01.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
01.09. DLF 21:05 Jazz Facts – Neues von der Improvisierten Musik; mit Odilo Clausnitzer
01.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Queere Perspektiven aus der Metropole – Erik Leuthäuser Band & Large Ensemble; mit Arne Schumacher
01.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Queere Perspektiven aus der Metropole – Erik Leuthäuser Band & Large Ensemble. Die aktuellen autobiografischen Songs kreisen um »das Thema Sucht aus queerer Perspektive«. Umgesetzt hat Leuthäuser sie mit einem Klaviertrio plus Streichersatz. Leuthäuser stammt aus Freital bei Dresden. Sein Album-Debüt »In-The-Land-Of-Oo-Bla-Dee« mit deutsch betexteten Be- bop-Nummern nahm er mit 18 auf. Nach dem Jazzgesang-Studium in Weimar – ein wichtiger Dozent war Michael Schiefel – zog er 2015 nach Berlin. Genüsslich lotet er heute verschiedene kre- ative Möglichkeiten aus, inspiriert von Erfahrungen als junger schwuler Mann in der Metropole; mit Arne Schumacher
01.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
02.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Olga Hochweis
02.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Geschichten aus der schwedischen Nacht – Das Joel Lyssarides Trio live in Illingen (April 2022). 30 Jahre ist er alt und spielt mit Jazzern wie Nils Landgren oder Klassik-Stars wie Anne Sofie von Otter. Joel Lyssarides ist einer, der musikalische Grenzen überschreitet, die vielleicht gar nicht existieren. Jazz ist für ihn eine offene Sprache, ein Vokabular, eine Möglichkeit, sich auszudrücken. Das gelingt ihm am besten nachts, allein in seinem Haus im Grünen, eine halbe Stunde von Stockholm entfernt. Seine Musik wirkt oft intim und privat – Klänge aus dem Innersten. Am 27. April 2022 spielte Joel Lyssarides mit seinem Trio im Illinger Kulturforum »Illipse« Musik aus seinem Album »Stay Now«.; mit Karsten Neuschwender
02.09. Ö1 14:05 In Concert – D’Agaro/Constantini und Orchestra Little Italy bei Jazz & Wine of Peace. Jazz und Weingenuss in den Jahrhunderte alten Höfen, Kellern und Kirchen des friulanischen Weinbaugebiets Collio Goriziano, während schon die neue Ernte von Friulano, Ribolla Gialla, Grauburgunder, Sauvignon und Merlot in den Fässern frischen Duft verströmt: Das ist das einzigartige Setting des seit vielen Jahren jeweils im Oktober im Umfeld der Gemeinde Cormòns stattfindenden Festivals Jazz & Wine of Peace. Vier außergewöhnliche Konzerte vom Festival 2020 sind in zwei Ausgaben von In Concert in Ö1 zu erleben – mit ebenso kontemplativer wie experimenteller Musik von wahren Klangschamanen des italienischen Jazz. Teil 1 präsentiert heute das Duo-Projekt Discantus von Daniele D’Agaro und Mauro Constantini, die am 23. Oktober 2020 in der romanischen Kirche der Abtei von Rosazzo mit Kirchenorgel, Saxofon, (Bass-) Klarinette und vielen weiteren, „kleinen“ Instrumenten Musik entwarfen, die von den „Discanti Aquileiesi“ inspiriert ist, also den in Manuskripten überlieferten sakralen Gesängen von Aquileia aus dem 13. Jahrhundert. Wobei D’Agaro und Constantini immer wieder völlig neue improvisatorische Richtungen einschlugen. Wie ein weltlicher Gegenentwurf dazu wirkt das Orchestra Little Italy von Pianist Giovanni Guidi, das sich im Theater von Cormòns mit Klavier, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug wie in einem endlosen Strom der freien Assoziation von einem musikalischen Thema zum nächsten treiben ließ und dabei auch immer wieder bekannte Melodien einarbeiteteM; mit Michael Neuhauser
02.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
02.09. SRF2 20:00 Weltklasse – auf SRF 2 Kultur
02.09. SWR2 20:04 ARD Radiofestival Konzert – Shai Maestro Trio beim Jazzfestival Esslingen / Sasha Berliner’s Tabula Rasa in der Alten Feuerwache, Mannheim; mit Günther Huesmann
02.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Geschichten aus der schwedischen Nacht – Das Joel Lyssarides Trio live in Illingen (April 2022); mit Karsten Neuschwender
03.09. BR2 00:03 Radio Jazznacht – Der Mann mit dem Karo-Jackett und dem lakonischen Ton: Joe Viera, Musiker, Pädagoge und Festivalgestalter, feiert seinen 90. Geburtstag. Hier zwei Stunden mit Musik und Interview-Auszügen. Mit Aufnahmen unter anderem von der Riverboat Seven, dem Joe-Viera-Ed-Kröger-Quartett, der Joe-Viera-Workshop-Combo, dem Stéphane-Grappelli-Quartett, dem Count Basie Orchestra, Bireli Lagrène und anderen; mit Roland Spiegel
03.09. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Martin Wind and Philip Catherine @ NDR Jazz Coming Home Concerts; Martin Wind, db; Philip Catherine, g; Robbe & Berking Yachting Heritage Center, Flensburg, April 2022; mit Jürgen Schwab
03.09. Ö1 23:20 Die Ö1 Jazznacht – Dhafer Youssef im Studio, Rousseau/Larché im Brucknerhaus Linz: Zu Gast im Jazznacht-Studio ist Dhafer Youssef, Sänger und improvisierender Virtuose auf der arabischen Kurzhalslaute Oud. Seit seinen musikalischen Anfängen mischt Youssef diverseste Einflüsse in seine dezidiert kosmopolitische Musik, mit Betonung seiner arabischen Wurzeln und seiner Liebe zum Jazz. Dhafer Youssefs Lebensweg führte, ausgehend von seiner tunesischen Geburtsstadt Térboulba, unter anderem über Graz, Wien, Barcelona und Berlin nach New York und Paris. Als 22-Jähriger landete der 1967 geborene Musiker ausgerechnet in Österreich. Zehn Jahre Aufenthalt im Land an der Donau ermöglichten ihm die nötigen Kontakte zur ersten Liga der europäischen Musikszene und gaben ihm Gelegenheit, seine einzigartige Jazz-World-Music-Melange zu entwickeln. Eine Initialzündung für Youssefs Karriere war dabei das Projekt „Foreign Affairs“ in Form einer „Carte Blanche“-Konzertserie im Wiener Jazzclub Porgy & Bess, die ihm Christoph Huber zwischen September 1997 und Mai 1998 ermöglichte. Youssefs außergewöhnliches musikalisches Talent, sein poetisches Oud-Spiel, sein feines Gespür für raffinierte Kompositionen und die faszinierende Linienführung seiner beeindruckenden Stimme überzeugten Kritiker und Hörer gleichermaßen. Nach langen Reisen hat Dhafer Youssef nun seinen Lebensmittelpunkt wieder in die österreichische Bundeshauptstadt verlegt, und im Porgy & Bess wird wieder an die einstige Idee der „Foreign Affairs“ angeknüpft, in monatlich wiederkehrenden Konzerten mit Musiker:innen, die exklusiv eingeladen werden. Zudem erscheint im Herbst 2022 Dhafer Youssefs neues Album „Streets of Minarets“. Das Konzert dieser Ö1 Jazznacht kommt vom Duo Continuum, das am 8. April 2022 im Linzer Brucknerhaus auftrat. Die Musik von Kontrabassist Yves Rousseau und Saxofonist Jean-Marc Larché vereint jazzige und klassische Elemente in poetischer Verdichtung und lyrischer Klanglichkeit, mit Einflüssen aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt und aus verschiedensten Traditionen. Außerdem gibt es wie immer ein Jazznacht-Magazin mit aktuellen Terminen und Neuerscheinungen aus nah und fern; mit Gerhard Graml
03.09. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
03.09. SWR2 09:05 SWR2 Musikstunde – Jazz Across The Border. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstan- den um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee groß geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem beschäftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu öffnen. So ist Jazz zu einer »global language« gewor- den. »Jazz across the border« hört auf unterhaltsam-informative Weise hin; mit Günther Huesmann
04.09. 08:00 NDR Fernsehen Junge Klassik – Version 3.0 Studenten der Musikhochschule Hamburg spielten Kammermusik im Cap Polonio in Pinneberg | NDR Fernsehen, Radio Bremen TV. Die Sendereihe „Junge Klassik“ präsentiert hochbegabte Studierende der Musikhochschulen Norddeutschlands, aus Hamburg, Lübeck, Rostock, Hannover. In dieser Folge „Junge Klassik“ stellen sich drei Ensembles hoch begabter Musiker aus Hamburg vor, mit Werken von Beethoven, Britten, Mendelssohn, Schostakowitsch – und mit Jazz vom Feinsten
