Mit S.H.A.M.A.N.E.S. begibt sich die französische Komponistin Anne Paceo, die zunächst als Funksouljazz-Schlagzeugerin von sich reden machte, auf eine mal introspektive, mal extrovertierte, immer aber von höchsten Ansprüchen beseelte Reise durch das innere Selbst

Eigentlich hatte Vadim Neselovskyi auf dieser Tour nur ein neues Werk vorstellen wollen. Sein persönlichstes zwar, denn in einer großen Piano-Suite hatte der aus der Ukraine stammende Komponist eigene Erfahrungen verarbeitet

Alune Wade, Bassist, Autor, Komponist, Interpret mit beeindruckender Stimme, ist ein großes Talent. Nun erscheint mit Sultan das fünfte Soloalbum des aus Senegal stammenden und in Paris lebenden Künstlers, der u.a. mit University of Gnawa, Ismaël Lô, Fatoumata Diawara, Gregory Porter, Deep Forest, Youssou N’Dour, Bobby McFerrin und Naïssam Jalal zusammengearbeitet hat.

Fragt man den französischen Akkordeonisten Vincent Peirani, wie er denn als Kind zu seinem Instrument gekommen sei, dann lacht er herzlich und ruft: „Ich hatte gar keine andere Wahl – eigentlich wollte ich Schlagzeug lernen

In seiner 60-jährigen Karriere hat Han Bennink mit vielen Heavyweights des modernen Jazz gespielt, von Eric Dolphy bis Sonny Rollins.

„Es gibt Dinge, von denen wir, während wir sie tun, gar nichts wussten, und genau das ist der Grund, weshalb wir sie taten.“ Cécile McLorin Salvant überrascht mit ihrem neuen Album nicht nur die Zuhörenden, sondern auch sich selbst.

Es ist gerade einmal gut zwei Jahre her, dass einer der weltbesten Jazzschlagzeuger, Wolfgang Haffner, die junge Sängerin Alma Naidu entdeckte. Jetzt legt sie mit Alma ihr erstes Album vor.

Die Kombination von Songwriting und Jazz – kein neuer Trend, aber immer wieder gern genommen, zumindest bei Vokalist*innen. Der Sängerin und Komponistin Esther Kaiser ist ein vielfältiges, lyrisches und jazziges Album gelungen.

„I’m like a bird singing love songs without sound, but I don’t want someone to hear my cry”

Einfach mal losfliegen – das ist in Pandemie-Zeiten leider nicht mehr ohne Weiteres möglich. Es sei denn, man ist Musiker mit einem Faible für Metaphern

Der Damaszener in New York, das verspricht Vierteltöne, hochkomplexe Rhythmik und faszinierende Exotik

BBC-DJ Gilles Peterson nennt sie die „Grace Jones des Jazz“. Andere vergleichen ihre Stimme mit der von Nina Simone oder Gladys Knight.