Jazzfest Bonn 2025
Große Ensembles und feine Solisten, mal poetisch und mal wagemutig, zwischen Tradition und Moderne – das 16. Jazzfest Bonn hat im Mai ein atemberaubendes Programm präsentiert.
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Große Ensembles und feine Solisten, mal poetisch und mal wagemutig, zwischen Tradition und Moderne – das 16. Jazzfest Bonn hat im Mai ein atemberaubendes Programm präsentiert.
Das absolute Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. (Oscar Wilde)
Jivan Gasparyans internationale Karriere ist eng mit der Duduk verbunden. 1928 in einem Dorf bei Jerewan geboren, machte er sehr früh als Duduk-Virtuose von sich reden. Sein Verdienst ist es, dass das ursprünglich als nicht sehr elegant geltende ländliche Musikinstrument inzwischen als klassisches Instrument der armenischen Musik anerkannt ist und von der UNESCO offiziell dem immateriellen Erbe der Menschheit zugerechnet wird.
Das Jazzfest Gronau erfüllte auch 2025 die Erwartungen, die es über die Jahre bei seinen Stammbesuchern geweckt hat, und überzeugte mit einem vielfältigen Angebot.
In jeder Ausgabe der JAZZTHETIK werden die aktuellen CD und DVD Neuerscheinungen aus Jazz, Weltmusik, Elektronik, Blues, u.v.m. vorgestellt.
. Jazz in E. feierte Jubiläum auf einem Zeitstrahl. Die Festivalzählung – 30 verkündeten die vielfach in die Bühnentiefe gestaffelten Monitore – erschien dabei in einem sonderbar statischen Widerspruch zur disparaten Altersanmutung der acht Konzerte.
Mit seiner Band The Cat’s Table legt Saxofonist Tom Reinbrecht seine erste Platte vor, die ganz durch ihn geprägt ist. Supernatural Soul Charade zeugt dabei von seinen zahlreichen Einflüssen und zeigt, dass seine Band und er keinesfalls an den Katzentisch gehören.
Während sich die Eröffnungsveranstaltungen der jazzahead! in den vergangenen Jahren öfter mal etwas in die Länge zogen, hat man den Wortanteil jetzt angenehm gestrafft – und auch die Musik ist nicht mehr nur schmückendes Beiwerk. „Grand Opening“ nennt sich das neue Eröffnungskonzept nun vollmundig, aber ein bisschen Glamour muss vielleicht sein bei einem der weltweit immer noch wichtigsten Branchentreffs.
Ein Trio-Doppelkonzert markierte das Finale der 35. Theaterhaus Jazztage: Mit Auftritten der Trios von Dieter Ilg und Jasper van‘t Hof klang das Jazzfestival auf dem Stuttgarter Pragsattel beschwingt und recht gediegen aus.
Inhaltsverzeichnis Juli / August 2025
Das Niveau der Sänger*innen, die britische Musikhochschulen hervorbringen, ist generell enorm hoch. Und trotzdem hört man manchmal von Mitstudierenden und Lehrern, dass ein Sänger oder eine Sängerin ein besonderes Talent hat.
Dass Potsa Lotsa XL heute als Tentett auf der Bühne und im Studio stehen, hat sich organisch über die Jahre ergeben. Auf ihrem aktuellen Album Amoeba’s Dance wirft die Großformation einen Blick in den Mikrokosmos der Einzeller. Leaderin Silke Eberhard kennt die Herausforderungen des Unterfangens, sagt aber: „Je mehr Leute, desto mehr Freude!“