04.09. arte 17:40 Gershwin: An American in Paris Concerto per Milano 2022. Jedes Jahr im Juni zieht das Orchester der Mailänder Scala einen Sommerabend lang auf den Platz vor dem Mailänder Dom für ein Konzert unter freiem Himmel. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr amerikanische Klänge aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts. ARTE zeigt die Höhepunkte mit zwei prominenten Stücken von George Gershwin. „Ein Amerikaner in Paris“ ist neben der „Rhapsody in Blue“ sein bekanntestes Stück und lieferte die Vorlage zum gleichnamigen Film von Vincente Minnelli. Riccardo Chailly, musikalischer Direktor der Mailänder Scala, dirigiert das alljährliche Sommerkonzert des Orchesters des berühmten Opernhauses auf dem Mailänder Domplatz. In diesem Jahr klingt es amerikanisch beschwingt. George Gershwins Eindrücke seines Parisaufenthalts mit dem sprechenden Titel „Ein Amerikaner in Paris“ und die Suite „Catfish Row“ aus seiner Oper „Porgy and Bess“ stehen auf dem Programm. „Summertime“ ist eines der bekanntesten Stücke der amerikanischen Musikliteratur des 20. Jahrhunderts. Die Oper, der es entstammt, wird in Europa nur wenig aufgeführt. „Porgy and Bess“ setzt eine unmögliche Liebesgeschichte im Milieu der Afroamerikaner im South Carolina der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts in Szene. George Gershwin hat zu seiner Oper eine Suite geschrieben, benannt nach dem Viertel, in dem die Geschichte spielt, die „Catfish Row“. „Summertime“, die berühmte Melodie aus „Porgy and Bess“, von der es inzwischen über 7.000 Fassungen auf der Welt gibt, wird dabei von einer Geige übernommen. Die Tondichtung „Ein Amerikaner in Paris“ („An American in Paris“) entstand 1928. Ähnlich wie bei der „Rhapsody in Blue“ beschreibt Gershwin musikalisch eigene Eindrücke, in diesem Falle die seines Aufenthalts in der französischen Hauptstadt. Gershwin komponierte sein „Tone Poem for Orchestra“ im Auftrag für die New Yorker Philharmoniker. Die klassische Besetzung eines Symphonieorchesters erweiterte er um ein Paar Hupen von Pariser Taxis, die er extra aus Frankreich mitgebracht hatte. Als Bouquet final liefern Maestro Chailly und das Orchester der Mailänder Scala die Orchestersuite „Catfish Row“, George Gershwins fünfsätzige Synthese seiner Oper „Porgy and Bess“, die in den 30er Jahren entstanden war. Das komplette Konzert mit zusätzlichen Stücken wie „Decisamente allegro“ von Nicola Campogrande, dem Zwischenspiel aus Manuel de Fallas Spanien-Oper „La vida breve“ und der „Rapsodie espagnole“ von Maurice Ravel gibt es im Internet auf ARTE Concert unter: https://www.arte.tv/de/videos/109354-000-A/concerto-per-milano/
04.09. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Camille Thurman. hr-Bigband feat. Camille Thurman cond. by Jim McNeely; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Juni 2021, Teil 1; mit Daniella Baumeister
04.09. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
04.09. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Ein kleines Label auf reichen Entdeckungsreisen – Teil 2. Nicht wenige unabhängige, kleine Labels haben sich in den letzten zwei Dekaden auf Entdeckungsreisen in aller Welt begeben, um jene Musik zu dokumentieren, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Verschmelzung lokaler Musiktraditionen mit westlicher Rock-, Pop-, Soul-, Funk- und Discomusik und deren Instrumentarium entstanden ist. Das New Yorker Label Ostinato Records sticht da heraus. Journalist Vik Sohonie hat es ins Leben gerufen, um nicht nur groovende und tanzbare Musik neu und wieder zu entdecken, sondern dabei vor allem auch die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe ihrer Entstehung zu beleuchten – mit wenig Detailinformationen zu den einzelnen Tracks, dafür umso genauerer Aufbereitung des historischen Kontexts bestimmter Musikstile und ihrer Hybridisierung mit anderen. Die Spielräume Spezial folgen in zwei Sendungen den Entdeckungsreisen von Ostinato Records und erforschen diesmal die in der Diaspora geborenen hypnotischen Discosounds und die rebellische Funaná-Musik Kap Verdes nach der Unabhängigkeit im Jahr 1975; mit Michael Neuhauser
04.09. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag: Radiosession – Tobias Meissl Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Österreichs junges Ausnahmetalent am Vibrafon, Tobias Meissl, hat sich nach seiner Rückkehr aus den USA, wo er am Berklee College of Music in Boston mit einem Vollstipendium studiert hat, rasch etablieren können. Gemeinsam mit Ivar Roban Križic am Kontrabass und Langzeitmitstreiter Valentin Duit am Schlagzeug spielt er Musik auf der Kippe zwischen traditionellem Jazz und Neuer Unübersichtlichkeit – der heterogenen Improvisationsmusik der Gegenwart. Das gelingt dem Trio mit jener Selbstverständlichkeit, die der jüngeren Musiker:innen-Generation eigen zu sein scheint, die sich gerne im Fundus des American Songbook bedient und ebenso spielerisch zeitgenössische Einflüsse aus allen Richtungen zulässt. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Helmut Jasbar
04.09. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Bill Evans und Jim Hall: „Undercurrent“ (1962). Im August 1962, also ziemlich genau vor 60 Jahren, wird das Album „Undercurrent“ von Pianist Bill Evans und Gitarrist Jim Hall veröffentlicht. Nicht nur das ikonische Albumcover, das die Unterwasser- Fotografie einer Frau in weißem Kleid zeigt, erregt Aufmerksamkeit. Im Duo mit Klavier und Gitarre zu spielen ist kein einfaches Unterfangen. Gerne kommen sich die Klangfarben der beiden Saiteninstrumente (auch beim Piano werden ja Saiten mit Hämmern angeschlagen) in die Quere. Doch bei Bill Evans und Jim Hall bedeutet der Dialog pure Magie: Traumwandlerisch spielen sich die beiden Musiker melodische Elemente zu und kommunizieren mittels sensibler Akkordfärbungen. Gleich die Eröffnungsnummer „My Funny Valentine“ demonstriert das hochempathische Zusammenspiel der beiden. Dieser kammermusikalische Jazz-Meilenstein war eine Blaupause und Inspiration für zahlreiche spätere Gitarre-Klavierduos; mit Klaus Wienerroither
04.09. SWR2 19:32 SWR2 Jazz – Black Velvet: Der Tenorsaxofonist Illinois Jacquet. Es war Illinois Jacquets Geniestreich: Sein ekstatisches Tenorsaxofonsolo in »Flying Home« sorgte im Jahr 1942 im Lionel Hampton Orchester für eine Sensation. Seitdem wird es immer wieder zi- tiert. Aber nicht nur mit seiner expressiven Spielweise, die er in den höchsten Lagen mit gekonnt eingesetzten Instrumental-»Schreien« krönte, sondern auch mit exzellenten Balladen-Interpre- tationen war der Saxofonist in prominenten Big Bands ein gefeierter Solist. In eigenen Combos gelang Illinois Jacquet das Kunststück, die Flexibilität einer kleinen Gruppe zu bewahren und darüber hinaus den strahlenden Sound einer Big Band zu erzielen; mit Gerd Filtgen
05.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
05.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
05.09. DLF Kultur 20:03 In Concert – Birdland Jazz Club, Neuburg an der Donau: Aufzeichnung vom 19.11.2021; Louise Jallu, Bandoneon; Grégoire Letouvet, Piano / Fender Rhodes; Karsten Hochapfel, Gitarre / Cello; Alexandre Perrot, Bass; mit Matthias Wegner
05.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Inspiration Ornette – Joachim Kühns Hommage an Ornette Coleman. Bereits als Heranwachsender begeisterte sich der Pianist Joachim Kühn für den großen Jazzinno- vator Ornette Coleman. In den 90er-Jahren kam es zu einer direkten Begegnung mit dem Altsaxofonisten und zu gemeinsamen Duo-Konzerten in der Arena von Verona sowie zu den Leipziger Jazztagen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren ließ Coleman dann Joachim Kühn regelmäßig nach New York einfliegen, um mit ihm gemeinsam neue Stücke zu proben. Rund zwei Jahr- zehnte später widmete der Pianist seinem Idol ein Soloalbum, mit dem er die Schönheit dieser Melodien feiert: »Melodic Ornette«; mit Bert Noglik
05.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
05.09. Ö1 19:30 On stage – Hermeto Pascoal & Grupo bei den INNtönen 2022. Hermeto Pascoal, der inzwischen 86-jährige Multiinstrumentalist mit dem schlohweißen Rauschebart, den der deutsche Musikjournalist Karl Lippegaus „Brasiliens Antwort auf Sun Ra“ genannt hat, zählt zweifellos zu den schillerndsten Musikerpersönlichkeiten Südamerikas. Er selbst spricht von seiner Arbeit als „musica universal“, allumfassende Musik – und er selbst stellt zweifellos den Mittelpunkt dieses klingenden Kosmos dar: Pascoal spielt Saxofon, Klavier, Akkordeon, Trompete, weiß aber auch Flaschen, Messern, Gabeln und vielerlei Alltagsgegenständen überraschende Klänge zu entlocken. Dabei verbindet er mit spielerischer Leichtigkeit unterschiedlichste stilistische Elemente, komplexe, mitreißende Rhythmen, freie Improvisationen, popkulturelle Einflüsse, Alltagsgeräusche. Vor 50 Jahren zog Hermeto Pascoal damit auch die Aufmerksamkeit von Trompeter Miles Davis auf sich, auf dessen Album „Live-Evil“ (1971) er zu hören ist. Am 22. Juli 2022 gastierte Hermeto Pascoal mit seiner Band im Rahmen des oberösterreichischen INNtöne-Festivals auf der Open-air-Bühne am Buchmannhof im Innviertel und gab ein mitreißendes Konzert. Eine Sendung im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens; mit Andreas Felber
05.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Inspiration Ornette – Joachim Kühns Hommage an Ornette Coleman; mit Bert Noglik
06.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
