Sie schreit. Vielleicht ein wenig zu viel an diesem Abend. Und sie ist überwältigt. Vom begeisterten Publikum, das dicht gedrängt vor der Bühne des Parkteatret im hippen Osloer Stadtteil Grünerløkka steht

Ein Vertreter des Enjoy-Jazz-Kuratoriums meinte kürzlich, Enjoy Jazz sei vielleicht das größte Jazzfestival der Welt. Zugestanden, das Festival ist eine der umfangreichsten Konzertreihen unter dem großzügig definierten Dach des Jazz.

Vier Konzertabende und eine Absage: Krankheitshalber fiel die Eröffnung des 52. Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt mit Jazzmeia Horn aus. Was vom Festival übrig blieb, war gleichwohl nicht wenig.

Dass ausgerechnet Dee Dee Bridgewater die Plakate und den Programmflyer des Trans4JAZZ-Festivals schmückte, war ein wenig unglücklich, denn die Amerikanerin, die das längst ausverkaufte Auftaktkonzert bestreiten sollte, sagte kurzerhand wegen Corona ihre Europatour ab.

Nachdem die Leipziger Jazztage für ihr musikalisches Programm mit dem Deutschen Jazzpreis als bestes Festival 2020 ausgezeichnet worden waren, lag die Erwartungshaltung im Folgejahr entsprechend hoch.

In diesem Jahr war es sicher für Festivalmacher*innen nicht leicht, kurzfristig überhaupt ein internationales Programm auf die Beine zu stellen. Für das Tampere Jazz Happening stand zudem das 40. Jubiläum an

Schuhe aus, Filzpuschen an, so geht Funkkonzert im Club der verschiedenen Räume in Tallinn.

Bis in den April hinein hatte man – bei sich ständig verändernden Corona-Regeln und Inzidenzen, Reisewarnungen und -beschränkungen – mit vier verschiedenen Szenarien parallel geplant. Am Ende wurde es doch das ganz große Programm

Am 6. März wurde der Saxofonist und Klarinettist Peter Brötzmann 80 Jahre alt. Ihm zu Ehren veranstaltete der INSEL e.V. in der Wuppertaler Kneipe ADA vom 27. bis 29. August ein dreitägiges Festival mit internationalen Gästen

Eines der Highlights des diesjährigen Jazzkaar-Festivals in Tallinn war der Soloauftritt des Pianisten Nik Bärtsch. Der Schweizer zeigte einen gewissen Zen-Approach, saß mit sehr geradem Rücken am Klavier und spielte minimalistisch inspirierte Musik mit beeindruckend präzise durchlaufenden Figuren in beiden Händen

Das Morgenland Festival Osnabrück versteht sich nicht nur als Forum für die Musik des Nahen und Mittleren Ostens. Ein wesentliches Augenmerk legt Festivalleiter Michael Dreyer darauf, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen und zu verfolgen, wie sich Ost und West gegenseitig künstlerisch befruchten.

Music is back!“, schleudert Chilly Gonzales dem Stuttgarter Publikum mit seiner ersten Zugabe entgegen.