things You Are“ – ein Song aus dem 1939 durchgefallenen Musical „Very Warm For May“, wurde erstmals 1946 von den jungen Wilden des Bebop für den Jazz entdeckt. Seitdem und bis heute gehört das Stück zum Standard-Repertoire des Jazz – in immer neuen und aufregend frischen Interpretationen, vor allem von Meister-Pianisten wie Keith Jarrett, Brad Mehldau und Tigran Hamasyan; mit Henning Sieverts
31.08. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
31.08. SWR2 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
Mo – Sa 17:50 – 18:00: Jazz Vor Sechs: Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv. Mo – Do 22:50 – 23:00: Jazz Vor Elf: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz. Die meisten unserer Sendungen finden Sie als Audio on Demand für 30 Tage in unserer kostenlosen SWR2-App und auf SWR2.de/jazz
NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr
NDR Kultur – Neu: Jazz auf NDR-Kultur: Fünfmal in der Woche, Mo bis Fr ab 22.33 Uhr in „Play Jazz!“ und ab 23.30 Uhrin „Round Midnight“, spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazzszenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100- jährige Geschichte des Jazz. Neu bei Jazz auf NDR Kultur ist unsere NDR.Jazzmediathek, in der alle Sendungen ein Jahr lang nachhörbar sind. Außerdem haben sich in Round Midnight zwei neue Sendereihen etabliert: Jazz Heroes: Der Fotograf Arne Reimer hat die „Helden der Jazzgeschichte“ besucht. Einmal im Monat erzählt er von den intensiven Begegnungen. Lady Liberty: Hier sind Jazzpionierinnen, vergessene Musikerinnen und spannende Newcomerinnen im Fokus. Des Weiteren werden unsere Jazzsendungen am Wochenende auf NDR Blue wiederholt. Samstags und sonntags läuft von 20.00 bis 22.00 Uhr Jazz auf NDR Blue, dem Digitalradio – Musiksender des NDR.
Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.
Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee. 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial
Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)
Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles) Prgramm auf: https://www.radio-rum.de/blog
 
Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.