06.09. DLF 21:05 Jazz Live – Oliver Steidles Killing Popes & Gäste Philipp Gropper – Tenorsaxofon; Dan Nicholls – Keyboards; Frank Möbus – Gitarre; Phil Donkin – Bass; Oli Steidle – Schlagzeug; Jelena Kuljić, Natalie Sandtorv – Gesang Jazzfest Berlin, Silent Green, 4. November 2021; mit Thomas Loewner
06.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Vincent Neumann
06.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Große Spannungsbögen und feine Schattierungen – Das Quartett der Schweizer Harfenistin Julie Campiche in Burghausen. Alice Coltrane spielte sphärischen Free Jazz auf der Harfe, Edmar Castañeda spielt Latin Jazz auf ihr, Kathrin Pechlof eine feine Jazzkammermusik. Bei der Schweizerin Julie Campiche klingt die Harfe wieder ganz anders. Sie kombiniert die Saitenklänge mit elektronischen Sounds und ent- spinnt eine Musik der knisternd-subtilen Dramaturgie-Bögen. Mit ihrem Konzert im bayerischen Burghausen am 26. März 2022 sorgte sie für ein Highlight der 51. Internationalen Jazzwoche. Im ARD Radiofestival Jazz präsentiert Ulrich Habersetzer Ausschnitte aus dem Konzert des Julie Campiche Quartetts in Burghausen; mit Ulrich Habersetzer
06.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
06.09. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Roman Hosek
06.09. SRF2 21:00 Jazz Collection – Martial Solal; mit Florian Favre
06.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Große Spannungsbögen und feine Schattierungen – Das Quartett der Schweizer Harfenistin Julie Campiche in Burghausen; mit Ulrich Habersetzer
07.09. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – mit Beate Sampson, Ulrich Habersetzer, Roland Spiegel
07.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
07.09. DLF Kultur 20:03 Konzert – Theater im Delphi, Berlin; Aufzeichnung vom 05.09.2022. U.a. Kurt Weill, Moisés Simons, Cole Porter m. Ina Kancheva, Sopran; clair-obscur Saxophonquartett
07.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Secret Sonic Weapon – Jazz und Propaganda im Zweiten Weltkrieg. Mit Swing für und gegen den Gleichschritt – schon im 2. Weltkrieg wurde der Krieg mit Propagan- da-Jazzbands auch per Triole ausgetragen. Im Kalten Krieg wiederum wollten US-Regierungen via Sender »Voice of America« und Tourneen von Jazzmusikern für die westliche Lebensform werben. Allerdings wurde den Afro-Amerikanern dabei bewusst, dass sie im Ausland für Werte spielten, die für sie zu Hause nicht galten. Von diesen Tourneen wiederum brachten sie Ideen mit, die sowohl den Jazz als auch die US-Gesellschaft veränderten; mit Henry Altmann
07.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
07.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Secret Sonic Weapon – Jazz und Propaganda im Zweiten Weltkrieg; mit Henry Altmann
08.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
08.09. DLF 21:05 Jazz Facts – Lyrischer Jazz-Punk: Der dänische Gitarrist Teis Semey; mit Anja Buchmann
08.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
08.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Vier lange Saiten: Kontrabassistinnen im Jazz. Vier lange Saiten, tiefe Töne, eine profunde Basis des Geschehens – all dies liefert ein Kontrabass. Gespielt von wem auch immer. Waren Joëlle Léandre, Alison Rayer und andere Frauen in den 1970er- und 1980er-Jahren noch Ausnahmeerscheinungen an diesem Instrument, hat sich inzwischen vieles getan. Zahlreiche Bassistinnen der jüngeren Generation wie Judith Ferstl oder Beate Wiesinger lassen aufhorchen. Im Modern Jazz und experimentellem Spiel, in Fusion oder Free Jazz. Ob hochenergetisch oder innig zart: Tiefe Klänge und mehr bevölkern die heutige Jazz- sendung im ARD Radiofestival; mit Nina Polaschegg
08.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
08.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Vier lange Saiten: Kontrabassistinnen im Jazz; mit Nina Polaschegg
09.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
09.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Carsten Beyer
09.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alone, not together – Die Herausforderung des unbegleiteten Solospiels. Der Jazz-Standard »Alone Together« handelt von glücklicher Zweisamkeit – und könnte auch für die Duo-Situation stehen. Was aber bedeutet es für Musiker und Musikerinnen, ganz allein auf der Bühne zu sein? »Wenn Du in der Zulu-Tradition aufwächst, lernst Du auch, ein Hirte zu sein und die Kühe und Rinder dorthin zu bringen, wo sie fressen und trinken. Und Du bist mit ihnen allein. Genauso denke ich über das Solo-Spielen. Du begibst dich in die Wildnis. Es ist gefährlich, denn Du bist allein. Jederzeit kann ein Löwe auftauchen. Ich verstehe das Solo-Spiel als einen Moment, in dem Du verletzlich bist. Aber wenn es gut läuft, ist es reine Hingabe und Du lässt alles hinter Dir«, sagt der Pianist Nduduzo Makhathini. In der Sendung kommen auch Enrico Pieranunzi, John Scofield und Gwilym Simcock zu Wort; mit Karsten Mützelfeldt
09.09. Ö1 14:05 In Concert – Mitelli/Collodel/Di Benedetto bei Jazz & Wine of Peace 2020. Jazz und Weingenuss in den Jahrhunderte alten Höfen, Kellern und Kirchen des friulanischen Weinbaugebiets Collio Goriziano, während schon die neue Ernte von Friulano, Ribolla Gialla, Grauburgunder, Sauvignon und Merlot in den Fässern frischen Duft verströmt: Das ist das einzigartige Setting des seit vielen Jahren jeweils im Oktober im Umfeld der Gemeinde Cormòns stattfindenden Festivals Jazz & Wine of Peace. Vier außergewöhnliche Konzerte vom Festival 2020 sind in zwei Ausgaben von In Concert in Ö1 zu erleben – mit ebenso kontemplativer wie experimenteller Musik von wahren Klangschamanen des italienischen Jazz. Im Mittelpunkt steht diesmal Multiinstrumentalist Gabriele Mitelli, der das Publikum mit seinem Spiel auf Kornett, Flügelhorn, Sopransaxofon, Perkussion sowie mit Stimme und Elektronik schon ganz allein auf vielschichtige Klangreisen mitzunehmen vermag, was er am 24. Oktober 2020 im malerischen Weingut Magnàs in Cormòns unter Beweis stellte. Am Tag darauf konzertierte er dann noch mit dem Duo DST von Bassklarinettist Alberto Collodel und Bassist Simone Di Benedetto in der Villa Codelli in Mossa, um in diesem uralten Ansitz in den friulanischen Hügeln in ähnlich reiche Klanglandschaften einzutauchen, wie sie die drei 2019 auch auf dem gemeinsamen Album „Kinetik“ festgehalten haben; mit Michael Neuhauser
09.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
09.09. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Roman Hosek
09.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alone, not together – Die Herausforderung des unbegleiteten Solospiels; mit Karsten Mützelfeldt
10.09. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Ssirus W. Pakzad
10.09. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Linda Fredriksson Juniper: Linda Fredriksson, sax; Tuomo Prättälä, keyb; Mikael Saastamoinen, b; Olavi Louhivuori, dr; Tampere Jazz Happening 2021, Tullikamarin Pakkahuone (Old Customs House), Finnland, November 2021; mit Jürgen Schwab
10.09. Ö1 23:20 Die Ö1 Jazznacht – Oliver Steger im Studio, Richard/Ithursarry 2021 in Leibnitz. Zu Gast im Jazznacht-Studio bei Katharina Osztovics ist der Wiener Bassist Oliver Steger. Er erzählt, wie er vom fußballspielenden Krankenpfleger zum gefragten Instrumentalisten avancierte. Und er spricht über das brandneue Album seiner Band Olive Grove sowie über ebenfalls frische Musik des Trios Café Drechsler. Zudem lässt Steger mit Jazz für ein junges Publikum aufhorchen – Nachhören mit den „Kleinen“ lohnt sich also. Der Konzertmitschnitt im Anschluss lässt Saxofonist Jean-Charles Richard im Duo mit Akkordeonist Didier Ithursarry hören, die am 3. Oktober 2021 zum Ausklang des Jazzfestivals Leibnitz im Weingartenhotel Harkamp ein Open-air-Konzert gaben. Im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens widmet sich Katharina Osztovics außerdem Größen der brasilianischen Musik wie Tania Maria, Hermeto Pascoal, Walter Wanderley oder Sérgio Mendes und wirft einen Blick auf die brasilianische Musikszene in Österreich. Mit Samba, Bossa Nova und Choro im Ohr vergehen die Stunden bis zum Sonnenaufgang wie im Flug; mit Katharina Osztovics
10.09. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
11.09. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Camille Thurman. hr-Bigband feat. Camille Thurman cond. by Jim McNeely; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Juni 2021, Teil 2; mit Daniella Baumeister
11.09. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
