Einträge von Ingo

Kolumne 05/06-2024

ieses Land kränkelt zurzeit etwas. Eine müde und hoffnungslos unpopuläre Regierung klammert sich an die Macht, während sie darauf wartet, im Herbst mit ziemlicher Sicherheit abgewählt zu werden.

Hörbucht 05/06-2024

Für die Spucktüte, nicht als Ideensammlung, Scribble, Tourtagebuch und Co., sondern im wahrsten Sinne des Wortes – zum Würgen, Speien, Erbrechen und Kotzen:

Kamasi Washington – Straight Outta Leimert Park

War es Schicksal, Karma oder Kismet oder war der Mann einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Als Kamasi Washington 2015 mit seinem Doppelalbum The Epic an die Öffentlichkeit ging, konnten sich wirklich alle auf seine Musik einigen.

Emil Brandqvist – Meditationen im Familienkreis

mmer schön langsam – diesen Ansatz vertritt Emil Brandqvist auf seinem neuen Album Interludes, das der Drummer ausnahmsweise nicht im Trio veröffentlicht hat (obwohl seine Kollegen Tuomas A. Turunen und Max Thornberg durchaus ihre Parts zu spielen haben), sondern als alleiniger Kreativkopf. Und der liebt es eben gemächlich. Verträumt. Meditativ. Still. Kurzum ganz so, wie man sich gemeinhin skandinavische Jazzballaden vorstellt.

Winterjazz Köln 2024

Lustvolles Gedränge und der Kampf um die beste Strategie, Steh- oder Sitzplatz irgendwo in der All Area des Stadtgartens zu bekommen – das ist das Jazz-Ritual zum Neuen Jahr.

Afra Kane – Der Blick aus dem Fenster

Seit die in Italien geborene Sängerin, Pianistin und Komponistin 2019 in Montreux mit dem Jazz Talent Award geadelt wurde, hat sie ein erstaunliches Arbeitstempo vorgelegt. Ihrem Umzug vom Studienort Cardiff in die Schweiz folgten eine Reihe von Singles, eine EP, das Album Hypersensitive sowie weltweite Gastspiele, die große Erwartungen weckten.

Hörbucht 03/04-2024

Nein, haltet nicht eure Pappen im österreichischen Sinn, seid laut. Das ganze Gegenteil von „Hoid dei Bappn!“ (Halt’s Maul!) ist gewünscht.

Jazzfestival Münster 2024

Vergesst alle Vorurteile, die der Musik von John Cage anhaften, etwa dass diese abgehoben, akademisch, esoterisch und sonst was sei! Viele minimalistische Kompositionen des Amerikaners eröffnen Freiräume, in denen sich junge, fantasievoll improvisierende Musiker*innen von heute wohlfühlen

o-tone music – „Ich will Vielfalt sichtbar machen“

Aller Anfang ist klein. So auch bei der Agentur o-tone music, die Uwe Hager 1999 in seiner Wahlheimat Gießen gründete, nachdem er als Student bereits einen Job als Labelmanager für Lizenzlabels wie Stax, Fantasy, Riverside, Prestige oder Vanguard bekommen hatte.