Winterjazz Köln
Das Kölner Musikfest Winterjazz feierte am 10. Januar seine fünfzehnte Ausgabe im Stadtgarten und im Club Zimmermanns. Vier Bühnen, freier Eintritt, rund zwanzig Konzerte an einem Abend – und was für welche!
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Das Kölner Musikfest Winterjazz feierte am 10. Januar seine fünfzehnte Ausgabe im Stadtgarten und im Club Zimmermanns. Vier Bühnen, freier Eintritt, rund zwanzig Konzerte an einem Abend – und was für welche!
Zehn Jahre gemeinsames Atmen, dreizehn Konzerte als Feinschliff, null Overdubs: Das dritte Album von Dejan Terzićs Quartett Axiom ist ein Dokument gelebter Bandchemie – und ein Plädoyer für die Kraft des Kollektivs.
Ob kurz oder lang – für den Aufbau des Programms macht das beim Jazzfestival Münster keinen Unterschied. Leiter Fritz Schmücker überbrückt die Zeit zwischen den alle zwei Jahre ausgerichteten XL-Ausgaben mit einer eintägigen Shortcut-Version, die denselben Prinzipien folgt.
Berlin zeigte sich am zweiten Januarwochenende als sonnige Hauptstadt in Sachen Jazz. Das dreitägige Stop Over 4:
In Mark Turners Saxofonspiel werden immer wieder überraschende harmonische Beziehungen hörbar. Um den Raum dafür zu gewinnen, verzichtet der Amerikaner auf ein Klavier in seiner Band.
Ein kleines Motiv reicht. Eine winzige Melodie, die sich im Kreis dreht, die Pirouetten läuft und dabei ab und zu Figuren einfügt, Verzierungen und Muster, die ihrerseits ausstrahlen und aus der Schlichtheit erwachsen.
Sprache. Schpraaache. Immer im Wandel, immer in Bewegung. Ob Deutsch, Schwyzerdütsch, Newyorkerisch oder Bielefeldisch. Alles eine Soße.
„Jazz Moves“ – für den Samstag, den letzten der drei Kernabende beim 56. Deutschen Jazzfestival im Sendesaal, hatten die Programmgestalter vom Hessischen Rundfunk erstmals einen Club, konkret JazzMontez, importiert, samt einem famosen Rund-um-die-Welt-DJ-Set der Londonerin Donna Leake in der Goldhalle, dem Foyer, ein junges Publikum im Blick. Im Saal Tischbestuhlung.
Kate Bushs „Wuthering Heights“ ist schon fast zum Eröffnungsstandard der Leipziger Jazztage geworden. Bereits im Vorjahr sang ihn gleich zu Beginn Cécile McLorin Salvant im Duo, diesmal war es Nora Lyn Handschuh, der mit ihrer Gruppe Lyn & The Fingers der Nachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung verliehen wurde.