11.09. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Wie Musik die Mode beeinflusst(e) Mode und Musik sind untrennbar miteinander verbunden. Beide sind Ausdruck von Identität und Gruppenzugehörigkeit, dienen gleichzeitig aber auch der Abgrenzung. Elvis Presley beeinflusste die Mode der 1950er Jahre wie kein anderer, Stilikonen wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix prägten den farbenfrohen, psychedelischen Hippie-Look. David Bowie bleibt mit seinen exzentrischen Outfits bis heute in Erinnerung, und die Punk-Bewegung wollte sich mit markanten visuellen Statements von allem anderen möglichst stark abgrenzen. Grunge, HipHop und Techno drückten der Mode der 1990er Jahre ihren Stempel auf, und Musikerinnen wie Britney Spears oder Christina Aguilera initiierten Trends in den 2000er Jahren. Aktuell sind Musikstars auch Modestars: So haben Rihanna oder Kanye West sogar eigene Schuhdesignlinien lanciert, für die sie werben. Die Spielräume Spezial thematisieren im Rahmen der Ö1 Fashionweek Musiker:innen, die Modetrends gesetzt haben; mit Lukas Handle
11.09. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Das Fagner Wesley Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Der Pianist, Komponist und Arrangeur Fagner Wesley stammt aus Salvador de Bahia und lebt mittlerweile schon viele Jahre in Wien. Im Dezember 2021 hat er zusammen mit E-Bassist Jojo Lackner und dem brasilianischen Landsmann Matheus Jardim (Schlagzeug) das Album „Life Goes On“ veröffentlicht. Nomen est omen. Mit dem Titel dieses Tonträgers will der temperamentvolle Musiker seine Mitmenschen inspirieren, trotz aller drängenden Probleme, die unseren Erdball im Moment beherrschen, ihr Leben mit positiver Energie zu füllen. Brasilianische Lebensfreude, in Musik umgemünzt, kann da zum Exportschlager werden! Eine Sendung im Rahmen des Ö1 Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Klaus Wienerroither
11.09. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag: Milestones – Cyro Baptista: „Vira Loucos“ (1997). Die Liste der Instrumente, die er spielt (und oft auch selbst konstruiert), ist enorm. Die Liste seiner musikalischen Partnerinnen und Partner noch um einiges länger. Cyro Baptista ist ein vielseitiger und vielbeschäftigter Perkussionist und ein müheloser Grenzgänger zwischen den Stilen. Seit den 1980er Jahren prägte er Alben des Saxofonisten John Zorn, er spielte mit Derek Bailey, Wynton Marsalis oder Herbie Hancock genauso wie mit Sting oder David Byrne. Und natürlich auch mit den Größen seiner Heimat Brasilien: mit Marisa Monte, Milton Nascimento, Caetano Veloso und unzähligen anderen. Die Liste von Cyro Baptistas eigenen Alben ist hingegen vergleichsweise kurz. „Vira Loucos“ nannte er sein 1997 bei John Zorns Label Avant erschienenes Debüt – in Anspielung auf den Namen des brasilianischen Komponistenkollegen, dessen Musik er hier unter die Lupe nimmt: Heitor Villa-Lobos. Mit Gitarrist Marc Ribot, Bassist Greg Cohen und John Zorn, der das Album auch produzierte, hatte er dabei einige seiner alten New Yorker Mitstreiter an Bord. Resultat war ein völlig unverkopftes Fest für die Ohren, das die brasilianische Volksmusik, die ja einst auch Villa-Lobos inspirierte, ebenso leichtfüßig integriert wie Experimentelles, und Baptistas eigene Kompositionen auf intelligente Weise mit jenen von Villa-Lobos verschränkt. Eine Sendung im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens; mit Michael Neuhauser
12.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
12.09. DLF Kultur 20:03 In Concert – Rudolstadt-Festival/ Konzertbühne Heinepark; Aufzeichnung vom 09.07.2022: Shirley Davis and The Silverbacks; mit Carsten Beyer
12.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alchemist und innovativer Tastenzauberer – zum 15. Todestag Joe Zawinuls. Im Jazzclub »Birdland« lernte Joe Zawinul seine Frau kennen, traf Duke Ellington, von ihm verehrte Sportgrößen und seinen späteren Arbeitgeber Miles Davis: »Zawinul baut Ideen aus, die wir seit Jahren hatten.« In den 60er und 70er Jahren prägte der innovative Tastenzauberer tatsächlich wie kaum ein anderer europäischer Musiker den Jazz. Sei es als Hitlieferant für Cannonball Adderley, als Elektrifizierer zusammen mit Miles Davis oder gemeinsam mit Wayne Shorter in der Formation Weather Report. Als Joe Zawinul am 11. September 2007 einem Krebsleiden erlag, kam dies dem Ableben einer globalen Musikikone gleich; mit Thomas Haak
12.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
12.09. Ö1 19:30 On stage – Fergus McCreadie Trio beim INNtöne-Tastenfestival 2022. Umgeben von der grün gewellten Landschaft des Innviertler Sauwalds, fand heuer zu Pfingsten auf Paul Zauners Buchmannhof erstmals das INNtöne-Tastenfestival statt. Im Fokus standen Pianist:innen und Akkordeonist:innen, besonders gespannt war man am 3. Juni 2022 auf das Österreich-Debüt des 25- jährigen schottischen Pianisten-Newcomers Fergus McCreadie, der sich in seinen Trio-Kompositionen von der Volksmusik und der Landschaft seiner Heimat inspirieren lässt. Hochvirtuos und hörbar von seinem klassischen Ausbildungsbackground geprägt, zelebrierte McCreadie die süffigen Kompositionen seines kürzlich erschienenen zweiten Trio-Albums „Forest Floor“ in epischer Länge, unterstützt von David Bowden (b) und Stephen Henderson (dr). Das enthusiasmierte Publikum ließ die drei jungen Schotten nicht ohne zwei ausführliche Zugaben von der Bühne; mit Jörg Duit
12.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alchemist und innovativer Tastenzauberer – zum 15. Todestag Joe Zawinuls; mit Thomas Haak
13.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
13.09. DLF 21:05 Jazz Live – Sylvie Courvoisier Trio Sylvie Courvoisier – Piano; Drew Gress – Bass; Devin Grey – Schlagzeug; Jazzfest Berlin, Silent Green, 7. November 2021; mit Sophie Emilie Beha
13.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Oliver Schwesig
13.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Spielen, komponieren, agieren – Posaunist Janning Trumann zwischen Musik und Kulturpolitik. So elegant und geschmeidig wie sein Posaunenton klingt, so eloquent und klar ist er auch mit Worten. Janning Trumann kann man gut das beliebte Prädikat »Tausendsassa« andienen. Der Wahl-Kölner leitet diverse Bands vom Quartett bis zum Oktett, ist aktiv im Subway Jazz Orchestra, betreibt mit Tangible Music sein eigenes Label und ist Geschäftsführer der politischen Interessenvertretung »Kölner Jazzkonferenz«. Diese wiederum hat die Cologne Jazzweek initiiert, ein Festival, das 2021 unter großem Applaus zum ersten Mal stattfand – mit Janning Trumann als Teil des künstlerischen Leitungsteams; mit Anja Buchmann
13.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
13.09. SRF2 20:00 Late Night Concert – Lars Danielsson am Festival da Jazz 2022; mit Jodok Hess
13.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Spielen, komponieren, agieren – Posaunist Janning Trumann zwischen Musik und Kulturpolitik; mit Anja Buchmann
14.09. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – Acoustic Joe: Joe Zawinul, Wiener, Jazz-Innovator und Klangmagier an den unterschiedlichsten Tasteninstrumenten. In dieser Ausgabe von „Classic Sounds in Jazz“ ganz akustisch, nur am Flügel, aber zusammen mit Saxofonist Ben Webster, Pianist Friedrich Gulda, Sängerin Nancy Wilson und anderen; mit Ulrich Habersetzer
14.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
14.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Myra Melford und ihre neue All-Star-Besetzung. For The Love Of Fire And Water. Die amerikanische Pianistin Myra Melford liebt es seit jeher, Prinzipien der Natur und des Scha- manismus in ihre Musik hineinzuholen. Für ihre neueste Platte »For The Love Of Fire And Water« hat die Berkeley-Professorin ein besonderes Quintett zusammengestellt, zu dem außer ihr selbst am Piano Gitarristin Mary Halvorson, Saxofonistin Ingrid Laubrock, Cellistin Tomeka Reid und Schlagzeugerin Susie Ibarra angehören. Bei dieser Allstar-Besetzung des zeitgenössischen amerikanischen Jazz geht es nicht um Verzicht auf männliche Kollegen, sondern schlicht um die Musikerpersönlichkeiten, mit denen Melford am liebsten zusammenspielen will. Das Ergebnis ist verblüffend; mit Wolf Kampmann
14.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
14.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Myra Melford und ihre neue All-Star-Besetzung; mit Wolf Kampmann
15.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
15.09. DLF 21:05 Jazz Facts – „Sei ein musikalischer Schwamm!“ Der Pianist Gerald Clayton im Porträt; mit Karsten Mützelfeldt
15.09. DLF Kultur 00:05 Neue Musik – 60 Jahre Fluxus: FLUXUS – Musik mit Ei. Ein fiktives Hörspiel mit Dokumenten. Von Stefan Fricke, Produktion: SR 1996. Ute und Georg sind in den 1960er-Jahren eifrige Konsumenten von FLUXUS-Happenings. Mit dialogischen Szenen und akustischen bzw. Musikbeispielen.
15.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
15.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Im Porträt – der vielseitige Saarbrücker Gitarrist Johannes Schmitz. Der Weg zum Jazz verlief für den Gitarristen Johannes Schmitz über eine eher seltene Zwischenstation: Heavy Metal. Noch heute liebt der 35-Jährige vor allem die raueren Spielarten der improvisierten Musik. Zu seinen aktuellen Aktivitäten gehören die Noise-Rock-Band Ulnaris Sulcus, ein Improv-Jazz Projekt mit Live-Elektroniker Uli Böttcher, aber auch ein akustisches Duo mit Sängerin Élodie Brochier. Längst hat sich Schmitz weit über den südwestdeutschen Raum hinaus einen Namen als Kreativposten der alternativen Jazzszene gemacht. Im Portrait spricht er über Musikmachen als körperliches Erlebnis und Schubladendenken im Jazz; mit Johannes Kloth
15.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
15.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Im Porträt – der vielseitige Saarbrücker Gitarrist Johannes Schmitz; mit Johannes Kloth
16.09. BR Klassik 23:30 ARD Radiofestival 2022.Jazz (s. Programm hr2)
16.09. DLF 22:05 Milestones Jazzklassiker – Le violon électrique: Dem Geiger Jean-Luc Ponty zum 80. Geburtstag; mit Karsten Mützelfeldt
16.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Thorsten Bednarz
16.09. HR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alone Together – Neue Duo-Formationen 2022. »File Under Jazz« – mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter »Jazz« einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche präsentierten deshalb die Autorinnen und Autoren des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielfältigen Welt des Jazz; mit Henning Sieverts
16.09. Ö1 14:05 In Concert – John Scofield und Dave Holland 2021 in Tampere. Gitarrist John Scofield und Kontrabassist Dave Holland gastierten am 7. November 2021 beim Tampere Jazz Happening in Finnland. Die beiden Jazzstars hatten schon des Öfteren miteinander musiziert, sowohl auf der Bühne als auch im Studio – unter anderem in Ensembles von Herbie Hancock und Joe Henderson oder auch im gemeinsamen Quartett mit Joe Lovano und Al Foster. Im intimen Duoformat spielten sie nun ausschließlich Eigenkompositionen. Und dabei waren keineswegs nur lyrische Zwiegespräche zu hören, Scofield und Holland drückten bisweilen auch durchaus auf das Gaspedal, wie bei Scofields „See Mine Are Blues“; mit Klaus Wienerroither
16.09. SRF2 21:00 Jazz Collection (Z) – Martial Solal; mit  Florian Favre
16.09. SWR2 23:30 ARD Radiofestival Jazz – Alone Together – Neue Duo-Formationen 2022; mit Henning Sieverts
17.09. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr – Mit Musik von Camille Bertault, Fergus McCreadie, Concerto Köln, Marco Mezquida und anderen; mit Roland Spiegel
17.09. BR2 00:03 Radio Jazznacht – „I Feel Like A New Man“ – Zum 100. Geburtstag von Joe Newman; mit Marcus Woelfle
17.09. DLF 01:05 Radionacht Jazz – Themen u.a.: Ein Stück des Weges: Eloge auf die Begegnung. Neue Tonträger: Kirk Knuffke Trio, Mike Leonhart, Louis Sclavis u.a. Raritäten aus den 1950-er bis 1970-er Jahren; mit Karl Lippegaus
17.09. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Von Latrinophonikern und Telefonbuchmusik. Wie klingt ein Telefonbuch? Können zwölf Traktoren Musik machen? Was ist „brötzen“? Was ist ein Latrinophon? Und kann man mit einer Pistole dirigieren? Antworten darauf geben der schwedische Schlagzeuger und Experimental-Künstler Sven-Åke Johansson, der deutsche Saxophonist, Maler und Objektkünstler Peter Brötzmann – und der US-amerikanische Bandleader und Musikkomiker Spike Jones. Peter Brötzmann und Sven-Åke Johansson haben ihre Musiken auch aus dem Geist von Fluxus entwickelt. Und zu den Fluxus-Ahnen zählte Fluxus-Chef George Maciunas neben John Cage und Marcel Duchamp auch Spike Jones; mit Ursula Böhmer
17.09. Ö1 23:45 Die Ö1 Jazznacht – Christian Muthspiel im Studio, Michael Mantlers „Concertos“ in Graz. Am 20. September 2022 feiert Christian Muthspiel seinen 60. Geburtstag. Die Einladung in die Ö1- Jazznacht ist Ehrensache, schließlich ist der aus Judenburg stammende Posaunist, Pianist, Komponist und Dirigent dem ORF-Kulturradio durch die Neuschaffung sämtlicher Sendungssignations anno 2017 in besonderer Weise verbunden. Zum runden Anniversarium erscheinen zwei Doppel-CDs, die im Mittelpunkt des Gesprächs stehen werden: Mit „Diary – Selected Recordings 1989-2022“ wird Rückschau gehalten, „Homecoming Live“ hingegen steht für die hochaktive Gegenwart des künstlerischen Schaffens Christian Muthspiels: Handelt es sich hier doch um das Tonträger-Debüt seines seit 2019 aktiven Orjazztra Vienna, das einige der besten jungen Jazzinstrumentalist:innen des Landes vereint, und mit dem Muthspiel im Oktober wieder auf Tournee gehen wird. Originelle orchestrale Klänge sind auch im Anschluss zu hören: Zu erleben sind die 2007 komponierten „Concertos“ von Michael Mantler in der Interpretation des Janus-Ensembles unter der Leitung von Christoph Cech, aufgenommen am 3. Mai 2022 im Rahmen des Festivals „Big Band Bang“ im Grazer MUMUTH. Als Solisten treten Alois Eberl (tb), David Dornig (g), Maximilian Kanzler (marimba, wib), David Helbock (p) sowie Cech (dt) und Mantler (tp) selbst in Erscheinung; mit Andreas Felber
17.09. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
17.09. SWR2 19:28 SWR2 Jazztime – Auf Weltreise mit dem Orchester Duke Ellingtons: Späte Suiten (1966 – 1972). In seinen späten Jahren tourte Duke Ellington mit seinem Orchester auch im Ausland – in Euro- pa, Südamerika, Nordafrika, im Nahen und Fernen Osten. Davon inspiriert entstanden mehrere mehrsätzige Big-Band-Werke, etwa die »Far East Suite« (1966), die »Latin American Suite« (1968), das Album »Afro-Eurasian Eclipse« (1971) oder die »Goutelas Suite« (1971). Immer wieder findet man darin Elemente der Musik der bereisten Länder – auch Ellington öffnete sich dem Trend zum World Jazz. Wir hören noch einmal große Ellington-Solisten wie Paul Gonsalves, Jimmy Hamilton und Johnny Hodges; mit Hans-Jürgen Schaal
18.09. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Nils Petter Molvaer. hr-Bigband feat. Nils Petter Molvaer cond. by. Helge Sund; Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, April 2016; mit Jürgen Schwab
18.09. Ö1 00:05 Die Österreich 1 Jazznacht – (Fortsetzung)
18.09. Ö1 17:10 Spielräume Spezial – Zum 70. Geburtstag von Dave Stewart. Am 9. September 2022 feierte der britische Musiker und Produzent Dave Stewart seinen 70. Geburtstag. Als Hälfte des Popduos Eurythmics schrieb er zusammen mit der Sängerin Annie Lennox im Jahr 1981 mit „Sweet Dreams“ einen genialen Popsong für die Ewigkeit. Jahrzehnte danach äußerte sich Stewart dazu lapidar in seiner Autobiografie: „Heute, bald 40 Jahre später, ist ‚Sweet Dreams‘ immer noch allgegenwärtig. Praktisch jeder Radiosender auf der Welt spielt den Song noch immer. Er läuft jede Sekunde jeder Minute jedes einzelnen Tages. Er begleitet mich, egal, wohin ich gehe.“ Die Eurythmics waren ohne Zweifel eine der spannendsten und „musikalischten“ Bands der 1980er Jahre. Doch auch nach dem Ende dieses Projekts war der umtriebige Dave Stewart als Produzent und Songschreiber sehr erfolgreich und immer wieder auf neuen musikalischen Pfaden unterwegs; mit Klaus Wienerroither
18.09. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Das Rupert Kirchmair Quartett im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Den Sound des Quartetts des Tiroler Pianisten Rupert Kirchmair prägen einerseits die Kompositionen des Bandleaders, andererseits jene des in der österreichischen Jazzszene einschlägig amtsbekannten Saxofonisten Florian Bramböck. Diesen kennen wir als Komponisten zeitgenössischer Musik wie auch durch sein Wirken in verschiedenen Formationen vom Vienna Art Orchestra bis zu Saxofour. Pianist Rupert Kirchmair hingegen spielte mit Musikern wie dem kubanischen Perkussionisten Ricardo Moreno und Gitarrist Loomis Green, auch er ist ein vielschichtiger und stilistisch vielseitiger Musiker. Komplettiert wird die Besetzung durch Walter Singer am Bass und Florian Baumgartner am Schlagzeug. Das Quartett spielt zudem Bearbeitungen von Kompositionen Gustav Mahlers und Joseph Haydns. Stilistische Spagate prägen also das abwechslungsreiche Programm. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Helmut Jasbar
18.09. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag Milestones – Maria Schneider: „Concert in The Garden“ (2004). Die US-amerikanische Komponistin Maria Schneider, einst als Assistentin von Gil Evans tätig, konnte sich in den letzten 30 Jahren mit Aufnahmen ihres 18-köpfiges Orchesters einen Namen als eine der bedeutendsten und originellsten Komponist:innen des Gegenwartsjazz machen. Ihr viertes Studioalbum „Concert in The Garden“ war 2005 die erste Veröffentlichung der Crowdfunding- Plattform ArtistShare, die mit einem Grammy ausgezeichnet wurde – obwohl sie nur über das Internet käuflich zu erwerben war. Auch musikalisch zählt „Concert in The Garden“ zu den herausragenden Arbeiten Schneiders, die bereits mit ihrem Debüt „Evanescence“ (1994) die Konturen ihres persönlichen Stils schärfte. Schwebende Rhythmen und tänzerische Grooves durchziehen die drei langen Stücke des Albums „Concert in The Garden“. Komposition und Improvisation laufen organisch, mühelos ineinander, als Basis fungieren mitunter brasilianische und spanische Rhythmen, auch Flamenco-Anklänge sind zu hören. Die Leichtigkeit, mit der das Orchester der Bandleaderin und ihren delikaten Kompositionen folgt, lässt die Musik kurzweilig und einnehmend erscheinen. Maria Schneiders Ensemble ist zudem wieder mit einigen der besten Musiker:innen der New Yorker Jazzszene besetzt, darunter Saxofonist Donny McCaslin, Trompeterin Ingrid Jensen, Gitarrist Ben Monder und der im Dezember 2020 verstorbene Pianist Frank Kimbrough. „Concert in The Garden“ ist ein ausgenommen mitreißendes Album, das Maria Schneiders Qualitäten als Bandleaderin und Komponistin anno 2004 auf ein neues Level hob; mit Astrid Schwarz
19.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
19.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
19.09. DLF Kultur 20:03 In Concert – Pop-Kultur Berlin. Kesselhaus der Kulturbrauerei, Aufzeichnung vom 25.08.2022: Isolation Berlin; mit Christoph Reimann
19.09. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic
19.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
19.09. Ö1 19:30 On stage – Jörg Schippa & UnbedingT beim Jazzfestival Leibnitz 2021. Am 30. September letzten Jahres stellte zur Eröffnung des Jazzfestivals Leibnitz im Weinkeller von Schloss Seggau das Berliner Quartett UnbedingT um Gitarrist Jörg Schippa sein launiges Programm „Zirkus Bizarr“ vor: Irgendwo zwischen gewitzter melodisch-rhythmischer Zugänglichkeit und freier Improvisation angesiedelt, bedeutete diese „Volkstanz-Avantgarde“ (so Festivalchef Otmar Klammer im Programmheft) ein kurzweiliges Hörvergnügen. Der kammermusikalische Bandsound wurde geprägt von Gitarre (Schippa), Klarinette (Jürgen Kupke) und Bassklarinette (Florian Bergmann), während Drummer Christian Marien den überraschungsreichen Kompositionen Schippas, die mitunter auch auf den Rhythmen des „Zwiefachen“ basieren, Beine machte. Ein Höhepunkt des Jazzfestivals Leibnitz 2021; mit Marlene Schnedl
20.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
20.09. DLF 21:05 Jazz Live – Petter Eldh Projekt Drums feat. Savannah Harris Tapiwa Svovse – Altsaxofon; Wanja Slavin – Altsaxofon; Tom Ford – Gitarre; Petter Eldh – Bass, Sampler; Savannah Harris – Schlagzeug; Cologne Jazzweek, Stadtgarten, 15. August 2022; mit Thomas Loewner
20.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Matthias Wegner
20.09. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
20.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
20.09. SRF2 20:00 Jazz & World aktuell; mit Peter Bürli
20.09. SRF2 21:00 Jazz Collection – Emily Remler; mit Mareille Merck
20.09. SWR2 20:05 SWR2 Jazz Session – SWR2 Jazz College: Mit dem Paul Walke Trio, »Kruhm« und dem Lisa Wilhelm Quartett. Nach der Premiere im vergangenen Herbst fand Ende Mai die zweite Ausgabe des SWR2 Jazz College statt. Im Roten Saal der Hochschule für Musik Mainz präsentierten sich an einem Konzertabend drei Nachwuchsbands aus den Jazzinstituten in Mannheim, Stuttgart und Mainz. In dieser Jazz Session sind bisher noch nicht gesendete Aufnahmen von dem kleinen Minifestival zu hören; mit Julia Neupert
21.09. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz – „Zwei sind ein Team“ – Autorenduos des Jazz – Mit Musik von George und Ira Gershwin, Duke Ellington und Billy Strayhorn, Dorothy Fields und Jerome Kern und anderen; mit Breatrix Gillmann
21.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg” – Mostly Vocal – „Zwei sind ein Team“ – Autorenduos des Jazz II. Mit Musik von Harold Arlen und Johnny Mercer, George und Ira Gershwin, Richard Rogers und Lorenz Hart und anderen; mit Beatrix Gillmann
21.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Jazz
21.09. DLF Kultur 20:03 In Concert – Funkhauskonzert, Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur: Ganna Gryniva und Tal Arditi; mit Matthias Wegner
21.09. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.
21.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
21.09. SWR2 21:05 SWR2 NowJazz – Geerdete Vagabundin: Die Cellistin Judith Hamann. Sie war schon in vielen Ländern zuhause, hat Konzerte auf fünf Kontinenten gegeben, seit 2020 hat sie eine Basis in Berlin. Von dort schwärmt die australische Cellistin Judith Hamann immer wieder zu Künstlerinnen-Residenzen aus, wo sie an Solo-Werken arbeitet, sich mit anderen Kul- turschaffenden vernetzt oder zu Uraufführungen eingeladen wird. Hamann spielt komponierte und improvisierte Musik, sie experimentiert mit Feldaufnahmen, ortsspezifischer Klangkunst, Mikrotonalität und ihrer eigenen Physis als Musikerin. Eine Annäherung an eine Künstlerin, die Wagemut und Kontemplation vereint; mit Franziska Buhre
22.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz – Jazz-Hörerwünsche: Mit Musik von Keith Jarrett, Colosseum, Monty Alexander und Joni Mitchell; mit Roland Spiegel
22.09. DLF 21:05 Jazz Facts – Der Herr des Riesenrads: Christian Muthspiel zum 60. Geburtstag; mit Michael Rüsenberg
22.09. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
22.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
23.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – Das Jazzkonzert – Drei ungleiche Gleiche: Das Clarinet Trio von Gebhard Ullmann, Bassklarinette, Jürgen Kupke, Klarinette, und Michael Thieke, Klarinette und Altklarinette, im „Raum für Musik“ in Zoglau 3. Aufnahme vom 21. Mai 2022; mit Roland Spiegel
23.09. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle
23.09. Ö1 14:05 In Concert – Thuillier/Richard/Viret 2018 in Hamburg. Ein Gipfeltreffen von drei Musikern, die im Gegensatz zu ihren Instrumenten „nichts Ernstes hervorbringen“, wie Tubist François Thuillier augenzwinkernd schreibt. Gemeinsam mit Jean-Charles Richard am Baritonsaxofon und Jean-Philippe Viret am Kontrabass, aus dessen Feder fast alle Kompositionen dieses Programms mit dem Titel „60% de matière grave“ stammen, hat sich Thuillier zum Ziel gesetzt, mit einem ausgeprägten Sinn für Leichtigkeit das Universum der tiefen Schwingungen zu erforschen. Diese Begegnung zwischen einem Blechbläser, einem Holzbläser und einem Streicher ermöglicht es, abwechselnd die Bass-Funktion zu übernehmen. „60% der tiefen Materie“ ist eine Hommage an die Fundamente, auf denen sich das solistische Spiel entfalten kann, und an die Anmut und die Ausdrucksfähigkeit der sogenannten „Großen“ im Orchester, die allzu oft verkannt werden. Am 22. November 2018 waren François Thuillier, Jean-Charles Richard und Jean-Philippe Viret im Rolf- Liebermann-Studio des NDR in Hamburg zu Gast und begeisterten mit ihrem Programm das Publikum; mit Helmut Jasbar
23.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgand Schlag
23.09. Ö1 19:30 Jazztime – Otto Lechner im Gespräch über Ray Charles und Pink Floyd Live aus dem KlangTheater. Akkordeonist und Pianist Otto Lechner ist einer, der gerne in verschiedensten Genre-Gärten stilwildert: 2022 ist die LP „Brother Ray“ erschienen, eine Aufnahme vom Juni 2011 aus dem Wiener Jazzclub Miles Smiles, in deren Rahmen er sich singend und Klavier spielend mit der Musik des „großen Bruders“ Ray Charles auseinandersetzt. Und im Rahmen des diesjährigen Glatt-&-Verkehrt-Festivals in Krems wagte sich Lechner an eine andere Ikone der Popkultur, an das epochale Pink-Floyd-Album „The Dark Side of The Moon“ von 1973. Im Jazztime-Gespräch mit Andreas Felber plaudert der in Wien und Gars am Kamp lebende Musiker im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses über seine Exkurse in die Musikgeschichte wie auch über sein neues Festival „Invention and Memories“, das im Mai 2022 erstmals im Kunsthaus Horn über die Bühne ging. Livemusik-Kostproben inklusive, versteht sich!; mit Andreas Felber
23.09. Ö1 22:20 Spielräume Nachtausgabe – Die Band Chic und andere wichtige Bands der Disco-Ära. Nile Rodgers, das kreative Haupt der Disco-Band Chic, hat am 19. September 2022 seinen 70. Geburtstag gefeiert. Sein mittlerweile verstorbener Bandkollege, der Bassist Bernhard Edwards, wäre im Oktober ebenfalls in den Kreis der Seventysomethings eingetreten. Die beiden Jubilare sind der Anlass, sich in dieser Spielräume-Nachtausgabe mit der Disco-Ära auseinander zu setzen. Diese mit der Funkmusik verwandte Stilrichtung entwickelte sich in den 1970er Jahren zu einem eigenständigen Genre und hatte seine Blütezeit zwischen 1976 und 1979. Das Wort „Disco“ stammt aus dem Französischen und ist eine Abkürzung für „Discotheque“. Damit bezeichnete man ursprünglich ein Behältnis, in dem Platten aufbewahrt wurden. Gastronomiebetriebe, die Tanzveranstaltungen abhielten, gab es natürlich schon vor der Discowelle, während des zweiten Weltkriegs wurden in Frankreich noch Jazzplatten gespielt. Tanztempel wie das hedonistische, 1977 eröffnete Studio 54 in New York waren dann entscheidend an der Popularisierung der Disco-Musik beteiligt. Und neben Soul und Funk gibt es auch durchaus Jazzeinflüsse bei dieser Tanzmusik, welche sich in ihrer klassischen Form in einem Tempo zwischen 100 und 120 „beats per minute“ bewegt; mit Klaus Wienerroither
23.09. SRF2 21:00 Jazz & World aktuell (Z); mit Peter Bürli
24.09. BR Klassik 18:05 Jazz und Mehr; mit Ulrich Habersetzer
24.09. BR2 00:03 Radio Jazznacht; mit Peter Veit
24.09. HR2 19:04 hr2 Live Jazz – Bad Hombre: Antonio Sanchez, dr; Thana Alexa, voc; BIGYUKI, keyb; Lex Sandler, b; 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021; mit Daniella Baumeister
24.09. Ö1 00:05 Spielräume Nachtausgabe (Forts.)
24.09. Ö1 23:10 Die Ö1 Jazznacht – Vesna Petkovic im Studio, Daniel Holzleitners Sextett bei den INNtönen. „Impulsive Musik, herzlich und erfrischend“ – diese Bezeichnungen erscheinen, wenn man nach Vesna Petkovic im Internet sucht. Und ja, sie beschreiben den schöpferischen Spirit der in Graz lebenden, im serbischen Nis geborenen Sängerin, Komponistin und Arrangeurin ziemlich gut. Ende Mai wurde die engagierte Vokalpädagogin und Leiterin des multikulturellen Frauenchores Sosamma mit dem Grazer Frauenpreis ausgezeichnet. Für Aufsehen sorgte auch Vesna Petkovics letztes Album: Ein Tribut an Pop-Ikone David Bowie, dessen Songs sie mit den beiden zum Teil synchron agierenden Pianisten Sandy Lopicic und Werner Radzik in genial reduzierten Arrangements stimmgewaltig umsetzt. Für das Frühjahr 2023 plant die umtriebige Künstlerin bereits ihre nächste Veröffentlichung. Was das sein wird, verrät Vesna Petkovic dem Jazznacht-Publikum im Gespräch mit Verena Göltl. Graz bleibt auch für die Ö1-Konzertaufnahme im Fokus. Dort hat sich nämlich das Sextett des Schärdinger Posaunisten Daniel Holzleitner gefunden. Sein „Comprovisition Project“ vereint sechs junge Musiker aus fünf Ländern, die das Musikstudium zusammengeführt hat. Das gemeinsame Ziel: sich organisch entwickelnde Musik zu machen, in der auskomponierte und improvisatorische Sequenzen ihren Platz haben – „Comprovisition“ eben. Am 1. August 2021 waren Tobias Pustelnik (sax), Piotr Lipowicz (g), Urs Hager (p), Ivar Roban Krizic (b), Matheus Jardim (dr) und Bandleader Daniel Holzleitner (Posaune) mit brandneuem Material beim INNtöne-Festival im oberösterreichischen Sauwald zu Gast. Junger Jazz frisch vom Hof! Außerdem in dieser Jazznacht: Musik des früh verstorbenen US-amerikanischen Kontrabassisten und Cellisten Oscar Pettiford, der am 30. September seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte; mit Verena Göltl
24.09. SRF2 17:00 Jazz Classics; mit Jodok Hess
24.09. SWR2 22:03 SWR2 Jazztime – Brilliant: Das Bill Evans Trio 1973 und 1979 in Buenos Aires. Bill Evans war ein explosiver Klavier-Lyriker. An seinem ebenso hochsensiblen wie heftig swingenden Kammer-Jazz feilte der Pianist in den1970er-Jahren immer weiter. Jüngst sind von ihm zwei Konzertmitschnitte aus Argentinien aufgetaucht. Einer von 1973, mit dem Kontrabassisten Eddie Gomez und dem Schlagzeuger Marty Morell. Und ein anderer von 1979, mit dem Kontrabassisten Marc Johnson und dem Drummer Joe LaBarbara. Beide Alben belegen: Mit seinen verschiedenen Musikern definierte Bill Evans das Format des Piano-Trios immer wieder neu; mit Günther Huesmann
25.09. HR2 19:04 hr2 Die hr-Bigband – Konzerte und Produktionen u.a. mit: Cory Henry – „The New Gospel“: hr-Bigband feat. Cory Henry cond. by Jim McNeely: 48. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Alte Oper, Oktober 2017; mit Jürgen Schwab
25.09. Ö1 00:05 Die Ö1 Jazznacht (Forts.)
25.09. Ö1 17:30 Spielräume Spezial – Das bahnbrechende Live-Album von Lucio Dalla und Francesco de Gregori. Es waren fulminante Konzerte, die Aufnahme wurde ein Meilenstein – in einer Zeit der Krise. Denn die „bleiernen Jahre“, wie die Dekade ab 1970 auch in Italien genannt wurde, standen im Zeichen des Terrors der Roten Brigaden und der Bomben von Neofaschisten. In Universitätsstädten wie Padua schlugen linke und rechte Studierende aufeinander ein. Und die Gefahr von Anschlägen und Störaktionen ließ kaum große (Konzert-)Veranstaltungen zu. In dieser Situation entschieden sich zwei Cantautori, wie die spezifisch italienische Variante der Singer/Songwriter genannt wird, für eine gemeinsame Tournee. Von Mitte Juni bis Ende Juli 1979 sollten sie Stadien in den größten Städten Italiens füllen – nur Mailand ließen sie aus, wo Francesco de Gregori ein paar Jahre zuvor Opfer militanten Protests geworden war. Die Eintrittskarten wurden, ebenfalls aus Sorge um Tumulte, zum Preis von 1.000 Lire praktisch verschenkt. Auf dem Programm standen vor allem Eigenkompositionen, vom jeweiligen Autor oder im Duett gesungen, aber auch etwa eine Rockversion von Paolo Contes „Gelato al limon“. Lucio Dalla (1943-2012) und Francesco de Gregori (*1951) waren und wurden, auch in Folge dieser Auftritte, zu zwei der bekanntesten und profiliertesten Musikerpersönlichkeiten Italiens: Klarinettist, Saxofonist und Pianist der eine, Gitarrist der andere; Sänger und herausragende Textdichter beide. Das Album „Banana Republic“, veröffentlicht unmittelbar nach der Tournee, verkaufte sich gleich in den ersten Monaten eine halbe Million Mal und brachte beiden erstmals Platz eins in der italienischen Hitparade ein. Der Titel ist allerdings keine (vordergründige) Anspielung auf ihr Heimatland, sondern ist einem der Lieder entlehnt – in dem es um anderes geht. Doch die Lieder stehen auch für Optimismus und ein Aufatmen nach einer – einmal mehr – schwierigen Episode der jüngeren italienischen Geschichte; mit Johann Kneihs
25.09. Ö1 19:34 Ö1 Kunstsonntag Radiosession – Yvonne Moriel im Studio 2 des Wiener Funkhauses. Musik ist schon lange ein wichtiger Teil im Leben von Saxofonistin und Komponistin Yvonne Moriels. Zu Beginn sind es vor allem klassische Klänge, auch an den Instrumenten Klavier und Kontrabass. Als sie improvisierte Musik für sich entdeckt, übersiedelt Moriel von Tirol nach Wien, um dort Jazz zu studieren und „nebenbei“ auch noch ein Medizinstudium zu absolvieren. Ende Oktober 2021 erscheint schließlich die EP „Sweet Life“, in deren Rahmen Yvonne Moriel Jazz mit Dub, HipHop und elektronischen Klängen verbindet. In der Live-Inkarnation von „Sweet Life“, die heute in der Radiosession zu erleben ist, spielt Yvonne Moriel Altsaxofon, Querflöte und Electronics, Stephanie Weninger Bass-Synth und Keyboards, Paul Male Gitarre und Raphael Vorraber Schlagzeug. Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR); mit Klaus Wienerroither
25.09. Ö1 20:55 Ö1 Kunstsonntag Milestones – Oscar Pettiford: „Another One“ (1955). Er etablierte den Kontrabass als Soloinstrument – und auch dem Cello, das bis in die späten 1940er Jahre als exotisches Nebeninstrument betrachtet wurde, gab er eine ganz neue Stellung im Jazz. Oscar Pettiford, der am 30. September seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, wurde in den fünfziger Jahren von Musikerkollegen hochgeschätzt, er galt als der meistbeschäftigte Bassist der Jazzszene. Pettiford ist auf Aufnahmen mit Miles Davis, Kenny Dorham, Art Blakey, Clark Terry, Lee Konitz, Lionel Hampton, Ray Charles und Sonny Rollins zu hören und arbeitete unter anderem mit den Sängerinnen Mildred Bailey und Helen Merrill. 1955 entstand das dritte Album unter eigenem Namen für das Bethlehem-Label, eine Arbeit mit dem Titel „Another One“, unter Mitwirkung von Donald Byrd, Bob Brookmeyer, Gigi Gryce und anderen. Die Aufnahme enthält etliche Glanzstücke, von denen einige zu Jazzstandards wurden: etwa Oscar Pettifords Komposition „Bohemia After Dark“, benannt nach dem legendären Jazzclub Café Bohemia im New Yorker Greenwich Village. Hoagy Carmichaels Klassiker „Stardust“, ein Charakterstück, wird von Pettiford im Duo mit dem Pianisten Don Abney in einer Interpretation voll poetischer Zartheit und mit viel Raum zum Atmen präsentiert. Beim Stück „Minor Seventh Heaven“ greift Pettiford im Solopart zum Cello und swingt kammermusikalisch und mit expressiver Emotionalität. Neben Bebop sind auf dem Album vor allem kompositorische und klangliche Einflüsse von Duke Ellington zu hören, sowie Blues- und Calypso- Anklänge. Oscar Pettifords kraftvolle, aber immer kultivierte Präsenz am Bass schuf einen unverwechselbaren Ensembleklang, der gleichermaßen lyrisch und zupackend war. Die Kompositionen bestachen durch ausgeklügelte Raffinesse, ohne dass sich seine immer wieder aufbliltzende Virtuosität in den Vordergrund drängte. Mit sonorem Klang bewies er der Jazzwelt, dass der Kontrabass wie geschaffen ist für die Kunst der Melodie; mit Gerhard Graml
26.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazztoday; mit Henning Sieverts
26.09. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Karmen Mikovic
26.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner
26.09. Ö1 19:30 On stage – Das Quintett Rucker beim Jazzfestival Saalfelden 2022. Zweimal musste das ursprünglich bereits für August 2020 geplante offizielle Eröffnungskonzert des Jazzfestivals Saalfelden Pandemie-bedingt verschoben werden, am 19. August 2022 war es endlich so weit: Der Salzburger Saxofonist Fabian Rucker, der sich als Musiker und Produzent auch in der Band von Drummer Bobby Previte in New York einen Namen gemacht hat, präsentierte auf der Bühne des Congress Saalfelden sein neues Quintett mit dem schlichten Namen „Rucker“ – besetzt mit Langzeitpartner Philipp Nykrin (Piano, Keyboards), dem New Yorker Gitarristen Mike Gamble (Gitarre) sowie Kurt Kotheimer (Bass) und Peter Kronreif (Schlagzeug). Christian Bakonyi präsentiert dieses mit Spannung erwartete Band-Debüt eines der besten Saxofonisten des Landes. Mit Christian Bakonyi
27.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – News & Roots; mit Henning Sieverts
27.09. DLF 21:05 Jazz Live – In memoriam John Taylor: Norma Winstone & Pablo Held Norma Winstone – Gesang; Pablo Held – Piano; Cologne Jazzweek, HfMT Köln, 4. September 2021. Henning Berg, Matthias Nadolny & Simon Seidl: Henning Berg – Posaune, Matthias Nadolny – Tenorsaxofon; Simon Seidl – Piano; Cologne Jazzweek, Loft, 29. August 2021; mit Odilo Clausnitzer
27.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Jazz; mit Manuela Krause
27.09. HR2 22:30 Jazz and More – An den Rändern des Jazz; mit Timo Kurth
27.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Albert Hosp
27.09. SRF2 20:00 Late Night Concert – Living Past George Gruntz; mit Jodok Hess
27.09. SWR2 19:16 SWR2 Jazz Session – King Of Soul: Ray Charles 1968 In Stuttgart. Samtene Stimme, schwarze Sonnenbrille, ekstatische Performance – das waren die Erkennungsmerkmale des »King of Soul«. Ray Charles sang und spielte schon in einer eigenen Liga, als er im Herbst 1968 durch Europas große Konzertsäle tourte: Nach London, Stockholm, Oslo, Berlin, Hamburg, Wien und München machten er und sein Orchester Station in Stuttgart – und begeisterten bei ihrem Konzert in der Liederhalle am 1. Oktober unter anderem mit Beatles-Hits wie »Yesterday«, »Eleanor Rigby« oder Jazzklassikern wie »God bless the Child«; mit Julia Neupert
28.09. BR Klassik 19:05 Classic Sounds in Jazz; mit Roland Spiegel
28.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – “Jazz aus Nürnberg”, mit Beate Sampson
28.09. HR2 22:30 Jazzfacts – What’s going on? Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt; N.N.
28.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Mirjam Jessa
28.09. SWR2 21:05 SWR2 NowJazz – Packende Grooves: Die Amerikanische Schlagzeugerin Savannah Harris. Kaum eine andere Musikerin ist derzeit in der kreativen New Yorker Musikszene so präsent wie die Schlagzeugerin Savannah Harris. Sie arbeitete bereits mit Jason Moran, Kenny Barron, Peter Evans oder Geri Allen zusammen. Dabei beschränken sich ihre Aktivitäten nicht nur auf Jazz, ge- nauso saß sie auch schon für verschiedene Hip-Hop, R&B- und Soul-Acts an den Drums oder sie komponierte Filmmusiken. Mit ihrem aktuellen eigenen Trio spielt sie einen Modern Jazz, der sich traumwandlerisch zwischen den Polen ihrer bisherigen Arbeit bewegt, stets zusammengehalten von ihren packenden, dynamischen Grooves; mit Thomas Loewner
29.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – All that Jazz; Ssirus W. Pakzad
29.09. DLF 21:05 JazzFacts Kopfhörer – Gast: Bassistin und Komponistin Hendrika Entzian: mit Florian Ross u. Odilo Clausnitzer
29.09. DLF Kultur 11:45 Tonart Rubrik: Weltmusik
29.09. HR2 22:30 Jazz Now – Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen; mit Daniella Baumeister
29.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Andreas Felber
30.09. BR Klassik 23:05 Jazztime – Jazz Unlimited: Reise an die Grenzen des Leisen: Das italienische Experimental-Quartett tellkujira im Garten des Palais Toggenburg in Bozen. Aufnahme vom 22. Juni 2022 beim Südtirol Jazzfestival. Mit Ambra Chiara Michelangeli, Viola; Francesco Diodati, Gitarre; Francesco Guerri, Cello; Stefano Calderano, Gitarre; mit Roland Spiegel
30.09. DLF Kultur 01:05 Tonart Weltmusik; mit Katrin Wilke
30.09. HR2 22:30 Blues’n’Roots – Blue Notes in vielen Farben; mit Dagmar Fulle
30.09. Ö1 14:05 In Concert – Alexandra Lehmler Quartett 2018 in Hamburg. Die Mannheimer Saxofonistin und Bassklarinettistin Alexandra Lehmler zeigt auf dem Cover ihres 2017 erschienenen Studioalbums „Sans mots“ („Ohne Worte“), wie sie im Spielzeugchaos eines Kinderzimmers steht, und thematisiert damit ironisch-pointiert ihren Alltag als Familienmensch und Jazzmusikerin. Auch ihre Kompositionen haben, ohne naiv zu sein, etwas Verspieltes, Magisch- Kindliches an sich, beeinflusst von Chick Corea und dem Ensemble Oregon. Im Rahmen des Konzerts im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg am 9. Februar 2018 folgte Alexandra Lehmler den Spuren des Albums, gemeinsam mit Franck Tortiller am Vibrafon, Ehemann Matthias Debus am E-Bass und dem in Österreich nicht unbekannten Patrice Heral am Schlagzeug. Ein kurzweiliger Abend, der vom Publikum mit viel Applaus aufgenommen wurde; mit Helmut Jasbar
30.09. Ö1 17:30 Spielräume – Musik aus allen Richtungen; mit Wolfgang Schlag
30.09. SRF2 21:00 Jazz Collection – Emily Remler; mit Mareille Merck (Z)
NDR Blue (DAB+) Jazz von montags – donnerstags 23.05 – 0.00 Uhr
NDR Kultur – Neu: Jazz auf NDR-Kultur: Fünfmal in der Woche, Mo bis Fr ab 22.33 Uhr in „Play Jazz!“ und ab 23.30 Uhrin „Round Midnight“, spürt die Redaktion neue Schätze auf, informiert über die lokalen, regionalen und internationalen Jazzszenen und unternimmt Ausflüge in die mehr als 100- jährige Geschichte des Jazz. Neu bei Jazz auf NDR Kultur ist unsere NDR.Jazzmediathek, in der alle Sendungen ein Jahr lang nachhörbar sind. Außerdem haben sich in Round Midnight zwei neue Sendereihen etabliert: Jazz Heroes: Der Fotograf Arne Reimer hat die „Helden der Jazzgeschichte“ besucht. Einmal im Monat erzählt er von den intensiven Begegnungen. Lady Liberty: Hier sind Jazzpionierinnen, vergessene Musikerinnen und spannende Newcomerinnen im Fokus. Des Weiteren werden unsere Jazzsendungen am Wochenende auf NDR Blue wiederholt. Samstags und sonntags läuft von 20.00 bis 22.00 Uhr Jazz auf NDR Blue, dem Digitalradio – Musiksender des NDR.
Radio Antenne Münster »Radio Grenzenlos« wird an jeden zweiten Donnerstag im Monat bei Antenne Münster um 21.00 Uhr im Bürger-Funk ausgestrahlt.
Radio Dreyeckland jeden Samstag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazznews; mit H. Dillmann u. H. Vollmer. Jeden Sonntag 10 Uhr bis 11 Uhr: Jazz Matinee; mit M. van Gee. 1 x im Monat sonntags 18 Uhr bis 20 Uhr: Jazz Spezial
Radio Jazztime Nürnberg (auf UKW 94,5 und der Kabelfrequenz 98,35)
Radio Unerhört Marburg Antenne: 90,1 MHz/Kabel: 100,15 MHz – Die »Jazz-Zeit« ist die regelmäßige Jazzsendung auf Radio Unerhört Marburg. Jeden Sonntagabend von 22.00-0.00 Uhr; Wiederholung am folgenden Samstag von 10.00-12.00 Uhr. Mit dem Untertitel »Neues im Jazz« stellt Constantin Sieg dort pro Sendung zehn neu erschienene Jazz-CDs vor und kommentiert sie kurz. (von Free Jazz bis zu Blues, Mainstream, World Jazz, Jazzrock, Bigband, Vocal Jazz, dazu auch Experimentelles) Prgramm auf: https://www.radio-rum.de/blog
Mo – Sa 17:50 – 18:00: Jazz Vor Sechs: Entdeckungsfreudig oder klassisch – wir präsentieren aktuelle Veröffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv. Mo – Do 22:50 – 23:00: Jazz Vor Elf: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz. Die meisten unserer Sendungen finden Sie als Audio on Demand für 30 Tage in unserer kostenlosen SWR2-App und auf SWR2.de/jazz
Mehr Informationen lagen uns bei Redaktionsschluss nicht vor.